Room: STG-3
Stefan Pfeiffer, Gerhard Pfau
Innovation und E-Mail. Das sind eigentlich zwei Gegensätze, denn seitdem E-Mail populär wurde, hat sich die Art und Weise mit Nachrichten umzugehen, nicht maßgeblich geändert. Nur die Flut der E-Mails steigt rasant an. Parallel dazu werden immer neue Kommunikationskanäle eröffnet. Die Zahl der Nachrichten, aber auch die Anzahl der Kanäle und unterschiedliche Kommunikationspräferenzen unterschiedlicher Generationen sind eine große Herausforderung.
Traditionelle Kommunikationsweisen, der Drang nach Herrschaftswissen und Silodenken prallen auf Arbeitsweisen, wie wir sie aus den sozialen Netzen und von mobilen Endgeräten kennen. Bildlich gesprochen versendet der eine E-Mail-Anhänge und speichert sie lokal, während die andere die Datei über ein soziales Netzwerk offen teilt, "liked" und wieder "shared".
Aus genannten Gründen ist ein Umdenken, eine neue Art zu arbeiten notwendig, dass durch Software unterstützt wird, die endlich dem Anwender bei seinen Aufgaben hilft. IBM hat deshalb mit einer Vielzahl von Kunden und Geschäftspartnern sogenannte Design Camps durchgeführt, in denen gemeinsam herausgearbeitet wurde, wie welche Rolle im Unternehmen gerne arbeiten würde. Dabei herausgekommen ist eine neue Art von E-Mail, IBM Verse, das seit 2. April verfügbar ist.
Im Talk zum #NewWayToWork stellen wir nicht nur die Design Thinking-Methodik vor, sondern zeigen auch, welche neuen Funktionen und Mechanismen von den Anwendern gefordert wurden und wie wir sie umgesetzt haben. Dazu zählen beispielsweise die Integration von Analytics-Funktionen ebenso wie eine klare, an der Nutzung mobiler Geräte orientierte Benutzeroberfläche sowie die Integration von E-Mail und sozialen Arbeits- und Verhaltensweisen. Und darum geht es wirklich: Gute Technologie, die dabei hilft in einer neuen Art mit Informationen umzugehen, und eine neue Arbeitskultur, die auf Transparenz und Zusammenarbeit setzt.
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