RoB - Reiseblog ohne Bilder - Podcast über Reisende und digitale Nomaden

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  • RoB-Podcast 017: Urlaub mit Kindern im Campervan
    Im Campervan ist man immer so schön flexibel. Man kann hinfahren, wo man will und solange an einem Ort bleiben, wie man will. Gerade im Urlaub mit Kindern ist das sehr praktisch und so macht es auch Nicole. Pauschalurlaub in einem Hotel ist nichts für sie und ihre Familie. Die vier sind lieber unterwegs und erfreuen sich an der Natur. „Dafür müssen wir natürlich vorher schon genau überlegen, was wir mitnehmen. In unseren Ford Nugget passt nicht so viel rein wie in ein großes Wohnmobil. Aber es geht “Über den Urlaub mit Baby im Camper hatte ich in einem vorherigen Interview schon mal berichtet.
    Mit der Zeit haben Nicole und ihr Mann für den Urlaub mit Kindern zum Beispiel nach und nach die Kleidung reduziert, um Platz zu sparen. „Ein paar Sachen müssen natürlich unbedingt mit, zum Beispiel ein extra Kinder-Camping-Hochstuhl*. Für längere Wanderungen verwenden wir eine Kraxe*, falls die Kleine nicht mehr kann. Die Sachen nehmen im Wagen schon ordentlich Platz weg.“
    Flexibilität ist wichtigNicole und ihr Mann wollten als junge Eltern genauso flexibel reisen wie vorher.Zelte waren zu umständlich, deshalb haben sie sich den Campervan angeschafft. Damit können sie reisen, wie sie wollen, bleiben manchmal auch zwei bis drei Nächte an einem Ort, bevor es weitergeht. „Natürlich können wir mit den zwei Kurzen nicht so weit wandern wie vorher. Man muss auch immer mal einen Pausentag einschieben und man bekommt nicht mehr so viel in einen Urlaub, wie wenn man zu weit unterwegs ist.“
    Urlaub mit Kindern erweitert den Horizont„Man sieht halt ganz andere Dinge, die man sonst nicht mitbekommen hätte“, erklärt Nicole. „Kleinigkeiten, die Erwachsene nicht interessieren, werden durch Kinder in ein anderes Licht gerückt. Man weiß gewisse Dinge mehr zu schätzen, weil die Freude der Kinder einfach ansteckt.“ Außerdem tue es gut, sich die Zeit mit den Kindern zu nehmen und Orte länger auf sich wirken zu lassen.
    Deshalb haben Nicole und ihr Mann beide Elternzeiten komplett für Urlaub genutzt. Sie waren mit den Kids schon in Frankreich, Spanien und Norwegen. Denn Urlaub mit Kindern erweitert natürlich nicht nur den Horizont der Eltern, sondern auch den der Kinder. Die freuen sich über viele Kleinigkeiten, lernen andere Kulturen kennen und probieren anderes Essen.
    Damit alle im Urlaub glücklich und zufrieden sind, sind die ersten zwei bis drei Urlaubstage immer zum Antesten, was mit den Kindern geht und worauf sie gerade Lust haben. „Nach ein paar Tagen sind wir dann wieder eingespielt und wissen, wie es für uns alle am entspanntesten läuft  Urlaub mit Kindern ist halt ein bisschen mehr Arbeit. Aber es lohnt sich.“
    Was du in Folge 17 erfährst…Für den Urlaub mit Kindern im Campervan musst du dir genau überlegen, was du wirklich brauchst. Schließlich ist der Platz begrenzt.Ein Kinder-Camping-Hochstuhl* muss bei kleinen Kindern mit, damit sie vernünftig essen können.Für längere Wanderungen brauchst du eine Kraxe*, weil die Kids noch nicht so weit laufen können.Kinder erweitern deinen Horizont. Sie sehen Dinge, die du nicht entdecken würdest und können dir damit eine riesige Freude machen.Nutze deine Elternzeit für Urlaub. Du wirst vielleicht danach nie wieder so viel Zeit für Familienurlaub haben.Auf dem Campingplatz können Kinder wie Kinder sein. Sie müssen sich nicht an Hotelregeln oder so halten.Die Vorlieben von Kindern verändern sich. Denke daran immer vor deinem nächsten Urlaub.ShownotesNicole schreibt über ihre Reisen in ihrem Blog ausreisserin und gibt Tipps für den Urlaub mit Kindern im Campervanausreisserin auf Facebookausreisserin auf Instagramausreisserin auf Twitter
    29 min
  • RoB-Podcast 016: Coworking für digitale Nomaden auf der ganzen Welt
    Stell dir vor, du kannst einfach da arbeiten, wo du deinen Laptop aufklappst. Dir stehen ein Schreibtisch, Internet, Getränke, eine Küche und alles Weitere, das du für deine Arbeit brauchst, zur Verfügung. Coworking Spaces gibt es in vielen Städten der Welt. Aber die meisten sind für sich.
    Der Impact Hub Ruhr in Essen gehört einem weltweiten Netzwerk an. Mitglieder können an über 100 Standorten arbeiten. Dubai, Lagos, Kuala Lumpur, Shanghai, London, Prag, Zürich, Mexiko Citiy, Bogota, Los Angeles, Oakland und jetzt auch noch Essen sind nur einige der Standorte, an denen du als Mitglied im Impact-Hub-Netzwerk einen Coworking Space nutzen kannst.
