Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war? So ließe sich die politische Debatte dieser Tage zusammenfassen: Die einen träumen von der Rückkehr in eine heile Vergangenheit, von der die anderen sagen, dass es sie so nie gegeben habe. Tatsächlich ist es aber der Titel von Joachim Meyerhoffs zweiten Roman. Hier geht es nicht um Politik, sondern – wie schon in seinem ersten Roman – um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Erwachsenwerden. Dass es dabei grotesk komisch zugehen kann, haben bereits zahlreiche Leser erfahren. Ausgezeichneter Bühnenstoff für das Junge Theater. Es ist das zweite Theater, das Meyerhoffs Bücher inszeniert. Von der Probe berichtet Roman Kupisch.