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Was passiert mit unseren Stimmen, wenn sie einmal ausgezählt sind? Wer prüft eigentlich nach, ob sie richtig gezählt und übermittelt werden?
Die überraschende Antwort: das Statistische Amt. Denn nach der Auszählung liegen unsere Stimmen in Form von Daten vor, deren Qualität und Richtigkeit wir sicherstellen müssen. Data Scientist Thomas Lo Russo und Politologe Simon Graf sprechen mit Laure Stadler darüber, wie Abstimmungs- und Wahlergebnisse mittels Machine Learning geprüft werden, damit sich keine Fehler einschleichen. Und sie erklären, welche Rolle die Konstanz unseres Wahl- und Abstimmungsverhaltens dabei spielt.
Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: [email protected]
Wir versiegeln unsere Böden, um uns zu schützen und den Alltag zu erleichtern. Wir asphaltieren unsere Strassen, bauen uns Dächer über dem Kopf und pflastern unsere Plätze. Das hat unbeabsichtigte Folgen: der Boden kann nicht mehr genug Wasser aufnehmen, nicht mehr die Luft kühlen, nicht mehr von Wurzeln durchzogen und von Lebewesen bevölkert werden. Zudem verdichtet er sich unter der schweren Steindecke.
Im Kanton Zürich haben wir überdurchschnittlich viel versiegeltes Land. Woran liegt das und wie ist die Entwicklung? Wir erfahren’s im Gespräch mit Thomas Hofer, Analytiker für Verkehrs- und Umweltthemen im Statistischen Amt des Kantons Zürich.
Weitere Infos zur Versiegelung und allgemein zum Thema Bodennutzung gibt’s unter: www.zh.ch/bodennutzung
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Produktion: Simon Graf
Wer im Kanton Zürich schon einmal umgezogen ist, hat es wohl selbst schon zu spüren bekommen: Als neu einziehende Mieter:in bezahlt man meist mehr als die Nachbarschaft, die schon früher da war. Wie hoch die Differenz zwischen den Aus- und Einzugsmieten im Kanton ist, war nie ganz klar. Bis jetzt.
Das Statistische Amt hat nämlich einen Weg gefunden, mit Daten aus den Jahren 2016 bis 2020 Licht ins Dunkel zu bringen. Basil Schläpfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Statistischen Amts, erklärt in dieser Folge, wo im Kanton Ihr beim Wohnungswechsel am wenigsten Mietsteigerung erwarten müsst und in welchen Baujahren Gebäude entstanden sind, die heute besonders hohe Einzugsmieten aufweisen .
Host: Florian Niedermann
Das Einsatzgebiet ist gross: Wer im Kanton Zürich den Notruf 144 oder 118 oder in den Kantonen Schaffhausen, Zürich, Zug oder Schwyz (exkl. Küssnacht) den Notruf 144 wählt, landet bei Schutz & Rettung Zürich (SRZ). Die Einsatzleitzentrale am Flughafen Zürich nimmt den Anruf entgegen und gibt alle nötigen Infos an die Einsatzkräfte weiter - aber wie findet SRZ mein Haus wenns brennt?
Die Antwort ist: mit einer komplexen Mischung aus verschiedenen Datenquellen - alles in einem System vereint. Super klug, super genau, super zuverlässig.
Unser heutiger Gast bei "Statistisch gesehen" ist der Herr über die Daten, die Leben retten, bei SRZ: Michael Schmid (Twitter / LinkedIn)verschafft uns einen Einblick in seine Arbeit und verrät uns, warum Google eine IKEA in Dietikon findet, die es gar nicht gibt.
Wenn Du SRZ bei ihrer Arbeit unterstützten willst, dann kannst Du das tun, indem Du hilfst, die Daten von OpenStreetMap zu verbessern. Wie das geht, erfährst Du hier.
Leben retten heisst in vielen Fällen: Wiederbeleben. Dabei sind Defibrillatoren zentral, um Herzkammerflimmern zu unterbrechen. Solche "Defis" sind in der Schweiz heute fast überall im öffentlichen Raum zu finden – wenn man weiss, wo sie sind. Auf OpenStreetMap gibt es deshalb einen Layer, auf dem die Standorte der Defibrillatoren eingetragen sind. Helft mit, diese lebensrettenden Geräte für Helfer:innen in der Not auffindbar zu machen.
Weitere Informationen zu Schutz & Rettung Zürich findest Du hier.
Moderation: Florian Niedermann
Nach der Wahl beginnt die Arbeit von Peter Moser. Wahlzettelrecycling für statistische Zwecke quasi. Abgesehen von den Resultaten, lässt sich aus diesen Zetteln noch viel mehr herauslesen: wie sich die politische Haltung der Regionen und Gemeinden des Kantons verschiebt. Wie die Wähler:innenbasis der verschiedenen Parteien zueinander steht. Und wie sich das über die Zeit verändert.
Mehr politische Analysen von Peter Moser und dem Statistischen Amt findest Du in unserem Publikationskatalog unter https://www.zh.ch/de/politik-staat/statistik-daten.html oder live auf Peter Mosers Twitter.
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Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine sind Millionen Menschen geflüchtet. Tausende von ihnen in die Schweiz. Um eine möglichst schnelle Aufnahme dieser Flüchtlinge zu gewährleisten, hat der Bundesrat im März den Schutzstatus S aktiviert. Damit ist auch das Recht verbunden, in der Schweiz eine Berufstätigkeit aufzunehmen. Wie hat sich das auf die Arbeitssituation der Ukrainer:innen im Kanton Zürich ausgewirkt? Wie hoch ist die Erwerbstätigenquote unter den Geflüchteten mit dem Schutzstatus S? Und welche Branchen haben davon profitiert?
Sebastian Weingartner vom Statistischen Amt und Andreas Luchsinger vom Amt für Wirtschaft und Arbeit haben sich vertieft mit diesen Fragen beschäftigt. Sie geben uns Einblick in die gegenwärtige Arbeitssituation der Ukrainer:innen im Kanton Zürich, beleuchten die Besonderheiten dieser Gruppe von Schutzsuchenden und wagen einen Ausblick in die Zukunft.
Mehr Infos und die exakten Zahlen findest Du im zugehörigen Artikel.
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Host: Florian Niedermann
Hand aufs Herz: wie sauber ist es bei Dir zuhause? Und wem ist diese Sauberkeit zu verdanken? Gesamthaft gesehen stecken die Zürcherinnen und Zürcher in Haus- und Familienarbeit ungefähr gleich viel Zeit wie in ihre Jobs, aber die wenigsten 50/50.
Obwohl Frauen und Männer ungefähr gleich viel arbeiten, werden Frauen für einen viel kleineren Teil dieser Arbeit bezahlt. Wie kann das sein? Wie verändert sich das mit der neuen Generation? Und woher wollen wir das überhaupt wissen?
Irene Böckmann, Sozialwissenschafterin beim Statistischen Amt erzählt uns von ihrer Studie zu Unbezahlter Arbeit. Wer mehr wissen will, liest das Statistik Info.
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