    Coworking, Networking, Wissensaustausch und ganz viele kleine EventsCoworking ist lange nicht alles, was du im Impact Hub Ruhr machen kannst. Natürlich kannst und sollst du dich auch mit den anderen Mitgliedern vernetzen. Die Leute sollen sich gegenseitig helfen. Und natürlich sind auch die Hubs selber miteinander vernetzt. Wenn du regelmäßig in Essen sitzt, einen Experten für Storytelling suchst und so jemand in Zürich arbeitet, könnt ihr euch über das Netzwerk finden. Super, oder?
    Nachhaltigkeit und Social Entrepreneurship stehen im FokusDie Impact Hubs haben sich darauf spezialisiert, soziale Gründerinnen und Gründer zu fördern. Das gehört zur Philosophie des Impact-Hub-Netzwerkes und somit zur Philosophie der 16.000 bis 17.000 Mitglieder weltweit. Vor allem nachhaltige Geschäftsmodelle junger Gründer oder Start-ups sind gefragt. Natürlich werden aber Unternehmen, die einen anderen Fokus haben, nicht ausgeschlossen. Schließlich sollen sich auch Start-ups, Freelancer und Unternehmen vernetzen und voneinander lernen. Und ein erfolgreicher Unternehmer, egal aus welchem Sektor, kann einem Start-up eine ganze Menge Know-how mit auf den Weg geben.
    Damit sich alle kennenlernen, gibt es eine ganze Reihe Community-Veranstaltungenwie den Sexy Salad, das Bier nach vier und den Skillshare Lunch. Themen von Design Thinking über Kundenkommunikation, Digital Leadership bis hin zu Storytelling werden in Workshops erarbeitet. Und zwar gemeinsam mit der Community.
    Crowdfunding für weiteres WachstumWeil der Impact Hub Ruhr für Coworking, Networking und Wissensaustausch weiter wachsen soll, werden neue Räume renoviert und ausgestattet. Dafür läuft zurzeit ein Crowdfunding. Coworker, digitale Nomaden, Netzwerker und Unternehmen können das junge Team unterstützen, damit auch Essen als Teil des Impact-Hub-Netzwerks noch attraktiver und vielseitiger wird. Dafür gibt es natürlich attraktive Dankeschöns 
    Was du in Folge 16 erfährst…Der Impact Hub Ruhr in Essen gehört zu einem Netzwerk aus Impact Hubs in der ganzen Welt.Du kannst als Mitglied überall, wo es einen Impact Hub gibt, deinen Laptop aufklappen und dort arbeiten.Was Sexy Salad, Bier nach vier und Skillshare Lunch sind.Social Entrepreneurship und Nachhaltigkeit sind im Impact Hub wichtig.Start-ups, Freelancer und Unternehmen sollen sich miteinander vernetzen und voneinander lernen.Vernetzt wird im gesamten Netzwerk über die Standorte hinaus.Bald wird es im Impact Hub Ruhr auch eine Kegelbahn geben ShownotesHier kannst du das Crowdfunding des Impact Hubs Ruhr unterstützen.Auf der Website des Impact Hubs findest du alle weiteren Infos zu Events, Coworking, Skilshare Lunches etc.Alle Termine und noch viele weitere Infos werden auch auf der Facebook-Seite geteilt.
    19 min
  • RoB-Podcast 015: Songwriter Nicolai Burchartz im RoB-Interview
    Die Frage „Wie werde ich glücklich?“ beschäftigt sicher auch viele Reisende und Reiseblogger. Im Interview mit Nicolai Burchartz suche ich nach einer Antwort. Der Singer/Songwriter hat sich vor zwei Jahren auf seine ganz eigene Reise gemacht und seinen redaktionellen Job in einer Web-Agentur hinter sich gelassen. Seitdem konzentriert er sich vollständig auf seine künstlerische Karriere.
    Dabei ist auch er ständig auf Reisen, denn „reisen und draußensein bringen mir Inspiration für neue Songs“. Außerdem reist er natürlich zu zahlreichen Auftritten im deutschsprachigen Raum und ist seitdem auch sich selbst um einiges nähergekommen. „Denn nur, wenn du etwas mit voller Hingabe tust, ist es auch authentisch“, erklärt er im Interview.
