100 Millionen Kilo Ballast – wenn Diagnose endlich entlastet (Teil 2) – mit Stephanie Feist
In S.P.Ä.R geht’s weiter mit Teil 2: Wir steigen genau da wieder ein, wo Teil 1 aufgehört hat – und gehen diesmal noch tiefer rein in das, was ADHS im echten Alltag anrichtet (und warum eine Diagnose sich manchmal anfühlt wie „100 Millionen Kilo Ballast weniger“).
Wir sprechen mit Stephanie Feist über ADHS bei Kindern und Erwachsenen: Schule, Job, Beziehungen, Selbstwert – und diesen fiesen Punkt, an dem Außenstehende sagen „Das hab ich doch auch mal“, während es für Betroffene eher ein Dauerbrenner ist.
Themen in dieser Folge
Warum Eltern Diagnosen manchmal vermeiden (Stichwort „Stempel“) – und was das für Kinder bedeuten kannAusgrenzung im Alltag („du darfst nicht zum Geburtstag“, „du störst“) und was das mit dem Selbstwert machtMasking: funktionieren nach außen, innerlich aber auf KanteADHS & Depression: warum „reiß dich zusammen“ nicht nur nutzlos, sondern verletzend wirdTherapie realistisch gedacht: Unterstützung ja – aber du sitzt am Steuer (nicht der Therapeut)Medikamente: Skepsis, Wartezeiten, und warum „erst ganz unten ankommen“ keine empfehlenswerte Strategie istDopamin, Impulskäufe und dieses „Warum hab ich das JETZT gekauft?!“Tiergestützte Ansätze als Türöffner (und warum Tiere manchmal mehr regulieren als tausend gute Ratschläge)Hinweis / Content Warning
In dieser Folge sprechen wir auch über Depressionen und dunkle Gedanken. Bitte hör nicht allein, wenn dich sowas gerade triggert, und pausiere jederzeit.
Wenn du akut Hilfe brauchst:
TelefonSeelsorge 116 123 (kostenfrei, anonym) oder in Notfällen
112.