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„shipLeader – führen mit Herz“ startet in die 3. Staffel und wir freuen uns darauf! Den Vorspann unseres Podcasts haben wir etwas erweitert: „Wir möchten Führungskräfte zu Führungspersönlichkeiten mit Herz entwickeln, die emotional reif und gesund führen und selbst gesund bleiben.“ Denn in der Selbstführung geht es darum, emotional zu reifen, zu wachsen und gesund zu führen. Und wenn ich mich in meiner Vorbildrolle selbst nicht gut führe, wie soll ich dann andere gut führen?
Willkommen zu unserem letzten Espresso der zweiten Staffel des „shipLeader“. Diesmal nehmen wir die Vogelperspektive ein, blicken zurück und wagen außerdem einen Ausblick auf Staffel 3, die nach der Sommerpause, voraussichtlich Ende September, starten wird.
Das zurückliegende „Podcast-Jahr“ hat uns erstaunt und berührt, denn es sind rund um „führen mit Herz“ so viele positive Dinge geschehen, die uns bestätigen und ermutigen, unseren Weg fortzusetzen. Unser Engagement und unsere Leidenschaft finden Anklang in steigenden Hörerzahlen bei diesem Podcast, in der wahnsinnig positive Resonanz auf alle Trainings mit Steinbach & Partner und der „führen mit Herz“-Academy, in den steigenden Verkaufszahlen des Buchs „Führen mit Herz“ von Peter Becker, oder auch in persönlichem und digitalem Feedback. Die besondere Kombination aus Individualpsychologie, Systemtheorie und neurobiologischen Erkenntnissen machen „führen mit Herz“ einzigartig.
Der Mensch braucht Sicherheit und Bedeutung. Verlieren wir eins von beiden, geraten wir in den in den Angstbereich und dann wird es spannend. Eine solche Phase hat durchaus positive Seiten, denn sie ist für uns sehr wichtig, um Resilienz aufzubauen. Das Gehirn kann nicht auf bekannte Muster zurückgreifen, daher werden neuronale Netzwerke aktiviert und verknüpft, die vorher womöglich getrennt waren. So entsteht ein neuer Lösungsweg. Dadurch wiederum werden Botenstoffe freigesetzt, die einen Zustand höchster Befriedigung erzeugen. In der Wissenschaft ist dieser Zustand oft als „Flow“ bezeichnet. Diese Bereitschaft, in den Angstbereich zu gehen und dazuzulernen, ist wichtig, um den Anforderungen an Führung in der Arbeitswelt 4.0 gerecht zu werden.
Nachdem Peter Becker und Aleko Vangelis sich zuletzt mit Konzentration und der Bedeutung von Pausen für unsere Leistungsfähigkeit auseinandergesetzt haben, richten sie nun den Blick auf emotionale Erschöpfung. Für viele ist sie wenig greifbar. Laufe ich einen Marathon, werde ich die physische Erschöpfung sehr bald spüren. Befinde ich mich in einem emotionalen Marathon, sind die Auslöser meiner Erschöpfung nicht unbedingt offensichtlich. Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen und diese auszumachen, damit man für sich eine Bewältigungsstrategie entwickeln kann.
Denn unser Gehirn ist 24/7 in Betrieb, auch nachts. Bin ich mit unbewältigten Konflikten konfrontiert, fühle ich mich nicht mehr als Herr der Situation, finden in mir starke emotionale Vorgänge statt, die wir gerne als „Überlebensmodus“ bezeichnen. Denn in dem Moment, in dem ich Sicherheit und Bedeutung verliere, gerate ich in einen emotionalen Ausnahmezustand. Ich kann nicht auf bekannte Muster in meinem Unterbewusstsein zurückgreifen und das kostet mich permanent Energie – selbst in den Momenten, in denen ich mich gar nicht aktiv mit dem Thema beschäftige.
Wo habt ihr emotional zuletzt Kraft gelassen – abseits von Aufgaben und Arbeitszeiten? Wie geht es euch aktuell? Teilt eure Gedanken gerne mit uns unter [email protected] oder über LinkedIn. Wir freuen uns auf eure Impulse.
