Spuren zum Selbst

Spuren zum Selbst

By Stefan ProellerEducationSelf-Improvement
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Spuren zum Selbst episodes

  • 35 Reflexion über die Lesung im Dialog mit den Musikern Jürgen Herr und Martin Sartor. Zukünftige Veranstaltungen werden interaktiver, um Klangerfahrungen und kreative Verbindungen zu fördern.
    Hier ist der YouTube-Link zu der Veranstaltung:

    https://youtu.be/PZJZ6x-22Y4?is=vgc9P_ni_397TG5B.

    In dieser Episode reflektiere ich über ein einzigartiges Experiment, das unmittelbar nach einer aufregenden Aufführung entstanden ist. Die Idee, direkt nach einem kreativen Höhepunkt Gedanken und Eindrücke festzuhalten, brachte mich dazu, die Aufnahme intensiv zu überdenken. Ich teile mit euch die Erkenntnis, dass spontane Äußerungen oft von einem Rausch der Emotionen geprägt sind, und so habe ich beschlossen, diese Gedanken erneut festzuhalten. Mit einer neuen Aufnahme bin ich zufrieden und möchte die Harmonien und Resonanzen dieser besonderen Erfahrung mit euch teilen. Das Event drehte sich um den resonanten Raum und das Finden der eigenen Lebensmelodie. Besonders eindrucksvoll war der Moment, in dem ich die Gesichter des Publikums betrachtete, während die Musiker ihre Klänge erzeugten. Diese Augenblicke spiegelten die emotionale Verbindung wider, die wir gemeinsam geschaffen hatten. Um diesen Zustand voll zu genießen, hatte ich darum gebeten, während der Darbietungen leise zu sein und den Raum für diese Empfindungen zu lassen. Ein zentraler Bestandteil des Abends war die Zusammenarbeit zwischen den Musikern, insbesondere Jürgen Herr und Martin Sator. Ihre kreativen Interaktionen und improvisierten Melodien trugen zur Entstehung eines klanglichen Raumes bei, der über die Aufführung hinaus Wirkung zeigte. Während ich über die Struktur des Abends nachdachte, wurden mir Ideen für Verbesserungen klar, die zukünftige Aufführungen noch bereichern würden. Die Entscheidung, den Startzeitpunkt früher zu legen und mehr Raum für den Austausch mit dem Publikum zu schaffen, ist Teil dieser Überlegungen. Im nächsten Abschnitt des kommenden Events werde ich die klanglichen Experimentierphasen anpassen. Anstatt in eine Lesung überzuleiten, werden die Klänge zurückgeführt und führen zu einem sanften Verklingen. Die Meditation wird weniger Textbelastung haben und stärker auf die Musik fokussiert sein. Ein interaktives Element wird dabei eine zentrale Rolle spielen, indem ich mit dem Publikum und den Musikern durch Worte und Klänge spiele und somit assoziative Verbindungen und kreative Gedanken fördere. Wir werden uns auf eine gemeinsame Reise begeben, bei der es darum geht, Worte und Melodien zu vernetzen. Ich lade jeden ein, an diesem kreativen Austausch teilzunehmen, um gemeinsam zu entdecken, was aus diesen Interaktionen entstehen kann. Ob es sich um eine kurze Geschichte, ein Gedicht oder ein musikalisches Stück handelt – die Möglichkeiten sind grenzenlos und laden die Fantasie ein. Die Episode schließt mit dem Gedanken an das gemeinsame Ausklingen des Abends, in dem auch Gespräche und ein Austausch über das Erlebte Raum finden sollen. Ich lade alle ein, Teil dieser kreativen Community zu werden und Geschenke der Fantasie in die Welt zu tragen. Die Stimme eines jeden ist wichtig, und ich freue mich darauf, diese Erlebnisse mit euch zu teilen und in Zukunft weiter zu erkunden.
