RoB - Reiseblog ohne Bilder - Podcast über Reisende und digitale Nomaden

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  • RoB-Blog 013: Unsere Reise von den satten Hügeln Hobbitons in die dunklen Schatten von Mordor
    Die Nacht haben wir mitten im Auenland verbracht. Vom Brock’s Place in Matamata haben wir auf Hobbiton herabgeschaut. Wenn die Nacht klar ist, kann man hier tausende Sterne sehen und das ist ganz sicher einer der schönsten Campingplätze, auf denen wir während unseres Roadtrips über die Nordinsel Neuseelands geschlafen haben. Du solltest aber den Insektenschutz nicht vergessen 😉
    Wir betreten das magische HobbitonAm nächsten Morgen ist es so weit. Nach einem kurzen Regenschauer reißt der Himmel auf und wir betreten „The Shire“. Jenen Ort, in dem der Herr der Ringe beginnt. Dort, wo Gandalf mit seinem Wagen von Frodo erwartet wird, um den 111. Geburtstag von Bilbo zu feiern. Es ist vom ersten Moment an magisch und man vergisst ganz schnell die ganzen anderen Menschen, die mit dabei sind.
    Übrigens solltest du die erste oder die letzte Tour des Tages machen, dann ist es nicht ganz so überlaufen und du bekommst auch Fotos ohne deine Reisegruppe. Mit der letzten Tour kannst du auch noch das Evening Banquet buchen und ein Hobbit-mäßiges Abendessen genießen. Ob mit oder ohne Abendessen: Im Green Dragon gibt es nach jeder Tour noch ein leckeres Getränk. Biere und Cider werden übrigens speziell für diesen Ort gebraut und es gibt sie nirgendwo anders. Also genieße es ganz besonders 😉
    Von Matamata nach MordorWer Hobbiton gesehen hat, muss auch Mordor sehen. Also geht es von hier aus weiter zum Tongariro Alpine Crossing. Auf diesem knapp 20 Kilometer langen Trail wandern wir einmal quer durch Mordor, vorbei am Schicksalsberg. Zugegeben, es ist sehr anstrengend und nach insgesamt sieben Stunden, in denen wir auch 800 Höhenmeter überwinden, sind wir echt erschöpft. Aber ich möchte diese Wanderung durch eine atemberaubende, vielfältige Landschaft jedem ans Herz legen. Fahre von den satten, grünen Hügeln in Hobbiton in diese Vulkanlandschaft und du siehst, wie vielseitig Neuseeland ist.
    In diesem Beitrag erfährst du über Hobbiton, Mordor und den Tongariro National Park,dass der Brock’s Place in Matamata einer der schönsten Campingplätze Neuseelands ist und du in einer klaren Nacht von hier aus tausende Sterne sehen kannst. Denk an deinen Insektenschutz!wie magisch es ist, Hobbiton zu betreten und dass es einem vorkommt, als würde dieser Ort mit den vielen kleinen Hobbits wirklich existieren.dass du Hobbiton am besten am Anfang oder am Ende eines Tages besuchst, damit dir nicht ständig jemand vor die Kameralinse läuft. Nach der letzten Tour kannst du noch das Evening Banquet mitnehmen :)dass das Bier im Green Dragon nur hier gebraut und ausgeschenkt wird.dass du beim Tongariro Alpine Crossing 800 Höhenmeter überwindest, 19,4 Kilometer zurücklegst, bis zu acht Stunden unterwegs bist und du vorher unbedingt den Wetterbericht checken solltest.wie vielfältig die Landschaft mit ihren dampfenden Schloten, smaragdgrünen Seen, Lavaströmen, einem aktiven Krater und Nebelfeldern ist.dass du auch noch auf den Schicksalsberg steigen kannst. Das dauert noch einmal drei Stunden extra. Bei uns lag er leider im Nebel.Was du außerdem über Hobbiton, Mordor und den Tongariro National Park wissen solltest:Nimm beim Tongariro Alpine Crossing genügend Wasser und ein paar Snacks mit, die dir Energie geben, zum Beispiel Müsliriegel.Wenn du das  Shuttle zum Alpine Crossing reserviert und bezahlt hast, musst du es 24 Stunden vorher noch einmal bestätigen, sonst kann es sein, dass du doch nicht mit kannst. Ist uns passiert und wir mussten dann noch eine Tour buchen.Leider wurde in unserer Camping-App ein Platz in der Nähe des Tongariro Alpine Crossings angezeigt. Da war jedoch nichts. Fahre also am besten mit einem zeitlichen Puffer hin. Wir waren spät abends unterwegs und durften zum Glück irgendwo in einer Einfahrt stehen bleiben. Solche Fauxpas können übrigens zu kurzfristigem Unfrieden zwischen den Reisenden führen 😉Bei der Überquerung empfehlen wir Trekkingschuhe*. Wanderstiefel brauchst du nic...
