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Er ist studierter Theologe, macht seit 17 Jahren Gemeindearbeit und ist Pastor der „Kirchehoch3“. Hier ist nicht nur der Name außergewöhnlich. Auch das, was und wie es die seit 2005 existierende Freie evangelische Gemeinde Berlin-Pankow macht, lässt aufhorchen.
Er hat vier Kinder und zusammen mit seiner Frau viele Jahre in den USA gelebt und studiert. Vielleicht hat er ja von dort Ideen mitgebracht, wie den „Ehe-Kurs“ oder „Lego-Brunch“, den die „Kirchehoch3“ anbietet. Timo Heimlich ist auch engagiert in Sachen „Gemeinde-Startups“, wie im Podcast zu erfahren ist.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Timo Heimlich in seiner Wohnung im Berliner Norden besucht und wir haben übers Leben gesprochen; auch über Kirche als Institution einerseits und lebendiges Angebot andererseits. Und – wie sich das für diesen Podcast gehört – natürlich über den Tod. Und obwohl er selten Trauerreden hält, so weiß er doch von einer außergewöhnlichen Trauer-Zeremonie auf der Ostsee zu berichten.
Hier kommt der 60. Podcast „Schwarz hören“ mit Timo Heimlich.
Er ist „ein Feinschmecker der gesungenen Buchstabensuppe. Nimmt die Klampfe und haut rein: Ein verbrannter Toast genügt, um die Weltformel zu servieren.“ Dabei war sein ursprünglicher Lebensplan von ganz anderen „Prämissen“ geprägt, wie in diesem Podcast zu hören ist.
„Schnaps im Silbersee“ ist die Berliner Gruppe, in der Melvin seit Jahren „Liedermaching“ und damit schon länger auf sich aufmerksam macht. Mehr und mehr aber schlägt der studierte Lehrer solistische Wege auf Bühnen ein. Auch dazu mehr in diesem Podcast.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Melvin Haack in seiner Wohnung in Berlin besucht und wir haben übers Leben gesprochen. Und – wie sich das für diesen Podcast gehört – natürlich auch über den Tod, dem er als gerademal 40Jähriger schon öfter begegnet ist.
Die gebürtige Dessauerin steht seit fast 60 Jahren auf Bühnen und feiert Ende Februar ihren 88. Geburtstag.
Bekannt wurde Brigitte Grothum 1961 vor allem durch ihre Hauptrolle in der Edgar-Wallace-Verfimung „Die seltsame Gräfin“ an der Seite von Klaus Kinski. Später war sie eine der „Drei Damen vom Grill“, einer höchst populären Vorabend-Serie im Fernsehen und Grothums „Jedermann“ hat über Jahre Theater-Geschichte geschrieben.
Am 22. Januar 2023 spielt sie – wie am 25. Februar und 25. März 2023 auch – in Dieter Hallervordens Schlossparktheater in Berlin ihr Herzensprojekt „Ein deutsches Leben“. Brigitte Grothum ist Brunhilde Pomsel, Jahrgang 1911. Die Berlinerin arbeitete Anfang der 30er Jahre für einen jüdischen Rechtsanwalt und später dann als Sekretärin für Propagandaminister Joseph Goebbels. „Dieses grandiose Solo basiert auf einem Interview, das Brunhilde Pomsel im Alter von 102 (!) Jahren gab. Sie erzählt mit exzellentem Erinnerungsvermögen aus ihrem Leben und aus dieser Zeit an der Seite des unheimlichen Meisters der Propaganda.“
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Brigitte Grothum in ihrem Haus in Berlin-Nikolassee besucht und wir haben übers Leben gesprochen; u.a. über ihr Engagement im Beirat der IVQS-Stiftung gegen Altersarmut bei Schauspielern. Und – wie sich das für diesen Podcast gehört – war natürlich auch der Tod Thema. Mit selbstbestimmtem Tod kann sie nur unter ganz bestimmten Umständen etwas anfangen und erzählt vor diesem Hintergrund sehr eindrücklich von einer Freundin, die krankheitsbedingt alle Vorkehrungen für einen Suizid getroffen hatte und es dann doch nicht gemacht hat.
