Sustainability To Go

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Sustainability To Go episodes

  • Wasser für die Megacities

    Weltweit ziehen immer mehr Menschen in die Städte. Laut einer Schätzung von UN-Habitat werden im Jahr 2030 fast zwei Drittel aller Menschen in urbanen Räumen leben. Die Wilo Gruppe trägt mit ihren innovativen Pumpen und Pumpensystemen dazu bei, in den Städte eine Wasserversorgung zu entwickeln, um das Leben und Arbeiten dort zukunftsfähig zu gestalten.

    27 min
  • Was ist Greenwashing?

    Nicht nur sauber, sondern rein. Weißer als weiß. Nichts ist unmöglich. Jeder von uns kennt Werbung, ihre Sprüche und ihre Übertreibungen. Auch mit  Nachhaltigkeit werben heute immer mehr Firmen. Wie man echten Einsatz von Greenwashing unterscheiden kann, erklärt uns unser heutiger Gast Prof. Dr. Wolfgang Merkle.

    33 min
  • Sind B Corps die besseren Unternehmen?

    Unternehmen als Kraft für das Gute? Was bedeutet das und warum ist das heute so wichtig? Um solche Fragen geht es bei der neuen Ausgabe unserer Podcastreihe "Sustainability to go". Im Blickpunkt stehen heute innovative Unternehmensformen wie B Corps, die gerade einen regelrechten Boom erleben.

    Über die Idee dahinter sagt Jay Coen Gilbert, einer der Gründer von B Lab: "Wir suchen nach einem Systemwechsel, um von einer veralteten und gescheiterten Version des Kapitalismus aus dem 20. Jahrhundert, genannt Shareholder Capitalism, zu einer Version des Kapitalismus für das 21. Jahrhundert zu kommen."

    33 min
  • Doppelte Materialität: Was ist das und warum ist es wichtig?

    Für viele Berichterstatter sind Wesentlichkeitsanalysen eine lästige Pflicht auf dem Weg zum eigentlichen CSR-Report. Dabei sind es wirkungsvolle Instrumente, um die strategische Basis für Nachhaltigkeit zu legen. Sowohl die Ergebnisse als auch der Entstehungsprozess geben gute Rückschlüsse, wie Untergehen vom Umfeld wahrgenommen werden.

    Die Tücken liegen in der Praxis: Woher wie eine Firma, ob die eigenen Auswirkungen auf das Klima oder die Umwelt im weiteren Sinne wesentlich sind oder was genau eine wesentliche Auswirkung ist? Unser heutiger Gast Nicolette Behncke von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Deutschland bringt Licht ins Dunkle vieler Fragen. 

    33 min
  • Kann Geld die Welt verbessern?

    Die Gesamtsumme nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland stieg im Jahr 2020 um 25 Prozent auf 335,3 Milliarden Euro. Das ist ein neuer Rekordwert. Mit dem Kundeninteresse wächst auch die Zahl der Angebote - und nicht alle sind wirklich nachhaltig. Eine besonders engagierte Anlageform ist das Impact Investing. Damit sind Investitionen gemeint, die neben der finanziellen Rendite einen messbaren sozialen und ökologischen Beitrag leisten.

    Unsere heutigen Gesprächspartner sind Stefan Fritz und Berenice Brügel von der GLS Bank. Stefan Fritz ist Spezialist für Investmentfonds mit dem Fokus auf Sustainable Finance Regulatorik. Berenice Brügel ist im Nachhaltigkeitsresearch der GLS Investments tätig. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Prüfung von Unternehmen.



    37 min
  • Globalisierung am Ende - und jetzt?

    Globalisierung bedeutete lange Zeit, dass die Welt zusammenwächst. Jetzt zerfällt sie wieder in Einflusssphären. Grund ist die wachsende Politisierung der Wirtschaft. Daher drängen jetzt alle darauf, sich von kritischen Geschäftspartnern unabhängig zu machen. Für die betroffenen Unternehmen kommt es dabei zu ganz harten Unterbrechungen, von denen niemand heute genau weiß, wie man das betriebswirtschaftlich auffängt.

     

    Fakt ist: Die EU hat begonnen, ihre Außenbeziehungen radikal neu auszurichten. Der Schlingerkurs, den China in der Ukraine-Krise fährt, zeigt allerdings auch, dass es noch nicht eindeutig ist mit der Blockbildung. Im Besten Fall macht Globalisierung also gerade eine Pause, im schlechtesten Fall erleben wir eine Rückabwicklung.

     

    In unserer heutigen Podcastausgabe sprechen wir darüber mit Dr. Cora Francisca Jungbluth und Dr. Thieß Petersen. Sie arbeiten beide für die Bertelsmann Stiftung. Cora Jungbluth ist studierte Silologin und Senior Expert International Trade and Investment. Thieß Petersen ist von Hause aus Volkswirt und derzeit Senior Advisor für Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft.