    4 min
  • RoB-Blog 013: Unsere Reise von den satten Hügeln Hobbitons in die dunklen Schatten von Mordor
    Die Nacht haben wir mitten im Auenland verbracht. Vom Brock’s Place in Matamata haben wir auf Hobbiton herabgeschaut. Wenn die Nacht klar ist, kann man hier tausende Sterne sehen und das ist ganz sicher einer der schönsten Campingplätze, auf denen wir während unseres Roadtrips über die Nordinsel Neuseelands geschlafen haben. Du solltest aber den Insektenschutz nicht vergessen
    4 min
  • RoB-Blog 012: Von Russell über die Whale Bay nach Whangarei
    Zum Glück haben wir dann doch noch rechtzeitig eine Tankstelle gefunden und den Van wieder befüllt. Danach ging es weiter zum kleinen Küstenort Paihia, dem Juwel der Bay of Islands. Der Ort ist perfekt als Basis für Erkundungen. Du kannst zum weltberühmten „Hole in the Rock“ fahren zahlreiche andere Bootstouren machen und natürlich das Örtchen selber erkunden. Wir haben auf dem Bay of Islands Holiday Park, wo wir die Nacht verbracht haben, ganz viele Flyer und Broschüren für die Umgebung bekommen. Also fahre am besten einfach hin und schau dir an, was du alles machen kannst 
    Von Paihia aus gelangst du mit der Fähre nach RussellRussell ist der sündigste Ort des 19. Jahrhunderts. Walfänger haben sich dort herumgetrieben, es gab viel Prostitution, selbstgebrannten Alkohol und viele Schlägereien. Das verraten dir die Häuser im viktorianischen Stil und das Hotel mit dem ältesten Schankrecht des Landes, der Duke of Marlborough. Heute ist Russell ein kleiner, paradiesischer Ort, an dem du Sonnenuntergänge genießen und die kleinen Wege erkunden kannst. Geh unbedingt auf die andere Seite der Halbinsel. Dort wirst du einen einsamen, wunderschönen Strand entdecken.
    Du kannst übrigens auch mit dem Auto nach Russell. Das würden wir aber nicht empfehlen, denn dann bist du ewig über unbefestigte Straßen und Wege unterwegs.
    Von Paihia weiter zur Whale BayDirekt an der Tutukaka Coast liegt die Whale Bay, eine malerische Bucht, die du nach etwa 15 Minuten Fußweg von oben bewundern kannst. Das ist unser ganz persönliches Highlight auf der Nordinsel Neuseelands. Nimm dir noch etwas Zeit, um oben auf der kleinen Bank zu sitzen und den Ozean zu bewundern, der in verschiedenen Blautönen im Sonnenlicht tanzt.
    Ein weiteres „Must-see“: WhangareiMit den berühmten Whangarei Falls, den schönsten Wasserfällen Neuseelands. Die stürzen 26 Meter in die Tiefe und hier solltest du ein Picknick direkt vor dem Wasserbecken machen. Aber auch sonst gibt es in Whangarei einiges zu entdecken, zum Beispiel die Ausgrabungsstätte des größten Māori Pa (befestigtes Dorf) Neuseelands auf dem Gipfel des Mount Parahaki sowie viele Museen, Kunstgalerien und Restaurants. Zum Shoppen laden Boutiquen und Geschäfte ein.
    In diesem Beitrag erfährst du über Russell, die Whale Bay und Whangareidass du am besten mit der Fähre von Paihia nach Russell gelangst.was Russell zu Beginn des 19. Jahrhunderts für ein verruchter Ort war und dass die Walfänger dort wegen des selbstgebrannten Schnaps‘ und der leichten Mädchen hinkamen.dass sich Paihia als Ausgangspunkt für zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Bay of Islands eignet, zum Beispiel zum berühmten „Hole in the Rock“.wo du mit etwas Glück mit Entenküken frühstücken kannst welche historischen Sehenswürdigkeiten es in Russell gibt und dass du unbedingt den einsamen Strand auf der anderen Seite der Halbinsel besuchen solltest.dass die Whale Bay an der Tutukaka Coast beim Vorbeifahren absolut unscheinbar ist und sich auf dem Weg dorthin immer mehr von der Schönheit dieses Ortes zeigt. Von Paihia aus sind es nur knapp 100 Kilometer bis dort.dass Whangarei auch als „City by the Sea“ bekannt ist.und dass du hier die Ausgrabungsstätte des größten Māori Pa (befestigtes Dorf) Neuseelands besichtigen kannst. Sie liegt auf dem Gipfel des Mount Parahaki. Überall im Ort erfährst du viel über Kultur und Geschichte Neuseelands.Zum Schluss lohnt sich ein Besuch bei den Whangarei Falls. Nimm dir etwas Zeit und bring etwas zum Essen mit Was du außerdem über Russell, die Whale Bay und Whangarei wissen solltest:Nimm dir in Russell Zeit für die kleinen Wanderwege. Mit etwas Glück kannst du sogar Kiwis entdecken.Trinke ein Bier oder einen Kaffee im Duke of Marlborough*. Lass dich in einem großen Ohrensessel nieder. Die Atmosphäre ist wundervoll.Nimm dir in Whangarei etwas Zeit für die Sehenswürdigkeiten. Es gibt weit mehr als die Wasserfälle und die A...