    Nicolai gibt in seinen Songs Denkanstöße. Auch für uns ReisendeDas hörst du gleich am Anfang des Interviews in einem kleinen Ausschnitt aus einem seiner neuen Songs. Es geht um Sehnsucht und wieso man sich dann doch nicht traut. Nicolai hat trotz Risiken und Existenzangst vor zwei Jahren „alles auf eine Karte, alles auf die Musik“ gesetzt. Und seit er das mit vollem Einsatz tut, kommt auch immer irgendwas Neues, das ihm wieder Auftrieb gibt, um weiterzumachen. Eine Frage, auf die er eines Tages gestoßen ist, lautet: „Wenn was in die Hose geht, musst du damit klarkommen. Aber wenn es klappt, musst du ja auch damit klarkommen. Was ist also, wenn du das machst, was dich glücklich macht und du bist auf einmal auch glücklich? Wie geht es dann weiter? Was passiert mit dir?“
    Ebenso kritisch beleuchtet Nicolai die Dinge auch in seinen Songs. Und die Reise, die er mit seinen Songs begonnen hat, geht von ganz alleine weiter. „Ich gebe in meinen Texten Denkanstöße. Deshalb wollen die Leute mir was zurückgeben und es kommen oft ganz tolle Gespräche zustande.“
    Crowdfunding für Nicolai BurchartzUnd damit Nicolai auch in Zukunft von seiner Musik leben und noch ganz viele Menschen damit glücklich machen kann, läuft gerade ein Crowdfunding für seine neue CD. Eine ganze Menge hat er schon eingenommen und auf den letzten Metern möchte ich ihn mit deiner Hilfe unterstützen. Einen Ausschnitt aus einem seiner neuen Songs hörst du gleich am Anfang des Interviews. Damit trifft er auch ganz genau den Nerv von Reisenden und Reisebloggern: „Tritt aus deiner Komfortzone aus und trau dich was!“
    Was du in Folge 15 erfährst…Was ein Sofakonzert ist und warum Nicolai die so besonders toll findet.Welche Dankeschöns Nicolai den Unterstützern seines Crowdfundings schenkt.Warum ihm die Musik so wichtig ist und was in antreibt.ShownotesHier kannst du Nicolais Crowdfunding-Projekt unterstützen.Falls du Nicolai – ob Solo oder mit anderen Künstlern – mal live hören und sehen willst, findest du hier die Termine.Nicolais WebsiteNicolai Burchartz bei FacebookNicolai Burchartz bei InstagramNicolai Burchartz bei YouTube
    24 min
  • RoB-Blog 016: Coworking für digitale Nomaden auf der ganzen Welt
    Stell dir vor, du kannst einfach da arbeiten, wo du deinen Laptop aufklappst. Dir stehen ein Schreibtisch, Internet, Getränke, eine Küche und alles Weitere, das du für deine Arbeit brauchst, zur Verfügung. Coworking Spaces gibt es in vielen Städten der Welt. Aber die meisten sind für sich.Der Impact Hub Ruhr in Essen gehört einem weltweiten Netzwerk an. Mitglieder können an über 100 Standorten arbeiten. Dubai, Lagos, Kuala Lumpur, Shanghai, London, Prag, Zürich, Mexiko Citiy, Bogota, Los Angeles, Oakland und jetzt auch noch Essen sind nur einige der Standorte, an denen du als Mitglied im Impact-Hub-Netzwerk einen Coworking Space nutzen kannst.Coworking, Networking, Wissensaustausch und ganz viele kleine EventsCoworking ist lange nicht alles, was du im Impact Hub Ruhr machen kannst. Natürlich kannst und sollst du dich auch mit den anderen Mitgliedern vernetzen. Die Leute sollen sich gegenseitig helfen. Und natürlich sind auch die Hubs selber miteinander vernetzt. Wenn du regelmäßig in Essen sitzt, einen Experten für Storytelling suchst und so jemand in Zürich arbeitet, könnt ihr euch über das Netzwerk finden. Super, oder?Nachhaltigkeit und Social Entrepreneurship stehen im FokusDie Impact Hubs haben sich darauf spezialisiert, soziale Gründerinnen und Gründer zu fördern. Das gehört zur Philosophie des Impact-Hub-Netzwerkes und somit zur Philosophie der 16.000 bis 17.000 Mitglieder weltweit. Vor allem nachhaltige Geschäftsmodelle junger Gründer oder Start-ups sind gefragt. Natürlich werden aber Unternehmen, die einen anderen Fokus haben, nicht ausgeschlossen. Schließlich sollen sich auch Start-ups, Freelancer und Unternehmen vernetzen und voneinander lernen. Und ein erfolgreicher Unternehmer, egal aus welchem Sektor, kann einem Start-up eine ganze Menge Know-how mit auf den Weg geben.Damit sich alle kennenlernen, gibt es eine ganze Reihe Community-Veranstaltungenwie den Sexy Salad, das Bier nach vier und den Skillshare Lunch. Themen von Design Thinking über Kundenkommunikation, Digital Leadership bis hin zu Storytelling werden in Workshops erarbeitet. Und zwar gemeinsam mit der Community.Crowdfunding für weiteres WachstumWeil der Impact Hub Ruhr für Coworking, Networking und Wissensaustausch weiter wachsen soll, werden neue Räume renoviert und ausgestattet. Dafür läuft zurzeit ein Crowdfunding. Coworker, digitale Nomaden, Netzwerker und Unternehmen können das junge Team unterstützen, damit auch Essen als Teil des Impact-Hub-Netzwerks noch attraktiver und vielseitiger wird. Dafür gibt es natürlich attraktive Dankeschöns Was du in Folge 16 erfährst…Der Impact Hub Ruhr in Essen gehört zu einem Netzwerk aus Impact Hubs in der ganzen Welt.Du kannst als Mitglied überall, wo es einen Impact Hub gibt, deinen Laptop aufklappen und dort arbeiten.Was Sexy Salad, Bier nach vier und Skillshare Lunch sind.Social Entrepreneurship und Nachhaltigkeit sind im Impact Hub wichtig.Start-ups, Freelancer und Unternehmen sollen sich miteinander vernetzen und voneinander lernen.Vernetzt wird im gesamten Netzwerk über die Standorte hinaus.Bald wird es im Impact Hub Ruhr auch eine Kegelbahn geben ShownotesHier kannst du das Crowdfunding des Impact Hubs Ruhr unterstützen.Auf der Website des Impact Hubs findest du alle weiteren Infos zu Events, Coworking, Skilshare Lunches etc.Alle Termine und noch viele weitere Infos werden auch auf der Facebook-Seite geteilt.
