re:publica 18 - Business & Innovation

re:publica 18 - Business & Innovation

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re:publica 18 - Business & Innovation episodes

  • Startups and Founder Culture in India and Germany - The Journalists Perspective
    Sara Weber, Shradha Sharma, Niklas Wirminghaus
    Yourstory is one of the leading digital magazines in India. The platform portrays startups and founders and gives insights into the shapers of India’s technology scene.  CEO and chief editor of YourStory Shradha Sharma will be sharing insights of the past ten years on India's entrepreneurship scene. Together with Niklas Wirminghaus, who previously worked for Gründerszene and now for Capital magazine, Shradha will be comparing and discussing the differences in both the startup ecosystem, founders mentalities but also the media landscape in both countries. The panel is being moderated by Sara Weber, Senior News Editor at LinkedIn, who has insights in both the media and the startup side of things.
    29 min
  • Equitable Pioneers for the Digital Economy
    Trebor Scholz
    Almost thirty years after the inception of the World Wide Web, platform ownership is more concentrated than ever. It didn't take Facebook's massive data compromise or Care.com's unsustainably low wages to understand that a more diversified and democratic digital economy is more needed than ever.
    How can especially workers on the edge of society respond to the numerous "disruptions" on the horizon including automation and algorithmic decision making as well as unanticipated and unpredictable changes? In his keynote, Scholz proposes an economic, political, and cultural alternative that responds to these challenges by driving the economic domain into more humane and equitable directions. Four years ago, Scholz introduced what he calls platform cooperativism, an Internet based on broad-based platform ownership and democratic governance.
    This activist research project supports the integration of cooperatives into the digital economy. Showcasing work with platform co-ops in India, Germany, Spain, Italy, Australia, Columbia, Brazil, the UK and the United States, Scholz demonstrates that a democratically-owned People’s Internet is not only possible but that it already exists. Silicon Valley loves a good disruption; let’s give them one.
    1 hr 1 min
  • Usability Testessen
    Anna Groos, Philipp Hormel
    Power to the User! Lean, agile, Design Thinking – alle modernen Denkschulen stellen die Menschen in den Mittelpunkt. Doch im Alltag heißt es meist: „Test early, test often” – my ass. Mit dem "Usability Testessen" machen wir aus dem Problem eine Party. Das CC-lizensierte Format bringt in knapp 20 deutschen und österreichischen Städten die Macht zurück zu den Nutzer*innen. Mit Pizza, Bier, Brause und ganz ohne Hemd-und-Häppchen-Feeling.
    Gemeinsam feiern wir ein Usability Testessen auf der re:publica! 
    Du hast eine Website, App, Wireframes, whatever und möchtest dein Projekt auf der re:publica testen? Melde dich an unter https://usability-testessen.org/re-publica/ und wir teilen dir eine Station zu.
    Du hast Lust, neue Produkte zu entdecken und als Testperson dabei zu sein? Komm einfach vorbei und teste spontan!
    Und so funktioniert's: Die Betreuer*innen der Teststationen bauen ab 09:30 Uhr ihre Stationen auf und bereiten ihre Versuche vor. Die Testpersonen bekommen Laufzettel mit den Stationen, an denen sie testen werden. Drei Runden lang ziehen die Testpersonen im Speeddating-Verfahren alle zwölf Minuten von Teststation zu Teststation. Zeit genug um mit der Thinking-Aloud-Methode kleine Flows und Features auf Nutzerfreundlichkeit zu testen. Getestet wird, was auf den Tisch kommt: Apps, Websites und Interfaces – aber auch Texte, Geschäftsideen und sogar Sauerkraut. Am Ende gehen alle mit einem großen Erkenntnisgewinn nach Hause.
    Gebt euren Nutzer*innen eine Stimme und macht eure Produkte besser – in einem 60-Minuten-Testessen. 
    Da wir die Anzahl von Teststationen und Testpersonen aufeinander abstimmen müssen, können nur die ersten zwanzig Personen aktiv testen. Aber allen anderen wird auch nicht langweilig: Ihr erfahrt parallel, wie ihr das Testessen in eurer Stadt selbst organisieren könnt.
    Da morgens um zehn noch nicht alle in Bier-und-Pizza-Stimmung sind, kommt für echtes Testessen-Feeling gerne mit Croissant und Kaffee. 
    max. 20 TeilnehmerInnen
    58 min
  • Blockchain: a disruptive technology for global economic inclusion?
    Kuldeep Bandhu Aryal, Kudzai M Mubaiwa, Megan Leahy-Wright, Benjamin Clair, Martín Restrepo