    5 min
  • RoB-Blog 012: Von Russell über die Whale Bay nach Whangarei
    Zum Glück haben wir dann doch noch rechtzeitig eine Tankstelle gefunden und den Van wieder befüllt. Danach ging es weiter zum kleinen Küstenort Paihia, dem Juwel der Bay of Islands. Der Ort ist perfekt als Basis für Erkundungen. Du kannst zum weltberühmten „Hole in the Rock“ fahren zahlreiche andere Bootstouren machen und natürlich das Örtchen selber erkunden. Wir haben auf dem Bay of Islands Holiday Park, wo wir die Nacht verbracht haben, ganz viele Flyer und Broschüren für die Umgebung bekommen. Also fahre am besten einfach hin und schau dir an, was du alles machen kannst Von Paihia aus gelangst du mit der Fähre nach RussellRussell ist der sündigste Ort des 19. Jahrhunderts. Walfänger haben sich dort herumgetrieben, es gab viel Prostitution, selbstgebrannten Alkohol und viele Schlägereien. Das verraten dir die Häuser im viktorianischen Stil und das Hotel mit dem ältesten Schankrecht des Landes, der Duke of Marlborough. Heute ist Russell ein kleiner, paradiesischer Ort, an dem du Sonnenuntergänge genießen und die kleinen Wege erkunden kannst. Geh unbedingt auf die andere Seite der Halbinsel. Dort wirst du einen einsamen, wunderschönen Strand entdecken.Du kannst übrigens auch mit dem Auto nach Russell. Das würden wir aber nicht empfehlen, denn dann bist du ewig über unbefestigte Straßen und Wege unterwegs.Von Paihia weiter zur Whale BayDirekt an der Tutukaka Coast liegt die Whale Bay, eine malerische Bucht, die du nach etwa 15 Minuten Fußweg von oben bewundern kannst. Das ist unser ganz persönliches Highlight auf der Nordinsel Neuseelands. Nimm dir noch etwas Zeit, um oben auf der kleinen Bank zu sitzen und den Ozean zu bewundern, der in verschiedenen Blautönen im Sonnenlicht tanzt.Ein weiteres „Must-see“: WhangareiMit den berühmten Whangarei Falls, den schönsten Wasserfällen Neuseelands. Die stürzen 26 Meter in die Tiefe und hier solltest du ein Picknick direkt vor dem Wasserbecken machen. Aber auch sonst gibt es in Whangarei einiges zu entdecken, zum Beispiel die Ausgrabungsstätte des größten Māori Pa (befestigtes Dorf) Neuseelands auf dem Gipfel des Mount Parahaki sowie viele Museen, Kunstgalerien und Restaurants. Zum Shoppen laden Boutiquen und Geschäfte ein.In diesem Beitrag erfährst du über Russell, die Whale Bay und Whangareidass du am besten mit der Fähre von Paihia nach Russell gelangst.was Russell zu Beginn des 19. Jahrhunderts für ein verruchter Ort war und dass die Walfänger dort wegen des selbstgebrannten Schnaps‘ und der leichten Mädchen hinkamen.dass sich Paihia als Ausgangspunkt für zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Bay of Islands eignet, zum Beispiel zum berühmten „Hole in the Rock“.wo du mit etwas Glück mit Entenküken frühstücken kannst welche historischen Sehenswürdigkeiten es in Russell gibt und dass du unbedingt den einsamen Strand auf der anderen Seite der Halbinsel besuchen solltest.dass die Whale Bay an der Tutukaka Coast beim Vorbeifahren absolut unscheinbar ist und sich auf dem Weg dorthin immer mehr von der Schönheit dieses Ortes zeigt. Von Paihia aus sind es nur knapp 100 Kilometer bis dort.dass Whangarei auch als „City by the Sea“ bekannt ist.und dass du hier die Ausgrabungsstätte des größten Māori Pa (befestigtes Dorf) Neuseelands besichtigen kannst. Sie liegt auf dem Gipfel des Mount Parahaki. Überall im Ort erfährst du viel über Kultur und Geschichte Neuseelands.Zum Schluss lohnt sich ein Besuch bei den Whangarei Falls. Nimm dir etwas Zeit und bring etwas zum Essen mit Was du außerdem über Russell, die Whale Bay und Whangarei wissen solltest:Nimm dir in Russell Zeit für die kleinen Wanderwege. Mit etwas Glück kannst du sogar Kiwis entdecken.Trinke ein Bier oder einen Kaffee im Duke of Marlborough*. Lass dich in einem großen Ohrensessel nieder. Die Atmosphäre ist wundervoll.Nimm dir in Whangarei etwas Zeit für die ...
    5 min
  • RoB-Podcast 013: Urlaub in der Türkei
    Türkei? Auf gar keinen Fall. Da muss ich mir ja immer Sorgen wegen weiterer Anschläge machen, richtig?
