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Die Digitalisierung analoger Ton- und Magnetbandbestände ist die einzige Möglichkeit, deren langfristige Nutzbarkeit zu sichern und den drohenden Verlust audiovisueller Archivbestände zu verhindern. Für ein audiovisuelles Archiv ist eine nachhaltige Langzeitarchivierungsstrategie eine inhärente Notwendigkeit institutioneller Verantwortung!
In Anbetracht dieser wichtigen Aufgabe informiert sich Clemens Zoidl bei der Leiterin der Abteilung für Langzeitarchivierung und digitales Datenmanagement Marion Jaks wie Digitalisate von audiovisuellen Medien und deren Files im Archiv der Österreichischen Mediathek dauerhaft gesichert werden können.
Was ist Langzeitarchivierung und wie unterscheidet sie sich von der "Kurzzeitarchivierung"? Wie wird sichergestellt, dass Dateien durch Wechsel von Datenträgern oder Formaten nicht verändert oder beschädigt werden? Kann bei der Verarbeitung und Archivierung von digitalen Objekten das Prinzip der Kühlkette angewendet werden?
Hören Sie rein und lassen Sie sich diese und weitere Fragen beantworten!
Episodenbild: LTO-Tapes
Bildquelle: Black Flow/Viki Kühtreiber
An vier Juliwochenenden vor 50 Jahren entstanden im Rahmen der Arenabesetzung 36 einzigartige Zeitdokumente, aufgenommen auf Magnetband von Eduard Maczejka, der mit seinem Tonbandgerät die Besetzung des Auslandsschlachthofes 1976 mitschnitt. Aufnahmen legendärer Auftritte im Spektrum zwischen Folk, Rock und Jazz fanden letztes Jahr Eingang ins Archiv der Österreichischen Mediathek.
Anhand von Ausschnitten aus diesen Aufnahmen nehmen Stefan Kaltseis und Eduard Maczejka Sie mit auf eine Hör-Reise ins Wien des Jahres 1976 und versuchen, die damalige Stimmung und das Umfeld nachzuzeichnen, aber auch herauszufinden, inwiefern der damalige Protest zu einer Veränderung des Kulturlebens beitrug.
Episodenbild: Stefan Kaltseis mit Eduard Maczejka
Bildquelle: Österreichische Mediathek/Liisa Hättasch
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Das Gespräch ist eine gekürzte Aufzeichnung des Archivfrühstücks in der Österreichischen Mediathek am 2. Juli 2026.
Neugierig geworden?
Mehr zur Arenabesetzung 1976 auch im Wienmuseum: Arena. Jedenfalls ist es Liebe! - WIEN MUSEUM
Im Gespräch mit Clemens Zoidl erinnert sich der Sprecher Christian Reiner mit Leidenschaft an seine Erfahrungen mit dem in technischer Hinsicht ausgedienten Medium. In seiner Kindheit öffneten ihm die Kassetten früh ein Tor zur Welt des Films und er ist ein treuer Fan der Unterhaltung und Bereicherung, die sich dem auserlesenen Geschmack mitunter bis heute ausschließlich auf VHS bietet.
Es werden biographische und historische Perspektiven verfolgt, aber auch ungewöhnliche Details angesprochen: Beispielsweise Fragen rund und die unterschiedliche Zensur in Deutschland und Österreich, um die deutsche Synchronstimme von Robert de Niro und was Jane Fonda und Chuck Norris gemeinsam haben, werden in entspannter Atmosphäre beantwortet.
Episodenbild: Christian Reiner mit Clemens Zoidl
Bildquelle: Österreichische Mediathek/Liisa Hättasch
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Das Gespräch ist eine gekürzte Aufzeichnung des Archivfrühstücks in der Österreichischen Mediathek am 30. April 2026.
Der ehemalige langjährige Leiter der Österreichischen Mediathek, Rainer Hubert, unterhält sich mit Clemens Zoidl über die besonderen Qualitäten von AV-Medien, die spezifischen Ansprüche bei deren Archivierung, über Dokumentieren und Fakes.
Was haben AV-Quellen für spezifische Qualitäten, die sich von anderem Archiv-Material unterscheiden? Welchen Unterschied gibt es zwischen einem Archiv und einer Bibliothek und warum ist die Österreichische Mediathek als AV-Archiv beides gleichzeitig? Und: Wenn AV-Medien Flüchtiges speichern können, ist es dann auch der Auftrag eines AV-Archivs Flüchtiges für die Zukunft zu bewahren?
Hören Sie rein und erfahren Sie, was den einzigartigen Charakter von AV-Medien ausmacht und wie man bestmöglich mit ihnen umgeht.
Bildquelle: Rainer Hubert bei der Pressekonferenz der Wiener Symphoniker, 2008
Isabelle Engels spricht in der aktuellen Folge mit der Kultur- und Sozialanthropologin Barbara Götsch über das Erzählen - eine menschliche Universalie.
Wir begegnen Erzählungen in Form von Mythen und Legenden, Familientischgesprächen, Anekdoten uvm. Gerade bei den lebensgeschichtlichen Interviews wird klar: Durch das Erzählen wird Erfahrungen Bedeutung gegeben. Doch was braucht es dazu?
Und was macht das Erzählen zu einer menschlichen Universalie?
Erzählen braucht Zuhören.
Hören Sie deshalb jetzt die aktuelle Folge unseres Podcasts!
