Viele Kulturgegenstände in europäischen Museen sind während der Kolonialzeit geraubt oder billig erworben worden. Wie können sie fair und gerecht zurückgegeben werden? – Der Film «Petite Nature» erzählt eine mutige Coming-of-Age-Geschichte in der Provinz.
Der öffentliche Druck ist gross und die Debatten um koloniale Raubkunst reissen nicht ab: Wie umgehen mit Museumsobjekten, die aus ehemaligen Kolonien stammen? Würde ein internationaler Leitfaden helfen, analog den Washingtoner Prinzipien zur Rückgabe von Raubkunst der NS-Zeit?
Der Filmemacher Samuel Theis verarbeitet im Spielfilm «Petite Nature» Erinnerungen an seine Kindheit in Lothringen. Er hat keine Angst vor sexuellen Tabus und erzählt in seinem neuen Film vom Erwachsenwerden als Befreiungsschlag. Weitere Themen: Restitution gut, alles gut? Über die Rolle internationaler Abkommen - «Petite Nature»: Frühlingserwachen aus Kinderperspektive