    Solche und ähnliche Fragen bekommt Thomas vom Türkei Reiseblog regelmäßig per E-Mail. Er antwortet damit, dass kein einziger Anschlag in den Bade- und Strandregionen verübt wurde. „90 % des Landes sind absolut sicher und da muss man sich gar keine Sorgen machen“, erklärt er, „und es fliegen wieder mehr Touristen in die Türkei, auch aus Deutschland. 2016 waren es 3,8 Mio., 2017 3,4 Mio. Deutsche.“
    Doch woher kommt die allumfassende Angst?Thomas sieht das Hauptproblem darin, dass die Medien nicht unterscheiden und ganz allgemein über Anschläge in der Türkei berichten. „Man muss aber genau schauen, wo etwas passiert. Schließlich ist die Türkei sehr groß und besteht aus vielen verschiedenen Landesteilen, die viele nicht einmal voneinander unterscheiden können. Wovon man sich unbedingt fernhalten sollte, sind ein paar Städte wie Cizre oder Diyarbakır, in denen es in den letzten Monaten immer wieder zu Problemen kam. Und natürlich bis auf 30 Kilometer von der syrisch-irakischen Grenze“, erklärt er. In allen anderen Orten, zum Beispiel auch Gaziantep in Ostanatolien (etwa 50 km von der syrischen Grenze entfernt), könne man seinen Urlaub ganz in Ruhe verbringen.
    Die großen Städte in der Türkei sind genauso sicher wie Berlin, Madrid und London. Es reisen wieder mehr Touristen in das Land.Es gab zwar Anschläge in Istanbul, Ankara, Bursa und Izmir, aber der letzte in Istanbul ist über ein Jahr her. Die Anschlagsgefahr in einer türkischen Großstadt ist genauso groß wie in deutschen und anderen europäischen Städten. Es gibt also keinen Grund, sich unsicher zu fühlen.
    Je nachdem, wohin man reist, hört man wieder wesentlich mehr Deutsche auf den Straßen. Zum Beispiel in Istanbul und in Antalya. Dort sprechen einen Hoteliers und Restaurantbetreiber sogar auf Deutsch an.
    Die Türkei ist ein Land mit unendlichen MöglichkeitenWunderschöne Wanderwege, Strände, die Ruinen von Ephesos und Troja: All das bietet dir die Türkei. Ebenso kannst du Großstädte wie Istanbul und Ankara erleben, Paragliding und Tandemsprünge machen. Im Winter kannst du an der Südküste bei angenehmen 20 °Celsius im Shirt rumlaufen, während in Istanbul sogar manchmal Schnee fällt.
    Wohin du auch reist, eines darfst du dir, so Thomas, keineswegs entgehen lassen: „Das türkische Essen ist einfach der Wahnsinn. Probiere unbedingt das Streetfood. Mein Favorit sind Midye Dolma, gefüllte Muscheln. Und lass dich mit einem türkischen Frühstück verwöhnen. Da ist alles bei, was gut ist!“
    In Folge 13 erfährst du die folgenden Dinge über die Türkei:Der letzte Anschlag ist über ein Jahr her und du bist in Istanbul und Ankara genauso sicher wie in anderen europäischen Städten.Das Problem liegt in der türkisch-irakischen Grenzregion sowie in ein paar Städten wie Cizre und Diyarbakır (hier weitere Infos). Wenn du aber in Antalya, dem Hauptreiseziel der Deutschen, Urlaub machst, merkst du davon nichts. Das liegt über 800 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt.An der Schwarzmeerküste ist es das ganze Jahr über regnerisch und es kann auch Schnee fallen. An der Südküste hingegen regnet es im Sommer höchstens einmal pro Monat und ist mit 20 °Celsius recht warm.Bursa ist mit knapp 3 Mio. Einwohnern die viertgrößte Stadt der Türkei und gehört zum UNESCO Welterbe. Hier gibt es Häuser, die 750 Jahre alt sind.Du erfährst, wo die Ruinen von Troja und von Ephesos zu finden sind und das Ephesos eine antike Großstadt mit 250.000 Einwohnern war.Çanakkale an der Dardanellen-Meerenge ist eines der größten Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs.Mustafa Kemal Atatürk gilt als Gründer der modernen Türkei, weil er nach dem Ersten Weltkrieg Staatspräsident wurde, das Kalifat abschaffte und die osmanischen Sultane vertrieb.Wie ein türkisches Frühstück aussieht und wo du das beste Str...