Ob über Jahrzehnte in Patrick Süskind's "Der Kontrabass" oder aktuell als "Monsieur Claude" in "Monsieur Claude & seine Töchter" am Schlossparktheater Berlin: Der 1941 in Gotha geborene Peter Bause ist ein Vollblut-Schauspieler mit einem großen Faible für Komödiantisches.
Seit 1970 war er - nach seinen ersten Engagements in Neustrelitz und am Volkstheater Rostock - als Ensemble-Mitglied in Berlins großen Häusern zu erleben: acht Jahre lang am "Deutschen Theater" und danach bis 1993 am "Berliner Ensemble". Seitdem ist er höchst erfolgreich auf renommierten Bühnen unterwegs: u.a. am Dresdner Schauspielhaus, am Volkstheater München oder in Hamburg.
Am heutigen 14. Januar 2023 steht er – wie am 6.Februar und 15. April auch – mit dem Einpersonenstück „Die Judenbank“ in Hallervordens Schlossparktheater auf der Bühne. Das Stück spielt 1935 in einem kleinen süddeutschen Dorf und erzählt die Geschichte eines Mannes, der bei der Reichsbahn als Fahrdienstbeobachter angestellt ist. Täglich sitzt er deshalb auf seiner Lieblingsbank am Bahnhof. Eines Tages ist dort ein Schild aufgeschraubt: „Nur für Juden“. Da er kein Jude ist, entschließt er sich, ein Jude zu werden, damit er die Bank weiter benutzen kann. Damit beginnt ein Kampf gegen die Mühlen des NS-Staates und der deutschen Bürokratie, der kafkaeske Formen annimmt.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Peter Bause in seinem Haus im Osten Berlins besucht und wir hatten bei unserem Gespräch über Leben und Tod viel Spaß.
Und nun auch Ihnen: viel Spaß mit dem 57. Podcast „Schwarz hören“ mit Peter Bause.
„Immer wieder sonntags“ ist einer der bekanntesten Schlager von „Cindy & Bert“, die seit 1965 als Gesangsduo unterwegs waren. Cindy, bürgerlich Jutta Berger, ist heute noch immer als Sängerin aktiv, vor allem aber unterstützt sie ältere Menschen in ihrem Alltag.
Als Botschafterin der „Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben“ (DGHS) sagt sie: "Ein Leben, das nicht mehr lebenswert ist, sollte nicht künstlich verlängert werden. Das bedeutet für den Betroffenen nur längeres aussichtsloses Leiden und für die Angehörigen eine große und oft unerträgliche Belastung. Dies möchte ich mir und meinen Kindern ersparen. Die schlimmste Vorstellung ist sicher für jeden, als Pflegefall dahinzusiechen. Es gibt Möglichkeiten, das zu verhindern und es ist nie zu früh, sie für sich auszuwählen.“
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Cindy Berger in ihrer Wohnung in Berlin besucht und wir haben über ihr sehr bewegtes Leben gesprochen und natürlich über den Tod.
Viel Spaß mit dem 56. Podcast „Schwarz hören“ mit Cindy Berger.
Sein Name ist Haase, Christian Haase. Er ist – kein Scherz – am 1. April 1981 in Leipzig geboren und lebt schon länger in Berlin. Wenn, ja wenn der Musiker, Sänger und Songschreiber nicht gerade auf Sizilien seine Orangen und Oliven bewirtschaftet.
Dort, im sonnigen Süden, ist auch seine aktuelle Solo-CD „Salz im Süßen“ entstanden, worüber wir im Podcast reden und auf der u.a. der Song „Gute Fee“ zu hören ist – platziert seit Wochen in den TOP 10 der „Liederbestenliste“.