    19 min
  • RoB-Blog 015: Songwriter Nicolai Burchartz im RoB-Interview
    Die Frage „Wie werde ich glücklich?“ beschäftigt sicher auch viele Reisende und Reiseblogger. Im Interview mit Nicolai Burchartz suche ich nach einer Antwort. Der Singer/Songwriter hat sich vor zwei Jahren auf seine ganz eigene Reise gemacht und seinen redaktionellen Job in einer Web-Agentur hinter sich gelassen. Seitdem konzentriert er sich vollständig auf seine künstlerische Karriere.Dabei ist auch er ständig auf Reisen, denn „reisen und draußensein bringen mir Inspiration für neue Songs“. Außerdem reist er natürlich zu zahlreichen Auftritten im deutschsprachigen Raum und ist seitdem auch sich selbst um einiges nähergekommen. „Denn nur, wenn du etwas mit voller Hingabe tust, ist es auch authentisch“, erklärt er im Interview.Nicolai gibt in seinen Songs Denkanstöße. Auch für uns ReisendeDas hörst du gleich am Anfang des Interviews in einem kleinen Ausschnitt aus einem seiner neuen Songs. Es geht um Sehnsucht und wieso man sich dann doch nicht traut. Nicolai hat trotz Risiken und Existenzangst vor zwei Jahren „alles auf eine Karte, alles auf die Musik“ gesetzt. Und seit er das mit vollem Einsatz tut, kommt auch immer irgendwas Neues, das ihm wieder Auftrieb gibt, um weiterzumachen. Eine Frage, auf die er eines Tages gestoßen ist, lautet: „Wenn was in die Hose geht, musst du damit klarkommen. Aber wenn es klappt, musst du ja auch damit klarkommen. Was ist also, wenn du das machst, was dich glücklich macht und du bist auf einmal auch glücklich? Wie geht es dann weiter? Was passiert mit dir?“Ebenso kritisch beleuchtet Nicolai die Dinge auch in seinen Songs. Und die Reise, die er mit seinen Songs begonnen hat, geht von ganz alleine weiter. „Ich gebe in meinen Texten Denkanstöße. Deshalb wollen die Leute mir was zurückgeben und es kommen oft ganz tolle Gespräche zustande.“Crowdfunding für Nicolai BurchartzUnd damit Nicolai auch in Zukunft von seiner Musik leben und noch ganz viele Menschen damit glücklich machen kann, läuft gerade ein Crowdfunding für seine neue CD. Eine ganze Menge hat er schon eingenommen und auf den letzten Metern möchte ich ihn mit deiner Hilfe unterstützen. Einen Ausschnitt aus einem seiner neuen Songs hörst du gleich am Anfang des Interviews. Damit trifft er auch ganz genau den Nerv von Reisenden und Reisebloggern: „Tritt aus deiner Komfortzone aus und trau dich was!“Was du in Folge 15 erfährst…Was ein Sofakonzert ist und warum Nicolai die so besonders toll findet.Welche Dankeschöns Nicolai den Unterstützern seines Crowdfundings schenkt.Warum ihm die Musik so wichtig ist und was in antreibt.ShownotesHier kannst du Nicolais Crowdfunding-Projekt unterstützen.Falls du Nicolai – ob Solo oder mit anderen Künstlern – mal live hören und sehen willst, findest du hier die Termine.Nicolais WebsiteNicolai Burchartz bei FacebookNicolai Burchartz bei InstagramNicolai Burchartz bei YouTube
    24 min
  • RoB-Blog 015: Songwriter Nicolai Burchartz im RoB-Interview
    Die Frage „Wie werde ich glücklich?“ beschäftigt sicher auch viele Reisende und Reiseblogger. Im Interview mit Nicolai Burchartz suche ich nach einer Antwort. Der Singer/Songwriter hat sich vor zwei Jahren auf seine ganz eigene Reise gemacht und seinen redaktionellen Job in einer Web-Agentur hinter sich gelassen. Seitdem konzentriert er sich vollständig auf seine künstlerische Karriere.Dabei ist auch er ständig auf Reisen, denn „reisen und draußensein bringen mir Inspiration für neue Songs“. Außerdem reist er natürlich zu zahlreichen Auftritten im deutschsprachigen Raum und ist seitdem auch sich selbst um einiges nähergekommen. „Denn nur, wenn du etwas mit voller Hingabe tust, ist es auch authentisch“, erklärt er im Interview.Nicolai gibt in seinen Songs Denkanstöße. Auch für uns ReisendeDas hörst du