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Diskussion vom 28. November mit Tamara Ikhaev (Verband Jüdischer Studierender Hessen ) und Rapper Ben Salomo, moderiert von Meinhard Schmidt-Degenhard.
Der Antisemitismus in Deutschland ist nicht erst seit dem Echo-Skandal wieder ein Thema. Seit Jahren gibt es ein Antisemitismus-Problem im Deutschrap, wie Ben Salomo (bürgerlich Jonathan Kalmanovich), einer der erfolgreichsten Battle-Rapper Deutschlands, aus erster Hand zu berichten weiß. Doch auch im Alltag ist Antisemitismus in den letzten Jahren immer salonfähiger geworden. Mehr als 75 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus sehen sich Jüdinnen und Juden noch immer mit den alten Vorurteilen in neuem Gewand konfrontiert. Ben Salomo und Tamara Ikhaev, Präsidentin des Verbandes Jüdischer Studierender Hessen, schildern im Gespräch mit dem TV-Journalist Meinhard Schmidt-Degenhard die historischen Hintergründe und aktuellen Beispiele von Antisemitismus und widmen sich der Frage, was wir alle tun können, um gegen Judenfeindlichkeit und Judenhass vorzugehen.
Diskussion vom 16. November 2022 zur aktuellen Sendung mit Journalistin Mina Khani und „Anstalt“-Redakteur Dr. Dietrich Krauß, moderiert von Jana Sauer (Frankfurter Presseclub).
Auch an Satire ist nicht alles lustig. Beim Anschauen der „Anstalt“ im ZDF bleibt einem das Lachen oft im Halse stecken. Was sich die Macher der Sendung denken und wie sie ihr Format umsetzen, wird mit unseren Gästen und Zuschauern diskutiert.
Diskussion vom 31. Oktober 2022 mit Thomas Gebauer (medico international / Netzwerk Paulskirche), Dr. Dorothee Linnemann (Historisches Museum Frankfurt), Prof. Dr. Mirjam Wenzel (Jüdischen Museums Frankfurt / Mitglied der Expertenkommission Paulskirche Frankfurt am Main) und Bettina M. Wiesmann (CDU / Vorsitzende des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche), moderiert von Michael Hesse (Frankfurter Rundschau).
Wenn sich 2023 die deutsche Nationalversammlung zum 175. Mal jährt, ist ein historischer Aufbruch zu würdigen. Aber wie soll das geschehen? Ist unsere heutige Demokratie als gelungene Vollendung der revolutionären Entwicklung von 1848 zu feiern? Oder ist die Paulskirchenversammlung Auftrag, neue Wege zu mehr Demokratie zu gehen? Darüber gibt es im Vorfeld des Jahrestags Kontroversen. Es besteht also Klärungsbedarf: Wie kann man heute die Demokratie als Prozess weiterdenken, ohne die Bedeutung des historischen Ereignisses zu schmälern? Welche Rolle spielt dabei das Nationale und welche das Globale? Wo gibt es vielleicht auch Konsens zwischen den unterschiedlichen Positionen?
Gespräch vom 30. August 2022 mit Jürgen Kaube (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Prof. Dr. Juliane Rebentisch (Hochschule für Gestaltung Offenbach) über das Buch „Der Streit um Pluralität. Auseinandersetzungen mit Hannah Arendt“ (Suhrkamp Verlag)
Die Philosophin Juliane Rebentisch leitet in ihrem aktuellen Buch bedeutungsgeladene politische Begriffe wie „Kolonialismus“ und „Demokratie“ aus Hannah Arendts Schriften her und setzt sie in Bezug zu aktuellen Debatten. Diese Art der Auseinandersetzung beinhaltet auch Kritik an Arendt, etwa wenn es um deren Begriff der „Rasse“ geht. Kaube und Rebentisch kreisen die Themen des Buches eine Stunde lang ein und eröffnen Raum für Anschlussdebatten.
Diskussion vom 13. Oktober 2022 mit Dr. Bernd Heidenreich (CDU), Deborah Krieg (Bildungsstätte Anne Frank) und Dr. Paula Macedo Weiß (Netzwerk Paulskirche), moderiert von Uwe Paulsen (Die Grünen im Römer), mit Grußworten von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Achim Knecht (Evangelischer Stadtdekan Frankfurt und Offenbach)
175 Jahre Revolution und die erste Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche – dieses Jubiläum steht im Mai 2023 bevor. Im Vorfeld wird über die Zukunft der Paulskirche als lebendiger Erinnerungsort der deutschen Demokratiegeschichte debattiert, wie auch über das geplante angegliederte Haus der Demokratie.
