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Kostengünstige Sanierungsmaßnahmen können in der Gesamtschau durchaus hohe Energieeinsparungseffekte bewirken. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit stehen zueinander nicht im Widerspruch.
Link zur Episode über die Gebäudehülle
Link zur Episode über den Dachbodenausbau
Link zur Episode über Hanfkalk
Link zur Episode über die Wärmepumpe
In einer breit angelegten Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik konnte nachgewiesen werden, dass die die mittlere Jahresarbeitszahl (JAZ) moderner Luft-Wärmepumpen unter Praxisbedingungen lediglich 2,6 beträgt.
Friedrich Idam spricht mit Günther Kain über die Ursachen des Fehlbrands und dem Potenzial des Lernens aus Versuch und Irrtum. Fehler wurden beim Einbau des Rohmaterials in den Ofen, der Wahl des Brennstoffs und der Feuerungstechnik gemacht.
Link zur Website des Kalkwerks im Engadin
Friedrich Idam spricht mit dem Bauingenieur und Geologen Karl Stingl über das traditionelle handwerkliche Kalkbrennen. Die Auswahl des Rohmaterials, dessen Einbau in den Ofen, die Wahl des Brennstoffs und die Feuerungstechnik sind entscheidende Faktoren für die Qualität des Branntkalks.
Link zu weiterführenden Informationen über Branntkalk
Friedrich Idam spricht mit dem Restaurator Dr. Wanja Wedekind über die Bedeutung der Baustoffe im Bereich der Denkmalpflege und den ökologischen Fußabdruck der Betonbauweise. Durch die aktuelle Energie- und Rohstoffkrise werden traditionelle Baumaterialien und Konstruktionen aber auch wirtschaftlich wieder attraktiv.
Link zur Website von Wanja Wedekind
Friedrich Idam spricht mit dem Restaurator Dr. Wanja Wedekind über den Einfluss des Baumaterials auf die Ausprägung von Baukulturen. Der handwerkliche Umgang mit bewährten Baustoffen evoziert, unabhängig vom Entwurf, eine andere Baukultur als die industrielle Verarbeitung standardisierter Werkstoffe. Durch die aktuelle Energie- und Rohstoffkrise werden traditionelle Baumaterialien und Konstruktionen auch wirtschaftlich wieder attraktiv.
Link zur Website von Wanja Wedekind
Link zur Davoser Erklärung
Link zur Website der Hundisburger Baustoffmanufaktur
Friedrich Idam spricht mit dem Architekten Christoph Warnke über die Phänomenologie des Türdrückers. Dieser Bauteil verkörpert an zentralen Stellen des Hauses, dem Übergang von Räumen, das hohe Potential mittlerer Technologien. Mit dem Türdrücker lassen sich selbstbestimmt und mit Muskelkraft neue Räume öffnen. Nach wie vor funktionsfähige Türdrücker an mittelalterlichen Kirchentüren belegen, auch bei täglicher Nutzung, die lange Haltbarkeit dieser Technologie.
Den Text des Architekten Christoph Warnke finden Sie auf meiner Landingpage Türdrücker
Bildquelle Paimio-Drücker, Aalto
Schlagworte wie Bodenverbrauch, Klimawandel, Energiekrise aber auch wirtschaftliche Entwicklungen wie steigende Baumaterialpreise und Facharbeitermangel prägen nun den Diskurs. Zieht man darüber hinaus in Betracht, dass aufgrund der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten die Häuser der Babyboomer-Generation auf den Markt kommen werden, dann sind Umbau und kluge Sanierung als die großen Zukunftsthemen vorprogrammiert.
Weiterführende Informationen zum Umbau
Friedrich Idam diskutiert mit Günther Kain über die verschiedenen Ursachen der Durchfeuchtung von Mauerwerk. Wasser kann nicht nur von außen oder vom Boden aus ins Mauerwerk eindringen, sondern auch durch Kondensatbildung im Innenraum entstehen. Für die unterschiedlichen Schadensbilder gibt es jeweils ganz spezifische Sanierungsmöglichkeiten, die von minimalinvasiven Maßnahmen bis hin zu massiven Eingriffen in die Bausubstanz reichen können.
Link zu weiteren Informationen über Mauertrockenlegung
Friedrich Idam spricht mit den Steinmetzen Andreas Mann und Lukas Ritter aus der Bauhütte des Naturdorfs Bärnau über die Wiederbelebung römischer Bautechnik. Opus Caementitium ist ein Baustoff, der seine Haltbarkeit bereits über Jahrtausende unter Beweis gestellt hat. Dieser Baustoff kann lokal erzeugt werden und ersetzt mit deutlich geringerem ökologischem Fußabdruck in vielen Anwendungsbereichen die zur Zeit gängigen Betone.
Website des Naturdorfs Bärnau
Website des Geschichtsparks Bärnau-Tachov
Link zur Forschungsarbeit des MIT über römische Kalktechnik
Friedrich Idam diskutiert mit Günther Kain die Vor- und Nachteile verschiedener Arten von Mauerkronen-Abdeckungen. Mit dem Auflegen von Rasensoden als Mauerkrone kann eine Mauer langfristig vor Witterungseinflüssen geschützt werden. Traditionell wurden die Rasen in trockenen Südlagen gestochen, damit Gräser in Verwendung kommen, die bereits auf trockene Standorte konditioniert sind.
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