    24 min
  • RoB-Podcast 013: Urlaub in der Türkei
    Türkei? Auf gar keinen Fall. Da muss ich mir ja immer Sorgen wegen weiterer Anschläge machen, richtig?Solche und ähnliche Fragen bekommt Thomas vom Türkei Reiseblog regelmäßig per E-Mail. Er antwortet damit, dass kein einziger Anschlag in den Bade- und Strandregionen verübt wurde. „90 % des Landes sind absolut sicher und da muss man sich gar keine Sorgen machen“, erklärt er, „und es fliegen wieder mehr Touristen in die Türkei, auch aus Deutschland. 2016 waren es 3,8 Mio., 2017 3,4 Mio. Deutsche.“Doch woher kommt die allumfassende Angst?Thomas sieht das Hauptproblem darin, dass die Medien nicht unterscheiden und ganz allgemein über Anschläge in der Türkei berichten. „Man muss aber genau schauen, wo etwas passiert. Schließlich ist die Türkei sehr groß und besteht aus vielen verschiedenen Landesteilen, die viele nicht einmal voneinander unterscheiden können. Wovon man sich unbedingt fernhalten sollte, sind ein paar Städte wie Cizre oder Diyarbakır, in denen es in den letzten Monaten immer wieder zu Problemen kam. Und natürlich bis auf 30 Kilometer von der syrisch-irakischen Grenze“, erklärt er. In allen anderen Orten, zum Beispiel auch Gaziantep in Ostanatolien (etwa 50 km von der syrischen Grenze entfernt), könne man seinen Urlaub ganz in Ruhe verbringen.Die großen Städte in der Türkei sind genauso sicher wie Berlin, Madrid und London. Es reisen wieder mehr Touristen in das Land.Es gab zwar Anschläge in Istanbul, Ankara, Bursa und Izmir, aber der letzte in Istanbul ist über ein Jahr her. Die Anschlagsgefahr in einer türkischen Großstadt ist genauso groß wie in deutschen und anderen europäischen Städten. Es gibt also keinen Grund, sich unsicher zu fühlen.Je nachdem, wohin man reist, hört man wieder wesentlich mehr Deutsche auf den Straßen. Zum Beispiel in Istanbul und in Antalya. Dort sprechen einen Hoteliers und Restaurantbetreiber sogar auf Deutsch an.Die Türkei ist ein Land mit unendlichen MöglichkeitenWunderschöne Wanderwege, Strände, die Ruinen von Ephesos und Troja: All das bietet dir die Türkei. Ebenso kannst du Großstädte wie Istanbul und Ankara erleben, Paragliding und Tandemsprünge machen. Im Winter kannst du an der Südküste bei angenehmen 20 °Celsius im Shirt rumlaufen, während in Istanbul sogar manchmal Schnee fällt.Wohin du auch reist, eines darfst du dir, so Thomas, keineswegs entgehen lassen: „Das türkische Essen ist einfach der Wahnsinn. Probiere unbedingt das Streetfood. Mein Favorit sind Midye Dolma, gefüllte Muscheln. Und lass dich mit einem türkischen Frühstück verwöhnen. Da ist alles bei, was gut ist!“In Folge 13 erfährst du die folgenden Dinge über die Türkei:Der letzte Anschlag ist über ein Jahr her und du bist in Istanbul und Ankara genauso sicher wie in anderen europäischen Städten.Das Problem liegt in der türkisch-irakischen Grenzregion sowie in ein paar Städten wie Cizre und Diyarbakır (hier weitere Infos). Wenn du aber in Antalya, dem Hauptreiseziel der Deutschen, Urlaub machst, merkst du davon nichts. Das liegt über 800 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt.An der Schwarzmeerküste ist es das ganze Jahr über regnerisch und es kann auch Schnee fallen. An der Südküste hingegen regnet es im Sommer höchstens einmal pro Monat und ist mit 20 °Celsius recht warm.Bursa ist mit knapp 3 Mio. Einwohnern die viertgrößte Stadt der Türkei und gehört zum UNESCO Welterbe. Hier gibt es Häuser, die 750 Jahre alt sind.Du erfährst, wo die Ruinen von Troja und von Ephesos zu finden sind und das Ephesos eine antike Großstadt mit 250.000 Einwohnern war.Çanakkale an der Dardanellen-Meerenge ist eines der größten Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs.Mustafa Kemal Atatürk gilt als Gründer der modernen Türkei, weil er nach dem Ersten Weltkrieg Staatspräsident wurde, das Kalifat abschaffte und die osmanischen Sultane vertrieb.Wie ein türkisches Frühstück aussieht und wo...
    24 min
  • RoB-Blog 011: Von Cape Reinga zu den Te Paki Sanddünen
    Aotearoa, Māoriland und Farnland sind nur drei von zahlreichen Namen, unter denen Neuseeland bekannt ist. Und genauso vielseitig wie die Namen ist die Landschaft. Allein während der ersten Fahrt Richtung Cape Reinga, dem nordwestlichsten Punkt der Nordinsel, kommen wir aus dem Staunen kaum raus.
    Kaum haben wir Kaitaia, die nächste größere Siedlung, hinter uns gelassen, folgen die letzten 100 Kilometer zum Cape Reinga. 100 Kilometer, auf denen wir fast nur unberührte Natur, kaum Häuser und so gut wie keinen Gegenverkehr sehen. Wir fühlen uns weit weg von jeder Zivilisation und nähern uns dem ersten wichtigen Platz der Māori.
