Auf der Suche nach einem neuen Feiertag in Niedersachsen hat sich die Landesregierung festgelegt: Der Reformationstag, dem jährlich am 31. Oktober gedacht wird, soll zum neuen arbeitsfreien Tag erklärt werden. Ausgewählt wurde er unter anderem, um auf die welthistorische Bedeutung der kirchlichen Reformation aufmerksam zu machen. Außerdem sei er breit in der Gesellschaft verankert, so der niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Insbesondere evangelische Christen erinnern mit diesem Gedenktag an die Reformation der Kirche durch Martin Luther. Begonnen hat diese am 31. Oktober 1517 in Wittenberg, als Luther seine 95 Thesen zu verschiedenen Missständen in der Kirche veröffentlicht haben soll. Unter den verschiedenen Alternativen, die als Feiertag zur Auswahl standen, ist nun mehrheitlich für den Reformationstag gestimmt worden. Doch wie zufrieden sind die Göttinger mit dem neuen Feiertag? Ann-Sophie Aue hat sich in der Innenstadt umgehört.