Gespannt haben Menschen überall auf der Welt am Montagabend den Landeanflug der Sonde InSight auf den Mars verfolgt. Ganz besonders groß war die Spannung im Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, wo ein kleines Abendprogramm anlässlich der bevorstehenden Landung organisiert war. Die Marssonde hat nämlich einen Seismograph mit an Bord, welcher von Göttinger Wissenschaftlern mitentwickelt worden ist. Jetzt befindet dieser sich samt der Sonde auf dem roten Planeten, durchschnittlich etwa 230 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Was der Seismograph genau messen soll, und welche Antworten sich die Wissenschaftler von der Untersuchung des Mars erhoffen, hat Tanita Schebitz herausgefunden. Sie hat mit dem Ulrich Christensen, dem Direktor des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen gesprochen.