    Vom Cape Reinga aus brechen die Seelen der Toten ins mythische Land Hawaiki aufZahlreiche Infotafeln auf dem Weg zum 1941 erbauten Leuchtturm erzählen von Geschichte und Kultur dieses Ortes. Das Licht weist den vorüberfahrenden Schiffen alle 12 Sekunden den Weg. Mein Tipp: Gehe nicht direkt runter zum Leuchtturm, sondern steige links auf den Hügel. Von hier aus hast du die beste Sicht auf die immer schmaler werdende Halbinsel und auf den Leuchtturm. Fahre am besten früh morgens hin, bevor die Bustouren ankommen. Dann kannst du diesen Ort ganz in Ruhe genießen und schöne Fotos von der Landschaft schießen.
    Über den 90 Mile Beach weiter nach Te PakiTe Paki, die Sanddünen mitten im Grünen. Dorthin gelangt man auch über den 90 Mile Beach, jedoch bist du mit einem Mietfahrzeug nicht versichert. Wir nehmen also die Straße und gelangen zu den Te Paki Sanddünen. Mitten im satten Grün erscheinen wie aus dem Nichts sieben Quadratkilometer Sand. Hier kannst du spazieren, im Sand chillen, den Tag genießen, dir diese unwirkliche Gegend anschauen und sogar ein Bodyboard mieten, um die Dünen runterzusurfen. Letzteres habe ich natürlich gemacht 😊
    Nur der Aufstieg ist extrem anstrengend. Zwei Schritte vor und einer zurück und oben brauchst du vor der Abfahrt erst einmal eine Pause. Ich bin zweimal runtergedüst, dann war ich platt und hatte als Andenken überall Sand.
    In der nächsten Folge fahren wir weiter nach Russell, dem ersten Handelszentrum Neuseelands. Wenn du dieselbe Route machen willst, tanke vor deiner Fahrt zum Cape unbedingt nochmal. Auf der Rückfahrt wurde es echt knapp und im hohen Norden gibt es fast nirgendwo Tankstellen.
    In diesem Beitrag erfährst du über Cape Reinga und Te Paki,dass Cape Reinga der nordwestlichste Punkt der neuseeländischen Nordinsel ist.wie es auf dem Weg dorthin immer einsamer und rauer wird, aber auch schöner.dass hinter dem Leuchtturm am Cape das Land plötzlich zu Ende ist und da nur noch Wasser kommt. Um das ganz für dich zu genießen, fahre früh hin. Dann bist du vor den Bustouren da.dass der Pazifische Ozean und die Tasmansee dort aufeinandertreffen und das Meer in ständiger Bewegung ist.was das Cape für die Māori bedeutet und dass die Seelen ihrer Toten dort das Land verlassen, um sich auf den langen Pilgerweg nach Hawaiki (das ist der Māori-Name für das mythische Land) zu machen.dass Te Rerenga Wairua „Absprungplatz der Geister“ bedeutet. Den genauen Platz kennzeichnet ein Pohutukawa-Baum, der der Legende nach über 800 Jahre alt ist.dass nur wenige Kilometer entfernt die Tapotupotu Camping Area ist, wo wir unsere erste Nacht in Neuseeland direkt am Meer verbracht haben.und dass du von Cape Reinga aus auch über den 90 Mile Beach nach Te Paki fahren kannst. Dafür bist du aber mit einem gemieteten Fahrzeug nicht versichert, deshalb nimm lieber die Straße.dass sieben Quadratkilometer Sanddünen mitten im Grünen liegen und wie aus dem Nichts plötzlich da sind.dass du dort stundenlang spazieren kannst. Ich habe mir aber für 15 neuseeländische Dollar ein Bodyboard gemietet und bin die Dünen runtergesurft. Es lohnt sich :DWas du außerdem über Cape Reinga und Te Paki wissen solltest:Das Cape ist „nur“ der nördlichste noch zugängliche Punkt des Landes. Etwa 30 Kilometer weiter östlich liegen die Surville Cliffs ...
