SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Gebrauchtwagenkauf: Darauf sollten sie achten
    Ganz ohne Auto von A nach B kommen? Das ist in vielen Regionen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schwierig. Dann muss eben doch das eigene Auto her. Viele Menschen, die nicht so viel Geld für ein Auto ausgeben können oder wollen, entscheiden sich für einen Gebrauchtwagen.
    Und da gibt’s eine gute Nachricht: Gebrauchte sind wieder etwas günstiger als zum Beispiel noch vor zwei Jahren. Wie teuer ein vernünftiger Gebrauchtwagen ist, hänge natürlich von der Autoklasse ab, sagt Saidi Sulilatu, Chefredakteur von "Finanztip", in SWR Aktuell. Mit durchschnittlich 18.600 Euro sei der Preis leicht zurückgegangen gegenüber dem Jahr 2022, als die Gebrauchtwagenpreise wegen der Inflation sehr stark gestiegen waren.
    Richtig günstig sind gebrauchte Autos nicht
    Nach Einschätzung Sulilatus zahlen jüngere Leute fast 10.000 Euro für ihren ersten Gebrauchten. Richtig günstig sei das nicht, aber zumindest sei der Preis nicht mehr weiter gestiegen.
    Wo kaufe ich: Privat oder beim Händler?
    "Man muss sich anschauen, wie groß die Preisunterschiede zwischen Händlerangeboten und Privatangeboten sind - um ein Gefühl dafür zu haben, wieviel man spart, wenn man das Risiko eines Privatkaufs eingeht." Entscheidet man sich für einen Privatkauf, dann sollte man sich nach Meinung von Sulilatu im Vorfeld "wirklich gut informieren".
    "Vier Augen sehen mehr als zwei, besonders beim Autokauf von privat"
    Am besten sei es, nach dem Prinzip "vier Augen sehen mehr als zwei", jemanden zur Probefahrt mitzunehmen, der sich gut auskennt. "Zudem kann man sich ein Übergabeprotokoll anfertigen lassen, in dem vorhandene Mängel aufgeführt sind. Das setzt den Verkäufer ein stückweit unter Druck." Wenn man sich nicht sicher sei, könne man den Wagen einer technischen Überprüfung unterziehen lassen. Das koste beispielswiese bei Dekra etwa 125 Euro.
    Auf was man beim Gebrauchtwagenkauf beim Händler achten sollte, darüber hat Saidi Sulilatu mit SWR Aktuell-Moderatorin Julia Kretschmer gesprochen.
    6 min
  • 90 Jahre Monopoly - obwohl: "Das Spiel ist eigentlich langweilig"
    Die eigene Marktmacht ausbauen, andere ausbooten und möglichst viel Gewinn einstreichen - "Monopoly" gilt als Spekulanten-Spiel schlechthin. Dabei hatte die Sozial-Reformerin Lizzie Magie, die die Spielidee 1904 patentieren ließ, das Gegenteil im Sinn: Ihr Brettspiel sollte Kapitalismus-Kritik sein und spielerisch zu Kooperation und Gleichberechtigung ermuntern. Bis heute zocken Millionen Menschen mit dem Monopoly-Geld um die besten Straßenzüge - mittlerweile auch online. Die Vermarktung des Spieleklassikers ist selbst ein kapitalistisches Lehrstück zum Thema Profitsteigerung - und das seit 1935, also seit mittlerweile 90 Jahren.
    Faszination kommt von Emotionalität
    Jens Junge von der SRH University erklärt die Erfolgsgeschichte des Spiels nicht durch den ansprechenden Spielaufbau. Schon nach zehn Minuten jeder Partie sei eigentlich klar, wer gewinnen wird – und das auch nur durch Würfelglück.
    Das Spiel ist eigentlich langweilig.

    Quelle: Jens Junge, Direktor des Instituts für Ludologie an der SRH University Berlin

