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  • Netzwerk NEOISMUS
    Von allen in den späten 1970er/frühen 1980er Jahren entstandenen subkulturell-aktionistischen Strömungen ist der Neoismus, der sich von Kanada und den USA aus weltweit verbreitete, eine der obskursten, unseriösesten und doch beharrlichsten geblieben. Womöglich hat dies damit zu tun, dass sich die Neoisten schon früh eigene Mythologien erfanden und eine radikales, bis in die Aufgabe von persönlicher Identität und Autorensignaturen gesteigertes 'Neoist network web' initiierten. Zunächst vermischte dieses Netzwerk Versatzstücke aus Fluxus, Postpunk und Fanzinekultur, Straßenaktionismus, Science Fiction und Pseudowissenschaften. Später verbreiteten sich im World Wide Web unzählige Monty Cantsins und neoistische Referenzen.
    Heute, da neben der Internetsubkultur auch Interventionen und analoge Low Tech-Medien wieder große Aufmerksamkeit erfahren, wirkt aber auch der frühe Neoismus der "Apartment Festivals" erstaunlich frisch. Bisherige, in den 90er Jahren geschriebene Geschichten des Neoismus greifen hier oft zu kurz, weil sie sein 80er-Jahre-Subkulturerbe verschämt unter den Tisch fallen lassen und stattdessen kunstbetriebliche und situationistische Zusammenhänge aufmachen, die zwar nicht rundum abwegig, jedoch größtenteils unergiebig sind.
    Florian Cramer, heute Hochschullehrer für Medien und Kommunikationsdesign am Piet Zwart Institute der Willem de Kooning-Akademie Rotterdam, Niederlande, wurde 1987 in den Nachwehen des 64. neoistischen Apartmentfestivals Berlin in den europäischen und amerikanischen Neoismus hineingezogen. In dem vom Alt-Neoisten tENTATIVELY, a cONVENIENCE 1993 aufgenommenen Aktionsvideo "What‘s Your Fucking Problem You Bloody Gash" diskutieren Cramer und die heutige Filmregisseurin Michelle Cutler, warum es keine Frauen im Neoismus gibt .
    Cramers Präsentation erhebt weder den Anspruch einer objektiveren Geschichte des Neoismus, noch einer neoistischen Aktion, sondern ist nüchterne Betrachtung eines teilnehmenden, ältergewordenen Beobachters aus Anlaß der bei OpenMute (London) neu erschienenen, lesenswerten Neoismus-Anthologie "A Neoist Research Project".
    blog: http://en.pleintekst.nl
    homepage: http://cramer.pleintekst.nl:70
    gopher://cramer.pleintekst.nl
    1 hr 38 min
  • Netzwerk NEOISMUS
    Von allen in den späten 1970er/frühen 1980er Jahren entstandenen subkulturell-aktionistischen Strömungen ist der Neoismus, der sich von Kanada und den USA aus weltweit verbreitete, eine der obskursten, unseriösesten und doch beharrlichsten geblieben. Womöglich hat dies damit zu tun, dass sich die Neoisten schon früh eigene Mythologien erfanden und eine radikales, bis in die Aufgabe von persönlicher Identität und Autorensignaturen gesteigertes 'Neoist network web' initiierten. Zunächst vermischte dieses Netzwerk Versatzstücke aus Fluxus, Postpunk und Fanzinekultur, Straßenaktionismus, Science Fiction und Pseudowissenschaften. Später verbreiteten sich im World Wide Web unzählige Monty Cantsins und neoistische Referenzen.
    Heute, da neben der Internetsubkultur auch Interventionen und analoge Low Tech-Medien wieder große Aufmerksamkeit erfahren, wirkt aber auch der frühe Neoismus der "Apartment Festivals" erstaunlich frisch. Bisherige, in den 90er Jahren geschriebene Geschichten des Neoismus greifen hier oft zu kurz, weil sie sein 80er-Jahre-Subkulturerbe verschämt unter den Tisch fallen lassen und stattdessen kunstbetriebliche und situationistische Zusammenhänge aufmachen, die zwar nicht rundum abwegig, jedoch größtenteils unergiebig sind.