    Blockchain technology offers an enormous opportunity in 2018: Its decentralized, secure and transparent system of storing and making transactions supports a range of services, from providing the “unbanked” with access to financial services through cryptocurrencies (e.g. Bitcoin), to executing records and verifying contracts (e.g. land registry) without the need for a third-party, and reducing transaction fees and improving supply chain management for entrepreneurs.
    There are many opportunities but equally many unanswered questions when it comes to the future of blockchain technology in developing markets and beyond, though.
    In Zimbabwe which has not had its own currency for almost ten years now, Bitcoin is traded at even higher exchange rates than elsewhere on the planet - but it can hardly be used locally.
    Sikka, a Nepali Rupee-backed e-token built on the Ethereum blockchain, allows rural community members to easily trade and buy goods, equipment, and services with SMS/USSD/IVR codes by using a simple feature phone.
    BetterChain disintermediates information access and makes corresponding value allocation more transparent along mineral supply chains - from small-scale mining communities in challenging environments like Congo all the way to responsible electronics and electric car manufacturers.
    Blockchain enable as well new governance opportunities, empowering communities and people to organize and advance into a decentralized autonomous society, creating marketplaces for governance services, global basic income, smart contracts, universal basic services and virtual citizenships. 
    This session brings experts from technology, finance, and grassroots community activism together to discuss a way forward with blockchain technology where no one is left behind. 
    supported by T-Labs
    1 hr 3 min
  • German Mittelstand -Hidden Innovation Champions?
    Bastian Springer
    Der deutsche Mittelstand ist berühmt für seine erfolgreichen, familiengeführten Unternehmen. Viele Geschäftsmodelle sind bereits Jahrzehnte alt und ein Umsatz- und Gewinngarant für die Firma. Viele Innovationen wurden "zufällig" entdeckt und nicht systematisch entwickelt. Die Digitalisierung ist hier noch sehr am Anfang, hat aber enorme Auswirkungen. Lassen sich diese Produkte und Geschäftsmodelle auch noch in die Zukunft übertragen? Darf die (Familien-)Nachfolge neue Ideen und Methoden einbringen und ausprobieren?
    In dem Meetup würde ich gerne den Austausch mit anderen mittelständischen Unternehmen fördern und eine gemeinsame Diskussion über die innovativen Hidden Champions in Deutschland führen. Wohin geht die Reise?
    5 min
  • Smart Contracts auf der Blockchain
    Jörn Erbguth, Elena Scepankova
    Blockchain - die Technolgie hinter Bitcoin - ist nicht auf Transaktionen mit Kryptogeld beschränkt. Mit Hilfe von Smart Contracts können Blockchain-Transaktionen programmiert werden. Damit lassen sich Transaktionen aller Art abbilden. Von Grundbüchern und Handelsregister über digitale Identitäten, Tracken von Postsendungen, Diamanten, Arzneimittel oder Kunst bis hin zur Abwicklung beliebiger Verträge. Das geht von der Verkaufsplattform über die Lizenzierung von Autorenwerken, Vermietung von Zimmern oder Computerleistung.
    Smart Contracts auf der Blockchain erlauben es dabei Vertragsbedingungen transparent und für beide Seiten unveränderbar festzulegen. Die unveränderbare Blockchain ersetzt dabei das Vertrauen in die Vertragstreue des Vertragspartners. Transaktionen können damit ohne Einschaltung eines Dritten, eines Intermediärs durchgeführt werden. Statt ebay, Apple, Airbnb oder uber übernimmt die Blockchain die Vermittlung der Transaktionen. Smart Contracts fungieren als Treuhänder. Bei Problemen mit der Vertragsabwicklung können Smart Contracts darüber hinaus effiziente private Konfliktlösungsmechanismen anbieten.
    Auf der anderen Seite können Smart Contracts Vertragsbedingungen durchsetzen, die als AGB nicht wirksam vereinbart werden könnten. Wird die Rate nicht pünktlich bezahlt, springt das Auto nicht mehr an, der Kühlschrank streikt oder der neue TV bleibt schwarz. Das integrierte Konfliktlösungsverfahren orientiert sich nicht am deutschen Verbraucherschutz sondern daran ob der Anbieter Gewährleistung eher als Marketingvorteil oder als Kostenfaktor sieht.
    Schließlich bedeuten direkte Geschäfte nicht nur mehr positive Freiheit, sondern auch mehr Freiheit für kriminelle Geschäfte. Ermittlungsbehörden geben sich Ohnmächtig und fordern lauthals mehr Regulierung. Doch bei näherem Hinsehen, haben sie bereits deutlich viel mehr Kontrolle als gerne verlautbart wird.
     
