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STREITWERT episodes

  • #28: Gerhard Karner über Extremismus, Spionage und einen Staat, der zu lange blind war (2/2)

    In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Gerhard Karner über die reale Bedrohungslage in Österreich und darüber, warum Extremisten immer nur auf die jeweils anderen zeigen.

    Karner ist seit Dezember 2021 Innenminister. Er verantwortet den Neuaufbau des Staatsschutzes, die Einführung der Gefährderüberwachung und Reformen, die im Sicherheitsapparat für Diskussionen sorgen.

    Themen der Folge:

    • Die Rangordnung der Bedrohungen mit islamistischem Extremismus an der Spitze
    • Linker Antisemitismus nach dem 7. Oktober 2023
    • Muslimbruderschaft und Identitäre als Wegbereiter der Extreme
    • Gefährderüberwachung bei Messenger-Diensten
    • Spionagefall in der DSN und der Führungswechsel an der Spitze
    • Rückkehrhilfe und geordnete Rückführungen nach dem Machtwechsel in Syrien
    • Grenzraumkontrollen statt Kontrollen an der Grenze
    • Das neue Dienstzeitmodell der Polizei
    • Der Amoklauf in Graz als schwerster Tag im Amt

    Der Gast:

    Gerhard Karner ist seit Dezember 2021 Bundesminister für Inneres. Er begann seine Laufbahn als Pressesprecher von Innenminister Ernst Strasser, war zwölf Jahre Landesgeschäftsführer der ÖVP Niederösterreich unter Erwin Pröll, zweiter Landtagspräsident und langjähriger Bürgermeister von Texingtal im Mostviertel.

    Karner steht für eine konsequente, pragmatische Sicherheits- und Migrationspolitik, die er selbst als vernünftigen Mittelweg zwischen den politischen Rändern beschreibt. Er versteht sich als Umsetzer, der sich nicht an Umfragen orientiert, sondern an Verfassung und Regierungsprogramm.

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    26 min
  • #27: Gerhard Karner über Minuszuwanderung, das Wort "Remigration" und seine Umfragewerte (1/2)

    In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Innenminister Gerhard Karner über die Sicherheitslage in Österreich, den Wandel der Kriminalität und die großen Linien der Asyl- und Migrationspolitik.

    Gerhard Karner ist seit Dezember 2021 Bundesminister für Inneres. Davor war er lange Zeit politisch in Niederösterreich tätig: als zweiter Landtagspräsident, als Bürgermeister der Gemeinde Texingtal und als Landesgeschäftsführer der Volkspartei Niederösterreich. Zu Beginn seiner Laufbahn arbeitete Gerhard Karner als Pressesprecher von Innenminister Ernst Strasser.

    Im Zentrum des Gesprächs stehen die Verschiebung der Kriminalität ins Digitale und Jüngere, die zweithöchste Terrorwarnstufe seit dem Angriff der Hamas auf Israel, der Neuaufbau des Staatsschutzes nach der Ära Kickl und die Frage, wie die FPÖ mit dem Begriff Remigration bewusst den politischen Diskurs verschiebt.

    Themen der Folge:

    • Wie Kriminalität jünger und digitaler wird

    • Objektives und subjektives Sicherheitsgefühl
    • Online-Radikalisierung von Jugendlichen und islamistischer Extremismus
    • Die zweithöchste Terrorwarnstufe seit dem Hamas-Angriff auf Israel
    • Der Neuaufbau der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst nach der BVT-Affäre 2018
    • Das verhinderte Attentat rund um die Taylor-Swift-Konzerte
    • Der Begriff Remigration und seine Herkunft aus dem Umfeld der Identitären
    • Kickls Verfassungsschutzbericht 2018 und der Widerspruch zu heute
    • Minuszuwanderung, gestoppter Familiennachzug (6.000 auf 55) und sinkende Asylzahlen
    • Warum Sicherheitspolitik sich nicht an Umfragen orientieren darf

    Der Gast:

    Gerhard Karner ist seit Dezember 2021 Bundesminister für Inneres. Er begann seine Laufbahn als Pressesprecher von Innenminister Ernst Strasser, war zwölf Jahre Landesgeschäftsführer der ÖVP Niederösterreich unter Erwin Pröll, zweiter Landtagspräsident und langjähriger Bürgermeister von Texingtal im Mostviertel.

