Der Koalitionsstreit um die Asylpolitik war vergangene Woche mit Biegen und Brechen beendet worden. Im Mittelpunkt stand: Innenminister Horst Seehofer. Er wollte Geflüchtete, die schon in anderen EU-Staaten registriert wurden, gar nicht erst nach Deutschland lassen. Kanzlerin Merkel lehnt das ab und verweist darauf, dass die EU eine gemeinsame Lösung in der Frage braucht. Daraufhin kam es zum offenen Streit zwischen der Kanzlerin und Innenminister Seehofer. Er kündigte seinen Rücktritt an - von dem er einen Tag später dann wieder zurücktrat. Nachdem die SPD der Einigung zwischen den Schwesterparteien CSU und CDU zustimmte, war dann auch nicht mehr von Transitzentren die Rede. Und damit ging der Bundestag in die parlamentarische Sommerpause. Die wurde jetzt durch die Vorstellung des Masterplans von Horst Seehofer durchbrochen.