Konzentration ist derzeit unser roter Faden im „shipLeader“, denn sie ist die Grundbedingung dafür, zu einer höheren Erkenntnis bzw. einer tieferen Einsicht zu gelangen. Die Konzentrationsfähigkeit eines Menschen steigt bis ins Erwachsenenalter und nimmt ab ca. Mitte 50 ab. Während Erstklässler sich 15 bis 20 Minuten auf ein Thema fokussieren kann, reicht die Zeitspanne bei einem Erwachsenen durchschnittlich von 45 bis 60 Minuten – übrigens eine wertvolle Orientierung für die Dauer von Meetings. Gut trainierte Menschen schaffen es, sich 60 bis 90 Minuten auf ein Thema zu fokussieren.
Die gute Nachricht ist: die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, lässt sich trainieren. Training ist deshalb nötig, da Konzentration viel Energie kostet und unser Gehirn stets bestrebt ist, möglichst viel Energie zu sparen. Aber durch langfristiges Einüben kann ich mich zunehmend länger fokussieren und somit letztlich meine Potenziale besser ausschöpfen. In dieser Folge geben Peter Becker und Aleko Vangelis euch Tricks und Tipps für den Alltag mit auf den Weg, damit ihr mittels kleiner Veränderungen in eurem Tagesablauf eure Konzentrationsfähigkeit nachhaltig positiv beeinflussen und steigern könnt.
Habt ihr bereits Erfahrungen in dieser Richtung gesammelt? Oder habt ihr gar weiterführende Ideen, um den Alltag konzentrationsfördernder zu gestalten? Teilt eure Gedanken gerne mit uns unter [email protected] oder über LinkedIn. Wir freuen uns auf eure Impulse.
Konzentration beschäftigt uns immer mehr, weil es so viele Möglichkeiten zur Ablenkung gibt. Wenn ich mich selbst beobachte, auch in meiner Freizeit, werde ich schnell feststellen, ob ich z.B. mein Smartphone auch mal zur Seite legen kann, um konzentriert einem Gespräch zu folgen, oder ob ich nach drei Minuten ohne Smartphone bereits hibbelig werde. In dieser Folge beschäftigen sich Peter Becker und Aleko Vangelis mit der Frage, was passiert, wenn wir uns nicht fokussieren. Anhand eines Exkurses in die Hirnforschung erfahren wir, inwieweit sich unsere kognitive Fähigkeit durch häufiges „Umschalten“ von einem Thema zum anderen verschlechtert. Übrigens: Konzentration ist keine Eigenschaft, sondern eine Eigenleistung. Etwas Bewusstes. Damit gehört Konzentration klar zur Selbstführung und ist trainierbar.
Wie läuft eure Woche in Bezug auf Fokussierung? Wo braucht es eine Entscheidung zu mehr Konzentration? Teilt eure Gedanken gerne mit uns unter [email protected] oder über LinkedIn. Wir freuen uns auf eure Impulse.
Die Entwicklung von sozialen Medien und Unterhaltungstechnologien in den vergangenen 20 Jahren und die damit einhergehende Schnelllebigkeit unserer Zeit haben dazu geführt, dass wir Menschen uns immer weniger fokussieren können. Teilweise ist es daher für uns überraschend, was wir in ein bis drei Stunden schaffen können, wenn wir wirklich mal konzentriert und ohne Ablenkung bei der Sache sind. Gerade für Führungskräfte ist das ein wichtiges Thema. Habe ich in dieser Position keine Zeit, über bestimmte Themen nachzudenken, wird es schwer für mich, zu führen. Tiefere Einsichten, kreative Lösungswege uvm. bleiben auf der Strecke. SAP hat daher Mitte Mai den „Focus Friday“ eingeführt – den konferenzfreien Freitag. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in dieser Folge.
Wie steht es um eure Fähigkeit, euch zu konzentrieren? Wie erlebt ihr das bei euren Mitarbeitern und in euren Unternehmen? Teilt eure Gedanken gerne mit uns unter [email protected] oder über LinkedIn. Wir freuen uns auf eure Impulse.
