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Wirtschaftspolitisches Forum vom 24. April 2023 mit Michael Best (Berlin Global Advisors), Nanine Delmas (Jugend- und Sozialamt Frankfurt) und Prof. Dr. Volker Wieland (Goethe-Universität Frankfurt), moderiert von Dorothee Holz (Hessischer Rundfunk).
Die Inflationsrate im Euroraum erreichte im September 2022 seit Jahrzehnten erstmals eine zweistellige Höhe – ein Rekord. Deutschland liegt mit um die 11 Prozent dennoch im Mittelfeld, Estland mit mehr als 20 Prozent an der Spitze, Frankreich weist mit 6 bis 7 Prozent die niedrigste Inflationsrate auf. Die gestiegenen Preise für Energie und Nahrungsmittel treiben die Inflation nach oben. Immer tiefer dringt sie in die Wirtschaft hinein, etwa über die gestiegenen Kosten der Unternehmen und höhere Preise für Endverbraucher/innen. Das weckt Ängste, zumal in Deutschland, 100 Jahre nachdem die rasante Geldentwertung infolge der Hyperinflation von 1923 die Weimarer Republik an den Rand des Ruins brachte. Was genau sind die Gründe für die derzeitige Inflation? Welche echten Ursachen gibt es – und wo handelt es sich um Effekte, die auf anderen Ursachen beruhen? Welche Rolle spielt die Geldpolitik der Notenbanken? Wie wirken verschiedene Faktoren kausal zusammen und verschärfen die Inflation? Welche Strategien gibt es, um die Entwicklung zu bremsen?
Literarisches Gespräch vom 22. März 2023 mit Altphilologe und Autor Prof. Dr. Jonas Grethlein, geleitet und moderiert von Prof. Dr. Elke Jäger (Krankenhaus Nordwest) und Prof. Dr. Kurt W. Schmidt (Evangelische Akademie Frankfurt).
Mit 27 Jahren erhält Jonas Grethlein die Diagnose einer schweren Krebserkrankung. Der geplante Lebensweg gerät ins Wanken. Doch dann macht er eine eindrückliche Erfahrung: Er, der als Altphilologe über Homers „Ilias“ bereits vieles zu wissen glaubte, entdeckt in dem Helden Achill einen Wesensverwandten, da dieser im Kampf um Troja ebenfalls den eigenen Tod vor Augen hatte. So kommt es zu einer erneuten Lektüre der „Ilias“, wie es sie für Grethlein noch nie gegeben hat: Während die Krankheit seinen Blick auf die Welt verändert, konfrontiert ihn der jahrtausendealte Text auf hilfreiche Art mit den existenziellen Fragen des eigenen Lebens. Prof. Dr. Jonas Grethlein lehrt heute Klassische Philologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und ist Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Um Leben und Tod, Hoffnung und Mut“, in der Erfahrungen aus Wissenschaft, Kunst, Philosophie, Theologie und Literatur zum hilfreichen Umgang mit einer (Krebs-)Erkrankung vermittelt werden.
Diskussion vom 15. März 2023 zur aktuellen Sendung mit Prof. Dr. Tobias Singelnstein (Goethe-Universität Frankfurt) und „Anstalt“-Redakteur Dr. Dietrich Krauß, moderiert von Hanna-Lena Neuser (Evangelische Akademie).
Auch an Satire ist nicht alles lustig. Beim Anschauen der „Anstalt“ im ZDF bleibt einem das Lachen oft im Halse stecken. Was sich die Macher der Sendung denken und wie sie ihr Format umsetzen, wird mit unseren Gästen und Zuschauern diskutiert.
Trialogisches Gespräch vom 08. März 2023 mit Dr. Mohammed Naved Johari (Islamische Informations- und Serviceleistungen e.V.), Dr. Kornelia Siedlaczek (Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt) und Rabbiner Julien Chaim Soussan (Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main), moderiert von Dr. Eberhard Pausch (Evangelische Akademie Frankfurt).
„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“ Worte des Philosophen Immanuel Kant. Sie gelten gewiss auch für religiöse Menschen, die vor Gott, vor dem Heiligen, stehen. Gottes Werke und Spuren erfüllen mit Staunen und Ehrfurcht. Wer sich aber als Geschöpf Gottes in einer weiten und staunenswerten Welt vorfindet, der mag auch Anlass haben, die begrenzten Güter dieser Welt mit anderen Geschöpfen, die bedürftig sind, zu teilen. Verzicht und die Bereitschaft zum Teilen sind Haltungen, die aus Respekt vor dem Schöpfer dieser Welt erwachsen können und sollen. Über diese Themen und ihre inneren Zusammenhänge diskutieren Vertreter/innen der drei monotheistischen Weltreligionen. Sie blicken dabei auf anregende Texte, die sie in ihren Traditionen gefunden haben.
Vortrag von den Soziopod-Machern Patrick Breitenbach und Prof. Dr. Nils Köbel im Rahmen der Konferenz „IchDuWir“ vom 10. Februar 2023.
ICHDUWIR. CAMPUS + CONFERENCE Wer bist du? Und warum? Bist du immer gleich oder gibt es mehrere von dir? Hier geht es um Identität – darum, wie fix oder veränderbar sie ist, wie sie entsteht und wovon sie abhängt. Wir haben interessierte junge Menschen zwischen 16 und 25 eingeladen, zwei Tage lang individuelle und kollektive Identitäten in den Blick zu nehmen.
Vortrag von Dr. Jörg Scheller (Züricher Hochschule der Künste) im Rahmen der Konferenz „IchDuWir“ vom 11. Februar 2023.
ICHDUWIR. CAMPUS + CONFERENCE
Vortrag von Dr. Philipp Hübl (Philosoph und Autor) im Rahmen der Konferenz „IchDuWir“ vom 11. Februar 2023.
ICHDUWIR. CAMPUS + CONFERENCE
Vortrag von Lena Gorelik (Journalistin und Autorin) im Rahmen der Konferenz „IchDuWir“ vom 11. Februar 2023.
ICHDUWIR. CAMPUS + CONFERENCE
Diskussion vom 25. Januar 2023 mit Anita Akmadza (Stadtverordnete), Dr. Matthias Arning (Journalist und Buchautor), Dr. Dennis Knese (Frankfurt University of Applied Sciences) und Heiko Nickel (Stadt Frankfurt), moderiert von Dr. Regina Oehler (Wissenschaftsjournalistin) und Pfarrer Dr. Gunter Volz (Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach).
Frankfurt ist, das zeigt schon die Geschichte, eine Fahrradstadt. „August, August“, riefen die Menschen in Frankfurt vor mehr als 130 Jahren „ihrem“ Rad-Weltmeister August Lehr zu, der sich auf der Rennbahn im Palmengarten der Konkurrenz stellte. Radfahren war Gesellschaftssport, machte Frauen mobil und diente als bezahlbares Vehikel für die arbeitende Bevölkerung. An diese Tradition kann Frankfurt anknüpfen, wie der Journalist Matthias Arning in seinem Buch „Radlers Traum Frankfurt“ schreibt. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg war damit erst mal Schluss. Der Wiederaufbau stand ganz im Zeichen der „autogerechten“ Stadt. Allein mehr als 400.000 Pendelnde quälen sich heute täglich in ihren Autos durch Frankfurt. Doch das kann nicht so bleiben. Für den Klimaschutz setzt die überschaubare Stadt der kurzen Wege eine Verkehrswende auf ihre Agenda. Wie kann diese zu einem Gewinn für alle werden?
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