gleich am Anfang des Interviews in einem kleinen Ausschnitt aus einem seiner neuen Songs. Es geht um Sehnsucht und wieso man sich dann doch nicht traut. Nicolai hat trotz Risiken und Existenzangst vor zwei Jahren „alles auf eine Karte, alles auf die Musik“ gesetzt. Und seit er das mit vollem Einsatz tut, kommt auch immer irgendwas Neues, das ihm wieder Auftrieb gibt, um weiterzumachen. Eine Frage, auf die er eines Tages gestoßen ist, lautet: „Wenn was in die Hose geht, musst du damit klarkommen. Aber wenn es klappt, musst du ja auch damit klarkommen. Was ist also, wenn du das machst, was dich glücklich macht und du bist auf einmal auch glücklich? Wie geht es dann weiter? Was passiert mit dir?“Ebenso kritisch beleuchtet Nicolai die Dinge auch in seinen Songs. Und die Reise, die er mit seinen Songs begonnen hat, geht von ganz alleine weiter. „Ich gebe in meinen Texten Denkanstöße. Deshalb wollen die Leute mir was zurückgeben und es kommen oft ganz tolle Gespräche zustande.“Crowdfunding für Nicolai BurchartzUnd damit Nicolai auch in Zukunft von seiner Musik leben und noch ganz viele Menschen damit glücklich machen kann, läuft gerade ein Crowdfunding für seine neue CD. Eine ganze Menge hat er schon eingenommen und auf den letzten Metern möchte ich ihn mit deiner Hilfe unterstützen. Einen Ausschnitt aus einem seiner neuen Songs hörst du gleich am Anfang des Interviews. Damit trifft er auch ganz genau den Nerv von Reisenden und Reisebloggern: „Tritt aus deiner Komfortzone aus und trau dich was!“Was du in Folge 15 erfährst…Was ein Sofakonzert ist und warum Nicolai die so besonders toll findet.Welche Dankeschöns Nicolai den Unterstützern seines Crowdfundings schenkt.Warum ihm die Musik so wichtig ist und was in antreibt.ShownotesHier kannst du Nicolais Crowdfunding-Projekt unterstützen.Falls du Nicolai – ob Solo oder mit anderen Künstlern – mal live hören und sehen willst, findest du hier die Termine.Nicolais WebsiteNicolai Burchartz bei FacebookNicolai Burchartz bei InstagramNicolai Burchartz bei YouTube
    24 min
  • RoB-Blog 014: Vom idyllischen Taupo nach Wellington in die „coolste kleine Hauptstadt der Welt“
    Der letzte Teil unseres Roadtrips über Neuseelands Nordinsel führt uns von Taupo am Lake Taupo bis an die Südspitze in die Hauptstadt Wellington. Fast etwas wehmütig schauen wir an den letzten Tagen unserer Reise während der Fahrt aus dem Fenster. Trotzdem kam uns der gesamte Roadtrip länger vor, weil wir so viele verschiedene Orte, Seen, Flüsse, Strände und zwei Ozeane gesehen haben. Wir sind vom nordwestlichsten Punkt Cape Reinga bis zum südlichsten Punkt Wellington gefahren, haben zahlreiche Urlauber, Backpacker, Aussteiger, Hippies, Lebenskünstler, Straßenmusiker und noch viel mehr beeindruckende Menschen getroffen.Unser Fazit: Wir kommen auf jeden Fall wieder und dann mit viel mehr Zeit im Gepäck 
    Taupo am Lake TaupoTaupo ist ein traumhafter Ort am größten Kratersee Neuseelands, der vor etwa 2.000 Jahren wegen eines Vulkanausbruchs entstanden ist. Das Städtchen ist perfekt für einen gechillten Tag am See. Du kannst dort auch in vielen kleinen Läden Souvenirs kaufen, sehr gut essen gehen und in der Umgebung extrem viel machen. Wir waren zum Beispiel bei den Craters of the Moon, einer mondartigen Landschaft und den Huka Falls, der meistbesuchten Attraktion Neuseelands. Beides liegt gerade einmal zwei Kilometer nördlich von Taupo.
    Taumata – der Hügel mit dem längsten Namen der WeltDort hatten wir einen kleinen Zwischenstopp und ich glaube, dass jeder Neuseeland-Tourist da mal vorbeifährt und versucht, den Namen vorzulesen. Wie viele Buchstaben er hat, kannst du raten, wenn du den Beitrag gehört hast. Aber nicht schummeln und vorher googeln Wir sagen einfach Taumata. So wird der Name abgekürzt und das ist ja auch viel leichter.