    9 min
  • 34 Ambivalenz. Der innere Raum nach dem Verlassen des geschützten Gartens. Rolle von Krieg, Bedrohung und Offenheit, Balance zwischen Offenheit und Schutz, Wachstum und Austausch
    In dieser Episode von "Spuren zum Selbst" tauche ich tief in die Ambivalenz meines inneren Raums ein. Nach meinem Wechsel aus dem geschützten Garten, einem Ort des Wachstums und der Pflege, hinterfrage ich, ob es der richtige Schritt war, diesen Rückzugsort zu verlassen. Der Garten, umgeben von Schutzmauern, bietet mir nicht nur Sicherheit, sondern auch eine klare Sicht auf mein eigenes inneres Wachstum. Im Gegensatz dazu konfrontiert mich der neue Raum mit der Öffentlichkeit, der Verletzlichkeit und der Notwendigkeit zur Interaktion. Der Garten wird für mich zu einem Symbol, das mir hilft, die Welt zu verstehen. Hier erkenne ich, was aufkeimt und wie ich für diese kleinen Samen sorgen kann. Der Raum, in dem ich mich jetzt befinde, bringt jedoch auch die Herausforderung mit sich, mich zu öffnen und mit anderen in Resonanz zu treten. Dies geschieht vor dem Hintergrund globaler Konflikte, wo die Idee eines Gartens schnell in geschlossene Räume oder gar verlorene Erinnerungen verwandelt werden kann. Ich reflektiere über die existenziellen Fragen, die sich durch Kriege und geopolitische Spannungen ergeben. Die Offenheit, die dieser neue Raum verlangt, könnte zur Gefahr werden. Hier wird die Frage nach der Angemessenheit, meine Erfahrungen und Gefühle öffentlich zu teilen, umso dringlicher. Im Schreiben finde ich einen geschützten Raum, doch das Risiko, mich zu öffnen, bleibt präsent. Dies führt mich zu den tiefen Überlegungen über die Balance zwischen Offenheit und Schutz. Ich überlege, ob es möglich ist, Grenzen zu setzen, die nicht trennen, sondern schützen. Diese Gedanken kulminieren in der Vorstellung, dass die Antwort nicht in einem strikten Entweder-Oder liegt, sondern vielmehr in einer bewussten Bewegung zwischen beiden Zuständen. Ich erkenne, dass es auch Bilder und Gefühle gibt, die verborgen bleiben sollten, besonders in schwierigen Zeiten. Diese Erkenntnis leitet mich zu einem Ausblick: Ich plane, in zukünftigen Episoden von fantastischen Gärten zu berichten, die nicht direkt mit den Menschen übereinstimmen, zu denen sie gehören. Diese Gärten werden mir helfen, die Nuancen von Öffnung und Bewahrung weiter zu erkunden und zu lernen, wie ich auch in herausfordernden Zeiten wachsen kann.
    8 min
  • 33 Was brauche ich wirklich, wirklich? Krieg im Außen, Ruhe im Innen?