    Karner steht für eine konsequente, pragmatische Sicherheits- und Migrationspolitik, die er selbst als vernünftigen Mittelweg zwischen den politischen Rändern beschreibt. Er versteht sich als Umsetzer, der sich nicht an Umfragen orientiert, sondern an Verfassung und Regierungsprogramm.

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    28 min
  • #26: Michael Ludwig über Sicherheit, Wiens Zukunft und die rote Linie zur FPÖ (2/2)

    In dieser Episode diskutiert Michael Ludwig mit Stephan Zöchling über Sicherheit, Verkehr, Wohnbau und die Zukunft des Gesundheitswesens in Wien sowie über die Frage, warum die FPÖ für die Sozialdemokratie kein Koalitionspartner sein kann.

    Ludwig ist seit 2018 Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien sowie Präsident des Österreichischen Städtebundes. Als früherer Wohnbaustadtrat prägte er die Stadtentwicklung, heute setzt er Schwerpunkte in Infrastruktur, Wirtschaft und Spitzenmedizin.

    Im Zentrum des Gesprächs stehen das Sicherheitsgefühl in einer wachsenden Metropole, große Infrastrukturprojekte wie der Lobautunnel, Investitionen zur Belebung der Bauwirtschaft, die Bedeutung von Prävention und Präzisionsmedizin sowie die klare Abgrenzung gegenüber der FPÖ.

    Themen der Folge

    • Objektive und subjektive Sicherheit in Wien und die Forderung nach mehr Polizei
    • Autonomes Fahren, öffentlicher Verkehr und der Städtevergleich mit Hamburg und San Francisco
    • Der Lobautunnel als Lückenschluss und Entlastung der Südosttangente
    • Investitionen in Zeiten knapper Budgets und PPP-Modelle im Wohnbau
    • Die Debatte um ein neues Nationalstadion und Wiens Stadionmodell
    • Sonntagsöffnung, Integration und die Frage des gemeinsamen freien Tages
    • Prävention, Krebsscreening und steigende Gesundheitskosten
    • Forschung, Start-ups und die Frage, wie man Talente in Wien hält
    • Die Vranitzky-Doktrin, 40 Jahre danach und der ausgeschlossene Weg mit der FPÖ

    Der Gast

    Dr. Michael Ludwig ist seit 2018 Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien und Präsident des Österreichischen Städtebundes. Er wuchs im Gemeindebau in Floridsdorf auf, studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien und wurde 1992 zum Dr. phil. Promoviert. Von 2007 bis 2018 war er Wiener Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung.

    Als politisches Vorbild nenne Ludwig Bruno Kreisky. Er versteht sich als überzeugter Europäer und als Vertreter einer pragmatischen Sozialdemokratie, die auf Zusammenhalt, Fortschritt und ein funktionierendes Miteinander setzt. Klar positioniert er sich gegen eine polarisierende Politik und schließt eine Zusammenarbeit mit der FPÖ auf Landes- wie Bundesebene aus.

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    37 min
  • #25: Michael Ludwig über das lebenswerte Wien, den Aufstieg der FPÖ und die Zukunft der Sozialdemokratie (1/2)

    In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Michael Ludwig über den Zustand Wiens, den Erfolg der Sozialdemokratie in der Bundeshauptstadt und die Herausforderungen einer wachsenden Metropole in politisch unruhigen Zeiten.

    Michael Ludwig ist seit 2018 Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien. Davor war er elf Jahre lang Wohnbaustadtrat und prägte damit die international anerkannte Wohnbaupolitik der Stadt.

    Im Zentrum des Gesprächs stehen die Geschichte Wiens vom Ende der Monarchie bis zur heutigen modernen Millionenstadt, die Bedeutung von leistbarem Wohnen und sozialer Durchmischung, das Erstarken der politischen Ränder und die Frage, warum es der Mitte schwerfällt, ihre Erfolge zu vermitteln.

