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Die Hybrid-DRG soll 2028 verschwinden - und viele Geschäftsführungen lesen das als Entwarnung. Für 2027 vielleicht. Ab 2028 passiert das Gegenteil.
In dieser Folge ordnen Philipp Henßler und Jascha Rinke den Änderungsantrag ein - aus Betreibersicht, mit dem Kostenargument der Kassen, und mit klarer Trennung zwischen Faktenlage und eigener Interpretation.
Die Regierungsfraktionen wollen per Änderungsantrag zum Notfallversorgungsgesetz den § 115f SGB V zum 1. Januar 2028 streichen. Ein Instrument, das Anfang 2024 startete, um die Sektorengrenze zu überwinden, soll verschwinden, bevor die Sektorengrenze selbst verschwunden ist. Die Anhörung im Gesundheitsausschuss hat stattgefunden, ein Gesetz ist es noch nicht. An dieser Frage hängen Wirtschaftspläne, Investitionsentscheidungen und ganze Zentrumskonzepte.
In dieser Folge sprechen wir über:
Was wirklich neu ist - die Absenkung auf AOP-Niveau steht seit dem KHVVG im Gesetz, neu sind Tempo, Übernachtung als Preisgrenze und der Wegfall der Kostenkalkulation ab 2031
Das Kostenargument der Kassen: 360 Millionen Euro Mehrausgaben 2025, 640 Millionen erwartet für 2026
Warum 2027 ein Jahr der Fehlanreize wird - mit Übernachtung bleibt die volle Hybrid-DRG
Warum die Kurzzeitfallpauschale kein attraktiver Nachfolger ist, sondern per Gesetz auf Mehrausgabenneutralität gebaut
Die Prüffrage: Wann darf ein Krankenhaus ab 2028 überhaupt noch stationär aufnehmen?
Die neue Dreiteilung aus ambulant, Kurzlieger und komplex stationär
Was Häuser, Praxiskliniken und Niedergelassene jetzt anders rechnen müssen
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
3 Punkte, die wir noch ergänzen bzw. präzisieren wollen:
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Sparen ist keine Reform. 1,5 Mrd. Euro pro Tag fließen in ein System, das die moderne Medizin längst überholt hat.
Prof. Heinz Lohmann hat Krankenhäuser geplant, mit dem LBK Hamburg eines der größten Klinikunternehmen Deutschlands geführt und den Begriff Gesundheitswirtschaft geprägt, als er noch Provokation war – er ordnet die Reformlage aus sechs Jahrzehnten Erfahrung ein.
Minimalinvasive Chirurgie, invasive Kardiologie und moderne Diagnostik haben die Trennung „schwer krank = stationär, leicht krank = ambulant" aufgelöst. Finanzierung, Planung und Regulatorik hängen hinterher. Und der Deckel auf ambulante Operationen im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bremst ausgerechnet den Bereich, der wachsen müsste.
In dieser Folge sprechen wir über:
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
⏱ KAPITEL
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In dieser Jubiläumsfolge sprechen Philipp Henßler und Jascha Rinke ohne Gast - dafür mit Blick hinter die Kulissen und auf ein Jahr SO GEHT AMBULANT.
Als der Podcast im April 2025 startete, war Ambulantisierung ein Thema für Vorreiter. Heute spüren Hybrid-DRGs, AOP-Katalog und das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz jeder Klinik und jeder Praxis nach. Zeit für eine Bilanz: Was hat sich bestätigt, wo haben wir unsere Meinung geändert - und was kommt in Jahr 2?
In dieser Folge sprechen wir über:
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
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40% der Reha-Patienten würden von einer Nachsorge profitieren, analog erreicht sie kaum jemanden. Hier siehst du, wie sich genau diese Lücke schließen lässt.
Prof. Dr. Marc Baenkler, CEO Deutschland der MEDIAN Unternehmensgruppe, und Sven Schunter, stell. Geschäftsbereichsleiter Digital Health und zusammen mit Judith Dittmer, Geschäftsbereichsleiterin Digital Health Geschäftsführer der MEDIAN ReHealth GmbH, zeigen, wie sie ambulante Reha beim größten Reha-Anbieter Deutschlands konkret umsetzen.
Die Krankenhausreform drückt auf die Verweildauern, Reha rückt näher an die Akutversorgung. Gleichzeitig warten Patienten in Deutschland oft bis zu einem Jahr auf einen Reha-Platz und acht bis neun Monate auf einen Psychotherapieplatz. Genau hier setzt das Digitale Gesundheitszentrum an: heute aus der Reha entlassen, morgen in der Nachsorge.
In dieser Folge sprechen wir über:
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
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Ambulant operieren ist in vielen Spitälern ein Verlustgeschäft – und trotzdem schreibt die Politik es vor. Wie geht ein Regionalspital damit um?
Dr. med. Andreas Gattiker ist CEO und Spitaldirektor der Spitäler Schaffhausen – Arzt, langjähriger Spitalmanager und jemand, der Versorgung konsequent aus operativer Verantwortung heraus denkt.
