SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • AfD gesichert rechtsextremistisch: So kam der Verfassungsschutz zu seiner Einschätzung
    Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat eine Neubewertung der AfD auf Bundesebene vorgenommen. Demnach bestehen keine Zweifel mehr, dass die Partei insgesamt rechtsextremistisch und gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet ist. Grundlage dafür ist eine umfangreiche Materialsammlung, die bis zuletzt vom Verfassungsschutz immer wieder aktualisiert wurde. Mit der Neubewertung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz dürfte die Debatte um ein Verbotsverfahren gegen die AfD neu entfacht werden. ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt hat im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies gesagt, dass er davon ausgeht, dass sich die AfD wehren wird.
    7 min
  • Europa-Park als Vorbild: Wie gut sind Deutschlands Freizeitparks?
    Das baden-württembergische Rust im Ortenaukreis ist ein kleines Örtchen mit gerade einmal knapp 5.000 Einwohnern. Für Adrenalin- und Actionfans ist es ein Mekka des Vergnügens, denn dort befindet sich der Europa-Park. Dieses Jahr feiert er 50-jähriges Jubiläum. Der Europa-Park hat jährlich gut sechs Millionen Besucher, die Tendenz ist steigend.

    Im Europa-Park Rust hat sich jetzt die weltweite Freizeitpark-Branche getroffen, die IAAPA. Die "International Association of Amusement Parks and Attractions" kam dort zu ihrer ersten Tagung außerhalb Nordamerikas zusammen. Jakob Wahl ist CEO der IAAPA, er hat im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch unter anderem darüber gesprochen, ob Deutschlands Freizeitparks mit der Weltspitze mithalten können.
    6 min
  • Brauchen wir in Zukunft das Abitur?
    In dieser Woche haben die Abiturprüfungen begonnen. In Baden-Württemberg an allen allgemeinbildenden Gymnasien, in Rheinland-Pfalz an denjenigen des G8-Zweigs. Für junge Menschen geht es darum, die Basis für einen guten Start in die berufliche oder universitäre Zukunft zu legen. Was die Hochschulreife in Zukunft noch wert ist, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Sven Gabor Janszky gesprochen, er ist Leiter des Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD in Leipzig.
    9 min
  • Frühstücks-Quarch: Welchen Stellenwert hat Arbeit heutzutage?
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jede Woche seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. In dieser Woche befasst er sich mit dem 1. Mai und dem Wert der Arbeit.
    Am 1. Mai begehen wir den Tag der Arbeit. Es ist ein gesetzlich festgeschriebener Feiertag und nach Ansicht des Philosophen Christoph Quarch ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. "Damals galt der Arbeiter als Garant des Fortschritts und als Fundament der Gesellschaft. Davon ist heute nichts mehr übriggeblieben."
    Für einen großen Teil der Gesellschaft sei Arbeit eine Art "notwendiges Übel", so Quarch, denn irgendwo müsse das Geld zum Leben ja herkommen. Die Wertschätzung der Arbeit allerdings sei rückläufig. Dass Arbeit immer auch ein gesellschaftliches Projekt ist - wie der 1. Mai nahelegt - sei in Vergessenheit geraten, so der Philosoph.
    Welche Rolle unsere Sozialisation für unsere Haltung gegenüber der Arbeit spielt, erklärt Christoph Quarch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    6 min
  • Empathie und Klarheit: So wird die Arbeitswelt besser
    Wer bei der Arbeit keine Wertschätzung erfährt, tut sich früher oder später mit der Motivation schwer und Spaß macht es dann auch nicht. Wichtig ist allerdings auch offene, konstruktive Kritik. Die kann vielleicht erstmal schwierig zu verarbeiten sein, aber man kann sich darauf einstellen und weiß, woran man ist. Das Zauberwort ist Empathie, sagt Luna Hara.
    Sie ist Expertin für empathische Führung und Autorin des Sachbuches "Empathische Führung: Wie wir die Arbeitswelt mit Mitgefühl revolutionieren". Im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg erklärt sie unter anderem, warum Empathie nicht mit Kuschelkurs zu verwechseln ist.
    9 min
  • SPD-Mitglieder für Koalitionsvertrag: "Beteiligung nicht so dolle"
    Die letzte Hürde für eine schwarz-rote Bundesregierung ist genommen. Die SPD-Mitglieder haben für den Koalitionsvertrag mit der Union gestimmt.
    SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat das offizielle Ergebnis am Vormittag verkündet und zeigte sich stolz über das klare JA der Partei. 84,6 Prozent der teilnehmenden Mitglieder stimmten demnach für den Koalitionsvertrag mit der Union.
