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„Ich bin und ich wirke" – reicht das? Alex und Stefan streiten sich (fast) über die Frage, was die Persönlichkeit in der Sozialen Arbeit wirklich ausmacht. Ihr Ergebnis: Die Persönlichkeit ist das Fundament jeder Betreuungsbeziehung – aber nur, wenn man sie kennt und steuern kann.
Es geht um Humor, der verbindet oder beschämt, um Jähzorn als Ressource, um die Big Five, warum gute Teams Unterschiedlichkeit brauchen und warum „das passt von der Persönlichkeit nicht" oft etwas ganz anderes meint. Dazu: Stefans Lieblingsthema Intuition, ein situationselastisches Wortspiel und die Frage, wer hier wem den Bart kämmt.
Videogestütztes Arbeiten kann ein wertvoller Teil der sozialpädagogischen Praxis sein. Stefan und Alex diskutieren über Anwendungsgebiete, das richtige Mindset, Abgrenzung zu therapeutischen, diagnostischen und lizensierten Methoden, das optimale Setup und vieles mehr.
In dieser Folge kriegts Stefan gleich mit zwei Expert:innen zu tun!
Doris Hohenwallner ist heilpädagogische Fachkraft und arbeitet seit über 25 Jahren in der tiergestützten Pädagogik mit Pferden.
Und da Alex selbst seit 20 Jahren mit Husky-Rudeln tiergestützt arbeitet gibt's gleich ein Doppelpack an Expertise.
Themen in der Folge:
🔹 Was ist tiergestützte Pädagogik eigentlich?
🔹 Tiergestützte Pädagogik oder Therapie – wo ist der Unterschied?
🔹 Pferd, Hund, Esel – und was noch? Mit welchen Tieren kann man arbeiten?
🔹 Für wen ist tiergestützte Pädagogik überhaupt gedacht?
🔹 Pferdegestützte Supervision - ja das gibt's wirklich!
🔹 Qualität erkennen und worauf man bei der Anbieterauswahl achten sollte
Wieviel Zeit braucht eigentlich gute pädagogische Arbeit? In dieser Folge widmen sich Stefan und Alex einem Thema, das die Sozialpädagogik schon immer begleitet – und das gerade angesichts von Fachkräftemangel und gesellschaftlicher Beschleunigung drängender denn je ist.Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Zeit und Zeitqualität? Wie gehen wir mit der Beschleundigung um. Ist Zeitarumut eigentlich ungerecht verteilt? Und warum ist zu viel Zeit auch nicht gut?
Die Antwort auf diese und andere Fragen gibt's in dieser Folge!
⚠️ Triggerwarnung: Diese Folge behandelt suizidales Verhalten, Suizidgedanken und vollzogene Suizide. Bitte hör nur rein, wenn du dich gerade in einem stabilen Zustand befindest.
Als Fortsetzung der Folge über selbstverletzendes Verhalten sprechen Stefan und Alex über eines der schwersten Themen im Arbeitsalltag: Suizidalität. Was bedeutet das Spektrum von passiv bis aktiv? Welche Mythen halten sich hartnäckig – und was können Fachkräfte konkret tun?
Themen der Folge:
🔹 Grundlagen – Suizidalität als Spektrum, Unterschied zwischen Suizidgedanken und Suizidabsicht, Abgrenzung zu selbstverletzendem Verhalten
🔹 Mythen – "Wer redet, macht es nicht", "Kein Plan = keine Gefahr", "Nur Aufmerksamkeit" – Stefan und Alex räumen auf
🔹 Was hilft – Beziehung halten, zuhören statt lösen, transparent informieren, collaborative Sicherheitsplanung, Übergänge bewusst gestalten
🔹 Was schadet – Geheimhaltung versprechen, Therapeutisieren, Einzelkämpfertum, Schockreaktion
🔹 Wann sofort externe Hilfe – konkreter Plan, akute Gefährdung, Dissoziation, abgelehnte Hilfe
🔹 Alex' vier Praxisfragen zur regelmäßigen Einschätzung im Betreuungsalltag
📞 Hilfe in ÖsterreichTelefonseelsorge: 142 | Psychiatrischer Notdienst: 141 | Notruf: 144 / 133
Triggerwarnung:
In dieser Folge sprechen wir über selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Es werden Formen wie Ritzen, Kratzen oder Verbrennen thematisiert. Wenn dich dieses Thema persönlich betrifft oder belastet, höre die Folge bitte achtsam oder gemeinsam mit einer unterstützenden Person.
