Statistisch gesehen

Statistisch gesehen

By Statistisches Amt des Kantons ZürichScienceEducationGovernment
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Statistisch gesehen episodes

  • Typisch Zürich!

    Was ist eigentlich typisch Zürich? Die Schweiz hat dazu starke Meinungen - wir haben Daten. Namen, Job, Anbauflächen und Restaurantnamen in der Nachbarschaft - womit Du rechnen kannst, wenn Du auf uns Zürcher*innen triffst, erfährst Du in dieser Folge von Philipp Bosch, Mitarbeiter des Statistischen Amts.

    Er hüpft in der Folge von Datensatz zu Datensatz und gibt einen Überblick über Datensätze, die uns etwas über unseren statistischen Alltag verraten. Dabei zeigt sich auch, welche Daten die Kantonsverwaltung hat und welche nicht: "Immer wenn Steuern anfallen, fallen Daten an", lautet der Grundsatz.

    Die Anfrage nach Daten für die Ausstellung des Gastkantons Zürich an der OLMA 2023 nutzen wir für eine nicht ganz ernste, aber sehr wörtlich genommene Datenreise durch den Kanton Zürich.

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    24 min
  • Wie mobil ist der Kanton Zürich?

    Alle fünf Jahre erhebt der Bund mit seinem Mikrozensus Mobilität und Verkehr, wie wir uns jeden Tag fortbewegen. Diese Befragung zeigt, welche Verkehrsmittel wir wofür benutzen und wie weit wir täglich unterwegs sind.

    Die neusten Daten wurden allerdings mitten in der Pandemie erhoben. Das spiegelt sich in den Ergebnissen wider. So hat sich nicht nur der langjährige Trend weg vom Auto hin zum öffentlichen Verkehr umgekehrt, wir sind auch viel öfter zuhause geblieben.

    Thomas Hofer vom Statistischen Amt und Arnim Wagner vom Amt für Mobilität ordnen diese Ergebnisse vor dem Hintergrund längerfristiger Trends ein und erklären, wie sich unser Mobilitätsverhalten ändern muss, um bei den CO2-Emissionen das Ziel Netto-Null zu erreichen. Ausserdem decken wir die nicht ganz so geheime Velohauptstadt des Kantons auf.

    Mehr zum Verkehrsverhalten im Kanton Zürich gibt’s unter: https://www.zh.ch/verkehrsverhalten

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    Host: Simon Graf

    Produktion: Daniel Cahn

    24 min
  • Wie Daten Zürichs Trams und Busse pünktlicher machen

    Bei ihrem Stellenantritt fuhr Peggy Neubert viele Stunden lang in Fahrzeugen der Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) herum. Mit einer Excel-Tabelle voller Abfahrts- und Ankunftszeiten wollte sie herausfinden, warum es auf den einzelnen Linien zu Verspätungen kam und wertete die Daten dann im Büro aus.

    So schaffte es die Leiterin Daten- und Mobilitätsanalyse bei den VBZ mit ihren Kolleginnen und Kollegen schliesslich, die öffentlichen Zürcher Verkehrsmittel pünktlicher zu machen.

    Die Zeiten der Excel-Tabellen sind nun zwar vorbei: Neuberts Team stellt die Fahrplandaten der Zürcher Verkehrsmittel, praktisch in Echtzeit, auf übersichtlichen Dashboards dar – und stellt sie auch anderen Verwaltungseinheiten zur Verfügung. Was aber bleibt, ist ihr Streben nach Optimierung des Liniennetzes der VBZ. Das grösste Hindernis dabei: Es lässt sich kaum messen, welche Strecke die Fahrgäste zurücklegen – wo sie also einsteigen, und wo ihre Reise endet.

    In dieser Folge von «Statistisch gesehen» erklärt uns Peggy Neubert, wie sie mit dieser Herausforderung umgehen will, welche Rolle der Bahnhof Hardbrücke dabei spielt und warum sich Staus in der Stadt Zürich, auch auf Basis ihrer Daten, nicht prognostizieren lassen.

    Host: Florian Niedermann

    Produktion: Daniel Cahn

    25 min
  • Die Bevölkerungsstory: Der Kanton Zürich wächst – und wandelt sich

    Die Bevölkerung des Kantons Zürich wächst und wächst. Das merkt man auf der Strasse, in der S-Bahn oder auf dem Spielplatz. Und natürlich schlägt sich das auch in der Bevölkerungsstatistik nieder: Die Kurve zeigt seit Jahren nach oben, ein Ende ist derzeit nicht in Sicht.

    Welche Faktoren, von der viel diskutierten Zuwanderung mal abgesehen, lassen die Bevölkerung des Kantons wachsen? Welche Regionen betrifft das Wachstum am stärksten? Wo hält es sich in Grenzen? Und ändert sich das Bild, wenn man in die Zukunft blickt?