    "Aber man muss auch sagen, die Beteiligung von 56 Prozent der SPD-Mitglieder ist nicht ganz so dolle, wie Miersch sie dargestellt hat", sagt Hauptstadt-Korrespondentin Eva Ellermann im Gespräch mit SWR Aktuell. Sowohl 2013 als auch 2018 hätten sich über 70 Prozent der Parteimitglieder beteiligt. SPD-Parteichef Lars Klingbeil steht als künftiger Vizekanzler und Finanzminister bereits fest.
    Wie die SPD weitere Ministerposten besetzt, will die Partei am Montag bekannt geben. Dann soll auch der Koalitionsvertrag von den Spitzen der drei Koalitionsparteien unterzeichnet werden. Am 6. Mai soll der Bundestag Friedrich Merz zum neuen Kanzler wählen.
    5 min
  • Abitur in Deutschland – vergleichbarer, aber nicht gleich
    Seit dieser Woche laufen in Baden-Württemberg und im G8-Zweig in Rheinland-Pfalz die schriftlichen Abiturprüfungen. Ein Zentral-Abitur gibt es in Deutschland nicht. Bildung ist Hoheit der Länder und so gibt es auch bei den Abschlussprüfungen Unterschiede. Allerdings nicht mehr so große wie in der Vergangenheit, sagt Bildungsexpertin Silke Fokken in SWR Aktuell. "Die Kultusministerinnen und -minister arbeiten seit einigen Jahren daran, dass das Abitur immer vergleichbarer wird".
    Bemühungen um Vergleichbarkeit des Abiturs
    So gebe es seit einigen Jahren einen gemeinsamen Aufgabenpool für bestimmte Fächer, aus dem sich die Länder bedienen können. Zusätzlich steht es den Ländern frei, eigene Aufgaben zu entwerfen. Darüber hinaus greife ab 2027 eine Reform der Oberstufe, die ebenfalls einer besseren Vergleichbarkeit dienen soll. Von einem Zentralabitur sei man aber auch dann noch weit entfernt.
    Bildungsföderalismus ist historisch gewachsen
    Dass die Abiturprüfungen in jedem Bundesland anders aussehen, sei historisch begründet, so Fokken. Mit dem Bildungsföderalismus in Deutschland wolle man eine Gleichschaltung des Bildungssystems wie unter der Nazi-Diktatur oder dem SED-Regime in der DDR verhindern.
    Welche Möglichkeiten Hochschulen neben der Abiturnote nutzen, um Bewerber zu bewerten, erklärt Silke Fokken im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem
    8 min
  • Start der elektronischen Patientenakte: "Sie kann Leben retten".
    Heute geht die elektronische Patientenakte (ePa) bundesweit an den Start. Es hat Jahre gedauert, bis die technischen Voraussetzungen erfüllt waren. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird die ePa schon seit einiger Zeit getestet. Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis spricht schon seit Jahren von einem überfälligen Schritt, der in anderen europäischen Ländern schon getan sei. Seiner Meinung nach kann die ePa Leben retten. Warum das so ist, verrät er im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.
    5 min
  • Immer mehr Armut: So könnte Deutschland gegensteuern
    Seit Jahren schon nimmt die Armut in Deutschland zu - und es ist keine Trendwende in Sicht. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat jetzt neue, alarmierende Zahlen vorgestellt und beklagt: Arme werden immer ärmer. Für den Armutsforscher Christoph Butterwegge sind es vor allem zwei Altersgruppen, bei denen die Politik genauer hinschauen müsste: Jüngere - etwa Studierende oder Azubis - und ältere ab 65, Stichwort Altersarmut.
    "Wir müssten wieder zurück zu einem Rentenniveau von 53 Prozent", sagt Butterwegge im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg. Hören Sie im Interview, wie das laut nach Butterwegges Ansicht passieren könnte. Und was er vorschlägt, um auch der Armut junger Menschen vorzubeugen.
    7 min
  • Stromausfall in Spanien und Portugal: Diese Lehren müssen gezogen werden
    Nach dem massiven Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel ist die Stromversorgung in Spanien zu 99,16 Prozent wiederhergestellt, das hat der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica mitgeteilt. Durch den Stromausfall wurden gestern Spanien und Portugal so gut wie lahmgelegt. Vom Flugbetrieb über den Nahverkehr bis hin zur Telekommunikation und dem Geldabheben: in allen Bereichen des Lebens waren die Folgen zu spüren.
    Warum so etwas passieren kann und welche Lehren man ziehen muss, erklärt Herbert Saurugg im Interview bei SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem. Saurugg ist internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte und Präsident einer gemeinnützigen Organisation in Österreich, der Gesellschaft für Krisenvorsorge.
    5 min

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