Episodenbild: Isabelle Engels mit Barbara Götsch
Bildquelle: Österreichische Mediathek, Liisa Hättasch
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Beim Gespräch handelt es sich um einen Live-Mitschnitt des Archivfrühstücks vom 6.11.2025
Liisa Hättasch und Jasmin Hilbert begeben sich in der aktuellen Folge des Resonanzraum auf Spurensuche ins Archiv - und halten Ausschau nach Stimmen, die zwar zu hören, aber nicht offiziell aufzufinden sind. Anhand des Beispiels der Autorin, Illustratorin und Verhaltensforscherin Lilli Koenig, die trotz ihres Mitwirkens in zahlreichen ÖWF-Filmen oft in den Metadaten fehlte, wird beleuchtet, warum gerade Frauen in Archiven häufig unsichtbar bleiben.
Welche Person verbirgt sich hinter der Stimme, die bis vor Kurzem in vielen Fällen namenlos war? Warum sind Frauen in Archiven oft unterrepräsentiert? Und wie kann dem entgegengewirkt werden?
Hören Sie rein und finden Sie Antworten auf diese und weitere Fragen!
Episodenbild: Spurensuche im Archiv
Bildquelle: Österreichische Mediathek, Dominic Zimmel
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Neugierig geworden?
Mehr zu Lilli Koenig findet man auch im September-Beitrag unserer Reihe Archivist's Choice auf unserer Webseite: tinyurl.com/AC25Sep
Verhaltensweisen junger Warzenschweine: https://www.mediathek.at/atom/018AA0A1-2D4-018C7-00000484-0189A3E5
Symbiosen zwischen Anemonenfischen und Riffanemonen:
https://www.mediathek.at/atom/018AA0D1-2C7-0190D-00000484-0189A3E5
Siebenschläfers Erwachen:
Siebenschläfers Erwachen | Mediathek
Die Sammlung des ÖWF in der Österreichischen Mediathek:
Die Sammlung des ÖWF | Mediathek
Ariadne:
Ariadne – frauen- und genderspezifisches Wissensportal der Österreichischen Nationalbibliothek
frida:
frida-verein – Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich
Netzwerk Archiv und Gender:
NAG
70 Jahre Theatergeschichte zum Nachhören und Nachsehen gibt es auf der Website der Österreichischen Mediathek.
Der Tonmeister und Leiter von Tonabteilung und Multimedia des Wiener Burgtheaters, David Müllner, spricht in dieser Episode des Resonanzraum mit Stefan Kaltseis über den gegenseitigen Nutzen einer Kooperation zwischen Theaterhaus und Medienarchiv.
Episodenbild: Hinter den Kulissen
Bildquelle: Stefan Kaltseis
Gabriele Fröschl spricht mit dem Journalisten und Historiker Wolfgang Kos über seine Anfänge beim Radio und seine Leidenschaft für das Medium, die legendäre "Musicbox" und die Entwicklung des Radios bis hin zum Podcast.
Doch es wird nicht nur von Vergangenem erzählt, sondern auch ein Blick in die Zukunft geworfen: Wie hat sich die Medienlandschaft im Laufe der Jahre verändert? Und präsentiert sie sich heute pluralistischer als noch vor einigen Jahrzehnten?
Bildquelle: Österreichische Mediathek
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Beim Gespräch handelt es sich um einen Live-Mitschnitt des Archivfrühstücks von 27.3.2025, aus rechtlichen Gründen wurden die musikalischen Live-Einspielungen entfernt.
So rasch ändert sich das: der Alltag vor zwanzig, dreißig Jahren und unser tägliches Leben heute. Fast müßig, es näher auszuführen!
Vom 13A-Stockautobus, alten Geschäften und einem Paternoster-Lift: Sollte ein so rascher Kulturwandel nicht festgehalten, dokumentiert werden?
Gabriele Fröschl und Rainer Hubert sprechen über die Dokumentation des Alltags und werfen einen Blick darauf, welche Alltagsdokumente sich in audiovisuellen Archiven befinden und wie Alltag bestmöglich abgebildet werden kann.
Episodenbild: Fahrt mit dem 13A-Stockautobus (Videostill)
Bildquelle: Österreichische Mediathek
Die Besetzung der Stopfenreuther Au bei Hainburg im Dezember des Jahres 1984 war nicht nur aus demokratie- und umweltpolitischer Sicht eine Zäsur in der jüngeren österreichischen Geschichte, auch die mediale Berichterstattung hat sich durch die damals praktizierte Form der direkten Reportage vor Ort nachhaltig geändert.
Wie klingt die Au heute? Ist die Protestgeschichte in der Natur noch zu hören? Johanna Zechner und Stefan Kaltseis haben sich auf eine akustische Zeitreise begeben und versucht, die Chronologie der Ereignisse von damals nachzuzeichnen, um herauszufinden, wie diese bis in die Gegenwart hinein nachhallen.
Episodenbild: Die Besetzung 1984
Bildquelle: Peter Weish
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Die Österreichische Mediathek bewahrt in ihren Beständen eine umfangreiche Berichterstattung über die Demonstrationen rund um Hainburg des Jahres 1984:
https://www.mediathek.at/journale/journaleaufsaetze/hainburg
https://www.mediathek.at/onlineausstellungen/100-jahre-radio/meilensteine-in-den-hoerfunkjournalen-1967-1999/ereignisse-in-den-radiojournalen-der-1980er-und-1990er-jahre
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Die Österreichische Mediathek bewahrt das audiovisuelle Kulturerbe Österreichs. Das Medienarchiv sammelt, erschließt und bewahrt Audio- und Videoträger von der Schellackplatte bis zum Videofile. In…