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The Ranking Digital Rights annual Corporate Accountability Index currently evaluates 22 internet, mobile, and telecommunications companies on their disclosed policies affecting users’ freedom of expression and privacy. Given the urgent public interest concerns related to algorithms, we want to explore how the Index can also set standards for corporate disclosure and accountability around the development and use of algorithms. In co-facilitating this workshop, RDR will leverage its expertise in developing indicators—which are broadly applicable standards that enable researchers to measure and compare companies’ disclosed policies affecting users’ digital rights—while SHARE Foundation will draw upon its experience researching and mapping the influence of Facebook’s algorithm.
We will begin the workshop with a discussion of what we mean by algorithmic transparency and what researchers and civil society groups have suggested as best practices. We will map out the different ways that such company practices and disclosures could be evaluated and compared with one another, based on our experience developing the Index methodology.
Participants will then be broken up into smaller groups to brainstorm key considerations and potential elements for inclusion in an indicator measuring algorithmic transparency that could be used by researchers and civil society to determine whether companies are developing and deploying algorithms in a responsible and accountable manner.
Discussion topics may include (but are not limited to):
What standards and good practices are we seeking to encourage?
How should transparency be defined in the context of algorithms? What would meaningful transparency look like?
What obstacles prevent us from evaluating algorithmic transparency? What is realistic to expect companies to disclose?
RDR will use the recommendations and feedback from workshop participants to explore whether and how to incorporate evaluation of algorithmic transparency into its Index.
Jessica Ekomane seeks physical effects by playing with rhythmical structures and adding psychoacoustic elements to her compositions. Her latest project consists in a quadraphonic performance exploring the way our perception is affected by the surrounding space and the standards of the concert ritual itself. Integrating errors as part of her process, her work questions the ideologies and yearnings behind technology. In a maieutic session composed of performance and questions, the aim is to unbox sound and its relation to machines, scenography and environment. Researcher Anita Jóri believes that Jessica’s work is related to Vilém Flusser’s thought on technology. She finished her PhD on the discourse community of electronic (dance) music.
According to the Czech philosopher Flusser, in order to take the control over the “apparatus”, humans have to understand how technology works – what is inside the black box – and not being an mere user of the preprogrammed and prefabricated machine. In a similar manner, Jessica has developed her own interface which helps her reflect on the limits of technology. She initiates a playful dialogue with her computer and its faultiness. The Lecture-Performance revolves around inspirations, roots in Gestalt psychology and traditional music. Moreover, the lecture performance will also inform the audience about the possibilities of quadraphonic sound and psychoacoustics.
Mit Unterstützung der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V.
tba
Weniger als 10% der Führungspositionen im Technologiesektor werden von Frauen besetzt. Sowohl in kleinen Start-ups als auch in den großen Tech-Unternehmen gibt es kaum Frauen an der Spitze.
Die Zahlen sind schlechter als in der "alten Wirtschaft", wo seit den 1980er Jahren die Existenz einer "gläsernen Decke" diskutiert wird, die Frauen den Eintritt ins Top-Management erschwert.
In diesem Vortrag werde ich einen Überblick über die verfügbaren Daten zu Frauen in der Tech-Branche geben, insbesondere in Führungspositionen. Ich werde die Gründe für diese schlechten Zahlen analysieren, weil es essentiell ist, ein Problem vollständig zu verstehen, um es zu lösen können.
Der Fokus dieses Vortrags liegt auf der Diskussion verschiedener Strategien, die entwickelt wurden, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Dazu gehören Schulungen und Mentoring für Frauen, Möglichkeiten zur Verbesserung der Work-Life-Balance, explizite Quoten für Rekrutierung und Beförderung sowie Maßnahmen gegen unbewusste Vorurteile.
Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Tech-Industrie einige etablierte und bewährte Tools einsetzt!
supported by Otto Group
Mit ihren Verlagen prägen Zoë Beck (Culturbooks), Christiane Frohmann (Frohmann) und Nikola Richter (mikrotext) seit über fünf Jahren die Publishingsphäre in Deutschland mit. Als Verlegerinnen führten sie unter anderem E-Singles, das erste E-Book-Abo und versionierte sowie kollaborative E-Books ein; in allen drei Verlagen wurde von Anfang an aus Überzeugung kein DRM benutzt. Die digitalen Titel von CulturBooks, Frohmann und mikrotext gehörten zu den ersten, die im klassischen Feuilleton besprochen wurden. Auf der re:publica führen sie ein Gespräch über das unabhängige Verlegen in digitalen Zeiten, die Trägheit der klassischen Verlage, notwendige Veränderungen, neue Akteure, Kollegialität und antihierarchische Strukturen sowie die ästhetische und soziale Kraft von E-Books. Die Moderation übernimmt Tania Folaji, erste und einzige Bloggerin in Deutschland, die nur digitale literarische Neuerscheinungen bespricht.
Gibt auch Katzenbilder.