     

    Für Nachhaltigkeitsthemen sehen die beiden harten Zeiten anbrechen: In Kriegszeiten rutschen der Klimawandel oder Artenschutz unweigerlich in den Hintergrund. In welchem Ausmaß globale Herausforderungen auch in Zukunft noch globale Unterstützung finden werden, ist dabei offen: Ob multipolar und multilateral gut miteinander harmonieren, haben wir noch nicht wirklich ausprobiert. Für einen Kurswechsel fehlen uns vor allem an leistungsfähige Institutionen. Immerhin eine gute Nachricht haben die beiden für uns: Wer seine Wirtschaft als erster von nicht-erneuerbaren Rohstoffen frei bekommt, hat in Zukunft die Nase vorn.

    29 min
  • Wie überzeugen Sie Ihren CEO von Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie?

    Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Das macht es aber nicht immer leichter. Wenn auf allem und jedem das Etikett "Nachhaltigkeit" klebt, fehlt es an Zielrichtung, Struktur und Qualität. Für Unternehmer wird es immer unübersichtlicher, hier die richtigen Schritte zu gehen. Nachhaltigkeit ist und bleibt ein komplexes Thema. Das schreckt viele ab – sei es, weil der thematische Zugang zu kompliziert erscheint oder sei es, weil das Tagesgeschäft keine Zeit für solche "Extras" zulässt.

    Genau diese Barrieren gilt es zu durchbrechen. Das ist die Aufgabe von Nachhaltigkeitsbeauftragen oder externen Beratern. Wie diese Überzeugungsarbeit im Alltag aussehen kann und abläuft, darüber sprechen wir heute mit Kersten Karl Barth, Director Sustainability Solutions Deutschland bei ENGIE Impact. Er erklärt uns, welche Schritte man gehen muss, um die Geschäftsführung langfristig von der notwendigen Nachhaltigkeitstransformation zu überzeugen.

     Kersten Karl Barth war zuvor 16 Jahre bei Siemens, dort auch Director Corporate Sustainability, und hat viele Geschäftsführer und Geschäftsbereiche Kommen und Gehen sehen. Eine Konstante ist ihm dabei aufgefallen: Programme mit der höchsten Rendite weisen eine Gemeinsamkeit auf – Sie werden alle von der Geschäftsführung unterstützt. Ohne diese Unterstützung ist ein Scheitern meist vorprogrammiert.

     Auch wenn Nachhaltigkeit oft noch nicht das Thema der Führungsetage ist, so ist deren Unterstützung aber ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie. Dabei hilft es ungemein, dass es heute immer mehr konkrete Daten gibt, die den positiven finanziellen Ertrag einer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie belegen können. Daher liegt darin für die Geschäftsführung inzwischen nicht länger nur eine Chance, sondern es ist eine wettbewerbsbedingte Notwendigkeit.

    Die Frage ist jetzt nur: Wie überzeugen Sie Ihren CEO von Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie?

    19 min
  • Was macht eigentlich ein CO2-Buchhalter?

    Immer mehr Unternehmen und Organisationen entscheiden sich für ein Klimamanagement, ergreifen eine Klimastrategie oder schlagen den Weg zur Klimaneutralität ein. Doch die wenigsten wissen, was sie wirklich tun müssen, welche Instrumente längst da sind – und welche wirken.

     In der Praxis bestehen deutliche Qualitätsunterschiede und sehr viele Begriffe, Konzepte und Methoden schwirren durch die Diskussionen. Das verunsichert oder schreckt sogar ab.

     Helfen können hier CO2-Bilanzierer. Unser heutiger Interviewpartner Svend Andersen ist so ein Treibhausgas-Buchhalter und hat als einer der ersten vor über 20 Jahren diese Ausbildung absolviert, die bis heute in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Ursprünglich stammt Svend aus Hamburg, lebt aber seit einigen Jahren in seiner Wahlheimat Kanada.

     Svend Andersen ist überzeugt, dass wir den Klimawandel nur dann aufhalten können, wenn wir die größten Verursacher von Treibhausgasen in die Verantwortung nehmen: Das sind die Strom- und Wärmeproduzenten. Rund 75 Prozent der heute emittierten Treibhausgase sind hier zu verorten.

     Sein Credo: Strom und Wärme müssen als Produkte mit Umwelteigenschaften verstanden werden. Über eine umfassende Regulierung der Emissionen als Teil des ordnungspolitischen Tagesgeschäfts und ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Carbon Accounting ließe sich damit der Klimawandel flächendeckend bekämpfen. Diesen Ansatz möchte er auch in Deutschland bekannter machen.