„Die Seilschaft“, die frühere Gruppe von Gerhard „Gundi“ Gundermann, ist seine Band seit mehr als 10 Jahren, die er auf seinem eigenen Lable htMV (haase.Tonträger.Musik.Verlag) veröffentlicht.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Christian Haase in seinem Haus im Süden Berlins besucht und wir haben über das Leben gesprochen – u.a. darüber, wie es dazu kam, dass er nicht tanzen sondern Gitarre gelernt hat und was KI („künstliche Intelligenz“) wohl zukünftig alles zu leisten vermag.
Ja, und Gesprächsthema ist, wie es sich für diesen Podcast gehört, natürlich der Tod. Was diesen betrifft, geht es in der kommenden knappen Dreiviertelstunde auch um selbstbestimmtes Sterben, wozu letztlich Haase auch die Podcasterin befragt 😉
Viel Spaß mit dem 55. Podcast „Schwarz hören“ mit Christian Haase.
Die Kölner Sängerin und Songautorin Krazy heißt „bürgerlich“ Uta Titz; aber kaum Jemand kennt sie unter diesem Namen. Krazy ist, wie sie selbst sagt, ihr „Kampf- und Künstlername“.
„Angestiftet von einer Bob Dylan-Biographie, mit Gitarre als Waffe und Kopfkissen, einem Reclam-Heft mit Gedichten von Peter Rühmkorf in der Jacke und ein paar ersten eigenen Songs begann ihre Ausbildung 1993 in Köln auf der Straße …“ ist zu lesen und: „Mitte der Nuller Jahre traf sie Peter Sarach, als Sänger-Dichter der Indie-Band RAUSCH eins ihrer Jugendidole, ging bei ihm in die Bühnenlehre und begleitete später seine Leonard Cohen-Tribute-Konzerte. Aus dieser Zusammenarbeit entstand auch u. a. das Band-Projekt The Doing Nothings und ein Theater-Engagement in einer konzertanten Woyzeck-Inszenierung.“
Längst sind Kleinkunst- Lese- und Lieder-Bühnen ihr künstlerisches Zuhause, wo sie 2018 den „Meister-Songster“ Danny Dziuk traf. Der beschreibt seinen ersten Eindruck von ihrem Auftritt so: „Eine solch gewagte Mischung aus Kaltschnäuzigkeit, unverschämt präzisen und kurz angebundenen Texten sowie einer fast gebieterischen Ernsthaftigkeit – und das auf deutsch, ohne dabei peinlich, prätentiös oder aufgesetzt zu wirken… sowas war mir schon lange nicht mehr über den Weg gelaufen. Mit Liedermacherei hatte das eher wenig zu tun (…) Keine Umwege, keine Gefangenen, keine Hintertüren…“ Danny Dziuk hat dann auch Krazys neuestes Album „Seifenblasenmaschine“ arrangiert, produziert und mit eingespielt.
Ende November 2022 hat sie sich dem Wettbewerb des Liederfestivals „Hoyschrecke“ gestellt und wurde zweimal Zweite: sowohl in der Publikums- als auch der Jury-Wertung, worüber sich die 50Jährige sehr freut – wie in diesem Podcast zu hören ist.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich mich mit Krazy am Tag nach dem Wettbewerb in Hoyerswerda getroffen und wir haben über das Leben gesprochen und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod. Damit hat sie viele Erfahrungen, denn schon oft begleitete sie Bekannte von der Straße mit ihren Liedern auf deren letztem Weg.
Viel Spaß mit dem 54. Podcast „Schwarz hören“ mit Krazy.
Sie ist - laut Wikipedia - „eine deutsche Bildhauerin und Grafikerin“, also „bildende Künstlerin“ und bricht eine Lanze für die bildende Kunst. 1954 im Land Brandenburg geboren, hat sie eine interessante Lebensgeschichte: Noch zu „Mauerzeiten“ verlegte sie mit Mitte 30 „aus Liebe“ ihren Lebensmittelpunkt von Ost- nach Westberlin. Keine einfache Angelegenheit, wie in diesem Podcast zu hören ist.