    Florian Cramer, heute Hochschullehrer für Medien und Kommunikationsdesign am Piet Zwart Institute der Willem de Kooning-Akademie Rotterdam, Niederlande, wurde 1987 in den Nachwehen des 64. neoistischen Apartmentfestivals Berlin in den europäischen und amerikanischen Neoismus hineingezogen. In dem vom Alt-Neoisten tENTATIVELY, a cONVENIENCE 1993 aufgenommenen Aktionsvideo "What‘s Your Fucking Problem You Bloody Gash" diskutieren Cramer und die heutige Filmregisseurin Michelle Cutler, warum es keine Frauen im Neoismus gibt .
    Cramers Präsentation erhebt weder den Anspruch einer objektiveren Geschichte des Neoismus, noch einer neoistischen Aktion, sondern ist nüchterne Betrachtung eines teilnehmenden, ältergewordenen Beobachters aus Anlaß der bei OpenMute (London) neu erschienenen, lesenswerten Neoismus-Anthologie "A Neoist Research Project".
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  • Netzwerk NEOISMUS
    Von allen in den späten 1970er/frühen 1980er Jahren entstandenen subkulturell-aktionistischen Strömungen ist der Neoismus, der sich von Kanada und den USA aus weltweit verbreitete, eine der obskursten, unseriösesten und doch beharrlichsten geblieben. Womöglich hat dies damit zu tun, dass sich die Neoisten schon früh eigene Mythologien erfanden und eine radikales, bis in die Aufgabe von persönlicher Identität und Autorensignaturen gesteigertes 'Neoist network web' initiierten. Zunächst vermischte dieses Netzwerk Versatzstücke aus Fluxus, Postpunk und Fanzinekultur, Straßenaktionismus, Science Fiction und Pseudowissenschaften. Später verbreiteten sich im World Wide Web unzählige Monty Cantsins und neoistische Referenzen.
    Heute, da neben der Internetsubkultur auch Interventionen und analoge Low Tech-Medien wieder große Aufmerksamkeit erfahren, wirkt aber auch der frühe Neoismus der "Apartment Festivals" erstaunlich frisch. Bisherige, in den 90er Jahren geschriebene Geschichten des Neoismus greifen hier oft zu kurz, weil sie sein 80er-Jahre-Subkulturerbe verschämt unter den Tisch fallen lassen und stattdessen kunstbetriebliche und situationistische Zusammenhänge aufmachen, die zwar nicht rundum abwegig, jedoch größtenteils unergiebig sind.
    Florian Cramer, heute Hochschullehrer für Medien und Kommunikationsdesign am Piet Zwart Institute der Willem de Kooning-Akademie Rotterdam, Niederlande, wurde 1987 in den Nachwehen des 64. neoistischen Apartmentfestivals Berlin in den europäischen und amerikanischen Neoismus hineingezogen. In dem vom Alt-Neoisten tENTATIVELY, a cONVENIENCE 1993 aufgenommenen Aktionsvideo "What‘s Your Fucking Problem You Bloody Gash" diskutieren Cramer und die heutige Filmregisseurin Michelle Cutler, warum es keine Frauen im Neoismus gibt .
    Cramers Präsentation erhebt weder den Anspruch einer objektiveren Geschichte des Neoismus, noch einer neoistischen Aktion, sondern ist nüchterne Betrachtung eines teilnehmenden, ältergewordenen Beobachters aus Anlaß der bei OpenMute (London) neu erschienenen, lesenswerten Neoismus-Anthologie "A Neoist Research Project".
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    Heute, da neben der Internetsubkultur auch Interventionen und analoge Low Tech-Medien wieder große Aufmerksamkeit erfahren, wirkt aber auch der frühe Neoismus der "Apartment Festivals" erstaunlich frisch. Bisherige, in den 90er Jahren geschriebene Geschichten des Neoismus greifen hier oft zu kurz, weil sie sein 80er-Jahre-Subkulturerbe verschämt unter den Tisch fallen lassen und stattdessen kunstbetriebliche und situationistische Zusammenhänge aufmachen, die zwar nicht rundum abwegig, jedoch größtenteils unergiebig sind.
