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In der dritten Folge des GPRA Podcasts Kommunikationscafé spricht Christiane Schulz mit Sara Yussefi. Als Head of Global Commercial Communication verantwortet sie die internationale Kommunikation bei Merck. Zu ihren Aufgaben zählt die Steuerung und Leitung der Länderkommunikatoren aus der Zentrale in Deutschland in über 60 Ländern weltweit. Damit stellt sie sicher, dass die globale Kommunikationsstrategie umgesetzt wird, und stimmt die Aktivitäten mit den lokalen Märkten ab.
Trotz der globalen Vorgaben sind die lokalen Gegebenheiten, wie kulturelle Verhaltensweisen oder konkret die Bedürfnisse von Patienten und Ärzten bei der Kommunikation in den Ländern zu berücksichtigen. Für die Kommunikationsmaßnahmen ergibt sich daher etwa die Aufteilung 30 zu 70: Während nur etwa 30 Prozent der Aktivitäten global aus dem Headquarter gesteuert werden, wie einheitliche Messages und der visuelle Auftritt des Unternehmens, werden bis zu 70 Prozent der Maßnahmen aus den Ländern generiert.
Sara Yussefi erzählt im Podcast von den Herausforderungen, die ihr bei der Arbeit in den internationalen Teams begegnen. Die für die Merck Gruppe wichtigsten Länder USA, China, Mexiko, Brasilien und die fünf größten Länder Europas weisen nicht nur in der ökonomischen Entwicklung Unterschiede auf, sondern insbesondere auch in der Kommunikation. Somit hat jedes Team unterschiedliche Erwartungen an das Headquarter, was sich auf Arbeitsebene zum Beispiel in der Intensität der Zusammenarbeit zeigt, erzählt Sara Yussefi. Kommunikation auf Augenhöhe sei ihr daher sehr wichtig. Man müsse verstehen und auch annehmen, dass die Länderkommunikatoren jeweils unterschiedliches von ihr benötigen hinsichtlich der Art und Weise der Zusammenarbeit.
Als kulturelle Learnings erwähnt sie insbesondere den Umgang mit Hierarchie und Anerkennung, der in jeder Kultur unterschiedlich verankert ist. Auch ähnelt die Feedbackbackkultur nicht in jedem Land der, wie man sie beispielsweise aus Deutschland kennt. Vielmehr sei ein respektvoller Umgang miteinander wichtig, in dem die kulturellen Grenzen und individuellen Komfortzonen der Mitarbeiter respektiert werden.
Als Fazit sagt sie, die Zusammenarbeit in diversen und internationalen Teams sei eine großartige Chance, den eigenen Horizont zu erweitern. Es ist ihr wichtig, auf Augenhöhe zu arbeiten und die Themen gemeinsam im Team zu erschließen.
Feedback, Anmerkungen, Hinweise zum Podcast an [email protected] und auf Twitter und Facebook @GPRA sowie an [email protected]
By GPRAIn der dritten Folge des GPRA Podcasts Kommunikationscafé spricht Christiane Schulz mit Sara Yussefi. Als Head of Global Commercial Communication verantwortet sie die internationale Kommunikation bei Merck. Zu ihren Aufgaben zählt die Steuerung und Leitung der Länderkommunikatoren aus der Zentrale in Deutschland in über 60 Ländern weltweit. Damit stellt sie sicher, dass die globale Kommunikationsstrategie umgesetzt wird, und stimmt die Aktivitäten mit den lokalen Märkten ab.
Trotz der globalen Vorgaben sind die lokalen Gegebenheiten, wie kulturelle Verhaltensweisen oder konkret die Bedürfnisse von Patienten und Ärzten bei der Kommunikation in den Ländern zu berücksichtigen. Für die Kommunikationsmaßnahmen ergibt sich daher etwa die Aufteilung 30 zu 70: Während nur etwa 30 Prozent der Aktivitäten global aus dem Headquarter gesteuert werden, wie einheitliche Messages und der visuelle Auftritt des Unternehmens, werden bis zu 70 Prozent der Maßnahmen aus den Ländern generiert.
Sara Yussefi erzählt im Podcast von den Herausforderungen, die ihr bei der Arbeit in den internationalen Teams begegnen. Die für die Merck Gruppe wichtigsten Länder USA, China, Mexiko, Brasilien und die fünf größten Länder Europas weisen nicht nur in der ökonomischen Entwicklung Unterschiede auf, sondern insbesondere auch in der Kommunikation. Somit hat jedes Team unterschiedliche Erwartungen an das Headquarter, was sich auf Arbeitsebene zum Beispiel in der Intensität der Zusammenarbeit zeigt, erzählt Sara Yussefi. Kommunikation auf Augenhöhe sei ihr daher sehr wichtig. Man müsse verstehen und auch annehmen, dass die Länderkommunikatoren jeweils unterschiedliches von ihr benötigen hinsichtlich der Art und Weise der Zusammenarbeit.
Als kulturelle Learnings erwähnt sie insbesondere den Umgang mit Hierarchie und Anerkennung, der in jeder Kultur unterschiedlich verankert ist. Auch ähnelt die Feedbackbackkultur nicht in jedem Land der, wie man sie beispielsweise aus Deutschland kennt. Vielmehr sei ein respektvoller Umgang miteinander wichtig, in dem die kulturellen Grenzen und individuellen Komfortzonen der Mitarbeiter respektiert werden.
Als Fazit sagt sie, die Zusammenarbeit in diversen und internationalen Teams sei eine großartige Chance, den eigenen Horizont zu erweitern. Es ist ihr wichtig, auf Augenhöhe zu arbeiten und die Themen gemeinsam im Team zu erschließen.
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