Florales – siehe auch die Skulptur auf dem Bild – ist eines ihrer Themen als Künstlerin und also passte es, dass wir – nach unserem Gespräch – für das Foto-Shooting im Foyer des „Wintergarten Varieté“ Berlin unter einem Riesen-Blumenstrauß stehen.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich mich mit Ellen Mäder-Gutz in der Potsdamer Straße in Berlin getroffen und wir haben über das Leben gesprochen und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod.
Viel Spaß mit dem 53. Podcast „Schwarz hören“ mit Ellen Mäder-Gutz.
Der Berliner Sänger und Liederschreiber ist am 10. Dezember 1975 geboren und also feiert er heute – am Tag der offiziellen Veröffentlichung dieser Episode meines Podcasts „Schwarz hören“ – seinen 47. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Das aktuelle Album „Später noch immer“ mit „Projekt ile“ ist in der renommierten „Liederbestenliste“ im Dezember das „Album des Monats“ und gleich zwei seiner Songs sind – auf 4 und 8 – in den TOP 10 platziert.
Seine außergewöhnliche Stimme „ist Straße“, sagt er selbst … und Kollegen über ihn, dass er – der studierte Dokumentarfotograf – ein außergewöhnlicher Straßenmusiker ist. Er war über Jahre europaweit unterwegs und überlegt, ob – neben Konzerten in Clubs, Theatern und auf Festival- Bühnen – diese Form des Konzertierens wieder aktuell für ihn sein wird.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ - https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/ - habe ich Felix Meyer in seiner Wohnung in Berlin-Pankow besucht und wir haben übers Leben – u.a. über das Miteinander von Ost und West, das nach wie vor ein großes Thema für ihn ist, obwohl er bei Mauerfall gerade mal knapp 14 war – gesprochen und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod. Derzeit fordern wir diesen sehr heraus, sagt Meyer … und gerade heute – an seinem Geburtstag – wird der Tod für ihn ganz konkret.
Viel Spaß mit dem 52. Podcast „Schwarz hören“ mit Felix Meyer.
Der 1956 in Mühlheim an der Ruhr geborene Schauspieler, Sänger und Fernseh-Moderator ist ein Mann, der mittels seiner multimedialen Karriere seit mehr als 40 Jahren „… für eine beispiellose LGBTIQ-Sichtbarkeit sorgt“.
„Kaffeeklatsch“ und „Blond am Sonntag“ bzw. „Blond am Freitag“ im ZDF sind die wohl bekanntesten Sendungen des „Society-Experten“ Morgenstern. Aber sein Leben damals und bis heute prägen auch die „Bretter, die die Welt bedeuten“: In den 90er Jahren zählte Ralph Morgenstern zum festen Ensemble am Kölner Schauspielhaus und von 2006 bis 2008 war er an der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig engagiert. Aktuell konnte man Morgenstern im September und Oktober 2022 als Sir Osgood Fielding in „Sugar“ (nach dem Film „Manche mögen’s heiß“) an Hallervordens Schlossparktheater in Berlin bewundern. Und ab 9. Dezember 2022 spielt er dieselbe Rolle im Alten Schauspielhaus in Stuttgart.
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ (https://lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/) habe ich – leicht erkältet – Ralph Morgenstern in seiner Wohnung in Berlin-Charlottenburg besucht und wir haben übers Leben – u.a. die Unterschiede in Ost und West zu Mauerzeiten – gesprochen und – wie es sich für diesen Podcast gehört – auch über den Tod sinniert. Tarot-Karten spielen da eine gewisse Rolle und er hat eine Familien-Gruft gemietet, in der er selbst aber gar keinen Platz mehr hat …
Viel Spaß mit dem 51. Podcast „Schwarz hören“ mit Ralph Morgenstern.
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