    In dieser Episode von "Spuren zum Selbst" teile ich persönliche Gedanken und Gefühle, die mich aktuell beschäftigen. Ich beginne damit, dass ich kürzlich eine Aufnahme gemacht habe, in der ich tiefsinnige Überlegungen anstelle, und ich stehe vor der Entscheidung, ob ich diese mit dir teilen soll. Es ist ein verletzlicher Moment, und obwohl eine Freundin das Material für gut befand, zögere ich, es zu veröffentlichen. Dieser innere Konflikt spiegelt sich auch in der ruhigen, fast stillen Atmosphäre wider, die mich umgibt – eine stillen Reflexion, die möglicherweise auch bei dir zu finden ist. Angesichts der turbulenten Ereignisse in der Welt, wie Kriegen und politischen Spannungen, fühle ich die Unsicherheit und den Druck, der auf uns lastet. Aktuell erleben wir einen fragilen Waffenstillstand, der uns immer wieder dazu anregt zu hinterfragen, was er tatsächlich bedeutet. Ich versuche, diese äußeren Einflüsse nicht zu sehr an mich heranzulassen, jedoch spüre ich, wie sie an meinem Inneren rütteln. In diesem Kontext denke ich oft an meinen inneren Garten – einen geschützten Raum, den ich immer wieder anspreche. Die Frage drängt sich auf, ob ich die Außenwelt vor diesem inneren Raum fernhalten kann oder ob ihre Turbulenzen bereits in mich eingedrungen sind und Teil meines Erlebens geworden sind. Ich stehe momentan auch vor der Herausforderung, eine Veranstaltung vorzubereiten und bin im intensiven Austausch mit den Musikern. In solchen Momenten tauchen oft Fragen auf: Was trägt mich durch diese Unsicherheiten? Was hilft mir wirklich? Dies sind grundlegende Fragen, die wir uns in Krisenzeiten stellen sollten, um unser inneres Gleichgewicht zu finden und zu stärken. Ich reflektiere über die Stabilität meines Inneren, insbesondere in Zeiten großer äußerer Unruhen. Kann ich innerlich ruhig bleiben, während um mich herum die Welt wackelt, oder ist es an der Zeit, mich zu öffnen und den Austausch zu suchen? Oder benötige ich vielleicht mehr Rückzug, um mich zu schützen? Ich lade dich ein, in dieser Episode ehrlich bei dir selbst nachzuspüren, was du gerade brauchst. Ist es mehr Rückzug, oder sehnst du dich nach Verbindung? Vielleicht ist es auch der Versuch, eine Balance zwischen beiden zu finden. An einem gewissen Punkt erfordert es, dass wir unsere eigenen Grenzen wahrnehmen. Ich werde auch die Herausforderungen thematisieren, wann es sinnvoll ist, sich zu öffnen und wann es notwendig ist, Schutz zu suchen. In all diesen Überlegungen liegt mir am Herzen, dass du liebevoll mit dir selbst umgehst, insbesondere in dieser unsicheren Zeit. Ich freue mich darauf, in der nächsten Episode weiter zu teilen und werde sie möglicherweise einen Tag später veröffentlichen. Bitte überlege, mir ein Like zu geben oder deine Gedanken mit mir zu teilen. Ich bin gespannt auf unser nächstes Treffen in "Spuren zum Selbst".
    6 min
  • 32 vom Inneren Garten zum Inneren Raum. Ein Klang-Erlebnis in Georgien inspiriert mich, ich lade ein, mich bei der Buchpräsentation "Spuren zum Selbst" zu begleiten.
    In dieser Episode teile ich meine aktuellen Gedanken und Herausforderungen, während ich mich auf eine neue Phase meiner inneren Reflexion vorbereite. Schon länger nimmst du an meiner Reise durch meinen inneren Garten teil. Doch jetzt steht eine Veränderung an: Ich habe beschlossen, diesen Garten zu verlassen und ihn durch einen lebendigen inneren Raum zu ersetzen. Dieser Raum ist nicht nur ein Ort, sondern ein dynamisches Wesen, das in Resonanz mit dem Leben um uns herum geht und in dem Ideen, Bilder und Klänge entstehen können. In weniger als zwei Wochen werde ich mein Buch "Spuren zum Selbst" präsentieren, und das zentrale Thema dieser Veranstaltung wird der Klang sein. Während ich mich mit der Materie auseinandergesetzt habe, wurde mir klar, dass der Begriff des Gartens in meiner aktuellen Phase nicht mehr vollständig zu mir passt. Stattdessen spricht mich die Vorstellung eines