Vor 30 Jahren waren Diskussionen über interkulturelle Kompetenz, globales Lernen und Bildungsinhalte für nachhaltige Entwicklung eher die Ausnahme. Das sollte sich mit der Gründung des „Instituts für angewandte Kulturforschung“ (IfAK) ändern. Eine Gruppe von Völkerkundlern, Soziologen und Volkskundlern entwickelte nach dem Studium ein Konzept, um die akademische Wissenshaft besser mit der gesellschaftlichen Praxis zu verknüpfen. Seitdem engagiert sich das IfAK-Team mit Seminaren, Projekten und Fortbildungsprogrammen zu migrations- und bildungsbezogenen Themen. Zum 30-jährigen Bestehen des Vereins hat Tina Fibiger mit Vorstand Roland Drubig über die entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit des IfAK in den vergangenen Jahrzehnten gesprochen.