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Friedrich Idam spricht mit Johannes Mosler über dessen jahrzehntelange praktischen Erfahrungen bei der Reparatur von Holzfenstern. Er ist der einzige Fensterhandwerker mit schwedischer Ausbildung zu "Fönsterhantverkarna" in Deutschland. Der Holzrestaurator erzählt von seiner Wiederentdeckung der Leinölfarben in Schweden und erklärt deren Verarbeitung. Leinölgebundene Farbanstriche kann man auch in Eigenregie über Jahrzehnte erhalten. Dazu ist lediglich alle paar Jahre ein einfaches Nachölen der Oberflächen erforderlich. Die vielfältigen Konstruktionstypen von Holzfenstern erlauben "Maßgeschneiderte" Fensterlösungen für die unterschiedlichen Raumnutzungen.
Link zur Website von Johannes Mosler
Nachdem der erste Versuchsbrand misslungen ist, haben wir uns dazu entschieden, einen weiteren Brand mit Workshop durchzuführen, um aus den Fehlern zu lernen und den Ofen diesmal besser zu nutzen.
Von 22. bis 30. April 2024 wird in Gößl wieder Kalk gebrannt – passend zum Jahresmotto des Bundesdenkmalamtes HAND//WERK gedacht+gemacht. Der Workshop_ Kalkbrennen in Grundlsee, Gewölbesetzen aus Kalkstein, Befüllen und Kalkbrennen findet in Kooperation mit der Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl und Salzkammergut 2024, der Gemeinde Grundlsee, dem Bildungszentrum Salzkammergut und den Österreichischen Bundesforsten statt.
Am Freitag, den 26. April 2024 ab 11 Uhr laden wir zu einem TAG DER OFFENEN BAUSTELLE. Der instand gesetzte und mit Kalkstein aus der Region befüllte historische Kalkofen wird angeheizt und vier Tage lang bis voraussichtlich 30. April mit Holz befeuert.
Das Detailprogramm für den Workshop bzw. den Tag der offenen Baustelle, und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier: Kalkbrennen Grundlsee. Die Teilnahme am Workshop und am Tag der offenen Baustelle ist frei.
Anmeldungen auch nur für einzelne Tage bzw. Tag-/Nachtschichten beim Kalkbrennen sind möglich. Bei Fragen steht Ihnen gerne Peter Hunger unter +4367688325503 zur Verfügung. Ausgangspunkt für die Besucher der offenen Baustelle ist der Gasthof Veit in Gößl bei Grundlsee (Gratis-Parkmöglichkeit für Workshopteilnehmer).
Hier geht’s zur Episode über die Holzbezugsrechte.
Im Gespräch mit Friedrich Idam erzählt Matthäus Grossbichler von seinen beruflichen Erfahrungen in der Bauberatung.
Friedrich Idam spricht mit dem Tischlermeister Joel Schmalnauer über Nachhaltigkeitsstrategien durch die Zweitverwendung gebrauchter Holzfenster. Er erzählt von der Nutzungskaskade der Wohnhausfenster, die in den 1950er Jahren gefertigt worden sind, und in den 1970er Jahren im Zuge eines Fenstertausches in der Werkstätte weiterverwendet wurden. Vor kurzem wurden nun lediglich die Fensterflügel erneuert.
SSB Episode Holzbezugsrechte - Servitute.
Friedrich Idam spricht mit Mathias Ripp über Nachhaltigkeitsstrategien in der Denkmalpflege und die Potenziale von Gebäuden im urbanen Bestand. Matthias Ripp hat in Bamberg historische Geographie, Denkmalpflege/Bauforschung und Urbanistik studiert. Er ist Welterbekoordinator von Regensburg und in zahlreichen internationalen Netzwerken, wie z.B. Heritage Europe und ICOMOS, HerO (Heritage as Opportunity), der Arbeitsgemeinschaft UNESCO-Welterbe Altstädte beim Deutschen Städtetag, dem European Heritage Panel und der Organisation der Welterbe-Städte (OWHC) aktiv.
Publikationen von Mathias Ripp.
Kontakt zu Mathias Ripp.
SSB Episode Gemeinschaftlich Wohnen.
SSB Episode Wärmepumpe.
Friedrich Idam diskutiert mit Marlène Dorbach über den Wissenstransfer von Lehmbautechniken in Theorie und vor allem in der Praxis. Ein weiteres Thema ist der Wiederaufbau im Ahrtal.
Kontakt zu Marlène Dorbach
Website des Naturdorfs Bärnau
Friedrich Idam diskutiert mit Marlène Dorbach über den Baustoff Lehm, und dessen Vor- und Nachteile. Ein weiteres Thema ist die Qualitätsprüfung des Rohmaterials.
Kontakt zu Marlène Dorbach
Website des Naturdorfs Bärnau
Website des Crowdfunding-Projekts Klimaschutz braucht Bauwende
Friedrich Idam diskutiert mit Günther Kain die Vor- und Nachteile verschiedener Arten von Fenstersystemen und deren energetischer Bewertung auf einem Fensterprüfstand. Ein weiteres Thema sind verschiedene außenliegende Beschattungslösungen.
Link zu der in der Episode angesprochenen Fachpublikation
Zu den Qualitäten dieses handwerkliche gefertigten Signalgebers zählen, intuitives Erfassen seiner Funktion, individuelle Signalerzeugung, einfache Wartbarkeit, lange Funktionsdauer und letztlich auch dessen ästhetische Anmutung.
Friedrich Idam spricht mit dem Bauhandwerker Andreas Mann aus der Bauhütte des Naturdorfs Bärnau über den Energieaufwand für den Hausbau. Billige Energie, die oft aus fossilen Quellen stammt, schafft für die Industrie Wettbewerbsvorteile gegenüber dem Handwerk. Für die nachhaltigen, energiesparenden handwerklichen Produktionsweisen entsteht dadurch ein harter Konkurrenzdruck.
Website des Naturdorfs Bärnau
Website des Crowdfunding-Projekts Klimaschutz braucht Bauwende
Link zur Episode mit Andreas Mann über Opus ceamentitium
Link zur Episode mit Wanja Wedekind über antike Kalktechnik
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