    Wellington, die coolste kleine Hauptstadt der WeltSo wird Wellington völlig zu Recht genannt. Die Hauptstadt Neuseelands vereint alternativen Lebensstil mit vielen modernen Plätzen und Orten in der Stadt. Du findest ganz viel Action und Trubel und genauso Ruhe und Frieden. Nur zehn Minuten von der City bist du mit dem Auto schon am Meer. Urige Irish Pubs stehen neben modernen Gebäuden. Top-Restaurants findest du neben einem riesigen Food Court. Wenn du in Wellington bist, gehe ganz unbedingt ins Te Papa Museum. Hier erfährst du alles über Neuseelands Geschichte, über die Flora und Fauna und noch eine ganze Menge mehr. Und wenn du wie wir mit einem Sieben-Meter-Campervan reist, erkundige dich schon vorher nach einem geeigneten Parkplatz. Wellingtons Straßen sind recht eng. Dennoch ist die Stadt ein Traum und die Nacht verbringst du neben den rauschenden Wellen 
    Das erfährst du in diesem Beitrag über Taupo, Taumata und WellingtonTaupo liegt in der Waikato-Region, zentral in der Mitte der neuseeländischen Nordinsel. Von hier aus kannst du zahlreiche Touren und Aktivitäten starten und die Stadt eignet sich prima zum Shoppen und Bummeln.Der Lake Taupo ist mit 622 km² Wasseroberfläche der größte Kratersee Neuseelands. Er entstand durch einen Vulkanausbruch vor etwa 2.000 Jahren.Nach dem Tongariro Alpine Crossing haben wir die Nacht im Lake Taupo Holiday ResortNur etwa zwei Kilometer von Taupo entfernt sind die Huka Falls (Neuseelands meistbesuchte Sehenswürdigkeit) und die Craters of the Moon. Beides lohnt sich.Der Lake Taupo hat eine größere Fläche als Singapur.Etwa 250 km südöstlich von Taupo findest du den Ort mit dem längsten Ortsnamen der Welt. Abgekürzt heißt er Taumata.Von hier aus liegt Wellington noch einmal etwa 230 km südwestlich. Kurz vor der neuseeländischen Hauptstadt haben wir auf dem Wellington’s Kiwi Holiday Park übernachtet.Wellington vereint alternativen Lebensstil mit modernen Elementen. Du kannst, wenn du mit der Cable Car zum Planetarium fährst, die ganze Stadt von oben sehen.Geh unbedingt ins Te Papa Museum und lerne auf eindrucksvolle Weise ganz viel über Geschichte, Flora und Fauna Neuseelands.Iss in einem der zahlreichen Irish Pubs – wir waren im Jack Hackett’s Irisch Pub – und unbedingt auch im...
    6 min
  • RoB-Blog 014: Vom idyllischen Taupo nach Wellington in die „coolste kleine Hauptstadt der Welt“
    Der letzte Teil unseres Roadtrips über Neuseelands Nordinsel führt uns von Taupo am Lake Taupo bis an die Südspitze in die Hauptstadt Wellington. Fast etwas wehmütig schauen wir an den letzten Tagen unserer Reise während der Fahrt aus dem Fenster. Trotzdem kam uns der gesamte Roadtrip länger vor, weil wir so viele verschiedene Orte, Seen, Flüsse, Strände und zwei Ozeane gesehen haben. Wir sind vom nordwestlichsten Punkt Cape Reinga bis zum südlichsten Punkt Wellington gefahren, haben zahlreiche Urlauber, Backpacker, Aussteiger, Hippies, Lebenskünstler, Straßenmusiker und noch viel mehr beeindruckende Menschen getroffen.Unser Fazit: Wir kommen auf jeden Fall wieder und dann mit viel mehr Zeit im Gepäck Taupo am Lake TaupoTaupo ist ein traumhafter Ort am größten Kratersee Neuseelands, der vor etwa 2.000 Jahren wegen eines Vulkanausbruchs entstanden ist. Das Städtchen ist perfekt für einen gechillten Tag am See. Du kannst dort auch in vielen kleinen Läden Souvenirs kaufen, sehr gut essen gehen und in der Umgebung extrem viel machen. Wir waren zum Beispiel bei den Craters of the Moon, einer mondartigen Landschaft und den Huka Falls, der meistbesuchten Attraktion Neuseelands. Beides liegt gerade einmal zwei Kilometer nördlich von Taupo.Taumata – der Hügel mit dem längsten Namen der WeltDort hatten wir einen kleinen Zwischenstopp und ich glaube, dass jeder Neuseeland-Tourist da mal vorbeifährt und versucht, den Namen vorzulesen. Wie viele Buchstaben er hat, kannst du raten, wenn du den Beitrag gehört hast. Aber nicht schummeln und vorher googeln Wir sagen einfach Taumata. So wird der Name abgekürzt und das ist ja auch viel leichter.Wellington, die coolste kleine Hauptstadt der WeltSo wird Wellington völlig zu Recht genannt. Die Hauptstadt Neuseelands vereint alternativen Lebensstil mit vielen modernen Plätzen und Orten in der Stadt. Du findest ganz viel Action und Trubel und genauso Ruhe und Frieden. Nur zehn Minuten von der City bist du mit dem Auto schon am Meer. Urige Irish Pubs stehen neben modernen Gebäuden. Top-Restaurants findest du neben einem riesigen Food Court. Wenn du in Wellington bist, gehe ganz unbedingt ins Te Papa Museum. Hier erfährst du alles über Neuseelands Geschichte, über die Flora und Fauna und noch eine ganze Menge mehr. Und wenn du wie wir mit einem Sieben-Meter-Campervan reist, erkundige dich schon vorher nach einem geeigneten Parkplatz. Wellingtons Straßen sind recht eng. Dennoch ist die Stadt ein Traum und die Nacht verbringst du neben den rauschenden Wellen Das erfährst du in diesem Beitrag über Taupo, Taumata und WellingtonTaupo liegt in der Waikato-Region, zentral in der Mitte der neuseeländischen Nordinsel. Von hier aus kannst du zahlreiche Touren und Aktivitäten starten und die Stadt eignet sich prima zum Shoppen und Bummeln.Der Lake Taupo ist mit 622 km² Wasseroberfläche der größte Kratersee Neuseelands. Er entstand durch einen Vulkanausbruch vor etwa 2.000 Jahren.Nach dem Tongariro Alpine Crossing haben wir die Nacht im Lake Taupo Holiday ResortNur etwa zwei Kilometer von Taupo entfernt sind die Huka Falls (Neuseelands meistbesuchte Sehenswürdigkeit) und die Craters of the Moon. Beides lohnt sich.Der Lake Taupo hat eine größere Fläche als Singapur.Etwa 250 km südöstlich von Taupo findest du den Ort mit dem längsten Ortsnamen der Welt. Abgekürzt heißt er Taumata.Von hier aus liegt Wellington noch einmal etwa 230 km südwestlich. Kurz vor der neuseeländischen Hauptstadt haben wir auf dem Wellington’s Kiwi Holiday Park übernachtet.Wellington vereint alternativen Lebensstil mit modernen Elementen. Du kannst, wenn du mit der Cable Car zum Planetarium fährst, die ganze Stadt von oben sehen.Geh unbedingt ins Te Papa Museum und lerne auf eindrucksvolle Weise ganz viel über Geschichte, Flora und Fauna Neuseelands.Iss in einem der zahlreichen Irish Pubs – wir waren im...
