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The hype around Bitcoin is warranted - as warrant as the blockchain technology becomes a fundamental new part of our digital infrastructure. Think about the ’90s internet bubble and the intensive amount on new solutions we got out of
that. Now imagine the effect when you shrink it down to the size of a crisis caused by one application called Bitcoin. Like the original internet itself, blockchain is an idea with radical possibilities that at the same time has attracted some of the most frivolous appetites of capitalism.
The blockchain may seem like the very worst of speculative capitalism right now, and yes, it is demonically challenging to understand. But the beautiful thing about open protocols is that they can be steered in surprising new directions by the people who discover and champion them in their infancy. Right now, the only real hope for a revival of the open-protocol ethos lies in the blockchain. Whether it eventually lives up to its egalitarian promise will in large part depend on the people who embrace the platform, who take up the baton from those early online pioneers.
In this talk, Andrea Bauer will present the lessons learned out of the bitcoin crisis by looking at the rising token economy, the future of money, and the challenges of its regulation. By analyzing the current dynamics, Andrea Bauer gives us a peephole into the emerging „krypto economy“.
Over the last year the world has witnessed a series of security breaches that have compromised massive repositories for personal information: the Equifax hack that compromised the should-be-secret social security numbers of over 140 million Americans; a breach of India’s Aadhaar biometric ID database of 1.2 billion citizens; the hack of the South Korean ID database; the 2015 US Office of Personnel Management hack; the effects of WannaCry on the British National Health Service; of vulnerabilities in Estonia’s ID chip card. And there is no guarantee there won’t be more in the future.
The breaches and hacks of these databases tend to be discussed in terms of implications for personal privacy, and cybersecurity since data is viewed as a commodity to be bought and sold. Many of these databases are in fact public assets. How does the notion of ‘critical infrastructure’ scale beyond physical assets like bridges and roads or water supply systems? How do we rethink design, ownership, liability and security when large national databases are viewed as critical social and public infrastructure?
As a national ID number is used to access a variety of services, we seek to show how this layer of ‘social infrastructure’ creates challenges for a variety of industries, social and public systems. We will parse tensions - and competing interests - at different levels of the infrastructure stack. Panelists will map the technical, social and personal impacts of database compromise, and in doing so will look at the role of various stakeholders and response strategies, as well as address what governments and individuals can do to take preemptive security measures. As these systems do not offer citizens a way to ‘opt-out’, discussion will discuss philosophical notions of privacy and security, and try to rethink ethics and accountability in these contexts. The panel will also assess the new challenges these large hacks have for digital security trainings and infosec best practices at the individual and organizational level given the increasingly asymmetrical power dynamics between citizens, states, corporations, and large digital artifacts like databases
Wir erweitern Computernetzwerke durch unsere Körper, unsere Sinne und unser Denken, beispielsweise wenn wir CAPTCHAs lösen und dadurch künstliche Intelligenz trainieren, wenn sich Menschen als Bots ausgeben müssen, wenn Arbeit vermittels Onlineplattform und Handy organisiert wird oder wenn Arbeiter/innen programmierbar werden.
Menschen die Maschinen erweitern – so lassen sich schon seit geraumer Zeit viele Formen der Arbeit beschreiben. Da vernetzte Software nun jedoch alle Aspekte unserer Arbeits- und Lebenswelten durchdringt, wird die algorithmische Analyse, Organisation und Modulation von Körpern allgegenwärtig.
Die Verfasstheit von Menschen als Software-Erweiterungen, zu denen auch wir uns zählen können, wie auch viele der Menschen, die für uns arbeiten, werde ich anhand einer Reihe von Beispielen illustrieren (z.B. die "Überlebenskreativität" von Gig-Arbeiter/innen, überwachte Arbeitsumgebungen, künstliche Intelligenz als globale Fertigungsstraße), um dann abschließend mögliche Interventionen innerhalb von algorithmischen Systeme vorzuschlagen.
Twitter launched its verification program, a symbol of fame and recognition initially handed out to major celebrities—actors, pro athletes, journalists, and the like. Facebook and YouTube soon followed, and in doing so, created an ecosystem whereby American corporations decide who's "in" and who isn't, who matters and who doesn't.
Today, verification comes with certain privileges—better features and a lower likelihood of being censored, for starters—but it is the creation of celebrity, the elevation of some at the expense of others by corporate actors that should concern us.