    supported by T-Labs
    16 min
  • tip-me.org - Das globale Trinkgeld
    Jonathan Funke
    2016 gründete Jonathan Funke tip-me.org, ein Projekt für globales Trinkgeld, welches direkt und transparent beim Hersteller ankommt. Damit macht er aus einer jahrhundertealten Tradition ein Werkzeug zur globalen Umverteilung, das unglaublich effektiv ist. Beim Kauf eines Produkts kann man so durch nur 10% Trinkgeld die Löhne der Produzenten um 250% steigern. Das globale Trinkgeld landet direkt auf den Mobiltelefonen der Arbeiter und Farmer. 
    Jonathan nutzt die Blockchain-Mechanismen dazu, seinem Ziel der fairen Globalisierung ein gutes Stück näher zu kommen. Wie genau das funktioniert, erklärt er auf der re:publica.
    Dieser Talk wird präsentiert von TINCON, dem Festival für digitale Jugendkultur.
    8.-10.Juni 2018 / tincon.org
    27 min
  • Please do not disturb! Algorithmen bei der Arbeit
    Verena Bader, Tina Arens, Stephan Kaiser
    Wir wollen gemeinsam die Arbeit autonom handelnder Algorithmen anhand von zwei Schwerpunkten genauer betrachten:
    1.    Die digitale Rekonfiguration des Arbeitslebens
    Big Data und kognitive Systeme: autonom arbeitende Algorithmen spielen eine immer größere Rolle in unserer Arbeitswelt. Fragen, wie Algorithmen unsere Arbeitspraktiken und Rollen schleichend verändern, kommen schneller auf, als sie beantwortet werden können. Dabei müssen vor allem die subtilen Fähigkeiten von Algorithmen, unsere Arbeitswelt umzugestalten, genauer betrachtet werden. Die Idee der Soziomaterialität, erklärt, wie Algorithmen und Soziales untrennbar miteinander verflochten sind und wie wir unsere Arbeit immer mehr an Algorithmen ausrichten. Der Kurz-Vortrag von Verena Bader beleuchtet diese wechselseitige Rekonfiguration zwischen Algorithmus und Sozialem und legt besonderes Augenmerk auf die Handlungsmacht von Algorithmen.
    2. Dynamisch & Diskriminierend? Algorithmisierte Arbeitswelt
    Kann maschinelle Intelligenz am Arbeitsplatz diskriminieren? Computergestützte Algorithmen haben in den vergangenen Jahrzehnten nahezu jeden Unternehmensbereich revolutioniert. Der Bereich HR schien dabei lange außen vor zu bleiben und zeigt nun Potenzial aufzuholen, Big-Data Ansätze bestmöglich zu nutzen. Im Vergleich zu den USA stehen deutsche Unternehmen wegen Datenschutzbestimmungen noch am Anfang. Denn speziell in Bezug auf Mitarbeiterthemen wirft der Einsatz von entscheidungsvorbereitenden Algorithmen neue gesellschaftliche und ethische Fragen auf. Tina Arens diskutiert in ihrem Impuls, inwiefern Algorithmen diskriminieren und warum es uns so interessiert, dass Algorithmen objektiv handeln, wenn Menschen selbst dazu nicht in der Lage sind?
    3. Diskussion
    In den letzten  Minuten kommen die Besucher selbst zu Wort. Prof. Dr. Stephan Kaiser ergänzt die Diskussion mit aktuellen Erkenntnissen zum Einsatz von Algorithmen in Unternehmen, speziell im Personalmanagement.
    29 min
  • Generation Z: Wie Medien & Marketing im Zeitalter der Social Natives funktionieren
    Charles Bahr
    Wo sind Jugendliche heutzutage unterwegs? Welche Netzwerke sind relevant – Facebook, Instagram, Snapchat? Mit welchen Arten von Inhalten erreicht man junge Leute denn tatsächlich noch?
    Diese Fragen beantwortet Charles durch seine Zielgruppennähe und übersetzt sie in die „Marketing-Sprache der alten Menschen“. Neben den passenden Plattformen gibt er Einblick in den Home-Screen eines typischen „Social Natives“ und erklärt, wie Marken ideal die junge Zielgruppe ansprechen können.
    Dieser Talk wird präsentiert von TINCON, dem Festival für digitale Jugendkultur.
    8.-10.Juni 2018 / tincon.org
    32 min
  • Surviving Social Media In The Workplace: A Kit
    Shirley Ogolla, Thomas Wagenknecht
    You probably have already used some Enterprise Social Software today - name it Slack, Yammer or even just a Google Drive. Such tools are meant to facilitate communication and collaboration within enterprises - which is pretty much what the E-Mail had promised in the 1980s. Later we saw chat services and social networks, but no matter how much smarter these technologies get, they are all eventually hitting a sort of sonic barrier: With higher speed, transparency and openness, the white noise becomes louder and louder, too. A new collaborative tool, does not always come with more collaboration in the long term. Instead we notice, that more communication and collaboration implies more cat content, than anything else. And furthermore transparency comes with more control by management all too often, too. The reason for this lies in the particular interdependence of information technologies and power relations within a company. The actual and most important function of an enterprise is to organize knowledge, as many scholars agree. That is precisely why a firm’s social structure depends so strongly on its IT, and also why the introduction of a knowledge management system can turn an enterprise’s power patterns upside down. For instance, advice may no longer be sought from bosses, but from whomever colleague makes the most savvy and useful posts on the enterprise wiki. If the existing hierarchy - the monkey’s rock - fights this change, the entire idea of Social Collaboration is bound to failure.
    We will talk about what is actually "new" about Enterprise Social Media (and what is not), we will look at the promises of participation and empowerment of the worker precisely and will give users a Survival Kit on how one can survive in the Jungle of bosses that "follow" you, cat content that distracts you and lurking colleagues.
    29 min

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Jenseits der Buzzwörter Industrie 4.0, Internet der Dinge oder Big Data: Diese Begriffe tauchen immer in Diskussionen zum Thema auf, wie neue Technologien unseren Alltag besonders im Arbeitskontext…