    Er glaubt aber, dass die Überspitzung des kapitalistischen Systems Gefühle in uns weckt, die entscheidend zum Erfolg beigetragen haben: "Beim Spielen sind ja die Emotionen ganz entscheidend wichtig", erklärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler. Diese seien in der negativen Spielvariante sehr stark – womöglich stärker als in der von Lizzie Magie entwickelten positiven Spielweise.
    "Einheitssteuer" - das umgekehrte Konzept zum heutigen "Monopoly"
    Wer ein Spielfeld besitzt, darf in der ursprünglichen Version nicht den anderen Spielerinnen und Spielern Geld abknüpfen, die darauf landen, sondern muss ordentlich Abgaben dafür zahlen, mit diesem Spielfeld zu wirtschaften. Am Ende sollten alle gewinnen - ein kooperativer, anti-monopolistischer Spielansatz - durchgesetzt hat sich aber der Ansatz, andere monopolistisch in die Pfanne zu hauen. Das hat die Industrie erkannt, vermarktet und damit die eigentliche Erfinderin um ihren Ruhm gebracht, denn über Jahrzehnte war ihr Anteil an der Erfindung des Spiels vergessen.
    Wurzeln in Kapitalismus-Kritik des 19. Jahrhunderts
    Die ganze Geschichte beginnt schon über 40 Jahre vor dem Erscheinen der ersten Ausgabe, wie wir sie kennen. Ende des 19. Jahrhunderts gibt es in den Vereinigten Staaten einen einflussreichen Ökonomen. Er heißt Henry George und vertritt die Idee einer Einheitssteuer. Die Idee: Land - also Grundbesitz - und natürliche Ressourcen gehören allen, also der Gesellschaft insgesamt. Wer damit wirtschaften will, muss entsprechend eine saftige Steuer - die Einheitssteuer - zahlen. George ist 1897 gestorben, seine Idee aber lebte im 20. Jahrhundert weiter, auch dank feuriger Anhängerinnen wie Lizzie Magie.  In einem Artikel der Tageszeitung "Kalamanzoo Gazette" aus dem Jahr 1909 ist von ihr zu lesen:
    Ich bin froh, dass man mir beigebracht hat, wie man selbst denkt, statt mir beizubringen, was ich zu denken habe.

    Quelle: Lizzie Magie, eigentliche Erfinderin des Monopoly-Spielkonzepts

    Magie stammt aus einer schottischen Einwanderer-Familie. Auf Bildern ist sie mit dichten, schwarzen Locken und markanten Augenbrauen zu sehen. Sie bleibt lange unverheiratet und arbeitet als Stenographin. Sie schreibt aber auch Essays, Kurzgeschichten, Gedichte und irgendwann hat sie die Idee für ein Spiel, das Menschen vermitteln sollte, wie die Einheitssteuer in der Praxis aussehen könnte.
    8 min
  • Filmtipp: Schneewittchen im neuen Gewand - mit politischen Problemen
    Fast 90 Jahre ist das Zeichentrick-Original schon alt. Walt Disney selbst war damals noch der Produzent, als 1937 der Film "Schneewittchen und die sieben Zwerge" erschienen ist. Das American Film Institute zählt ihn zu den 100 besten Filmen, die je in den Vereinigten Staaten entstanden sind.
    Neuauflage als Realfilm
    Nun hat der Disney-Konzern auch diesen Film als Realfilm des 21. Jahrhunderts neu aufgelegt. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch beschreibt Film-Kritikerin Anna Wollner die Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Neben Diskussionen um die Hautfarbe der Schneewittchen-Darstellerin fühlten sich kleinwüchsige Darsteller, wie der aus der Serie "Game of Thrones" bekannte Peter Dinklage, diskriminiert, weil Disney die sieben Zwerge per Computeranimation statt durch eine menschliche Besetzung zum Leben erweckt hat. Außerdem habe der Nahost-Konflikt am Set für Streit gesorgt.
    Film funktioniert für Fans
    Trotzdem, so Wollner, funktioniere der Film auf seine Weise - nämlich als Musical. Der Gesang habe sie überzeugt. Auch Fans von Märchenverfilmungen, die sich nah an der Grimm'schen Vorlage bewegen, kämen auf ihre Kosten. Außerdem gebe es Fans der klassischen Disney-Prinzessin - wer solche Figuren liebe, werde auch von Schneewittchen nicht enttäuscht.
    5 min
  • Kolumne: Eieiei!
    Viele empfinden Politik bisweilen als regelrechten Eiertanz – und selten haben sie für diese Meinung so gute Argumente wie in dieser Woche, meint Pascal Fournier in unserer Wochenend-Kolumne "Zwei Minuten".
    3 min
  • Frühstücks-Quarch: Was ist das wahre Glück?
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. In dieser Woche befasst er sich mit dem Thema Glück.
    Der 20. März gilt als "Tag des Glücks". Passend dazu wird an diesem Tag der alljährliche Weltglücksbericht veröffentlicht. Und der bestätigt in diesem Jahr: Die Finnen sind die glücklichste Bevölkerung der Erde und das schon zum achten Mal in Folge. Deutschland liegt auf Rang 22 und verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze.
    Glück ist schwer greifbar
    Aber wie lässt sich Glück messen? Nur schwer, meint Philosoph Christoph Quarch. "Glück ist ein sehr unscharfer Begriff. Es kann ein Zustand des Wohlbefindens sein oder aber ein glücklicher Zufall."
    Es sei ein großer Unterschied, ob man sich glücklich fühle oder tatsächlich glücklich ist, so Quarch. So lasse sich das Glücksempfinden durch äußere Faktoren generieren, ohne dass das Innere glücklich ist.
    Glück ist nicht nur, wenn wir uns einen Wunsch erfüllt haben. Sondern wenn wir erfüllt sind. Mit Sinn oder mit Liebe. Wenn wir uns und die Welt bejahen können und in einem wunschlos glücklichen Zustand sind.