In der Schweiz verschiebt sich die Versorgung gerade massiv: „Ambulant vor Stationär" (AvS) ist seit 2023 für 18 Eingriffsgruppen Pflicht, TARDOC hat zum 1.1.2026 den alten TARMED abgelöst, und ab 2028 soll EFAS die Finanzierung von ambulant und stationär angleichen. Was davon im Spitalalltag wirklich ankommt – und was nur Druck erzeugt – zeigt diese erste Schweiz-Folge ganz konkret.
In dieser Folge sprechen wir über:
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
⏱ KAPITEL
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Nur 15 % der Praxen nutzen KI – aber 80 % planen es. Was hält sie auf? Und was passiert, wenn eine KI 170.000 Anrufe übernimmt, EKGs per Klick befundet und Prozesse automatisiert, für die heute drei Leute zuständig sind?
Arne Westphal, ehemals Senior Vice President bei CGM, heute Head of AI bei Dr. Sandrock & Partner, und Maximilian Huber, Lead-Entwickler der für sie selbst intern entwickelten KI-Plattform heydok, zeigen, wie die größte kardiologische partnerschaftliche Praxisgruppe Deutschlands (33 Standorte, 400.000+ Fälle/Jahr) den digitalen Umbau konkret umsetzt.
Wer Dr. med. Markus Sandrocks ärztliche Perspektive hören will: Folge 14. Heute geht es um die Technik dahinter – und um die Frage, was jede Praxis davon lernen kann.
In dieser Folge sprechen wir über:
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
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60.000 Aufrufe, 80+ Kommentare – und eine Frage, die immer wieder kam: „Kann man ein Praxismodell wirklich auf Kliniken übertragen?" Diese Solofolge gibt die Antwort.
In dieser Solofolge spricht Philipp Henßler über die kardiologische Ambulantisierung – und warum sie nur mit einem neuen Betriebskonzept funktioniert.
Die Vorgängerfolge mit Dr. Markus Sandrock hat Wellen geschlagen – bis ins Bundesministerium für Gesundheit. Doch ein Krankenhaus ist keine Großpraxis. Die Frage ist nicht, ob Kliniken ein ambulantes Modell kopieren können. Die Frage ist: Was lässt sich aus funktionierenden Modellen für den eigenen Standort ableiten?
In dieser Folge sprechen wir über:
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
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Dr. med. Markus Sandrock ist Internist, invasiver Kardiologe und Gründer von Dr. Sandrock & Partner – dem größten ambulanten kardiologischen Fachärzteverbund Deutschlands, arztgeführt als Partnerschaftsgesellschaft.
Die ambulante Kardiologie in Deutschland steckt in einem System fest, das stationär denkt. Kliniken rechnen Herzkatheter seit Jahrzehnten per DRG ab – obwohl viele Eingriffe längst sicher ambulant möglich wären. 2026 kommt die Hybrid-DRG erstmals auch für kardiologische Interventionen. Gleichzeitig zeigt Markus Sandrock mit sechs eigenen Herzkatheterlaboren und über 17.500 Eingriffen pro Jahr, dass es auch anders geht – ohne PE, ohne Konzernstruktur, mit ärztlicher Freiheit und 20 KI-Agenten im Praxisalltag.
In dieser Folge sprechen wir über:
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
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Die meisten Krankenhäuser wissen, dass sie ein ambulantes OP-Zentrum brauchen. Die wenigsten wissen, wie sie in drei Monaten von der Idee zur Entscheidungsreife kommen – ohne sich zu verzetteln.
Dr. Carsten Schneekloth, Facharzt für Neurochirurgie und Referatsleiter Medizinstrategie der Region Paderborn in der BBT-Gruppe sowie MVZ Geschäftsführer, zeigt den konkreten Weg: vom Big Picture über Datenanalyse und Simulation bis zur belastbaren Wirtschaftlichkeitsrechnung im Gespräch mit Podcast-Host Jascha Rinke.
Das Christliche Klinikum Paderborn hat in kurzer Zeit ein Haus durch Fusion integriert, die OP-Strategie neu aufgestellt und ein elektives OP-Zentrum am Standort St. Johannisstift entwickelt. Der entscheidende Bruch: Nicht ambulant vs. stationär denken, sondern standardisierbar vs. nicht standardisierbar. Wer diese Trennlinie richtig zieht, verändert den gesamten Krankenhausbetrieb.
In dieser Folge sprechen wir über:
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
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Die Krankenhäuser wissen längst, dass Ambulantisierung kommt. Trotzdem passiert zu wenig – weil es kein Erkenntnisproblem mehr ist, sondern ein Umsetzungsproblem aufgrund des Systems. In dieser Solofolge macht Philipp Henßler den Lage-Check: Was ist 2026 wirklich Realität, wo klemmt es in der Praxis, und was sollte jede Klinikführung jetzt ableiten?
69 Hybrid-DRGs, 904 OPS-Kodes, §115g-Einrichtungen (SÜV) seit März 2026 – der Werkzeugkasten für Ambulantisierung ist da. Und trotzdem bleibt die ambulante Transformation in vielen Häusern zäh.
In dieser Solofolge spricht Philipp Henßler über:
Die eigentliche Frage ist nicht mehr, ob Ambulantisierung kommt. Sondern welche Häuser sie gestalten – und welche nur reagieren.
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