inneren Raums an, der lebendig ist und in dem die Dinge schwingen und zum Leben erwachen. Diese Erkenntnis habe ich gewonnen, während ich mein Buch noch einmal durchgesehen habe und darüber nachdachte, was ich wirklich in meinem Leben erschaffen möchte. Ein prägnantes Erlebnis auf meiner Reise nach Georgien hat mich auf diese Idee hingewiesen. In einer georgischen Klosterkapelle stieg ich eine schmale Treppe zur Glocke empor und stellte mir die Frage: "Wie klingt sie?" Dies führte zu einem Moment der Entdeckung, als ich den Glockenhammer anschlug und den ersten Ton hörte. Doch es folgte nicht nur ein Geräusch, sondern eine tiefe, feine Schwingung, die in mir etwas berührte. Dieses Erlebnis wurde für mich zu einem zentralen Punkt, da es mich daran erinnerte, wie wichtig es ist, in Resonanz zu seiner eigenen Innenwelt zu kommen. Es geht nicht nur um akustische Klänge, sondern um das, was in uns mitschwingt. In dieser Episode möchte ich betonen, dass es nicht ausreichend ist, einen ruhigen inneren Ort zu haben; wir müssen einen lebendigen Raum entdecken, in dem wir klingen können. Wenn wir diesen Klang finden, sind wir stimmig und in Einklang mit uns selbst. Diese Gedanken sind Teil meiner Reflexion und es ist mir wichtig, sie mit dir zu teilen, auch wenn sie überraschend oder herausfordernd sein mögen. Sie spiegeln den Wandel wider, der sowohl in mir als auch in dir stattfinden kann, während wir auf unserem inneren Weg weitergehen. Ich lade dich ein, mich auf dieser Reise zu begleiten, und ich freue mich auf unser nächstes Treffen, vielleicht sogar bei meiner Lesung am 17. April im Museumssaal in Überlingen. Wenn dir diese Episode gefallen hat, würde ich mich über dein Feedback und ein Like sehr freuen.
    7 min
  • 31 Experiment IV: Konflikte führen zur Schutzmauern, die Lebendigkeit mindern
    In dieser Folge von "Spuren zum Selbst" begeben wir uns erneut in unseren inneren Garten – einen Ort, den ich und viele von euch bereits in zurückliegenden Episoden erkundet haben. Dabei überspringen wir nicht nur die Grenzen unseres eigenen Gartens, sondern besuchen auch die inneren Räume anderer Menschen, wie zum Beispiel den von Iris. In der letzten Episode standen wir vor einer herausfordernden Situation: einem inneren Garten, der durch äußere Angriffe in Bedrängnis gerät. Diese Angriffe können in Form von Konflikten oder psychischen Herausforderungen erscheinen, die uns betreffen und ein Gefühl der Bedrohung hervorrufen. Ich lade dich ein, ein Bild von Iris zu betrachten, das uns auf diesem Weg begleitet. In diesem Bild gibt es anstelle eines schützenden Zauns eine massive Mauer, die den Kern des Gartens umschließt. Diese Mauer steht symbolisch für den Schutz, den Iris und viele andere Menschen um sich herum errichten, wenn sie sich bedroht fühlen. Oft ist diese Mauer das Resultat von Verletzungen, sei es durch persönliche Erlebnisse oder äußere Faktoren. Sie führt dazu, dass wir uns in eine Art Festung zurückziehen, ganz nach dem Motto „Mein Zuhause ist mein Schloss“. Innerhalb dieser Mauern herrscht eine gewisse Harmonie, doch bei näherer Betrachtung offenbart sich eine leblos wirkende Umgebung. Es gibt zwar geordnete Strukturen und ein fahles Licht in der Mitte, doch erweckt alles den Eindruck einer künstlichen und erstarrten Existenz, während das eigentliche Leben ringsum verdorrt. Im Zentrum dieser Betrachtung stehen die Grundbedürfnisse und die Frage, ob sich ein solcher innerer Garten regenerieren kann. Können wir unseren eigenen inneren Garten wieder zum Leben erwecken, selbst wenn er durch äußere Angriffe verwundet wurde? Insbesondere wenn diese Mauern uns den Zugang zu unserem inneren Kind verwehren, stellen wir uns die Frage nach unserem Überleben. Der abgeschottete Garten könnte ein Zeichen für das beschädigte innere Kind oder für eine innere Isolation sein, die mit den Erfahrungen unserer heutigen Zeit einhergeht. Oft nur auf die äußeren Umstände