    Quelle: Christoph Quarch, Philosoph und Buchautor

    Wie die Glücksforschung funktioniert, erklärt Christoph Quarch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    5 min
  • Studie: Kinder noch nie so viel gesessen wie heute
    Gut fünf Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie zeigt die KIT-Studie, dass die sportliche Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen schwer gelitten hat. Eine Gesamtauswertung der Daten soll in einigen Wochen vorliegen.
    Um Kinder und Bewegung geht es auch beim Kongress "Kinder bewegen" in Karlsruhe - organisiert vom Badischen Turner-Bund und dem Institut für Sport und Sportwissenschaft am KIT. "Wir haben bei Kindern eine um neun Prozent geringere Ausdauerleistungsfähigkeit festgestellt", sagt Institutsleiter Professor Alexander Woll. Besonders die Ausdauer sei für die Gesundheit ein ganz wichtiger Faktor.
    Eine gute Ausdauer ist ein Indikator für das Herzkreislaufsystem - und damit auch langfristig ein präventiver Faktor für die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen.

    Quelle: Alexander Woll, Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft am KIT

    Woll führt das auf Veränderungen bei den Bewegungsgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen zurück:
    Wir haben festgestellt, dass die sportliche Aktivität ungefähr auf dem gleichen Niveau wie vor zwanzig Jahren geblieben ist. Was sich verändert, ist die Sitz-Zeit. Das heißt, leichte körperliche Aktivitäten, wie gehen, wandern, draußen zu spielen haben abgenommen, während die Sitz-Zeiten zugenommen haben.

    Quelle: Alexander Woll, Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft am KIT

    Der eigentliche "Sport treiben" im Sportverein sei dagegen ungefähr gleichgeblieben.
    Welche Rolle der Medienkonsum dabei spielt und wie man Kinder wieder zu mehr Bewegung bringt, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler mit Alexander Woll gesprochen.
    6 min
  • Illegale Autorennen: Härtere Strafen, weniger aggressive Werbung, mehr Erziehung
    In Ludwigsburg sind zwei Frauen bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft haben sich wohl zwei Autofahrer ein illegales Rennen geliefert, eines der Autos ist mit dem Auto der Frauen kollidiert. Was treibt die Raser an? "Auf der einen Seite der Nervenkitzel - und andererseits die aggressive Werbung der Autoindustrie", sagt der Verkehrspsychologe Winfried Schmidt in SWR Aktuell.
    Die Autos werden immer schneller: "Wenn sie die Werbung anschauen, sprechen manche Marken besonders die Schnellfahrer an - obwohl in Deutschland aufgrund der Verkehrsdichte überhaupt nicht gerast werden kann." Viele Menschen hielten sich allerdings nicht an die Tempolimits.
    Hinzu kommt nach Ansicht von Schmidt noch die Personalknappheit in der Polizei.
    Die Verkehrsüberwachung ist ein Stiefkind geworden – nicht, weil die Polizei dies nicht möchte, sondern weil sie personell leider dazu nicht in der Lage ist.

    Quelle: Winfried Schmidt, Verkehrspsychologe, Mitglied im Psychologischen Arbeitskreis Sicherheit im Straßenverkehr