    5 min
  • RoB-Blog 011: Von Cape Reinga zu den Te Paki Sanddünen
    Aotearoa, Māoriland und Farnland sind nur drei von zahlreichen Namen, unter denen Neuseeland bekannt ist. Und genauso vielseitig wie die Namen ist die Landschaft. Allein während der ersten Fahrt Richtung Cape Reinga, dem nordwestlichsten Punkt der Nordinsel, kommen wir aus dem Staunen kaum raus.Kaum haben wir Kaitaia, die nächste größere Siedlung, hinter uns gelassen, folgen die letzten 100 Kilometer zum Cape Reinga. 100 Kilometer, auf denen wir fast nur unberührte Natur, kaum Häuser und so gut wie keinen Gegenverkehr sehen. Wir fühlen uns weit weg von jeder Zivilisation und nähern uns dem ersten wichtigen Platz der Māori.Vom Cape Reinga aus brechen die Seelen der Toten ins mythische Land Hawaiki aufZahlreiche Infotafeln auf dem Weg zum 1941 erbauten Leuchtturm erzählen von Geschichte und Kultur dieses Ortes. Das Licht weist den vorüberfahrenden Schiffen alle 12 Sekunden den Weg. Mein Tipp: Gehe nicht direkt runter zum Leuchtturm, sondern steige links auf den Hügel. Von hier aus hast du die beste Sicht auf die immer schmaler werdende Halbinsel und auf den Leuchtturm. Fahre am besten früh morgens hin, bevor die Bustouren ankommen. Dann kannst du diesen Ort ganz in Ruhe genießen und schöne Fotos von der Landschaft schießen.Über den 90 Mile Beach weiter nach Te PakiTe Paki, die Sanddünen mitten im Grünen. Dorthin gelangt man auch über den 90 Mile Beach, jedoch bist du mit einem Mietfahrzeug nicht versichert. Wir nehmen also die Straße und gelangen zu den Te Paki Sanddünen. Mitten im satten Grün erscheinen wie aus dem Nichts sieben Quadratkilometer Sand. Hier kannst du spazieren, im Sand chillen, den Tag genießen, dir diese unwirkliche Gegend anschauen und sogar ein Bodyboard mieten, um die Dünen runterzusurfen. Letzteres habe ich natürlich gemacht
    5 min
  • RoB-Podcast 012: Auswandern
    Vor zwei Wochen ging es im Interview mit Jacqui ums Aussteigen und überall leben und arbeiten zu können. Heute geht es darum, in EIN Land auszuwandern und sich dort ein neues Leben aufzubauen. Zu diesem Thema habe ich mit Jan gesprochen und im Fokus des Interviews standen zwei Fragen:
    Wie weit ist der Weg, bis man einen Job in einem anderen Land findet?Ist es hart, sich etwas Neues aufzubauen und ist es die Mühe wert?Die zweite Frage beantwortet Jan eindeutig mit: „Ja!“ Gleich nach seinem Studium 2010 in Sydney, wo wir uns kennengelernt haben, stand für ihn fest: „Eines Tages will ich nach Australien auswandern.“ Nun lebt er wieder seit etwa zwei Jahren dort, ist seit kurzem Permanent Resident (darf also rechtmäßig im Land bleiben) und hofft als i-Tüpfelchen noch auf die australische Staatsbürgerschaft. Er ist sehr froh, es geschafft zu haben, doch dafür musste er einige Umwege nehmen.
    Aber lass dich davon nicht abschrecken. Auswandern in andere Länder kann auch einfacher sein.Die australische Regierung ist da wirklich sehr streng. Deshalb ist Jan auch erst einmal nach Singapur gegangen. Auswandern Teil 1 war also geglückt  Und obwohl er das Land vor allem wegen seiner Vielfalt sehr mochte, wollte er irgendwann weiter. Es sollte ein Land sein, in dem er Englisch sprechen konnte und wo er kein Visum brauchte. Also ging er nach London. Von dort aus nach einiger Zeit in einen neuen Job nach Dublin und für dasselbe Unternehmen (dessen Name nicht genannt werden darf, falls sich jemand über die Geheimniskrämerei wundert ) nach Sydney. Die erste Frage oben ist also schwerer zu beantworten und es kommt drauf an, wohin man überhaupt will.
    Jans Tipps, wenn du auswandern willstErst einmal solltest du so viel Auslandserfahrung sammeln, wie du kannst. Beginne, wenn du noch jung genug bist, am besten gleich mit einem Schüleraustausch. Teste erst einmal, ob du dich in anderen Ländern überhaupt wohlfühlst und ob du es dir wirklich vorstellen kannst, woanders zu leben. Dann kannst du Auslandserfahrung im Studium oder sogar in deinem Job machen. Wenn du dann immer noch unbedingt in einem anderen Land leben und arbeiten willst, spring ins kalte Wasser. Das erfordert den meisten Mut, aber es bringt dir auch am meisten.
    Jan ist nach London gegangen und hat vor Ort nach Stellen gesucht. Innerhalb von einer Woche hatte er dort seinen Job. Gerade in Europa ist es verhältnismäßig einfach, einen Job in einem anderen Land zu finden. Du brauchst kein Visum, kannst einfach in dein Wunschland reisen und dich dort nach Stellen umsehen. Wenn du einen Job hast, sammelst du sowohl Arbeits- als auch Auslandserfahrung, verbesserst gleichzeitig deine Sprachkenntnisse und wirst so auch für internationale Arbeitgeber interessanter. Im Vorfeld macht es natürlich Sinn, in Jobsuchmaschinen wie LinkedInnach Stellen zu suchen und sich den Arbeitsmarkt anzuschauen.
    Und was bringt das Auswandern?Jan ist viel offener für verschiedene Ansichten geworden. Weit weg von Zuhause ist es ihm leichter gefallen, zu sich selbst zu finden. Seine Offenheit ist über die Jahre enorm gewachsen, weil er so viele unterschiedliche Menschen aus ganz vielen Ländern kennengelernt hat.