Popmusik ist weiblich. Das sagt der Musikkritiker Jens Balzer in seinem Buch "Pop", und das sagen auch Charts, Streams und Albumverkäufe. Sängerinnen wie Taylor Swift oder Lana Del Rey beeinflussen die gegenwärtige Popmusik. Die Bandbreite der Frauenbilder ist groß: R&B-Fabelwesen FKA twigs stellt sich als metaphysisch-digitaler Cyborg zur Schau, Kelela lässt in ihren Songs über Blackness in jeglicher Hinsicht die Hüllen fallen, die "singende Sagrotan-Flasche" Helene Fischer gibt die sexy Halbnackte, die dennoch seltsam asexuell bleibt. Doch immer ist der Körper ein zentrales Element für das Image. Noch nie waren Frauen so sehr Subjekt im Pop wie heute – und noch nie inszenierten sie sich selbst so sehr als Objekte wie heute: auf Instagram, in Musikvideos, auf der Bühne. Was bedeutet das in einer Gesellschaft, in der Debatten über Feminismus und Sexismus noch nicht ausdiskutiert sind? Wie hat sich die Wahrnehmung des weiblichen Körpers durch die Digitalisierung im Pop verändert?
Programmcode bestimmt unsere Lebenswelt, ob als Grundlage globaler Datenströme oder hinter den benutzer*innenfreundlichen Interfaces von Google, Facebook, Instagram und Co. Code geht aber nicht nur mit einer Aneinanderreihung von Programmzeilen einher, sondern auch mit einer bestimmten Denkweise. Das gängige Vorurteil lautet, dass Technik und Coden nichts für Frauen ist – dabei wissen wir schon seit Ada Lovelace, dass Programmieren auch Frauensache ist! Ladies Who Code: Zahlreiche Künstlerinnen machen es vor und schaffen inspirierende, programmierte Kunstwerke, aktuell zu sehen in der Ausstellung „Open Codes. Leben in digitalen Welten“ am Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.
In Verbindung mit den für die Ausstellung entwickelten Vermittlungskonzepten wollen wir mit euch unsere bisher erprobte Erfahrung austauschen und diskutieren, wie Stereotypen abgebaut werden können. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam experimentieren, wie Code künstlerisch verstanden und vermittelt werden kann, um allen einen Zugang zur Matrix unserer Realität zu verschaffen. Denn das Wissen um Code ist geschlechterübergreifend: es ist der Schlüssel dazu, sich frei, emanzipiert und selbstbestimmt in unserer heutigen Gesellschaft zu bewegen.
Ziel dieses Workshops ist es demnach, gemeinsam an Ideen zu arbeiten, wie Code ganz anders begriffen werden kann. Wie können wir also selbst kreativ mit Code umgehen? Geht das auch ganz analog? Wann funktioniert ein performativer Ansatz? Was ist, wenn wir uns selbst als Bits verstehen und uns gegenseitig programmieren?
Wir hoffen auf überraschende und vielfältige Ideen für eine spannende Tool- und Playliste aller Teilnehmenden am Ende des Workshops. Gelingt dies, dann verstehen wir Code sicherlich wie einen Refrain der Spice Girls: ob Fan oder nicht, wir können mitsingen!
Zielgruppe dieses Workshops sind daher alle, die Lust auf ein kreatives Experiment haben, hinter allen Interfaces, vielleicht völlig analog, das Herz des Codes zu entdecken.
Teilnehmer*innen: max. 25
supported by Otto Group
Keine Gerechtigkeit, zu wenig Chancen auf eine angemessene Verteilung von Bildung und Einkommen, zu viel kleingeistiges Führungspersonal in der Politikwelt – gute journalistische Arbeit ist wichtiger denn je. Aber vertreten wir Journalist*innen eigentlich die Vielfalt, die wir einfordern? Wie kann vielfältiger Journalismus funktionieren, wenn Journalist*innen fast ausschließlich akademischen Familienbackground haben? Woher sollen die guten Sozialreportagen kommen? Wie können neue Perspektiven erzählt werden, wenn nicht von den Menschen, die diese Perspektiven selbst haben? Was kann abseits von (Frauen-, Migrant*innen-, Behinderten-)Quoten für eine diversere Förderung von Talenten getan werden? Wie geht gendersensibler Journalismus? Wer erzählt Geschichten und wer sind die Protagonist*innen?
Wo und wie können wir alle anfangen (oder weitermachen), mit Blick auf Vielfalt journalistisch gut zu arbeiten?
Wir möchten gemeinsam mit Euch Strategien entwickeln – für einen vielfältigen Journalismus, der eine vielfältige Gesellschaft abbildet.
For with each cycle of technical change, the same social conflict recurs: will technology be used to ease life and liberate us from labor, or to subordinate us even more to alienated work? Will we, for example, use increased productivity to drastically reduce working hours, or will new technologies merely allow employers to more tightly control their workforces? Why are we not working 15 hour weeks, as the economist John Maynard Keynes predicted in 1930?
I want to emphasize, ultimately, the political and social *conflict* around work and technology. Just as much as technology affects work, I argue, it is the collective struggles of workers that shape the direction of technology. Thus I sketch some of the political shifts that must occur in order for the future of work to be one of greater abundance and leisure for all, rather than a future in which increased wealth is monopolized by a small class that owns the robots.
A whirlwind tour through science fiction, social theory and the new technologies already shaping our lives, my talk is a balance sheet of the socialisms we may reach if a resurgent Left is successful, and the barbarisms we may be consigned to if those movements fail.
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