    Antworten auf diese und weitere Fragen gibt in dieser Folge von «Statistisch gesehen» Sebastian Weingartner, der beim Statistischen Amt des Kantons Zürich für die Bevölkerungsstatistik verantwortlich ist. Er hat die neusten Zahlen untersucht und macht anhand der Trends der letzten Jahre auch Prognosen zur zukünftigen Bevölkerung des Kantons.

    Host: Florian Niedermann

    Produktion: Daniel Cahn

    Mehr zum Thema Bevölkerung im Kanton Zürich unter diesem Link.

    Bereit für die Zukunft: Unsere Datengeschichte zur Bevölkerungsprognose

    19 min
  • Bonusfolge: Statistik lernen

    Ist Statistik wirklich so schwierig?

    Um das zu beantworten, führt die Datenreise heute bis an den Lago di Lugano. Hier vertiefen Studierende in der Sommerakademie «Stupid Statistics ?!» ihr Statistikwissen. Warum tun sie das? Und wie lernen wir am besten Statistik?

    Die Sonderfolge von «Statistisch gesehen» geht dieser Frage nach. Zu hören sind: Servan Grüninger, Irene Böckmann, Ilona Gretener & Laura Betschka.

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    21 min
  • Wo geht es vorwärts mit der Photovoltaik?

    Fährt man mit dem Velo, Zug oder Auto durch den Kanton Zürich, so sieht man schon heute auf vielen Hausdächern schwarz glänzende Flächen, die aus dem rostrot der Ziegel herausstechen – Photovoltaikanlagen verbreiten sich immer mehr. Und das ist auch nötig: Der Kanton Zürich hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 mindestens 3,5 Terawattstunden Strom pro Jahr aus Photovoltaikanlagen zu beziehen.

    Bis dahin ist es noch ein weiter Weg: Derzeit sind zwar bereits 12 000 solcher Solarstromanlagen auf unterschiedlichen Häusertypen installiert. Doch sie erzeugen gerade einmal 0,3 Terawattstunden Strom.

    Das Statistische Amt hat deshalb erstmals untersucht, wo und wie die Photovoltaikanalgen im Kanton verteilt sind. Was sich aus den Daten ableiten lässt und was das für die Erreichung des Ziels 2050 bedeutet, erklärt in dieser Folge von «Statistisch gesehen» Katharina Kälin, welche die Untersuchung für das Statistische Amt durchgeführt hat.

    Host: Florian Niedermann

    Produktion: Daniel Cahn

    Detailliertere Infos zur Verbreitung von Photovoltaikanlagen im Kanton Zürich findet ihr im Bericht von Katharina Kälin.

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    9 min
  • Nie wieder den Müll vergessen rauszustellen

    Wenn Stefan Oderbolz Kalenderdaten der Müllabfuhr in verschiedenen Gemeinden ins Internet stellt, tut er das nicht um der Daten willen. Offene Daten sind Mittel zum Zweck: die publizierten Daten bilden die Grundlage für Applikationen. Stefan baut selbst eine App auf diesen Daten auf und so tun es viele andere. Vielleicht erinnert Dich ja eine dieser Apps jede Woche daran, den Müll rauszubringen?

    Stefan Oderbolz (Twitter X, Mastodon) erzählt in dieser Folge, wie die Open Data-Community funktioniert, warum er sogar in seiner Freizeit Daten publiziert und wo der Unterschied liegt zwischen Offenen Daten und Offenen Behördendaten (OGD). Dank Letzteren wissen wir auch, dass die häufigsten Hundenamen in Zürich im Jahr 2023 Luna, Nala, Bella, Coco und Rocky sind.

    Themen:

    (00:00) - Müllabfuhrkalender

    (07:15) - Offene Daten sind wie Magie

    (10:45) - Daten als zivilgesellschaftliches Engagement

    (13:30) - Daten der Verwaltung

    (19:00) - open-by-default-Regelungen

    In dieser Sendung verweisen wir auf viele Datensammlungen und Plattformen. Hier die Links dazu:

    • Link zum Github-Repos von Stefan Oderbolz mit Müllabfuhrdaten, Schnittstelle und Kontakt
    • Datenkatalog für alle Open Government Data in der Schweiz: opendata.swiss
    • Die Hundenamen der Stadt Zürich findet ihr im Datenkatalog der Stadt
    • Besucht uns am opendatabeer.ch oder kommt zum nächsten Hackathon

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    28 min
  • Diese Karte ist mit allen Wassern gewaschen

    Die Sonne brennt vom Himmel und die Sommerluft erdrückt einen fast im Freien. Was gibt es Besseres, als ein erfrischendes Glas kaltes Wasser die Kehle runterfliessen lassen? In der Schweiz sind wir in der komfortablen Situation, dass wir Trinkwasser direkt aus dem Hahn beziehen können, ohne uns Gedanken darüber machen zu müssen, ob wir uns dabei Verdauungsprobleme oder gar Schlimmeres einhandeln. Umso erstaunter reagierte die Öffentlichkeit, als in den letzten Jahren Meldungen von Pflanzenschutzmittel-Rückständen im Trinkwasser durch die Medienlandschaft schwappten.

