re:publica 18 - Business & Innovation

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re:publica 18 - Business & Innovation episodes

  • Moneybots tragen keinen Schlips: Vincent Viola und der automatisierte Finanz-Cyberspace
    Martin Ehrenhauser
    Der US-Amerikaner Vincent Viola ist mit einem geschätzten Vermögen von rund 1,7 Milliarden US-Dollar der Pop-Star im Finanz-Cyberspace. Wer an den Computerbörsen in Wien, New York, London oder Frankfurt Finanzprodukte kauft, handelt mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Virtu Financial, dem hochfrequenten Geldroboter von Viola. 
    Denn sei Money-Bot handelt automatisiert und in extrem hoher Frequenz an 235 unterschiedlichen Handelsplätzen, in 36 Ländern weltweit, mit rund 12.000 verschiedenen Finanzinstrumenten. Und das 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche. 
    Und egal ob der Preis steigt oder fällt, Vinnies Geldroboter gewinnt immer. Das Unternehmen ist für Vinnie, wie Viola von seinen engen Freunden genannt wird, eine Art privater Geldautomat, der jährlich einen Netto-Gewinn von rund 160 Millionen US-Dollar ausspuckt. 
    Dabei hat Vinnie kein Produkt und auch keine Kunden. Doch was ist das Geheimnis seines Erfolgs? Wie funktioniert der Geldroboter des ehemaligen US-Soldaten? Wer zahlt seinen Gewinn? Und vor allem: Macht sein Geldroboter unsere Welt besser? Eine spannende Reise durch die Glamour-Welt des Finanz-Cyberspace.
    31 min
  • Eine mögliche Zukunft für Innovation - Asset-based Co-Innovation
    Cem Ergün-Müller
    Im Feld der Innovation spielen viele Faktoren eine Rolle: Methoden und moderne Management-Tools sowie Nutzerverhalten und -interesse genauso wie Ökosysteme, Wettbewerber, technologische Trends und gesetzliche Parameter.  
    Aber wie kommt man bei der Flut an Informationen zu Innovationen? 
    Die Antwort: Man muss sich fokussieren, wenn man etwas erreichen will. Dabei sollte man sich im Klaren darüber sein, was man selber kann, wen man kennt, der was kann und wie viel Zugriff man auf diese Ressourcen hat.  
    Dann spricht man von Asset-based Innovation.
    33 min
  • #hackingwork: Keine Manager, keine Überstunden und trotzdem was schaffen? So klappt Selbstorganisation als Unternehmen
    Corinna Baldauf
    Die Märkte verändern sich rasend schnell und Unternehmen kommen in ihrer Entwicklung oft nicht hinterher. Sie planen zu langfristig und agieren zu langsam. Als Gegenentwurf ist Agiles Arbeiten Synonym für Dynamik und Beweglichkeit geworden.
    Darum ist Agilität oft ein Grundpfeiler in ‘New Work’-Konzepten. Doch wie klappt das im Alltag mit selbst-organisierten Teams statt Managern? Wie fließen Informationen durch das Unternehmen? Und wer stellt neue Mitarbeiter ein?
    Seit 2010 arbeiten wir bei sipgate lean und agil. In dieser Session teilen wir konkrete Methoden aus unserem Arbeitsalltag: Vom firmen-internen BarCamp über Post-Its bis zu Peer Recruiting. Vielleicht nehmt ihr den ein oder anderen Impuls für eure Organisation mit nach Hause. #hackingwork
    29 min
  • Digital Africa
    Geraldine de Bastion, Mark Kamau
    This session will be the premiere of the documentary film " Digital Africa"
    The Arte documentary will be aired in June. Since the journey started at re:publica, the film will be premiered for the re:publica audience. The documentary portrays different digital inventions and innovations, interviews founders and makers and raises questions such as: are social enterprises replacing NGOs and development corporation? When are social startups taking the place of public service providers? And want motivates and drives innovators and founders across Africa?
    Geraldine de Bastion will be joined by Mark Kamau, one of the films protagonists on stage for a short interview after the viewing.
    Mark and some of the other protagonists from the film will be available for questions and demonstrating some of the technology presented in the film like SUPER BRCK and DEXT Science Kit at the Makerspace.