     

    31 min
  • Von gemeinsamer Verschiedenheit lernen?
    Die Begegnung mit Menschen aus fremden Kulturen ist zu einem normalen Bestandteil unseres Alltags geworden. Das verläuft oft nicht ohne Spannungen und Missverständnisse. In unserer globalisierten Welt müssen wir deshalb lernen, uns nicht nur über die vermeintlichen Differenzen zum Anderen zu definieren, sondern den respektvollen Umgang miteinander zu pflegen und das Fremde als Chance für unsere Gesellschaft und den Einzelnen zu achten.  
    Dafür ist ein konstruktiver Umgang mit kultureller Vielfalt wichtig. Das bezeichnet man auch als interkulturelle Kompetenz. Sie ist ein wertvolles Gut in einer zunehmend globalisierten Welt, in der wir immer häufiger mit Menschen zu tun haben, die von unterschiedlichen Werten, Überzeugungen und Erfahrungen geprägt sind. Erst kürzlich hat die Bertelsmann Stiftung deshalb in einer Studie betont, dass interkulturelle Kompetenz eine Schlüsselkompetenz für das 21. Jahrhundert ist. 
    2005 rief der damalige UN-Generalsekretär die „Allianz der Zivilisationen“ (englisch: Alliance of Civilizations), als UN-Initiative ins Leben, die unter anderem das Ziel hat, gemeinsame Handlungsansätze über verschiedene Gesellschaften und Kulturen hinweg zu entwickeln, um Extremismus zu bekämpfen und kulturelle, religiöse und soziale Barrieren zu überwinden.
    Seit nunmehr zehn Jahren pflegt die „Allianz der Zivilisationen“ eine enge Partnerschaft mit der BMW Group. Gemeinsam wurde der „Intercultural Innovation Award“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, innovative Grassroots-Projekte, die den Dialog und das interkulturelle Verständnis fördern, aktiv zu unterstützen. Das Besondere am Preis ist, dass die Preisträger nicht nur Geld, sondern vor allem Unterstützung in Form von Coaching, Workshops und Vernetzung erhalten.  
    Die Verleihung des diesjährigen Interkulturellen Innovationspreises findet am 18. November im Rahmen der Tolerance & Inclusivity Week der EXPO in Dubai statt.
    Der Preis richtet sich diesmal an Projekte, die insbesondere die Gleichstellung der Geschlechter fördern und sich für die Rechte der Frauen einsetzen, Extremismus, Hass und Vorurteile bekämpfen und Kunst, Kultur und Sport als Motor für den sozialen Wandel nutzen. 
    Unsere heutige Gesprächspartnerin ist Ilka Horstmeier. Sie ist Mitglied des Vorstands der BMW AG und dort zuständig für Personal- und Sozialwesen. Sie erklärt uns die Rolle von interkultureller Kompetenz bei der Transformation von Gesellschaft und bei Unternehmen wie BMW.
    29 min
  • Wie nachhaltig ist Kaffee?

    168 Liter Kaffee trinkt jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Das entspricht fast 26.000 Kaffeetassen pro Minute. Damit trinken wir Deutschen übrigens mehr Kaffee als Wasser. Vor allem Medienberufe, Polizisten und Lehrer – in dieser Reihenfolge – haben den höchsten Tagesverbrauch.  

    Am liebsten übrigens trinken wir ihn als klassischen Filterkaffee. Aber auch Extravagantes wie Cold Brew und Kombinationen mit Limonaden liegen im Trend.

    Vor allem boomen jedoch Kaffeesorten und -hersteller, die eine Geschichte erzählen können:  Viele Konsumentinnen und Konsumenten achten nämlich heute beim Kauf von Kaffee bewusst auf Nachhaltigkeits-Aspekte. 

    Dabei geht es ihnen um wirtschaftliche Aspekte wie faire Löhne, von denen man auch Leben kann. Also sogenannte Living Wages. Es geht um den Ausbau von gemeinschaftlichen Strukturen in ländlichen Gebieten wie etwa Schulen, um Krankenversicherung und Krankenversorgung. 

    Und nicht zuletzt geht es auch um ökologische Nachhaltigkeit: Weniger Pestizide und weniger Wasserverbrauch, Artenschutz und Schutz der Böden. Vor allem der Klimawandel setzt den Kaffeeanbaugebieten rund um den Äquator zu. Dort weicht man immer öfter auf neue Anbaugebiete und neue Lagen aus. Hierzulande wird in Laboren an neuen und resistenteren Züchtungen geforscht. 

    Nachhaltiger Kaffee ist also ein wichtiger Trend am Markt, aber – wie bei manch anderem Lebensmittel auch – es fehlt noch der letzte Schritt zum Durchbruch: So ist das Produktionsvolumen von Rainforest-Alliance-zertifiziertem Rohkaffee zwischen den Jahren 2010 und 2018 um 199 Prozent gestiegen. Im Anbauland Brasilien macht nachhaltiger Kaffee bereits ein Drittel der Ernte aus. In Guatemala und Peru dagegen erst fünf Prozent.

    In unserem heutigen Podcast sprechen wir mit Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes, und Dr. Marco Lescher, Customer Care & Services Director von Nespresso Deutschland. Sie erklären uns unter anderem, warum man Brotbäume zwischen Kaffeesträucher pflanzen sollte, es keinen Sinn macht, in den Anbauregionen den Kaffee zu rösten, und warum Kaffeehersteller vor Ort viel in die Bildung der Bauern investieren.

    38 min

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In unserer Podcastreihe beleuchten wir spannende Aspekte zu Nachhaltigkeitsmanagement, Wirtschaftsethik und Verbraucherthemen. Mehr dazu auch online unter Umweltdialog.de

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