    In Folge 12 erfährst du:wie du für dich selber rausfindest, ob du wirklich ins Ausland willst. Mach als Schüler schon einen Austausch, verbringe viel Zeit in verschiedenen Ländern, beschäftige dich mit Sprachen und Kulturen.dass du in Europa kein Visum brauchst, um in einem anderen Land arbeiten und leben zu dürfen.dass du dir ganz sicher sein musst. Auswandern erfordert viel Mut.dass wegen der engen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland gerade dort immer Deutsche gesucht werden. Jedoch bleibt abzuwarten, wie sich das nach dem Brexit noch entwickelt.wie du am besten an die Jobsuche rangehst: Suche direkt vor Ort im jeweiligen Land und informiere dich vorher über die Jobsuchmaschinen des Landes, zum Beispiel LinkedIn.da...
    27 min
  • RoB-Podcast 012: Auswandern
    Vor zwei Wochen ging es im Interview mit Jacqui ums Aussteigen und überall leben und arbeiten zu können. Heute geht es darum, in EIN Land auszuwandern und sich dort ein neues Leben aufzubauen. Zu diesem Thema habe ich mit Jan gesprochen und im Fokus des Interviews standen zwei Fragen:Wie weit ist der Weg, bis man einen Job in einem anderen Land findet?Ist es hart, sich etwas Neues aufzubauen und ist es die Mühe wert?Die zweite Frage beantwortet Jan eindeutig mit: „Ja!“ Gleich nach seinem Studium 2010 in Sydney, wo wir uns kennengelernt haben, stand für ihn fest: „Eines Tages will ich nach Australien auswandern.“ Nun lebt er wieder seit etwa zwei Jahren dort, ist seit kurzem Permanent Resident (darf also rechtmäßig im Land bleiben) und hofft als i-Tüpfelchen noch auf die australische Staatsbürgerschaft. Er ist sehr froh, es geschafft zu haben, doch dafür musste er einige Umwege nehmen.Aber lass dich davon nicht abschrecken. Auswandern in andere Länder kann auch einfacher sein.Die australische Regierung ist da wirklich sehr streng. Deshalb ist Jan auch erst einmal nach Singapur gegangen. Auswandern Teil 1 war also geglückt  Und obwohl er das Land vor allem wegen seiner Vielfalt sehr mochte, wollte er irgendwann weiter. Es sollte ein Land sein, in dem er Englisch sprechen konnte und wo er kein Visum brauchte. Also ging er nach London. Von dort aus nach einiger Zeit in einen neuen Job nach Dublin und für dasselbe Unternehmen (dessen Name nicht genannt werden darf, falls sich jemand über die Geheimniskrämerei wundert ) nach Sydney. Die erste Frage oben ist also schwerer zu beantworten und es kommt drauf an, wohin man überhaupt will.Jans Tipps, wenn du auswandern willstErst einmal solltest du so viel Auslandserfahrung sammeln, wie du kannst. Beginne, wenn du noch jung genug bist, am besten gleich mit einem Schüleraustausch. Teste erst einmal, ob du dich in anderen Ländern überhaupt wohlfühlst und ob du es dir wirklich vorstellen kannst, woanders zu leben. Dann kannst du Auslandserfahrung im Studium oder sogar in deinem Job machen. Wenn du dann immer noch unbedingt in einem anderen Land leben und arbeiten willst, spring ins kalte Wasser. Das erfordert den meisten Mut, aber es bringt dir auch am meisten.Jan ist nach London gegangen und hat vor Ort nach Stellen gesucht. Innerhalb von einer Woche hatte er dort seinen Job. Gerade in Europa ist es verhältnismäßig einfach, einen Job in einem anderen Land zu finden. Du brauchst kein Visum, kannst einfach in dein Wunschland reisen und dich dort nach Stellen umsehen. Wenn du einen Job hast, sammelst du sowohl Arbeits- als auch Auslandserfahrung, verbesserst gleichzeitig deine Sprachkenntnisse und wirst so auch für internationale Arbeitgeber interessanter. Im Vorfeld macht es natürlich Sinn, in Jobsuchmaschinen wie LinkedInnach Stellen zu suchen und sich den Arbeitsmarkt anzuschauen.Und was bringt das Auswandern?Jan ist viel offener für verschiedene Ansichten geworden. Weit weg von Zuhause ist es ihm leichter gefallen, zu sich selbst zu finden. Seine Offenheit ist über die Jahre enorm gewachsen, weil er so viele unterschiedliche Menschen aus ganz vielen Ländern kennengelernt hat.In Folge 12 erfährst du:wie du für dich selber rausfindest, ob du wirklich ins Ausland willst. Mach als Schüler schon einen Austausch, verbringe viel Zeit in verschiedenen Ländern, beschäftige dich mit Sprachen und Kulturen.dass du in Europa kein Visum brauchst, um in einem anderen Land arbeiten und leben zu dürfen.dass du dir ganz sicher sein musst. Auswandern erfordert viel Mut.dass wegen der engen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland gerade dort immer Deutsche gesucht werden. Jedoch bleibt abzuwarten, wie sich das nach dem Brexit noch entwickelt.wie du am besten an die Jobsuche rangehst: Suche direkt vor Ort im jeweiligen Land und informiere dich vorher über die Jo...
    27 min

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