    Das Kantonale Labor Zürich kontrolliert deshalb die Qualität unseres Trinkwassers konstant. Und seit Neustem könnt auch Ihr laufend überprüfen, wie es um das Trinkwasser in Eurer Gemeinde steht. In der "Züri Trinkwasser Map" führt das Kantonale Labor nämlich Messwerte der Abbauprodukte des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil aus unzähligen Quellen offener Behördendaten zusammen. So, dass anhand einer Farbskala auf einen Blick ersichtlich wird, wo gerade erhöhte Werte gemessen wurden.

    Wie diese Karte zustande kam, welche Parameter in Zukunft noch dazu kommen sollen und was das mit Eurer dreckigen Wäsche zu tun hat, erklärt uns in dieser Folge von "Statistisch gesehen" Tim Gelmi vom Kantonalen Labor.

    Host: Florian Niedermann

    Der Link zur Trinkwasser-Map: https://www.zh.ch/de/gesundheit/lebensmittel-gebrauchsgegenstaende/lebensmittel/trinkwasser.html#160754451

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    16 min
  • Den Lebenszyklus von Firmen nachzeichnen: das Handelsregister

    Die grossen Momente im Leben werden im Register eingetragen. Für uns natürliche Personen ist es das Einwohnerregister, Unternehmen wie z.B. Aktiengesellschaften und Einzelunternehmen, aber auch Vereine und Stiftungen findet man hingegen im Handelsregister. Geführt wird das Handelsregister als Dienstleistung für die Konsumentinnen und Konsumenten und es gewährleistet Rechtssicherheit im Geschäftsverkehr: die Einträge im Handelsregister sind öffentlich einsehbar (Link) und sorgen für Transparenz.

    Die Daten im Handelsregister sind also nicht primär für statistische Auswertungen gedacht und dennoch werten wir sie aus. Wodurch zeichnen sich Registerdaten aus und was können wir aus den Daten des Handelsregisters herauslesen?

    Wir sprechen mit Corinne Studer, Stv. Leiterin des Handelsregisteramts, und Andrea Schnell, Ökonomin im Statistischen Amt des Kantons Zürich.

    Mehr Informationen zur Unternehmenslandschaft im Kanton Zürich finden Sie auf der Webseite der Neugründungs- und Konkursstatistik | Kanton Zürich und in unseren Daten und Publikationen:

    • Zahlen & Fakten zu Eintragungen im Handelsregister
    • Analyse "Wer gründet eine Firma?"
    • Analyse "Firmenkonkurse und -gründungen im Zeichen von Corona"

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    28 min
  • Mehr Stromdaten gleich weniger Baustellen

    Jeden Sommer dasselbe Bild: In städtischen Gebieten klafft in gefühlt jeder zweiten Strasse ein tiefes Loch. Tiefbau-Arbeiten an Leitungen und Rohren machen den Arbeitsweg zur Slalom-Strecke. Zumindest in Zürich muss man dazu wissen: es könnte noch viel schlimmer sein. Seit einiger Zeit nutzt das Elektritiztätswerk der Stadt Zürich (ewz) nämlich Daten aus dem Stromnetz, um abschätzen zu können, wo die Belastung am höchsten ist. Und konzentriert ihre Ausbauarbeiten auf jene Bereiche. Damit bleiben uns einige Baustellen erspart.

    Doch wie entstehen überhaupt Daten aus Strom? Wie könnten sie in anderen Bereichen genutzt werden – etwa um die Nachhaltigkeit zu verbessern? Und warum sind solche Datensätze noch nicht für den ganzen Kanton verfügbar? Diese Fragen klären wir in dieser Folge von "Statistisch gesehen" mit Adrian Rupp, Data Scientist beim Statistischen Amt.

    Host: Florian Niedermann

    Links zur Folge:
    • Bruttolastgang Stadtwerk Winterthur: https://www.web.statistik.zh.ch/ogd/datenkatalog/app/#/datasets/1863@stadt-winterthur
    • Bruttolastgang EKZ (grosser Teil vom Kanton Zürich): https://www.ekz.ch/de/ueber-ekz/medien/publikationen/Bruttolastgang-von-EKZ-und-EKZ-Einsiedeln.html

    15 min

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