    Themen der Folge:

    • Die Erfolgsgeschichte Wiens und das Erbe von Gratz, Zilk und Häupl

    • Wohnbaupolitik, Gemeindebau und leistbares Wohnen für kommende Generationen
    • Vom Image der grauen Stadt zur lebenswertesten Metropole der Welt
    • Grünraum, Landwirtschaft und Lebensqualität in der wachsenden Stadt
    • Warum gute Arbeit zu wenig gute Kommunikation ist
    • Miteinander in Wien, Religionsrat und der Umgang mit internationalen Konflikten
    • Der Aufstieg der FPÖ in den früheren Bastionen der Sozialdemokratie
    • Die politische Mitte zwischen linken und rechten Rändern
    • Föderalismus als Spannungsfeld zwischen Bund und Ländern
    • Sozialpartnerschaft, Selbstverwaltung und die Debatte um die Kammern

    Der Gast:

    Michael Ludwig ist seit 2018 Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien und Präsident des Österreichischen Städtebundes. Er wuchs im Gemeindebau in Floridsdorf auf, studierte Politikwissenschaft und Geschichte und war von 2007 bis 2018 Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung.

    Ludwig steht für eine pragmatische, konsensorientierte Sozialdemokratie, die auf Zusammenhalt, leistbares Wohnen und ein funktionierendes Miteinander setzt. Er versteht sich als Vertreter der politischen Mitte und als Verteidiger von Föderalismus und Sozialpartnerschaft, auch dort, wo diese unter Reformdruck geraten.

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    34 min
  • #24: Gernot Blümel über die KI-Revolution, den ORF und Österreichs Reformstau (2/2)

    In dieser Episode diskutiert Gernot Blümel mit Stephan Zöchling über Medienpolitik, den Reformbedarf im ORF, die Rolle der Kammern und die philosophischen Implikationen der künstlichen Intelligenz.

    Blümel war Mediensprecher der ÖVP, Kanzleramtsminister mit Zuständigkeit für EU, Kunst, Kultur und Medien und danach Finanzminister der Republik Österreich. Heute leitet er als Managing Director den Mare Technopark in Venedig, ein neues Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und digitale Medizin am Lido, das mit rund 900 Forschenden zum europäischen Leuchtturm werden soll.

    Im Zentrum des Gesprächs stehen ein antiquiertes ORF-Gesetz, das Verhältnis zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien, die Verkrustung heimischer Institutionen und die grundlegende Frage, wie eine westliche Demokratie mit Maschinen umgehen soll, die sprechen, argumentieren und lernen können.

    Themen der Folge

    • Medienenquete und die Reformpläne für den ORF, die Ibiza nie überlebt haben
    • Kooperation statt Konfrontation zwischen ORF und Privaten
    • Kunst, Kultur und Sport als unterschätzte Identitätsfaktoren Österreichs
    • Philosophiestudium und der Nutzen für die Politik
    • Künstliche Intelligenz als Zäsur der Menschheitsgeschichte
    • Menschenwürde, Menschenrechte und das Rechtssystem im KI-Zeitalter
    • Mare Technopark Venedig, ein Silicon Valley der digitalen Medizin
    • Kammernreform, Wirtschaftskammer und die Belastung des Mittelstands
    • Der Gast

      Gernot Blümel war von 2017 bis 2021 Bundesminister im Kanzleramt und danach Bundesminister für Finanzen der Republik Österreich. Er war einer der engsten politischen Weggefährten von Sebastian Kurz und Vizepräsident der Jungen Europäischen Volkspartei.

      Heute leitet Blümel den Mare Technopark in Venedig, ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und digitale Medizin. Daneben schreibt er wöchentlich über philosophische Fragen und hat ein Buch über künstliche Intelligenz veröffentlicht.

      Blümel verbindet unternehmerisches Denken mit einem tief philosophischen Zugang zu den großen Fragen der Gegenwart. Sein Fokus liegt darauf, wie sich Europa im Zeitalter der künstlichen Intelligenz neu erfinden kann, ohne seine kulturellen Wurzeln zu verlieren.