fokussiert, bleibt das, was in unserem Inneren vorgeht, zu oft unbeachtet. Wir leben in einer Welt, wo das Innere häufig in den Hintergrund gedrängt wird. Daher ist es wichtig, darüber nachzudenken, was notwendig ist, damit unser innerer Garten nicht in eine solche abgeschottete Situation gerät. Zudem lade ich dich ein, über mögliche Wege nachzudenken, wie du wieder Zugang zu deinem inneren Garten herstellen kannst – Wege, die dir möglicherweise helfen, nach schwierigen Zeiten zu heilen und zu wachsen. Diese Episode war kürzer als gewohnt, und ich bin gespannt auf deine Gedanken zu diesen komplexen Themen. Zudem freue ich mich darauf, dich in der nächsten Folge von "Spuren zum Selbst" wieder willkommen zu heißen. Ich habe bereits einige Ideen: Vielleicht präsentiere ich dir andere, fröhlichere Bilder oder führe ein Interview mit einer spannenden Person. Auch besteht die Möglichkeit, dass wir mit einer Frage aus dem Fragenkatalog von "Spuren zum Selbst" fortfahren. Es bleibt also spannend, wohin uns der nächste Schritt führt. Ich danke dir für deine Zeit und freue mich, wenn du mich weiterhin begleitest und unterstützen möchtest. Bis bald!
    7 min
  • 30 Experiment III: Einfluß von Krieg und Konflikten auf den Inneren Garten
    In dieser Folge des Podcasts „Spuren zum Selbst: Der innere Garten“ gehe ich der Verbindung zwischen unserem inneren Garten und äußeren Einflüssen nach. Ich stelle die Idee vor, dass unser innerer Raum, der oft als geschützter Rückzugsort fungiert, durch die Ereignisse in der Welt um uns herum beeinflusst werden kann. Ich präsentiere ein Bild, das mir von einer Freundin, der Künstlerin Iris, geschenkt wurde, und nutze dieses Bild als Metapher, um Fragen zur Zugänglichkeit und Sicherheit in unseren inneren Gärten zu diskutieren. Das Bild zeigt zwei Personen, die sich in einem inneren Garten befinden, getrennt durch einen Zaun, während eine dritte Person außerhalb steht. Ich lade die Zuhörer ein, über die Bedeutung der Tür zu reflektieren, die nicht offensichtlich ist, und darüber, wie sich jemanden Zutritt zu unserem inneren Garten verschaffen könnte. Diese bildliche Darstellung wird als Ausgangspunkt genutzt, um zentrale Themen wie den Schutz unserer inneren Welt und die Auswirkungen von äußeren Konflikten, wie Krieg, auf unsere Emotionen und unser psychisches Wohlbefinden zu erkunden. Während ich in die Thematik eintauche, beschäftige ich mich mit der Frage, wie sicher unser innerer Bereich ist, insbesondere in einer Zeit, in der Krieg und Gewalt omnipräsent sind. Ich teile persönliche Erfahrungen und Begegnungen, wie die einer Gespräche mit einer jungen Frau aus der Ukraine, die die emotionale Herausforderung beschreibt, in einer Krisensituation zu leben. Diese Erlebnisse verdeutlichen, dass Krieg nicht nur ein physisches Ereignis ist, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen auf unser innerstes Selbst hat. Ein weiteres zentrales Thema dieser Folge ist die Fähigkeit des Menschen, zwischen innen und außen zu unterscheiden und Grenzen zu setzen. Ich argumentiere, dass es entscheidend ist, unseren inneren Garten zu kultivieren. Nur so können wir in Krisenzeiten eine Zuflucht finden, die uns Halt und Orientierung gibt. Ich stelle die provokante Frage, wie es uns gelingt, den inneren Garten zu bewahren, auch wenn das Außen erschüttert ist, und welche Mechanismen wir entwickeln können, um uns emotional zu schützen. Diese Folge soll nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch als Einladung dienen, den eigenen inneren Garten aktiv zu pflegen. Ich teile den Wunsch, weitere kunstvolle Darstellungen und persönliche Erlebnisse in zukünftigen Folgen zu integrieren, um das Verständnis für unser inneres Gleichgewicht zu vertiefen. Mein Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wir trotz äußerer Turbulenzen einen Raum der Ruhe und Sicherheit bewahren können, der uns durch schwere Zeiten hindurch trägt.