Demut hat als Meistertugend für Führungskräfte eine wichtige Quelle bzw. einen entscheidenden Katalysator: die Dankbarkeit. Diese Herzenshaltung hat einen ganz entscheidenden Anteil an der Demut und verstärkt diese auch noch. Der Fokus darauf, wofür wir dankbar sein können, wirkt sich nicht nur positiv auf unsere Wahrnehmung aus, sondern hat einen nachweislichen Effekt auf unseren gesamten Stoffwechsel. Daher ist es ein guter Ratgeber, sich von seiner Dankbarkeit und nicht von seinen Sorgen leiten zu lassen – auch in vermeintlich schwierigen Gesprächen. Denn wenn ich mir vor einem Termin mit meinem Mitarbeiter oder meinem Team ins Bewusstsein rufe, wofür ich in Bezug auf den Mitarbeiter/das Team dankbar bin, verändert das die Haltung, mit der ich in das Gespräch gehe.
Was hilft euch in diesen Situationen? Wofür seid ihr dankbar? Teilt das gerne mit uns unter [email protected] oder über LinkedIn. Wir freuen uns auf eure Impulse.
Demut ist ein wichtiges Charakteristikum für Führungskräfte mit Herz. Emotional reife Führungskräfte haben ein großes Reservoir an Demut und haben an diesem auch gearbeitet. Aber wie gelingt es überhaupt, an seiner Demut zu arbeiten? Dieses Thema beleuchten Peter Becker und Aleko Vangelis in dieser Folge. Der Grad der Demut zeigt sich am praktischen Handeln. Ein wichtiger Punkt ist sicherlich die Akzeptanz der eigenen Begrenztheit. Als Mensch bin ich keine Maschine. Außerdem habe ich an sich als Mensch einen Wert, der sich nicht auf Erfolg in einem bestimmten Lebensbereich gründet. Demutsvolle Menschen haben keine Angst davor, zu scheitern. Sie probieren Dinge aus, erweitern ihren Potenzialkreis. Außerdem spielt es eine Rolle, ein gewisses Mitgefühl für sich selbst zu haben – ebenso wie Selbstreflexion, die Frage nach meinem Wozu. Was bringt mich aus meiner Sicherheit, aus meiner Bedeutung und wie reagiere ich darauf?
Welche Fragen sind für euch wichtig, auf dem Weg zur Führungspersönlichkeit mit Herz, zu mehr Demut und einem besseren Miteinander, damit euer schlummerndes Potenzial sich entfalten kann? Teilt das gerne mit uns unter [email protected] oder über LinkedIn. Wir freuen uns auf eure Impulse.
„Ich weiß, dass ich in meiner Gesamtverantwortung kein Spezialist mehr sein kann, aber genau diesen Spezialisten besser zuhören muss, wenn ich eine gute Entscheidung treffen möchte“, sagt Rebecca Kazav, Chief Sales Officer (CSO) der MUSTANG Group. Aufmerksames Zuhören ist generell eine extrem wichtige Schlüsselkompetenz für Führungskräfte, wie der Hörer dieser shipLeader-Folge schnell merkt.
Seit Oktober 2017 verantwortet sie sämtliche Vertriebskanäle des eigenen Retail sowie den Wholesale des Unternehmens, in dem sie seit 2007 tätig ist. Im Dialog mit Aleko Vangelis gewährt Rebecca Kazav Einblicke in prägende Erlebnisse aus Kindheit und Jugend, die ihr heute im Führungsalltag extrem weiterhelfen. Außerdem nimmt sie uns mit in die Führungskultur der MUSTANG Group, in der der Mensch und eine gute Beziehungskultur stark im Fokus stehen – und sie spricht darüber, was für ein Gewinn es an den verschiedensten Stellen sein kann, besonders aufmerksam zuzuhören. Gerade, wenn man es als Führungskraft als seine Aufgabe sieht, Menschen in ihre Berufung zu führen, damit ihnen und dem Unternehmen der maximale Nutzen zukommt. Denn: „Jeder Mensch braucht von mir etwas anderes, um in seine Berufung zu kommen. Da muss ich als Führungskraft sehr aufmerksam sein, um herauszufinden, was das ist.“
www.fuehrenmitherz.de
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