    6 min
  • RoB-Podcast 014: Kulturschock China
    Hattest du schon mal einen Kulturschock und wusstest nicht, wie du es in einem Land noch länger aushalten sollst? Gab es auf deinen Reisen, während eines Sabbaticals oder als Expat mal Momente, in denen du am liebsten sofort wieder nach Hause geflüchtet wärst?
    Im September 2017 brach Alina für ein halbjähriges STA (Short Term Assignment) nach China auf. Die reisebegeisterte Frau bezog ihre neue Homebase in Xiamen in der Provinz Fujian an der Küste zu Taiwan. „Eine wunderschöne Insel“, schwärmt Alina. „Überall sind kleine Cafés, bunte Blumen blühen, ich habe die Stadt in meinen noch freien Tagen erkundet.“ In diesen ersten Tagen machte sie auch einen kurzen Abstecher auf die direkt angrenzende Piano-Insel Gulangyu. Am Anfang war der Kulturschock weit entfernt. Doch schon nach wenigen Tagen zeigte sich, wie anders China ist und wie anders die Chinesen mit vielen Dingen umgehen, die für Westler nicht oder nur sehr schwer nachvollziehbar sind.
    „Als ich dann mit meiner Arbeit anfing, kam der Kulturschock schon nach wenigen Tagen.“„In China ist nichts wie in Deutschland, ich habe nicht eine einzige Ähnlichkeit erkennen können“, erklärt Alina. So stieß sie schon nach wenigen Tagen auf Dinge, die sie fremd, verstörend und zum Teil sogar eklig fand. So sei der Umgang mit Tieren sehr schlecht, weil sie nicht als Lebewesen, sondern nur als Mahlzeit oder Spielzeug gesehen werden. „Kleine Kinder kaufen Schildkröten als Haustiere und in manchen Malls gibt es Pools mit Goldfischen, die die Kinder mit Köchern und Angeln fangen. Auch tote Fische werden danach einfach wieder ins Wasser geworfen“, so Alina weiter. Auch die Besorgung von Bankcard und SIM-Karte sei eine Herausforderung gewesen, weil niemand Englisch spricht oder nicht sprechen will. Hinzu kamen Konflikte mit chinesischen Taxifahrern, die Internetrestriktionen, das politische System und das Benehmen der Menschen in der Öffentlichkeit. „Die sind alle sehr laut, schmatzen und schlürfen beim Essen und rotzen einfach überall hin.“
    Innerhalb von zwei Monaten wurde Alina immer genervter, gestresster und aggressiver, der Kulturschock wurde immer schlimmer: „Wenn man in einem Land lebt und arbeitet, ist man zwangsläufig in ständigem Kontakt mit den Menschen. Du musst mit ihnen agieren, kommunizieren, essen etc. Ich konnte einfach nicht flüchten.“ Nach einem Kurztrip nach Vietnam dachte Alina, dass sie sich das jetzt irgendwie schön gestalten muss und hat begonnen, auch schöne Dinge mitzubekommen. Und das brachte die Wende.
    7 Tipps, wie du den Kulturschock in China überwindest:Konzentriere dich auf die schönen Dinge. Chinesen sind zum Beispiel sehr gastfreundlich und empfangen dich mit offenen Armen. Sie sind sehr gruppenbezogen und nehmen dich gerne auf Ausflüge mit.Akzeptiere, dass das politische System für die Chinesen völlig normal ist. Auch, wenn du es als Westler nicht nachvollziehen und verstehen kannst, finde dich einfach damit ab und hinterfrage es nicht.Akzeptiere ebenso die Internetrestriktionen. Für die Chinesen ist es völlig normal und in Ordnung.Vermeide Situationen, die dich zu sehr aufregen könnten, zum Beispiel den Umgang mit Tieren.Genieße die Dinge, die dir Spaß machen: Landschaft, Aktivitäten, bestimmte Städte und Regionen.Unternimm viel mit anderen Expats.Reise viel. Mache Wochenendtrips und auch längere Reisen. So fühlst du dich, obwohl du einen Arbeitsaufenthalt hast, öfter wie ein Tourist und kannst deine Batterien wieder aufladen.Reisen hilft gegen den KulturschockImmer, wenn Alina nach ihrer Flucht aus China wieder nach Xiamen kam, konnte sie das Land wieder anders auf sich wirken lassen. Es half ihr, das Land nicht nur als arbeitende Person, sondern auch als Tourist kennenzulernen. „Das hat mir sehr geholfen und ich bin außerdem viel rumgekommen und habe ganz tolle Dinge gesehen. Den Kulturschock hatte ich nur aus Sicht der arbeitenden, dort lebenden Person. Beim Reisen war ich frei...