    13 min
  • 29 Mein Experiment Teil II die Verbindung von innerem und äußeren Garten oder was Du alles über Dich erfährst, wenn Du Dich mit Deinem Garten befaßt
    In dieser Episode von „Spuren zum Selbst“ explored die Verbindung von innerem und äußerem Garten, ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt. Nach mehreren Versuchen, diese Folge aufzunehmen, möchte ich euch nun von meinem „Laborprojekt“ erzählen, in dem ich beide Gärten miteinander verknüpfe. Ich habe meinen Garten, bestehend aus drei Hochbeeten, im Winter angelegt und erste Samen dort platziert, trotz der zunächst ungünstigen kühlen Bedingungen. Zu meiner Überraschung haben diese kleinen Samen gekeimt. Auch Pflanzen aus dem vergangenen Jahr, die den Winter überstanden haben, zeigen sich in voller Pracht und dienen mir als Symbol für das Überstehen schwieriger Zeiten. Diese Erfahrung hat mir die wertvolle Lektion erteilt, dass sowohl dieser äußere Garten als auch mein innerer Garten eine Vergangenheit und Geschichte haben. Der Platz, den ich von meinen Eltern übernommen habe, birgt viele Erinnerungen: von den ersten Versuchen in einem schattigen, wenig ertragreichen Bereich bis hin zu einem sonnigen Hang, wo ich die Freude am Gärtnern entdeckt habe. Hier stellte sich heraus, dass die besten Erfolge oft an den unerwartetsten Orten gedeihen, wenn man die richtigen Bedingungen schafft und Pflege aufbringt. Ich lade euch ein, darüber nachzudenken, wie ihr euren inneren Garten gestalten wollt. Ist er ein Ort, an dem ihr euch wohlfühlt, oder denkt ihr, dass ein anderer Garten vielleicht schöner wäre? Welche Freiheiten habt ihr, um aktiv zu wählen und Veränderungen vorzunehmen? Diese Fragen sollen euch anregen, einen Dialog mit euch selbst über eure Lebensumstände zu führen. So wie im äußeren Garten, wo ihr durch Gestaltungsmöglichkeiten Einfluss nehmen könnt, stellt sich die Frage, welche Wahlmöglichkeiten es für euren inneren Garten gibt. Ich ermutige euch, euch auch mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, welche die Pflege eures inneren Gartens erfordert. Unkraut jäten, Schatten spenden und hindernisreiche Wurzeln entfernen sind nur einige der Aufgaben, die es in diesem Prozess zu bewältigen gilt. Inwieweit ist euer innerer Garten veränderbar? Könnt ihr eure Gedanken und Emotionen wie Pflanzen umpflanzen oder neu gestalten? Dies sind philosophische Überlegungen, die uns helfen, das Potenzial unseres inneren Gartens zu erkennen und zu aktivieren. Wenn ihr euch fragt, ob euer innerer Garten vorbestimmt oder selbstgestaltet ist, lade ich euch ein, in euch hineinzuhören. Wir alle tragen die Samen in uns, die darauf warten, zum Blühen zu kommen. Durch Achtsamkeit und liebevolle Pflege kann jeder Mensch sein persönliches Wachstum fördern. Während sich die Natur draußen veränderte, habe ich auch in meinem inneren Garten die Hoffnung und Erwartung, dass Neues entstehen wird. Beginnt damit, euch auf die bevorstehenden Veränderungen in eurem inneren Garten zu freuen und vielleicht auch einen kleinen Platz in eurem Zuhause für eine Pflanze oder ein Kräuterbeet zu schaffen. Dies könnte der erste Schritt sein, um zu beobachten, wie etwas Gestärktes und Blühendes aus den eigenen Bemühungen hervorgeht. Denkt daran, was auch immer ihr anpflanzt, verdient Aufmerksamkeit und Pflege, um zu gedeihen. Ich freue mich auf die nächsten Schritte, die sowohl in meinem Garten als auch in eurem inneren Garten stattfinden werden.