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      33 min
    • #23: Gernot Blümel über die Ära Kurz, Corona und warum westliche Demokratien ihre Mitte verlieren (1/2)

      In dieser Episode diskutiert Gernot Blümel mit Stephan Zöchling über seine Zeit als Kanzleramts- und Finanzminister, die Corona-Jahre, den Umgang mit der Justiz und die Frage, was von der Ära Kurz bleibt.

      Blümel war von 2017 bis 2021 einer der zentralen Akteure der türkis geführten Bundesregierungen, zunächst als Kanzleramtsminister, später als Finanzminister. In seine Amtszeit fiel die Regierungsbildung mit der FPÖ, das Ibiza-Video, die Pandemie und ein politisches Klima, das das Land tief gespalten hat. Heute leitet er ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Venedig.

      Im Zentrum des Gesprächs stehen die Reformen der ersten türkis-blauen Regierung, die Corona-Politik im Rückblick, das Verhältnis von Politik und Justiz, die Rolle Österreichs in Brüssel und die grundlegende Frage, warum die Mitte in westlichen Demokratien an Boden verliert.

      Themen der Folge

      • Der Weg in die Politik und die Anfänge mit Sebastian Kurz
      • Reformbilanz der türkis-blauen Regierung von der Sozialversicherung bis zur Arbeitszeitflexibilisierung
      • Corona im Rückblick, Lockdowns, Wirtschaftshilfen und das Prinzip Gießkanne
      • Hausdurchsuchung als amtierender Minister und der Umgang mit der Unschuldvermutung
      • Föderalismus, Bürokratie und der Staat zwischen Übergriffigkeit und Machtlosigkeit
      • Österreichs Rolle in Brüssel und die Bedeutung persönlicher Netzwerke
      • Warum Ausgrenzungsstrategien gegenüber Rechtsparteien scheitern
      • Migration, Integration und die Erosion des Gemeinschaftsgefühls
      • Postmoderne, kulturelle Identität und die Krise der Mitte
      • Der Gast

        Gernot Blümel war von 2017 bis 2021 Bundesminister im Kanzleramt und danach Bundesminister für Finanzen der Republik Österreich. Er war einer der engsten politischen Weggefährten von Sebastian Kurz und Vizepräsident der Jungen Europäischen Volkspartei. Heute baut er in Venedig ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz auf.

        Blümel steht für eine bürgerliche Politik der Mitte Rechts, für unternehmerisches Denken und für die Überzeugung, dass Leistung sich lohnen muss. Er verbindet politische Erfahrung mit einem Blick auf die großen kulturellen und technologischen Umbrüche unserer Zeit und plädiert dafür, dass die demokratische Mitte ihre eigenen Wurzeln wieder ernst nimmt, bevor sie den politischen Rändern das Feld überlässt.

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        43 min
      • #22: Matthias Strolz über die Wut der Gesellschaft, verkrustete Strukturen und neue Wege (2/2)

        In dieser Episode diskutiert Matthias Strolz mit Stephan Zöchling über den Zustand der Republik, den Aufstieg der FPÖ, die Versäumnisse der Mitte und die Frage, wie sich Europa in einer multipolaren Welt neu aufstellen muss.

        Strolz war Gründer und langjähriger Klubobmann der NEOS, davor Berater, Unternehmer und Buchautor. Heute arbeitet er als Coach, Vortragender und Publizist, immer mit dem Anspruch, politische Vernunft und persönliche Entwicklung zusammenzudenken.

        Im Zentrum des Gesprächs stehen die strukturelle Erschöpfung der Zweiten Republik, das Versagen der Eliten und die emotionale Verfassung einer überforderten Gesellschaft. Strolz spricht offen darüber, warum so viele Menschen heute wütend sind, warum dringend notwendige Reformen ausbleiben und was es brauchen würde, damit Politik wieder Vertrauen gewinnt.