    30 min
  • RoB-Podcast 014: Kulturschock China
    Hattest du schon mal einen Kulturschock und wusstest nicht, wie du es in einem Land noch länger aushalten sollst? Gab es auf deinen Reisen, während eines Sabbaticals oder als Expat mal Momente, in denen du am liebsten sofort wieder nach Hause geflüchtet wärst?Im September 2017 brach Alina für ein halbjähriges STA (Short Term Assignment) nach China auf. Die reisebegeisterte Frau bezog ihre neue Homebase in Xiamen in der Provinz Fujian an der Küste zu Taiwan. „Eine wunderschöne Insel“, schwärmt Alina. „Überall sind kleine Cafés, bunte Blumen blühen, ich habe die Stadt in meinen noch freien Tagen erkundet.“ In diesen ersten Tagen machte sie auch einen kurzen Abstecher auf die direkt angrenzende Piano-Insel Gulangyu. Am Anfang war der Kulturschock weit entfernt. Doch schon nach wenigen Tagen zeigte sich, wie anders China ist und wie anders die Chinesen mit vielen Dingen umgehen, die für Westler nicht oder nur sehr schwer nachvollziehbar sind.„Als ich dann mit meiner Arbeit anfing, kam der Kulturschock schon nach wenigen Tagen.“„In China ist nichts wie in Deutschland, ich habe nicht eine einzige Ähnlichkeit erkennen können“, erklärt Alina. So stieß sie schon nach wenigen Tagen auf Dinge, die sie fremd, verstörend und zum Teil sogar eklig fand. So sei der Umgang mit Tieren sehr schlecht, weil sie nicht als Lebewesen, sondern nur als Mahlzeit oder Spielzeug gesehen werden. „Kleine Kinder kaufen Schildkröten als Haustiere und in manchen Malls gibt es Pools mit Goldfischen, die die Kinder mit Köchern und Angeln fangen. Auch tote Fische werden danach einfach wieder ins Wasser geworfen“, so Alina weiter. Auch die Besorgung von Bankcard und SIM-Karte sei eine Herausforderung gewesen, weil niemand Englisch spricht oder nicht sprechen will. Hinzu kamen Konflikte mit chinesischen Taxifahrern, die Internetrestriktionen, das politische System und das Benehmen der Menschen in der Öffentlichkeit. „Die sind alle sehr laut, schmatzen und schlürfen beim Essen und rotzen einfach überall hin.“Innerhalb von zwei Monaten wurde Alina immer genervter, gestresster und aggressiver, der Kulturschock wurde immer schlimmer: „Wenn man in einem Land lebt und arbeitet, ist man zwangsläufig in ständigem Kontakt mit den Menschen. Du musst mit ihnen agieren, kommunizieren, essen etc. Ich konnte einfach nicht flüchten.“ Nach einem Kurztrip nach Vietnam dachte Alina, dass sie sich das jetzt irgendwie schön gestalten muss und hat begonnen, auch schöne Dinge mitzubekommen. Und das brachte die Wende.7 Tipps, wie du den Kulturschock in China überwindest:Konzentriere dich auf die schönen Dinge. Chinesen sind zum Beispiel sehr gastfreundlich und empfangen dich mit offenen Armen. Sie sind sehr gruppenbezogen und nehmen dich gerne auf Ausflüge mit.Akzeptiere, dass das politische System für die Chinesen völlig normal ist. Auch, wenn du es als Westler nicht nachvollziehen und verstehen kannst, finde dich einfach damit ab und hinterfrage es nicht.Akzeptiere ebenso die Internetrestriktionen. Für die Chinesen ist es völlig normal und in Ordnung.Vermeide Situationen, die dich zu sehr aufregen könnten, zum Beispiel den Umgang mit Tieren.Genieße die Dinge, die dir Spaß machen: Landschaft, Aktivitäten, bestimmte Städte und Regionen.Unternimm viel mit anderen Expats.Reise viel. Mache Wochenendtrips und auch längere Reisen. So fühlst du dich, obwohl du einen Arbeitsaufenthalt hast, öfter wie ein Tourist und kannst deine Batterien wieder aufladen.Reisen hilft gegen den KulturschockImmer, wenn Alina nach ihrer Flucht aus China wieder nach Xiamen kam, konnte sie das Land wieder anders auf sich wirken lassen. Es half ihr, das Land nicht nur als arbeitende Person, sondern auch als Tourist kennenzulernen. „Das hat mir sehr geholfen und ich bin außerdem viel rumgekommen und habe ganz tolle Dinge gesehen. Den Kulturschock hatte ich nur aus Sicht der arbeitenden, dort lebenden Person. Beim Reisen war ich frei und hab...
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