    Florian Cramer, heute Hochschullehrer für Medien und Kommunikationsdesign am Piet Zwart Institute der Willem de Kooning-Akademie Rotterdam, Niederlande, wurde 1987 in den Nachwehen des 64. neoistischen Apartmentfestivals Berlin in den europäischen und amerikanischen Neoismus hineingezogen. In dem vom Alt-Neoisten tENTATIVELY, a cONVENIENCE 1993 aufgenommenen Aktionsvideo "What‘s Your Fucking Problem You Bloody Gash" diskutieren Cramer und die heutige Filmregisseurin Michelle Cutler, warum es keine Frauen im Neoismus gibt .
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    Heute, da neben der Internetsubkultur auch Interventionen und analoge Low Tech-Medien wieder große Aufmerksamkeit erfahren, wirkt aber auch der frühe Neoismus der "Apartment Festivals" erstaunlich frisch. Bisherige, in den 90er Jahren geschriebene Geschichten des Neoismus greifen hier oft zu kurz, weil sie sein 80er-Jahre-Subkulturerbe verschämt unter den Tisch fallen lassen und stattdessen kunstbetriebliche und situationistische Zusammenhänge aufmachen, die zwar nicht rundum abwegig, jedoch größtenteils unergiebig sind.
    Florian Cramer, heute Hochschullehrer für Medien und Kommunikationsdesign am Piet Zwart Institute der Willem de Kooning-Akademie Rotterdam, Niederlande, wurde 1987 in den Nachwehen des 64. neoistischen Apartmentfestivals Berlin in den europäischen und amerikanischen Neoismus hineingezogen. In dem vom Alt-Neoisten tENTATIVELY, a cONVENIENCE 1993 aufgenommenen Aktionsvideo "What‘s Your Fucking Problem You Bloody Gash" diskutieren Cramer und die heutige Filmregisseurin Michelle Cutler, warum es keine Frauen im Neoismus gibt .
    Cramers Präsentation erhebt weder den Anspruch einer objektiveren Geschichte des Neoismus, noch einer neoistischen Aktion, sondern ist nüchterne Betrachtung eines teilnehmenden, ältergewordenen Beobachters aus Anlaß der bei OpenMute (London) neu erschienenen, lesenswerten Neoismus-Anthologie "A Neoist Research Project".
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    Heute, da neben der Internetsubkultur auch Interventionen und analoge Low Tech-Medien wieder große Aufmerksamkeit erfahren, wirkt aber auch der frühe Neoismus der "Apartment Festivals" erstaunlich frisch. Bisherige, in den 90er Jahren geschriebene Geschichten des Neoismus greifen hier oft zu kurz, weil sie sein 80er-Jahre-Subkulturerbe verschämt unter den Tisch fallen lassen und stattdessen kunstbetriebliche und situationistische Zusammenhänge aufmachen, die zwar nicht rundum abwegig, jedoch größtenteils unergiebig sind.
    Florian Cramer, heute Hochschullehrer für Medien und Kommunikationsdesign am Piet Zwart Institute der Willem de Kooning-Akademie Rotterdam, Niederlande, wurde 1987 in den Nachwehen des 64. neoistischen Apartmentfestivals Berlin in den europäischen und amerikanischen Neoismus hineingezogen. In dem vom Alt-Neoisten tENTATIVELY, a cONVENIENCE 1993 aufgenommenen Aktionsvideo "What‘s Your Fucking Problem You Bloody Gash" diskutieren Cramer und die heutige Filmregisseurin Michelle Cutler, warum es keine Frauen im Neoismus gibt .
    Cramers Präsentation erhebt weder den Anspruch einer objektiveren Geschichte des Neoismus, noch einer neoistischen Aktion, sondern ist nüchterne Betrachtung eines teilnehmenden, ältergewordenen Beobachters aus Anlaß der bei OpenMute (London) neu erschienenen, lesenswerten Neoismus-Anthologie "A Neoist Research Project".