Politischer Salon vom 5. Oktober 2022 mit Eva Bitterlich (Medico international), Emran Feroz (Journalist), Florian Hansen (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) und Sara Nabil (Frauenrechtlerin und Künstlerin), moderiert von Theresa Weiß (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Ein Jahr nach dem Abzug westlicher Truppen hat sich die Situation für Frauen in Afghanistan drastisch verschlechtert. Anlässlich ihrer Ausstellung „Life Without Shadow“ diskutiert die Künstlerin Sara Nabil mit weiteren Personen, welche Handlungsoptionen bleiben und was die internationale Zivilgemeinschaft tun kann.
Diskussion vom 5. Oktober 2022 zur aktuellen Sendung mit „Anstalt“-Redakteur Dr. Dietrich Krauß sowie dem Gast des Abends, Prof. Dr. Sebastian Herold (Hochschule Darmstadt), moderiert von Matthias Blöser (Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN).
Auch an Satire ist nicht alles lustig. Beim Anschauen der „Anstalt“ im ZDF bleibt einem das Lachen oft im Halse stecken. Was sich die Macher der Sendung denken und wie sie ihr Format umsetzen, wird mit unseren Gästen und Zuschauern diskutiert.
Vortrag und Diskussion vom 06. September mit Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung (EKHN) und Prof. Dr. Peter Zimmerling (Universität Leipzig), moderiert von Pfarrer Thomas C. Müller (Zentrum Verkündigung der EKHN) und Pfarrerin Ursula Wendt (EKHN). Begrüßung durch Dr. Eberhard Pausch (Evangelische Akademie Frankfurt).
In der modernen Gesellschaft sind viele Menschen spirituell auf der Suche. Obwohl die christlichen Kirchen über tiefgreifende spirituelle Traditionen verfügen, die gerade in den gegenwärtigen Krisenzeiten Ressourcen für Resilienz bereitstellen könnten, geht die besagte Suchbewegung oft an ihnen vorbei. Sie werden als moralisch, nicht jedoch als spirituell wahrgenommen. Der Eindruck einer „Selbstsäkularisierung“ der Kirche und eine unfruchtbare Entgegensetzung von politischem Engagement und Spiritualität tragen dazu bei.
Diskursinsel vom 19. September 2022 mit Kardiologe Dr. Christian Albrecht, Prof. Dr. Melanie Köhlmoos (Goethe-Universität Frankfurt), Familientherapeutin Kerstin Miller und Tabea Müller (Goethe-Universität Frankfurt), moderiert von Dr. Eberhard Pausch (Evangelische Akademie Frankfurt).
„Woran du dein Herz hängst und worauf du dich verlässest, das ist eigentlich dein Gott.“ (Martin Luther) Das Herz ist nicht irgendein Organ im menschlichen Körper. Von alters her galt es als Sitz der Seele und als Identitätszentrum des Menschen. Dafür gibt es biblische Belege – dem hat sich Luther angeschlossen, dem ist die Romantik gefolgt. Wobei die Romantik auch für eine Engführung verantwortlich war, weil sie die Metapher „Herz“ auf das Gefühlsleben der Menschen konzentrierte. Dabei steht das Herz sicherlich für mehr als eine mechanische Pumpe im Brustbereich der Säugetiere, aber auch für mehr als bloßes Gefühl. Der Dichter Antoine de Saint-Exupéry fasst es in seinem Werk „Der kleine Prinz“ in die bekannten Worte: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Schauen wir also einmal genau auf das Herz – aus der Perspektive der Kardiologie, der Psychologie und der Theologie. Was lässt mein Herz höherschlagen, und was versteinert es? Was ist eigentlich mein Herzensanliegen, und wie finde ich das heraus? Und stimmt Luthers Satz – ist wirklich dasjenige unser Gott, an das wir „unser Herz hängen“?
Impulsvortrag vom 09. Juli 2022 von Dr. Claudia Blöser ( Goethe-Universität Frankfurt) im Rahmen des Studientages „Hoffnung aus Vernunft“.
Hoffnung ist in der Gegenwart ein knappes Gut geworden. Sie droht uns auszugehen. Denn eine Krise jagt die andere: Flüchtlingskrise, Klimakrise, die Coronapandemie, zuletzt der Krieg in der Ukraine. Es fehlt die Zeit zum Atemholen. Der Studientag will Gelegenheit bieten, über Quellen der Hoffnung nachzudenken.
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