    15 min
  • 28 der innere Garten, Plege für Wachstum in verschiedenen Phasen
    In dieser Episode von „Was will ich wirklich, wirklich“ lade ich dich ein zu einem tiefen und introspektiven Erlebnis, während wir uns dem Abschluss einer wichtigen Reise nähern. In den letzten neun Folgen habe ich dich durch den Prozess des Schicht-abtragens mitgenommen, ähnlich wie bei einer Zwiebel. Ich wollte sicherstellen, dass wir nicht hastig vorgehen, sondern jeden Schritt mit Bedachtsamkeit und Achtsamkeit betrachten. Heute betreten wir ein letztes Mal deinen inneren Garten — nicht weil es nichts mehr zu entdecken gibt, im Gegenteil, sondern weil wir uns auf andere wichtige Themen konzentrieren müssen, die in unserem Fragebogen stehen. Wir tauchen heute tief in die Themen Potenzial und Wachstum ein, die essenziell sind für das Verständnis und die Entwicklung deines inneren Selbst. Ich benutze das Bild eines Gartens, um dir vor Augen zu führen, dass dein innerer Garten von Geburt an vorhanden ist und all deine Wünsche, Träume und Fähigkeiten enthält. Einige von diesen sind sichtbar, während andere tief im Untergrund als Samen ruhen – bereit, ans Licht zu kommen, wenn die Zeit dafür reif ist. Während wir durch das Leben schreiten, wird dieser Garten durch Erfahrungen, Begegnungen und Glaubenssätze geprägt, die uns formen und beeinflussen. Wir reflektieren über verschiedene Lebensphasen, beginnend mit der Kindheit, in der wir scheinbar unbegrenztes Potenzial in uns tragen. Unsere Träume sind groß, und wir glaubt an die unzähligen Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Ich lade dich dazu ein, in deinen inneren Garten deiner Kindheit zu reisen: Was hast du geliebt? Wobei hast du deine Zeit vergessen? Ich ermutige dich, diese Erinnerungen zu erforschen, denn sie sind wichtige Hinweise auf dein inneres Wachstum. Im Jugendalter sehen wir oft einen Wandel, wenn Glaubenssätze entstehen, die uns sowohl stärken als auch einschränken können. Hier reflektieren wir darüber, welche Überzeugungen aus dieser wichtigen Lebensphase dich bis heute begleiten. Wir analysieren, ob diese Glaubenssätze dir noch dienlich sind oder ob sie dich zurückhalten. Schließlich kommen wir ins Erwachsenenleben, in dem du die Erfahrung, das Lernen und das Überleben in deinem inneren Garten gesammelt hast. Hier frage ich dich, welche Fähigkeiten du heute in dir trägst und welche Träume vielleicht neu entstanden sind. Es ist wichtig zu realisieren, dass Wachstum nicht immer bedeutet, alles neu zu beginnen; manchmal geht es darum, Altes loszulassen und Potenzial zu erkennen. Zum Abschluss dieser Episode möchte ich dir einige Anregungen mit auf den Weg geben, wie du die Pflege deines inneren Gartens angehen kannst. Das Führen eines Tagebuchs, auch Journaling genannt, kann dir helfen, deine Gedanken und Fühle jeden Tag zu ordnen. Setze dir kleine, konkrete Schritte und stelle dir die Fragen: Was möchtest du noch lernen? Wohin möchtest du wachsen? Diese Grundsätze können dir helfen, deinen inneren Garten lebendig zu halten. Dein innerer Garten ist ein dynamischer Raum, der ständige Pflege benötigt. Ich verabschiede mich mit der Erkenntnis, dass Wachstum immer möglich ist, ganz egal, was wir vielleicht verpasst haben oder glauben zu fehlen. Ich lade dich ein, mir deine Geschichten und Fortschritte mitzuteilen und neugierig auf die nächste Frage zu sein, die ich dir stellen möchte.