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    1 hr 38 min
  • CCCS: Die Leichtigkeit der Mail- und Datenverschlüsselung in der Praxis
    Postkontakte per eMail, Datenaustausch über die Protokolle des World Wide Web mit allgemein lesbaren Dateiformaten, das ist heute die Realität und gleichzeitig erhitzen sich die Gemüter über die Praktiken der Konzerne und der Regierungen beim Umgang mit dem Datenschutz.
    Mag es die Unwissenheit, die Bequemlichkeit oder die Furcht einer zusätzlichen Funktion sein, dass sich Datenverschlüsselung bislang nur bei den Profis im Alltag durchsetzen konnte.
    Dieser Vortrag/Workshop, der zum aktiven Mitmachen auffodert, zeigt die Gründe zur Verschlüsselung. Er zeigt aber vor allem am Beispiel der freien Verschlüsselungssoftware GnuPG, das einfache Anwenden der Datenverschlüsselung step-by-step. In dem Vortrag werden die vielfältigen Funktionen von GnuPG zur Verschlüsselung, Signierung, Zertifizierung und der Vertrauensbildung im Web of trust an konkreten Beispielen dem Publikum nähergebracht. Ausserdem wird der richtige Umgang und das Schlüsselmanagement mit GnuGP demonstriert, ebenso wie der Einsatz bei Webmail-Portalen.
    Die Zielgruppe für diese Thema ist breit gefächert. Im Prinzip betrifft es Jeden, der sich mit der Kommunikation via eMail, elektronischen Datenaustausch und elektronischen Unterschriften beschäftigt. Und sind der Top-Unternehmer, genauso wie die Nachbarin von nebenan oder die Jugendliche, die eMailing und Computer einfach hip findet. Jeder, der gleich aktiv die Vortragsinhalte nachvollziehen möchte, kann das mit seinem eigenen Laptop tun. Dazu steht auf den Websites von GnuPG.org für alle unterstützten Betriebssysteme die Verschlüsselungssoftware zum freien Download zur Verfügung.
    1 hr 6 min
  • CCCS: Die Leichtigkeit der Mail- und Datenverschlüsselung in der Praxis
    Postkontakte per eMail, Datenaustausch über die Protokolle des World Wide Web mit allgemein lesbaren Dateiformaten, das ist heute die Realität und gleichzeitig erhitzen sich die Gemüter über die Praktiken der Konzerne und der Regierungen beim Umgang mit dem Datenschutz.
    Mag es die Unwissenheit, die Bequemlichkeit oder die Furcht einer zusätzlichen Funktion sein, dass sich Datenverschlüsselung bislang nur bei den Profis im Alltag durchsetzen konnte.
    Dieser Vortrag/Workshop, der zum aktiven Mitmachen auffodert, zeigt die Gründe zur Verschlüsselung. Er zeigt aber vor allem am Beispiel der freien Verschlüsselungssoftware GnuPG, das einfache Anwenden der Datenverschlüsselung step-by-step. In dem Vortrag werden die vielfältigen Funktionen von GnuPG zur Verschlüsselung, Signierung, Zertifizierung und der Vertrauensbildung im Web of trust an konkreten Beispielen dem Publikum nähergebracht. Ausserdem wird der richtige Umgang und das Schlüsselmanagement mit GnuGP demonstriert, ebenso wie der Einsatz bei Webmail-Portalen.
    Die Zielgruppe für diese Thema ist breit gefächert. Im Prinzip betrifft es Jeden, der sich mit der Kommunikation via eMail, elektronischen Datenaustausch und elektronischen Unterschriften beschäftigt. Und sind der Top-Unternehmer, genauso wie die Nachbarin von nebenan oder die Jugendliche, die eMailing und Computer einfach hip findet. Jeder, der gleich aktiv die Vortragsinhalte nachvollziehen möchte, kann das mit seinem eigenen Laptop tun. Dazu steht auf den Websites von GnuPG.org für alle unterstützten Betriebssysteme die Verschlüsselungssoftware zum freien Download zur Verfügung.
    1 hr 6 min

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