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Society is at a crossroads, facing two “singularities”. This means we will see events where the depth of changes around us become exponential and thus our current way of thinking does not apply anymore — like the effects of gravity in a black hole.
First, is the intensifying system crisis : climate change, food and water insecurity, extreme economic, social and gender inequality. The UN made a framework to help us fight those big challenges, the 17 Sustainable Development Goals we need to tackle before 2030.
Second, is the technological acceleration driven by exponential technologies: synthetic biology, machine learning, robotics or blockchains. The WEF states that we are living the “Fourth Industrial Revolution”. This brings many promises, but also grand challenges: what is the future of work when automation is everywhere? How do we ensure that the benefits reaped are fairly distributed across society? Will our consumption of natural resources be exponential too, or will circular economy principles prevail? How do we guarantee the safety of these technologies?
The question is: can we harness this second singularity, to prevent the first one, and regenerate society and the planet? What are the signs of hope, and the challenges that lie ahead?
Answering these questions is the work of the Good Tech Lab, which will be presented by Manuella Cunha Brito in this session.
will follow
Take a state of emergency calling for immediate and radical change. Add a local population whose roots are deeply anchored within the very soil that threatens it. Top with a corrupt political system whose only interest is immediate gain and grandiose. Cook the time of one deadly air pollution crisis. Here's Mexico City left without a choice, constrained to relocate part of its population on the hillsides in order to recover its original lakebed, long forgotten under a layer of concrete.
Developed as a cooperation between LabCDMX and N O R M A L S, the CDRMX relocation project prints new anti-seismic hillside districts and makes housing available for free to relocatees. But a financial compensation is needed, which takes shape as a unique form of local cryptocurrency-based universal income: La Renta. The project makes use of a dynamic ecosystem of accounts with different properties to incentivise participative economy, and introduces a novel way to collect taxes through self-devaluation.
Universal income is not just a necessity for post-work societies, Rajesh Laghari explains, it is an opportunity to reinvent economy as a whole. La Renta is a social experiment we strongly believe in, and even though everything is working fine so far we do expect to find weaknesses in the pilot project. We are closely monitoring the way locals appropriate the income, how they embrace its participative aspects, and which new behaviours emerge.
Wissenschaft findet meistens dort statt, wo die meisten Menschen nicht ihre Zeit verbringen, z.B. in Laboren, Unis oder auf Forschungsschiffen. Die, die sich dafür interessieren, werden mit normaler Wissenschaftskommunikation erreicht. Sie gehen auf Veranstaltungen, wie z.B. Science Slams oder zu Vorträgen und lesen einschlägige Artikel in Print- und Onlinemedien. Die Schwierigkeit besteht darin, alle anderen zu erreichen. Um Personen nachhaltig anzusprechen und emotional zu berühren, braucht es Humor, Spaß und ein bisschen Flow, aus der eine persönliche Bindung zum Thema und zu Menschen entstehen kann. Als Wissenschaftler wissen wir, wie trocken und abschreckend komplizierte Themen sein können und wie sehr sich Menschen scheuen, Fragen zu stellen - aus der Angst, sonst Dumm dazustehen. Mit genau diesen Herausforderungen sind wir auf die Straße gegangen, um mit ihnen unverhofft und spontan über Wissenschaftsthemen zu sprechen und sie für unser Thema - die Forschung im Bereich Meer und Ozean - zu gewinnen statt abzuschrecken. Wir haben uns nicht gescheut in Diskussionen verwickelt zu werden und in einen ehrlichen Dialog zu treten: ein bisschen Guerrilla gepaart mit Charme, Experimenten und einem frechen Kollegen. Dabei sind wir auf einige Vorurteile gegenüber der Wissenschaft gestoßen - aber vor allem haben wir bemerkt, was in fast allen schlummert: Neugier und Freundlichkeit.
Der erste Eindruck von Wissenschaft ist wichtig und führt bei uns zum zweiten Klick, denn auf unserer Webseite schreiben wir über unsere Themen, beantworten Fragen von den Touren (natürlich als OER) und stehen auch sonst medial zur Verfügung. Real Life + Social Media = Wisskomm in neuem Kleid. Wir nehmen euch mit auf einen Sommer in Deutschland mit 400 Menschen, die eins gemeinsam haben: sie trafen auf “Plötzlich Wissen!”. Drei Wissenschaftler und eine Handpuppe-Guerrilla-Marketing für die Wissenschaft.
Der Dieselskandal hat es an den Tag gebracht: Das Ende des fossilen Modells ist näher gekommen. Herausgefordert wird dieser «alte Kapitalismus» allerdings nicht durch soziale Bewegungen oder emanzipatorische Entwicklungen. Die Bedrohung kommt aus dem Herzen des gegenwärtigen digitalen Kapitalismus. Unternehmen wie Tesla, aber auch Google und Co. versuchen, mit ihren plattform-kapitalistischen Geschäftsmodellen Fuß zu fassen und fordern die etablierten Player heraus.
Es gilt, eine dritte Perspektive auf die Mobilität der Zukunft zu etablieren, die ebenfalls post-fossil, algorithmisch und vernetzt ist. Sie sollte allerdings die Städte in den Vordergrund rücken, den öffentlichen Verkehr in den Fokus nehmen und offene Datenregime etablieren. Eine solche Perspektive muss sowohl der kriminellen Automafia als auch den Datenmonopolen aus dem Silicon Valley eine soziale, moderne, öffentliche und kollaborative Variante einer digitalen Mobilität für alle entgegenhalten.