    10 min
  • 27 Mein Experiment: Innerer und Äußerer Garten, Parallelität Innen und Außen, Verbindung Mensch und Natur
    In dieser Episode von "Spuren zum Selbst" lade ich dich ein, mit mir in meinen Garten zu reisen, während die ersten Anzeichen des Frühlings erwachen. Der Gesang der Vögel und das Sprießen der Primeln sind für mich der perfekte Hintergrund, um über die Parallelen zwischen der Natur und meinem inneren Wandel nachzudenken. Ich habe mich entschieden, meinen äußeren Garten achtsamer zu gestalten, um die Bedeutung jeder Handlung, sei es das Graben mit einer Schaufel oder das Halten von Kompost in meinen Händen, intensiver zu erfahren. Der Garten wird für mich zu einem Experimentierfeld, wo inneres und äußeres Wachstum miteinander verwoben sind. Ich teile meine Erfahrungen, während ich italienische Radicchio-Samen in ein Frühbeet lege, eine widerstandsfähige Pflanze, die für ihren bitteren Geschmack bekannt ist. Dieser Prozess der Selbstversorgung gedeiht auch aus meinem eigenen Wünschen nach Natürlichkeit und echtem Geschmack. Es geht nicht nur darum, einen Salat zu ernten, sondern auch um das Bewusstsein für jedes Detail – von der Wurzel bis zum Blatt und den Wetterbedingungen, die die Pflanzen formen. So wie ich die verschiedenen Salate und ihre Ausstrahlung schätze, reflektiere ich auch über die haptischen Erlebnisse, die das direkte Gärtnern mit sich bringt. Ich webe die Idee ein, dass jeder von uns auf seine Weise einen Garten kultivieren kann – sei es in einem kleinen Fensterkasten oder im großen Garten. Das Beobachten des Wachstums, Tag für Tag, bringt nicht nur Freude, sondern fördert auch das Bewusstsein für die kleinen Dinge im Leben. Ich ermutige dich, die Momente des Erwachens und des Schlafens sowie jeden einzelnen Schritt deines Tages bewusst zu erleben. Dabei ist es wichtig, sich als dein eigenes Instrument wahrzunehmen und die Verbindung zu deinem inneren Garten zu stärken. Der Garten wird zu einem Ort der Freude und des Austauschs. Ich reflektiere über die Beziehung zur Natur und stelle fest, dass Pflanzen ein gewisses Leben und eine Art von Dynamik besitzen, die auch uns berührt. In dieser Episode kündige ich an, dass ich zukünftige Forschungen zu den Interaktionen zwischen Mensch und Pflanze anstrebe, um ein tieferes Verständnis für unsere Verbindung zur Natur zu entwickeln. Begleite mich auf dieser Reise und teile mir deine eigenen Erfahrungen im Umgang mit deinem Garten oder auch dem kleineren Blumentopf mit. Ich freue mich darauf, dich in der nächsten Folge wieder zu begrüßen und gemeinsam weiter über unsere inneren und äußeren Gärten nachzudenken.
    11 min

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Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt und  interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten.