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Ich war wirklich aufgeregt vor diesem Gespräch.
Christian Berg ist CEO der AllBright Stiftung und ehemaliger Diplomat. Seit Jahren hält er deutschen Vorständen den Spiegel vor – mit Zahlen, Analysen und den inzwischen legendären roten, gelben und grünen Briefen. Und genau darüber sprechen wir auch in dieser Folge.
Wir reden darüber, warum Frauen in Krisenzeiten besonders häufig von Beförderungen ausgeschlossen werden. Warum sich Unternehmen dann für das vermeintlich „Sichere“ entscheiden. Christian sagt dazu einen Satz, der hängen bleibt:
Ein zentrales Thema ist der sogenannte Thomas-Kreislauf. „Thomas befördert Thomas“, sagt Christian. Gemeint ist kein Name, sondern ein Muster: Führungskräfte fördern Menschen, die ihnen ähnlich sind – im Alter, im Werdegang, im Denken. Das Ergebnis sind erstaunlich homogene Führungsteams. Und wenig Innovation.
Wir sprechen darüber, warum eine einzelne Frau im Vorstand noch keine Diversität bedeutet. Christian formuliert es sehr klar:
Besonders spannend fand ich unseren Blick nach Schweden. Dort ist Elternzeit für Männer keine nette Option, sondern gesellschaftliche Erwartung. „Dann ist es peinlich, wenn du nicht sechs Monate Elternzeit nimmst“, sagt Christian. Nicht nur gegenüber der Partnerin, sondern auch gegenüber dem Arbeitgeber. Ein Satz, der viel über Kultur, Normalität und Karrierechancen sagt.
Am Ende wird das Gespräch sehr grundsätzlich. Es geht um Macht, Privilegien und Verantwortung. Und um eine Frage, die sich jede Führungskraft stellen sollte:
Hör rein – und lass uns darüber sprechen, was sich wirklich ändern müsste.
By Janina Rüger-Aamot und Vera LykoIch war wirklich aufgeregt vor diesem Gespräch.
Christian Berg ist CEO der AllBright Stiftung und ehemaliger Diplomat. Seit Jahren hält er deutschen Vorständen den Spiegel vor – mit Zahlen, Analysen und den inzwischen legendären roten, gelben und grünen Briefen. Und genau darüber sprechen wir auch in dieser Folge.
Wir reden darüber, warum Frauen in Krisenzeiten besonders häufig von Beförderungen ausgeschlossen werden. Warum sich Unternehmen dann für das vermeintlich „Sichere“ entscheiden. Christian sagt dazu einen Satz, der hängen bleibt:
Ein zentrales Thema ist der sogenannte Thomas-Kreislauf. „Thomas befördert Thomas“, sagt Christian. Gemeint ist kein Name, sondern ein Muster: Führungskräfte fördern Menschen, die ihnen ähnlich sind – im Alter, im Werdegang, im Denken. Das Ergebnis sind erstaunlich homogene Führungsteams. Und wenig Innovation.
Wir sprechen darüber, warum eine einzelne Frau im Vorstand noch keine Diversität bedeutet. Christian formuliert es sehr klar:
Besonders spannend fand ich unseren Blick nach Schweden. Dort ist Elternzeit für Männer keine nette Option, sondern gesellschaftliche Erwartung. „Dann ist es peinlich, wenn du nicht sechs Monate Elternzeit nimmst“, sagt Christian. Nicht nur gegenüber der Partnerin, sondern auch gegenüber dem Arbeitgeber. Ein Satz, der viel über Kultur, Normalität und Karrierechancen sagt.
Am Ende wird das Gespräch sehr grundsätzlich. Es geht um Macht, Privilegien und Verantwortung. Und um eine Frage, die sich jede Führungskraft stellen sollte:
Hör rein – und lass uns darüber sprechen, was sich wirklich ändern müsste.

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