    59 min
  • The Krypto Economy: Beyond the Bitcoin Bubble
    Andrea Bauer
    The hype around Bitcoin is warranted - as warrant as the blockchain technology becomes a fundamental new part of our digital infrastructure. Think about the ’90s internet bubble and the intensive amount on new solutions we got out of 
    that. Now imagine the effect when you shrink it down to the size of a crisis caused by one application called Bitcoin. Like the original internet itself, blockchain is an idea with radical possibilities that at the same time has attracted some of the most frivolous appetites of capitalism. 
    The blockchain may seem like the very worst of speculative capitalism right now, and yes, it is demonically challenging to understand. But the beautiful thing about open protocols is that they can be steered in surprising new directions by the people who discover and champion them in their infancy. Right now, the only real hope for a revival of the open-protocol ethos lies in the blockchain. Whether it eventually lives up to its egalitarian promise will in large part depend on the people who embrace the platform, who take up the baton from those early online pioneers. 
    In this talk, Andrea Bauer will present the lessons learned out of the bitcoin crisis by looking at the rising token economy, the future of money, and the challenges of its regulation. By analyzing the current dynamics, Andrea Bauer gives us a peephole into the emerging „krypto economy“.
    29 min
  • Agile Arbeitsweisen erlebbar gemacht!
    Dörte Müller, Isabel Weber
    In diesen Zeiten unsicherer und dynamischer Umwelten ist es umso wichtiger für Unternehmen, ihre Wertschöpfungsprozesse möglichst effizient und anforderungsgerecht zu gestalten.
    Worin der Unterschied zwischen dem Push- und dem Pull-Prinizip im Wertschöpfungsprozess liegt, welche Vorteile das Pull-Prinzip im Kontext von Digitalisierung und Agilität mit sich bringt, wie beispielsweise KANBAN oder andere Methoden/Tools dabei unterstützen können und welche kulturellen Werte in diesem Arbeitsumfeld wichtig sind, werden wir in unserer Session spielerisch anhand einer Schiffsproduktion anfassbar und erlebbar machen.
    Also: Kommt vorbei, krempelt die Ärmel hoch, baut Schiffe und sammelt wertvolle Erkenntnisse darüber, wie sich unsere Arbeit im Kontext der Digitalisierung verändern muss!
    1 hr 1 min
  • Work fiction: Neue Arbeitszeitgestaltung in 2030+
    Antonia Muschner, Roda Müller-Wieland, Johann Jakob Häußermann, Ronja Ullrich
    Der digitale Wandel schlägt sich in Produktions- und Arbeitsprozessen, aber auch in den zugrundeliegenden Betriebs- und Organisationsstrukturen nieder. Er ist flankiert von sich ändernden Wertevorstellungen bezüglich dem Stellenwert von Privat- und Arbeitsleben. Flexible und bedarfsgerechte Arbeitszeiten sind dabei heute für viele Arbeitnehmende ein wichtiges Kriterium mit Blick auf die Wahl des Arbeitsplatzes.
    Während für einige Arbeitnehmende längst alltäglich, können in anderen Branchen Mitarbeitende bisher kaum souverän über ihre Arbeitsgestaltung entscheiden, da sie bspw. in standardisierte Wertschöpfungsprozesse eingebunden sind oder zeit- und ortsgebundene Sorgearbeit leisten.
    Ausgehend von aktuellen wissenschaftlichen Befunden zu Bedarfen von Arbeitnehmenden hinsichtlich Arbeitszeitgestaltung, dient der Workshop der Entwicklung von work fiction Szenarien in 2030+.
    Mit einem Werte-Mapping und der Diskussion über die Bewertung von Arbeit und ihrer gesellschaftlichen Rolle, werden unter Bezugnahme von Digitalisierungstrends neue Lösungen für die Arbeitsgestaltung in 2030+ entwickelt. Dabei werden visuelle und haptische Darstellungsformate und designbasierte Methoden genutzt, die eine vielseitige Interaktion zulassen.
    Im Ergebnis entstehen Ideenfragmente für eine Zukunft der Arbeit, die auf gesellschaftlichen Bedarfen aufbauen. Die Teilnehmenden haben somit die Chance, neue Impulse zu erhalten, ihre Perspektive in den Diskurs mit einzubringen und die Zukunft der Arbeit mitzugestalten
    58 min
  • Kernkompetenz: durchwurschteln!
    Maike Janssen
    Seit Computer immer stärker an Kommunikation beteiligt sind, haben sich Organisationen grundlegend verändert. Entscheidungen folgen weniger Hierarchie, einflussreichen Mitarbeitern oder etablierten Dienstwegen. Mehr und mehr Entscheidungen werden ein für alle mal automatisiert und von Computern ausgeführt – zuverlässig, aber keineswegs ausfallsicher. So stellt sich die existenzielle Frage: Was passiert, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert?
     
    „Mehr als früher braucht die Organisation jetzt Kompetenzen für das Überbrücken von situativ auftretenden Schwierigkeiten, aber woher sollen diese Fähigkeiten kommen, wenn alles auf den Computer eingestellt ist und Kompetenzen für Durchgriffe an anderen Stellen des Systems fehlen?“ – so formulierte es der Soziologe Niklas Luhmann schon vor über 20 Jahren.
    In diesem Talk werden Annahmen der Systemtheorie zur Zusammenarbeit mit Computern auf anschauliche Art dargestellt und mögliche Konsequenzen für die Mitarbeitenden in Unternehmen diskutiert. Die Kernthese: Was menschliche Arbeit heute zentral von technisierter Arbeit unterscheidet, ist der flexible Umgang mit Unvorhersehbarem. Oder anders ausgedrückt: Sich in unklaren Situationen einfach „durchwurschteln“ zu können. Doch wann und wo wird diese Kompetenz in der Organisation 4.0 noch gebraucht? Wie könnte man die unterschiedlichen Fähigkeiten von Mensch und Maschine optimal miteinander verzahnen? Und was steht dem aktuell noch im Weg? Lasst es uns entdecken!
    31 min
  • Künstliche Intelligenz und die Zukunft des Marketing
    Sven Krüger
    Künstliche Intelligenz ist DER technologische Megatrend des 21. Jahrhunderts und wird unsere Welt massiv verändern. Unzulängliche User Interfaces wie Mäuse, Tastaturen und Smartphones werden verschwinden. Marketing ist eines der ersten Felder, in denen leistungsfähige KI Services bündeln und den Wettbewerb verschärfen wird. Wir müssen KI in unsere Geschäftsprozesse und das Marketing integrieren, um zu überleben.
    Was KI ist und was nicht und warum man es nicht ignorieren kann
    - Wer setzt es ein und was bringt es?
    - Wie lange haben wir unsere Jobs noch?
    Künstliche Intelligenz ist Hype und Alltag zugleich. Oft bemerken wir nicht einmal mehr, dass wir KI nutzen. Schon John McCarthy, der den Begriff Artificial Intelligence 1956 prägte, beschwerte sich: „Sobald es funktioniert, nennt es keiner mehr KI.“ Sind wir auf der exponentiellen Entwicklungskurve schon nahe dem Punkt, ab dem wir als Menschen die Kontrolle verlieren?
    Klar ist: KI wird sich weit über das heutige Prozesssteuerungs-Niveau hinaus entwickeln und Mäuse, Tastaturen, Apps, wahrscheinlich sogar die Smartphones als solche auslöschen. Das ist das Ende technisch unzulänglicher User Interfaces. Technologie wird nahtlos und ergonomisch in unser Leben „embedded“ sein.
    Produkte lösen sich immer häufiger zu Services auf und KI wird umfassend und individuell eine echte Unterstützung für jedermann. Gleichzeitig bringt die neue Berechenbarkeit von allem und jedem die Notwendigkeit, Kundenbeziehungen und ganze Gesellschaftsverträge, z.B. über Sicherheit und Privatsphäre, neu zu verhandeln.
    Marketing ist eines der ersten Felder, in denen leistungsfähige KI Services bündeln und den Wettbewerb verschärfen wird. Wir müssen KI in unsere Geschäftsprozesse und das Marketing integrieren, um zu überleben.
    1 hr 2 min

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