This talk will explore the new kingmakers and the impact of their creation of celebrity on society.
Die harte Lobby-Schlacht um den Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform bietet einen Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Jahren droht: Netzweite automatisierte Filterung von Content. Wo jetzt am Beispiel von Urheberrechten vorgeprescht wird, um ihre Durchsetzung mittels Automatisierung noch kostengünstiger zu machen, stehen die nächsten Vorhaben schon in der Schlange: Ausfilterung von "iilegalem Content" allgemein, egal ob im Dienste der Terrorbekämpfung oder des Zurückdrängens von Hatespeech. Das Missbrauchspotenzial solcher Filtersysteme ist atemberaubend, die stets tangierten Grundrechte sollen über Beschwerdefunktionen gewahrt bleiben. Wir geben einen Überblick, wie die Argumentationen funktionieren, was da noch alles zu erwarten ist und warum es so wichtig ist, diese erste Schlacht um Artikel 13 zu gewinnen.
Ein Unternehmen zu Gründen - dieser Entschluss ist oft der erste, folgenschwere Schritt in die deutsche Bürokratie. Und das ausgerechnet mit Podcasts! Einem als "Nischen-Medium" verschrienem Produkt. Doch wenn man etwas sehr liebt, ist es einen Versuch wert!
Wir klopften an Unternehmenstüren, um Sponsoren zu finden, baten Hörerinnen und Hörer um Geld, entwickelten neue Formate und fragten uns bei all dem: Sind wir eigentlich irre, es mit einem Medium zu probieren, das in Deutschland trotz des Hypes wirtschaftlich noch ganz am Anfang steht?
Wir berichten über all das, was wir in 12 Monaten gelernt haben: welche Strategien erfolgreich waren und welche schlicht nicht funktionieren, welche Experimente die Hörerschaft liebt und welche direkt zum „Unsubscribe“-Klick führen. Wir erzählen von enthusiastischen Ideenrunden genauso wie von Gesprächen, in denen erst einmal am Handy demonstriert werden muss, was überhaupt so ein Podcast ist.
Der digitale Wandel schlägt sich in Produktions- und Arbeitsprozessen, aber auch in den zugrundeliegenden Betriebs- und Organisationsstrukturen nieder. Er ist flankiert von sich ändernden Wertevorstellungen bezüglich dem Stellenwert von Privat- und Arbeitsleben. Flexible und bedarfsgerechte Arbeitszeiten sind dabei heute für viele Arbeitnehmende ein wichtiges Kriterium mit Blick auf die Wahl des Arbeitsplatzes.
Während für einige Arbeitnehmende längst alltäglich, können in anderen Branchen Mitarbeitende bisher kaum souverän über ihre Arbeitsgestaltung entscheiden, da sie bspw. in standardisierte Wertschöpfungsprozesse eingebunden sind oder zeit- und ortsgebundene Sorgearbeit leisten.
Ausgehend von aktuellen wissenschaftlichen Befunden zu Bedarfen von Arbeitnehmenden hinsichtlich Arbeitszeitgestaltung, dient der Workshop der Entwicklung von work fiction Szenarien in 2030+.
Mit einem Werte-Mapping und der Diskussion über die Bewertung von Arbeit und ihrer gesellschaftlichen Rolle, werden unter Bezugnahme von Digitalisierungstrends neue Lösungen für die Arbeitsgestaltung in 2030+ entwickelt. Dabei werden visuelle und haptische Darstellungsformate und designbasierte Methoden genutzt, die eine vielseitige Interaktion zulassen.
Im Ergebnis entstehen Ideenfragmente für eine Zukunft der Arbeit, die auf gesellschaftlichen Bedarfen aufbauen. Die Teilnehmenden haben somit die Chance, neue Impulse zu erhalten, ihre Perspektive in den Diskurs mit einzubringen und die Zukunft der Arbeit mitzugestalten
In diesen Zeiten unsicherer und dynamischer Umwelten ist es umso wichtiger für Unternehmen, ihre Wertschöpfungsprozesse möglichst effizient und anforderungsgerecht zu gestalten.