        Themen der Folge

        • Die FPÖ als Seismograph für ungelöste Probleme in Migration und Integration

        • Strukturelle Korruption in Kammern, ORF und Politik
        • Das Erbe der Zweiten Republik und die Aufteilung der Republik unter Schwarz und Rot
        • Die NEOS in der Regierung zwischen Erfolg und Frustration
        • Pensionsreform, Bildungsreform und Föderalismus als überfällige Aufgaben
        • Europa zwischen Aufrüstung, Nationalismus und fehlender Identität
        • Russland, Ukraine und die historischen Fehler des Westens
        • Trump, die linksliberale Elite und die aufgestaute Wut der Gesellschaft
        • Vom Homo Sapiens zum Homo Universus, eine neue Erzählung für Europa

        Der Gast

        Matthias Strolz ist Gründer der NEOS und war von 2013 bis 2018 deren Klubobmann im österreichischen Nationalrat. Er hat Politikwissenschaft studiert, war Unternehmer und Berater und ist heute als Autor, Coach und Vortragender tätig. Strolz steht für eine Politik der Mitte, für unternehmerisches Denken, für Bildungsgerechtigkeit und für eine ganzheitliche Sicht auf Mensch, Gesellschaft und Demokratie.

        Er verbindet liberale Grundüberzeugungen mit einem klaren Blick auf die emotionale und kulturelle Verfassung unserer Zeit. Sein Plädoyer ist eines, das selten geworden ist in der österreichischen Politik. Er fordert, sich aus einer Position der Stärke zu erneuern, bevor die Krise diktiert, was möglich ist.

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        37 min
      • #21: Thomas Starlinger über Österreichs Sicherheit, Sky Shield und die Wehrpflicht-Reform (2/2)

        In dieser Episode diskutiert Generalmajor Thomas Starlinger mit Stephan Zöchling über die sicherheitspolitische Lage Österreichs in einer multipolaren Welt, in der klassische Bedrohungen längst von hybriden Angriffen, Cyberkriminalität und Desinformation überlagert werden.

        Thomas Starlinger war Verteidigungsminister in der Expertenregierung unter Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, Oberstadjutant von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Militärvertreter in Brüssel und Berater der Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Heute ist er Teil der Wehrdienstkommission und Gründer der Future Operations Plattform.

        Im Zentrum des Gesprächs stehen die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur (Strom, Pipelines, Kommunikationsnetze), die Bedrohung durch hybride Kriegsführung und Desinformation, die European Sky Shield Initiative und die längst überfällige Verlängerung des Grundwehrdienstes auf acht Monate plus zwei Monate Milizübung.

        Themen der Folge

        • Geopolitische Verwerfungen: Vom Ost-West-Konflikt zur multipolaren Welt
        • Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur: von Pipelines bis zum Blackout
        • Hybride Kriegsführung, Cyberangriffe und Desinformation
        • Wehrdienstkommission: Acht plus zwei Monate als sicherheitspolitische Notwendigkeit
        • European Sky Shield Initiative und die Neutralitätsdebatte
        • Sicherheitsstrategie, Aufbauplan 2032 und die Rolle der Miliz
        • Lehren aus der Expertenregierung und der Covid-Krise
        • Der Gast

          Thomas Starlinger ist Generalmajor des österreichischen Bundesheers mit über vierzig Jahren Diensterfahrung. Er war in internationalen Einsätzen in Syrien, im Iran und im Kosovo tätig, diente als Verteidigungsminister in der Expertenregierung Bierlein (2019–2020) und beriet die Außenministerin in sicherheitspolitischen Fragen. Sein Bericht „Unser Heer 2030" gilt als schonungslose Bestandsaufnahme des österreichischen Verteidigungszustands. Starlinger verbindet militärische Praxis mit strategischem Denken und gehört zu den profiliertesten sicherheitspolitischen Stimmen des Landes.

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          44 min
        • #20: Thomas Starlinger über Österreichs Neutralität und Europas Verteidigungsversagen (1/2)

          In dieser Episode spricht Generalmajor Thomas Starlinger mit Stephan Zöchling über die sicherheitspolitische Realität, in der sich Europa Mitte 2026 befindet. Starlinger war über vierzig Jahre Soldat, im Einsatz in Syrien, im Iran und im Kosovo, Verteidigungsminister in der Expertenregierung 2019/2020 und Berater in sicherheitspolitischen Fragen auf höchster Ebene. 2019 legte er den Bericht „Unser Heer 2030" vor, der dem Bundesheer einen katastrophalen Zustand attestierte. Die Politik hat den Bericht weitgehend ignoriert.