Beschreibung:
Selbstverletzendes Verhalten löst bei Fachkräften, Eltern und Bezugspersonen oft starke Emotionen aus: Angst, Kontrollimpulse, Moralisieren oder Aktionismus. In dieser Folge räumen wir mit verbreiteten Mythen auf und schauen fachlich fundiert auf das Thema – ohne Dramatisierung, aber mit Klarheit.
Wir sprechen über selbstverletzendes Verhalten ohne suizidale Absicht und klären:
Warum Selbstverletzung meist kein „Hilferuf“ und keine Manipulation ist
Welche Funktionen dahinterstehen können (Emotionsregulation, Dissoziationsunterbrechung, Umgang mit Scham, Grübelunterbrechung)
Warum die klassische Spannungsabbau-Erklärung zu kurz greift
Welche typischen Fehlreaktionen im pädagogischen Alltag passieren
Weshalb Beziehung zentral ist
Wie man in Akutsituationen ruhig, klar und professionell bleibt
Wann genauer hingeschaut werden muss (z. B. bei Dissoziation, Komorbiditäten, Suizidgedanken)
Selbstverletzendes Verhalten ist in den meisten Fällen ein Versuch, mit innerer Not umzugehen – kein Zeichen von Aufmerksamkeitssuche.
Eine Folge für Fachkräfte, Eltern und alle, die Kinder und Jugendliche professionell begleiten.
Toxische Teamstrukturen belasten Fachkräfte oft mehr als die Arbeit mit Klient:innen. In dieser Folge sprechen Stefan Dworak und Alexander Unterberger darüber, wie toxische Teamdynamiken entstehen, woran man sie erkennt und warum sie so zermürbend wirken – besonders in der Kinder- und Jugendhilfe.
Es geht um Schweigekultur, informelle Macht, Scheinpartizipation, Opferumkehr und typische Rollen, die sich in belasteten Teams herausbilden. Außerdem klären wir, warum toxische Dynamiken selten an einzelnen Personen liegen, welche Rolle Führung spielt und was wirklich hilft, um Teams wieder arbeitsfähig zu machen – und was nicht.
Eine Folge für alle, die ihre Arbeit mögen, aber am Team zu scheitern drohen.
Endlich zurück aus der Pause! Stefan und Alex starten in die 5. Staffel von Sozialfuzzi mit einem Thema, das wohl jeder Fachkraft im Sozialbereich bekannt ist: Teamsitzungen.
Sind eure Besprechungen ein Ort der Inspiration und fachlichen Weiterentwicklung oder bloße „Zeitfresser“? In dieser Folge diskutieren Stefan und Alex, wie man Meetings strukturiert, warum Fallbesprechungen und organisatorische Themen getrennt gehören und warum ein ehrliches „Blitzlicht“ zum Einstieg unverzichtbar ist, um die Stimmung im Team richtig einzuordnen .
Außerdem gibt es einen tiefen Einblick in die „Kollegiale Beratung“ als Goldstandard für Fallbesprechungen und eine spannende Diskussion darüber, ob die Leitung auch moderieren sollte.
Zum Abschluss der aktuellen Staffel holen Alex und Stefan wieder mal Gäste hinters Mikro. Nicole Holznagel-Vitan und Ursula Dobritzhofer von der Sozialen Initiative stellen das Konzept der IN-Betreuung und Bereitschaftspflege vor. Was grenzt die IN-Betreuung von anderen Formen der Vollen Erziehung ab und warum heißt Bereitschaftspflege nicht Krisenpflege? Antworten auf diese und andere Fragen hört ihr in der aktuellen Folge!
In Teil 2 der Reihe zum Thema ADHS beschäftigen sich Stefan und Alex mit Erziehung bei ADHS. Was funktioniert und was darf man auf keinen Fall tun? Warum ist direktes Feedback so wichtig und wieso soll man so wenig Worte wie möglich verwenden? Diese und andere Tipps hört ihr in dieser Folge!
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