Worin der Unterschied zwischen dem Push- und dem Pull-Prinizip im Wertschöpfungsprozess liegt, welche Vorteile das Pull-Prinzip im Kontext von Digitalisierung und Agilität mit sich bringt, wie beispielsweise KANBAN oder andere Methoden/Tools dabei unterstützen können und welche kulturellen Werte in diesem Arbeitsumfeld wichtig sind, werden wir in unserer Session spielerisch anhand einer Schiffsproduktion anfassbar und erlebbar machen.
Also: Kommt vorbei, krempelt die Ärmel hoch, baut Schiffe und sammelt wertvolle Erkenntnisse darüber, wie sich unsere Arbeit im Kontext der Digitalisierung verändern muss!
Wenn man jedes mal einen Bitcoin für den Satz “Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte” bekommen würde, dann könnte man in einem Anzug aus Gold herumlaufen. Goldener Anzug hin oder her, an der Behauptung muss was dran sein: in sozialen Netzwerken gehören Fotos und Bewegtbilder zu den erfolgreichsten Posts, Zeitungen haben in den letzten Jahrzehnten den Anteil an Bildern in den Blättern stetig erhöht und auch die Smartphone-Kamera ist ein Garant dafür, dass die Lichtgemälde nicht mehr aus Medien wegzudenken sind. Durch die erhöhte Nachfrage folgt natürlich auch ein immer größeres Angebot an Fotografien für Menschen, die gerade keine Kamera zur Hand haben. Unzählige Bilder von der Stange, auch gerne Stockfotografien genannt, kommen zum Einsatz, um Geschichten zu bebildern oder auch nur Hintergrundfoto für ein Sharepic zu sein.
Doch wie sieht es sich eigentlich aus, wenn Stockfotografien nicht das wiedergeben, was sie eigentlich bebildern sollen?
Die Fotografin und Bildredakteurin Anna Spindelndreier und Andi Weiland (Fotograf und Pressesprecher) sind dieser Frage nachgegangen und haben sich in Bilddatenbanken nach kuriosen Geschichten umgeschaut. Wo können blinde Menschen wieder sehen und Rollstuhlfahrer wieder gehen? Wo können Frauen verführerisch Akten ordnen und Männer noch richtige Männer sein? Wo ist die Gesellschaft noch so in Ordnung, wie das strahlende Zahnpasta-Lächeln und die perfekten Frisuren (auch nach dem Aufwachen) beweisen?
Authentische Bilder sind nicht nur wichtig im Sinne der journalistischen Sorgfalt, sie tragen auch dazu bei, die Vielfalt, die es in der Gesellschaft gibt, abzubilden.
Neben einigen kuriosen Bildergeschichten, geben die beiden Fotoaktivist*innen auch Tipps und Hinweise zum Finden authentischer und vielfältiger Fotos und beantworten natürlich die ganz große Frage: ist das richtige Foto wirklich so wichtig?
Wie lässt sich Lehren und Lernen in der digitalen Gesellschaft verantwortungsvoll gestalten? Ideen und Tools gibt es bereits zu Genüge - digital-gestützte Methoden werden als Ausgangspunkt einer kritisch-kompetenten und kreativen Medienbildung dringend gefordert. Als Bausteine zeitgemäßer Lernsettings geraten sie zunehmend in den Blick. Und doch gelingt ihre Umsetzung in der Schule nur vereinzelt. Diese Herausforderung einer (zügigen) Bildungstransformation steht bei edulabs.de im Fokus. Als Projekt der Open Knowledge Foundation setzt die Initiative auf Engagement und Vernetzung einer freiwilligen Community an Bildungsinnovator*innen, die ihre Konzepte gemeinsam entwickeln und verfügbar machen.
Sind solche Bottom-up-Ansätze gemessen an der sozialen Wirkung zielführend? Ist es überhaupt die Aufgabe der Zivilgesellschaft, dem Bildungssystem auf die Sprünge zu helfen? Und in der Praxis: Wie werden Lehrer*innen ermutigt und befähigt, ihren Unterricht auf die neuen Kompetenzerfordernisse anzupassen? Was bedeutet es, dabei Bildung als Gemeingut zu denken und Open Source zu fordern? Wo bringt diese Strategie der Nachnutzbarkeit, offener Lizenzen und einer Kultur des Teilens einen pädagogisch-didaktischen Mehrwert? Was sind ihre Voraussetzungen und Nachteile? Diese Fragen möchten wir mit unseren Gästen aus Medienbildung und Open Education, Schule und Lehrerbildung und dem Publikum diskutieren.
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