          Heute, wo an mehreren Fronten gleichzeitig gekämpft wird, stellt sich die Frage neu: Ist Europa vorbereitet? Und ist Österreich überhaupt Teil der Antwort?

          Themen der Folge:

          • Geopolitische Lage 2026: Iran-Krieg, Ukraine, Taiwan und die Verschiebung der Machtzentren Richtung Indo-Pazifik
          • Europas drei Säulen des Wohlstands und warum alle drei wackeln
          • Österreichs militärische Neutralität: Was in der Verfassung steht und was die Politik daraus macht
          • Zustand des Bundesheers: Vom 0,6-Prozent-Budget zum Aufbauplan 2032
          • Ukraine-Krieg: Warum Europa bei den Waffenstillstandsverhandlungen nicht nur zuschauen darf
          • NATO-Osterweiterung und russische Narrative
          • Europäische Verteidigungssouveränität: Warum es keinen Flugzeugträger gibt und der politische Wille dafür fehlt
          • Föderalismus als Bremsklotz: in Österreich wie in der EU
          • Syrien, Iran und die „Ursünde des Westens": Wenn man Regionen nicht die Zeit lässt, sich zu entwickeln
          • Straße von Hormus, US-Strategie und die unerwünschten Nebeneffekte des Iran-Kriegs
          • Der Gast: Thomas Starlinger ist Generalmajor des österreichischen Bundesheers mit über vierzig Jahren Diensterfahrung. Er war in internationalen Einsätzen in Syrien, im Iran und im Kosovo tätig, diente als Verteidigungsminister in der Expertenregierung Bierlein (2019–2020) und beriet die Außenministerin in sicherheitspolitischen Fragen. Sein Bericht „Unser Heer 2030" gilt als schonungslose Bestandsaufnahme des österreichischen Verteidigungszustands. Starlinger verbindet militärische Praxis mit strategischem Denken und gehört zu den profiliertesten sicherheitspolitischen Stimmen des Landes.

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            39 min
          • #19: Matthias Strolz über das Nichtstun in der Politik, Strukturreformen und den Wert von Europa (1/2)

            In dieser Episode spricht Matthias Strolz mit Stephan Zöchling über Verantwortung, Reformstau und die großen Linien europäischer Politik.

            Strolz ist Impact-Unternehmer, Musiker, Gründungsmitglied und erster Bundesparteivorsitzender der NEOS. Von 2013 bis 2018 war er Abgeordneter zum Nationalrat und prägte mit pointierten Reden und klarer Haltung die parlamentarische Debatte. Heute arbeitet er als Unternehmer, Autor und Impulsgeber an gesellschaftlichen Zukunftsfragen.

            Im Zentrum stehen strukturelle Reformen, politische Kultur, Europa, Leistungsprinzip und Demokratie.

            Themen der Folge

            • Reformstau in Österreich: Pensionen, Bildung, Föderalismus
            • Warum Populisten Themen setzen, aber keine Lösungen liefern
            • Wut, Erschöpfung und politische Entfremdung
            • Leistung, Selbstwirksamkeit und Generationenvertrag
            • Wirtschaft im Dienst des Menschen
            • Europäische Selbstbehauptung zwischen USA, Russland und China
            • Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Europa
            • Parteienförderung und politische Glaubwürdigkeit
            • Warum echte Reformen immer auch wehtun
            • Der Gast

              Matthias Strolz ist Unternehmer, Autor und ehemaliger Bundesparteivorsitzender der NEOS. Als Abgeordneter im österreichischen Nationalrat wurde er für seine pointierten Reden und seine klare Haltung bekannt. Nach seinem Rückzug aus der Politik 2018 widmet er sich unternehmerischen Projekten, gesellschaftlicher Innovation und publizistischen Arbeiten.

              Er steht für einen liberalen Zugang, der Leistung, Eigenverantwortung und europäische Integration mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.

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              30 min

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