Bei der Rosa Luxemburg Stiftung ist eine Studie von Timo Daum erschienen: "Das Auto im digitalen Kapitalismus. Dieselskandal, Elektroantrieb, autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität". Die Studie kann kostenlos downgeloaded oder ein Print-Exemplar bestellt werden: https://www.rosalux.de/publikation/id/38652/
This session will be the premiere of the documentary film " Digital Africa"
The Arte documentary will be aired in June. Since the journey started at re:publica, the film will be premiered for the re:publica audience. The documentary portrays different digital inventions and innovations, interviews founders and makers and raises questions such as: are social enterprises replacing NGOs and development corporation? When are social startups taking the place of public service providers? And want motivates and drives innovators and founders across Africa?
Geraldine de Bastion will be joined by Mark Kamau, one of the films protagonists on stage for a short interview after the viewing.
Mark and some of the other protagonists from the film will be available for questions and demonstrating some of the technology presented in the film like SUPER BRCK and DEXT Science Kit at the Makerspace.
Libraries are an incredible platform for open learning outside of the formal education system. We will share experiences from both sides of the Atlantic. The MIT Media Lab’s public library innovation exchange brings together librarians and MIT researchers to develop new learning programs. And the Library system of Cologne offers maker activities, hosts learning circles in which learners take online courses together, and runs a popular science and technology seminar series. Libraries are the future!
Die Selbstdarstellungsucht auf Instagram und Co. hat auch gute Seiten: Menschen zeigen ihr gutes, ökologisches Verhalten, animieren zum schönen, nachhaltigen Lifestyle und zum Nachmachen. Dies passiert aktuell unter dem Hashtag #zerowaste .
Zero Wastler*innen formen eine Bewegung, die ein müllarmes und plastikfreies Leben propagiert. Sie stellen den Status Quo in Frage, suchen plastikfreie Alternativen, belehren sich gegenseitig und vertiefen gemeinsam ihr Wissen über das Thema ökologischer Konsum und Lebensführung. Sie sind aktiv auf Instagram, YouTube und in Facebook-Gruppen. Oft beginnt der Aktivismus mit einem einfachen Post und dem Teilen der ersten kleinen Erfolge bei der Müllvermeidung, geht weiter mit dem Austausch von Rezepten für die Herstellung eigener Lebensmittel und Kosmetik- und Hygieneprodukte.
Weltweit gibt es bereits über hunderte Facebookgruppen, die sich auf lokaler Ebene zusammentun, zu den lokalen Problemen Lösungen suchen und gemeinsam vor Ort was bewegen. Dabei gehen sie auf Firmen zu, schreiben Petitionen, sprechen mit der lokalen Politik und zeigen wie eine kleine Menge an Einzelpersonen Großes bewegen kann.
Anhand von Beispielen aus der Zero Waste Bewegung möchte ich zeigen wie entsprechendes Framing aus einem vermeintlich verstaubten Thema einen neuen Hype erzeugt, der dabei ist die breite Masse zu erreichen.
Die Lebensqualität in Städten leidet unter Luftverschmutzung, Lärm und Platznot, größtenteils verursacht durch zu viel Auto-Verkehr. Um die Lebens- und Umweltqualität zu verbessern, brauchen wir innovative, alternative Lösungen, die sich auch in der Praxis bewähren.
Ein Sharing-Modell, das Transporte ohne Emissionen ermöglicht, verbreitet sich rasant im deutschsprachigen Raum: Die „Freien Lastenräder“. Der Startschuss fiel 2013 mit dem ersten Freien Lastenrad „Kasimir“ in Köln, seitdem ist das Prinzip gleich geblieben: Lokale Akteure als Verleihstationen, nachbarschaftliches Engagement und kostenfreie Entleihe.
Dank einer speziell entwickelten Open-Source Verleihsoftware, einer WIKI-Online-Wissensdatenbank und einem jährlichen Netzwerktreffen sind inzwischen mehr als 70 Initiativen in Deutschland, Österreich und Ungarn aktiv, mit mehr als 10.000 registrierten Nutzer*innen.
Unsere Studie zeigt die positiven Effekte der Arbeit dieser Bottom-Up-Initiaitiven: Knapp die Hälfte der Lastenrad-Buchungen ersetzen private Auto-Fahrten. In unserem Vortrag werden wir die Erfolgsfaktoren, Potenziale und Upscaling-Möglichkeiten dieser selbst-betriebenen Verleih-Plattformen vorstellen.
Das Video unseres Talks ist online: https://www.youtube.com/watch?v=JI3ZfOFHYT4
Die Folien unseres Talks findet ihr hier: http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Datei:Becker%2BEgermann_Lastenrad-Sharing_Verkehrswende_selber_machen.pdf
The Cambridge Analytica scandal is about campaign financing, possible law breaking and Brexit. It’s also about money in politics. It’s about the continuing irresponsibility of platforms like Facebook. It’s about the systemic problem of data exploitation and surveillance capitalism. It’s about targeted advertising, persuasion and manipulation.
It’s also about a shady company that has possibly broken data protection laws (together with political campaigns, and other data analytics firms). It’s about neo-colonialims and global inequalities. It’s also about foreign interference in elections and government propaganda (not just by Russia). It’s about GDPR and compliance - competition law and consumer protection.
In other words: this is complicated.
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