    Eine vernünftige Verkehrserziehung, schon in Kindergärten und Schulen
    Die Raser - überwiegend junge Männer - auf der Vernunftebene zu erreichen, funktioniere nicht, meint der Verkehrspsychologe: Es fehle eine vernünftige Verkehrserziehung im Kindergarten und in der Schule. Diese fände aus Kostengründen und Personalmangel "nur temporär" statt.
    In Fahrschulen gilt: "Hauptsache ich habe meine Lappen"
    Seiner Meinung nach müsste im Unterricht ein Verkehrsunterricht stattfinden. In der Fahrschule sei es zu spät für Verkehrserziehung. Potenzielle Raser besuchten die Fahrschule nach dem Motto, "der kann uns viel erzählen, wir haben das Auto schon bestellt oder es steht schon vor der Tür - Hauptsache ich habe meinen Lappen".
    Ob den Rasern überhaupt bewusst ist, dass sie andere Menschen gefährden und warum er für härtere Strafen ist, darüber hat Winfried Schmidt mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler gesprochen.
    7 min
  • Ständig müde? Das steckt hinter der Frühjahrsmüdigkeit
    Die ersten Frühlingsblumen blühen schon - wir Menschen dagegen fühlen uns häufig nicht besonders blühend, sondern schlapp und ohne Energie. Ein typischer Fall von Frühjahrsmüdigkeit!
    "Wärmere Temperaturen führen häufig dazu, dass der Blutdruck absackt und dann fühlen wir uns nicht so fit", weiß Arzt und Journalist Lothar Zimmermann. Außerdem stelle sich unser Körper hormonell um – statt des Schlafhormons produziere der Körper mehr Glückshormone. Und auch die Zeitumstellung erfordert Energie.
    Die Zeitumstellung im Frühjahr stresst den Körper deutlich stärker als man denkt.

    Quelle: Lothar Zimmermann, Arzt und Journalist

    Habe man ein gesundes Herz, könne man diese Umstellungsprozesse aber gut wegstecken, so Zimmermann. Wichtig sei es, den Körper dabei zu unterstützen. Wie das gelingt, erklärt der Mediziner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Julia Kretschmer.
    5 min
  • Wie Kühe weniger rülpsen.
    Rülpsende Kühe sind ein Problem fürs Klima, denn sie stoßen Methan aus. Methan ist für das Klima rund 28-mal schädlicher als CO2. Dementsprechend wirkt sich die Tierhaltung negativ auf die Klimabilanz aus. Ein Wiederkäuer rülpst bis zu 200 Liter Methan pro Tag.
    "Das Methan wird im Panzen gebildet. Es ist nicht möglich die Methanemission im Panzen komplett zu reduzieren, aber Anteile kann man reduzieren", sagt Christian Koch, Leiter der Landwirtschaftlichen Versuchsstation Rheinland-Pfalz, Hofgut Neumühle. Möglich ist das durch einen speziellen Futterzusatz. Dieser könne die Methanemission eines Wiederkäuers um 15-20 Prozent reduzieren, so Koch. Studien zeigten seiner Aussage nach, keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen für das Tier, auch die Milchqualität leide nicht unter dem Zusatz.
    Das Thema werde unter Landwirten stark diskutiert. "Auch Molkereien haben ein großes Interesse daran, ihren Emissions-Fußabdruck zu reduzieren." Warum die Haltung von Wiederkäuern nicht nur schlecht, sondern auch gut fürs Klima ist, beschreibt Christian Koch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
    6 min
  • Israelischer Historiker zu Gaza: "Ein Gefühl, dass alles auseinander fällt"
    Erst nächtliche Bombardements, dann startet die israelische Armee eine neue Bodenoffensive. Im Gazastreifen ist der Krieg zurück. Mindestens 40 Menschen sollen in der Nacht getötet worden sein. Darunter auch Kinder. Mit Blick auf die dramatische Lage im Gazastreifen kann man sich nur schwer patriotisch fühlen als Israeli, sagt der israelische Historiker und Autor Tom Segev.
    Israel fordert Geiselfreilassung
    Die israelische Regierung will mit den umfangreichen Angriffen den Druck auf die Terrormiliz Hamas erhöhen und fordert, die verbliebenen Geiseln frei zu lassen. „Die Zeit spielt hier eine große Rolle. Wenn man so weiter macht, kommt man in eine Situation, in der die Geiseln nicht mehr am Leben sind". Das Vorgehen Netanjahus, die verschiedenen innenpolitischen Themen – er könne nicht sagen, wohin das führe, so Segev. "Im Moment ist es ein Gefühl, dass alles auseinander fällt."
    Der Krieg zwischen Israel und der Hamas und der anhaltende Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern sei so komplex, dass es kaum eine Lösung gebe, so der Historiker und fügt hinzu, dass Europa sich außerdem nicht viel Mühe gebe.
    Es ist nicht viel zu erwarten von Europa. In den letzten Jahrzehnten unterdrückt Israel die palästinensische Bevölkerung in den besetzten Gebieten und die Welt guckt einfach weg.

    Quelle: Tom Segev, israelischer Historiker und Autor

    Warum es seiner Meinung nach keine Zweistaatenlösung geben kann, erklärt der israelische Historiker Tom Segev im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn.
    8 min

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