Für manche Menschen ist Meckern fast schon ein Hobby. Sie schaffen es, überall etwas Negatives zu entdecken. Doch sollte man sich von ihnen abgrenzen oder kann man tatsächlich etwas von ihnen lernen?
Der Sommer zu heiß, der Winter zu kalt, das Essen lauwarm und die Musik zu laut — es gibt viele Gründe, sich zu beschweren. Für manche ist es der Arbeitsplatz, für andere die Laune des Partners oder schreiende Kinder vor der eigenen Haustür. Ja, manchmal scheint die Welt ein unheimlich nervtötender Ort zu sein, an dem man einfach nirgendwo seine Ruhe haben kann. Was vielen Menschen in solch einem Fall zu helfen scheint, ist eine ausgiebige Tirade über das eigene Leid.
Jammern liegt tatsächlich in der Natur des Menschen, wie der Hamburger Diplom-Psychologe Michael Thiel gemeinsam mit seiner Kollegin Annika Lohstroh in dem Buch „Deutschland, einig Jammerland“ zusammengefasst hat. Im Grunde sei Jammern nur eine Form, den eigenen Unmut auszudrücken. Deutsche werden immer wieder mit dem Vorurteil konfrontiert, dass sie besonders große Nörgler seien. Ob das stimmt oder nicht, wird man nur in der Tiefe des eigenen, meckernden Herzens ergründen können.
Trotzdem kann es einen ganz schön belasten, wenn man häufig von Dauernörglern umgeben ist. Sei es bei der Familienfeier, bei dem Geburtstag von Freunden oder am Arbeitsplatz — Menschen, die sich den lieben langen Tag lang beschweren, können die Stimmung ganz schön drücken. Vielleicht kennst du einen besonders hartnäckigen Nörgler aus deinem Umfeld und möchtest am liebsten die Augen verdrehen und weglaufen, sobald er oder sie sich nähert.
Würde mich über eure Meinung Freuen über was Beschwert ihr euch immer ?
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