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Beim Thema Online-Handel denken wir schnell an große Konzerne, bergeweise unnötiger Retouren und Verpackungsmüll. Dabei geht das Ganze auch nachhaltig, wie das Beispiel des bayrischen Versandhändlers memo zeigt.
1991 startete die heutige memo AG als „memo – der Firmenausstatter für Umweltbewusste“ ins Versandhandelsgeschäft. Damals war Nachhaltigkeit noch ein Nischenthema und memo ein Pionier: Die Greußenheimer waren zum Beispiel die ersten, die nachhaltige Versandboxen einführten, um dem Verpackungsmüll etwas entgegenzusetzen. memo war auch der erste Versandhändler, der ein breites Sortiment an nachhaltigen Produkten anbieten konnte: Dafür mussten oft erst einmal Hersteller aufwändig gesucht und geprüft werden.
Mehr als 40 Jahre später ist Nachhaltigkeit in aller Munde, und die Zahl der nachhaltigen Versandhändler steigt täglich. Woran erkennt der Kunde, dass ein Anbieter glaubwürdig und gut ist? Was unterscheidet hellgrüne von dunkelgrünen Anbietern? Und warum setzt memo gerade in Zeiten von Digitalisierung und KI weiterhin auf das gute alte, persönliche Gespräch? Darüber sprechen wir mit Henning Rook, Vorstandsmitglied der memo AG, in unserer heutigen Podcastausgabe.
Kaffee ist weit mehr als nur ein beliebtes Getränk. Er steht für Kultur und Gemeinschaft und fördert den Austausch zwischen Menschen. Kein Wunder also, dass die Deutschen den Kaffee so sehr lieben. Doch um weiterhin Kaffee genießen zu können, bedarf es gemeinschaftlicher Anstrengungen. Denn vielen ist nicht bewusst, dass die Kaffeebohne ein wertvoller Rohstoff ist, der von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist und in Zukunft immer knapper werden könnte.
Politikerinnen und Politiker haben unterschiedliche Strategien, um Fehlentscheidungen und persönliche Fehltritte zu behandeln. Einige entscheiden sich dafür, ihre Fehler zu vertuschen, abzustreiten oder auszusitzen. Andere wählen die Salamitaktik und gestehen ihre Fehler nur nach und nach ein. Erst wenn die Kritik massiv wird, werden diese offensiv benannt. Die Konsequenzen solcher Handlungen sind oft Politikverdruss und Misstrauen in die politische Führung. "Die Glaubwürdigkeit der Politik steht auf dem Spiel", warnt deshalb Helene Bubrowki. Die FAZ-Politikkorrespondentin. hat ihre Erwartungen in dem Buch "Die Fehlbaren: Politiker zwischen Hochmut, Lüge und Unerbittlichkeit" zusammengetragen.
Seit den Siebzigerjahren hat sich der globale Ressourcenverbrauch verdreifacht, die Elektroschrottmengen haben sich vervierfacht. Allein die jährlich in der EU gekauften Haushaltsgroßgeräte, die sogenannte Weiße Ware, ergäben aneinandergereiht eine Strecke, die einmal um den Erdball reicht. Es ist höchste Zeit, über nachhaltige Hausgeräte nachzudenken. Aber woran erkannt man sie? Darüber sprachen wir mit Christoph Wendtker, Vice President Corporate Sustainability bei Miele.
Zukünftig werden Unternehmen, die umweltschädliche Güter wie Stahl und Zement importieren möchten, dazu verpflichtet sein, CO2-Zertifikate zu erwerben. Mit dieser Maßnahme soll ein Beitrag zum Schutz unseres Klimas geleistet werden.
Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) wird große Teile der deutschen Industrie betreffen. Für Waren mit einem besonders hohen Energieverbrauch wie Stahl, Zement, Eisen, Düngemittel, Aluminium und Elektrizität wurde eine neue Vorschrift erlassen. Unternehmen, die diese Güter einführen möchten, müssen nun Zertifikate erwerben, um die Kohlenstoffdioxidemissionen ihrer Produkte zu kompensieren.
Es heißt, es gäbe keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. So die landläufige Meinung. Unser heutiger Gast Harald Nikutta hat sich näher mit dem Themenkomplex Fragen beschäftigt und dabei interessante Einsichten zu den Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Erfahrungen des wirksamen Fragens gewonnen.
Seitdem die EU im Rahmen des Green Deals die Regeln für Unternehmen ordentlich nachschärft, wird intensiv über Fragen zu Haftung, Strafen und Klagemöglichkeiten diskutiert. In unserer heutigen Podcastausgabe sprechen wir deshalb mit einem Juristen, um herauszubekommen, was justiziabel ist und was nicht.
Der Kampf gegen den Klimawandel wird immer häufiger vor Gericht geführt. Mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015 haben sich die Vertragsstaaten zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels verpflichtet. Wer das nicht einhält, kann verklagt werden. Und das passiert immer öfter: Derzeit gibt es weltweit über 1.500 Klimaklagen, davon etwas mehr als 1.000 in den USA. Ist es also möglich, dass wir uns einen besseren Klimaschutz vor Gericht erstreiten? In unserer heutigen Podcast-Ausgabe sprechen wir darüber mit Jörg Fedtke. Er ist Professor am Lehrstuhl für Common Law und Dekan der juristische Fakultät der Universität Passau.
„Je länger ich Kleidung nutze, desto weniger muss ich neu herstellen.“ Dieser Satz ist so simple wie einleuchtend. Dennoch landen alleine in deutschen Privathaushalten jährlich 1,3 Millionen Tonnen Kleidung im Müll. Kein Land produziert mehr Textilmüll als Deutschland. Um nachhaltiger zu werden und eine Textilwende einzuleiten, muss die Branche kreislauffähig werden. Doch wo ansetzen? Zum Beispiel bei der Berufsbekleidung.
Kaufen, nutzen, wegwerfen. So leben die meisten von uns. Doch nachhaltig ist das nicht. Hersteller produzieren immer neue Waren, womit die ohnehin knappen Rohstoffe sich weiter verknappen und die Klimakrise sich weiter verschärft. Dass wir nicht in Bergen von Plastik und Einwegartikeln versinken, dafür sorgt unter anderem Kristina Kölling. Sie ist bei Tchibo dafür verantwortlich, dass sich dort immer mehr um Reduce, Reuse, Repair und Recycle dreht.
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