SWR Aktuell Im Gespräch

SWR Aktuell Im Gespräch

By SWR AktuellNews
Download on the App Store

SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Hermann-Hesse-Bahn bald startklar: In 60 Minuten von Calw nach Stuttgart
    In Calw im Nordschwarzwald haben Bahn-Fans und auch der Landkreis lange Zeit für eine Wiederbelebung der stillgelegten Hermann-Hesse-Bahn gekämpft - mit Erfolg: "2025 ist es soweit", freut sich Holger Schwolow, der Technische Geschäftsführer des Zweckverbandes Hermann-Hesse-Bahn. In rund 60 Minuten wird man dann bequem von Calw nach Stuttgart fahren können.
    Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex erklärt Holger Schwolow, dass Planung und Bau nicht einfach waren: "Es ist eine sehr anspruchsvolle Topographie! Böschungen mit Stützwänden, Dämme, die sich mit Straßen kreuzen - man braucht also Brücken. Zudem mussten viele alte Bauwerke instandgesetzt werden".
    Und auch ein kleines Tier hat der Realisierung immer mal wieder im Weg gestanden: Fledermäuse, die sich in den stillgelegten Tunneln eingenistet hatten. Hören Sie im Audio, wie die Flattermänner überredet wurden, sich neue Wohnungen zu suchen - und so der Weg für die Hermann-Hesse-Bahn wieder frei wurde.
    6 min
  • Weniger Inlandsflüge: Video-Konferenzen ersetzen Flugreisen
    Insgesamt hätten sich die Passagierzahlen seit dem Corona-Einbruch erholt, so Land - "allerdings liegen sie noch immer sehr deutlich unter dem bisherigen Rekordjahr 2019: Damals sind laut Statistischem Bundesamt knapp 230 Millionen Passagiere in Deutschland gestartet oder gelandet - im vergangenen Jahr waren es nur 185 Millionen Passagiere, also ein Minus von fast zwanzig Prozent."
    Erst 2027 wieder so viele Passagiere, wie vor der Corona
    Nach Einschätzung unserer Wirtschaftsredakteurin wird Deutschland auch in diesem Jahr noch nicht das Vor-Krisenniveau erreichen: "Die Deutsche Flugsicherung rechnet damit, dass erst im Jahr 2027 wieder so viel geflogen wird, wie vor der Pandemie."
    Ganz anders die Preisentwicklung: Während die Passagierzahlen gesunken sind, sind die Flugpreise gestiegen: "Die Statistiker warnen zwar, dass ein Preisvergleich nicht ganz einfach sei, da es 2020 und 2021 zeitweise kaum bis keine Flüge gab. Aber unter diesem Vorbehalt kann man sagen, dass sich Flüge in den letzten fünf Jahren um gut 50 Prozent verteuert haben." - Welche Flüge sich am stärksten verteuert haben und was die Lieblingsflugziele der Deutschen sind, darüber hat Wirtschaftsredakteurin Tamara Land auch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem gesprochen.
    4 min
  • Westbalkan: Ukraine-Krieg bringt neue Dynamik in EU-Beitrittsprozesse
    Seit zehn Jahren läuft der sogenannte "Berlin Prozess" um den EU-Beitritt der Westbalkan-Staaten. Dass noch keines der sechs Länder EU-Mitglied ist, liegt nach Ansicht von Jakov Devcic von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung auch an den Ländern selbst: "Die Länder befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstufen", sagte der Leiter des Auslandsbüros in Belgrad in SWR Aktuell.
    Es fehle an Reformen, die zu langsam stattfänden. Zudem gebe es offene zwischenstaatliche Fragen, wie zwischen Serbien und dem Kosovo, wo Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkenne und damit die Entwicklungen zu einem EU-Beitritt verlangsame.
    Serbien liefert im Westbalkan meiste Munition an Ukraine
    Andererseits habe der Krieg in der Ukraine eine neue Dynamik gegeben, die auch der "Berlin Prozess" beschleunigen könne. Serbien unterhalte gute Beziehungen zu Russland und China, unterstütze gleichzeitig aber auch die Ukraine "massiv mit Munitionslieferungen und Waffenunterstützung. Insgesamt 90 Prozent der Waffenunterstützung aus dem gesamten Westbalkan kommt aus Serbien", so Devcic.
    Montenegro sei unter den Westbalkanländern Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien und Serbien "das Land mit guten Voraussetzungen, da es schnell Reformen umsetzen kann. Allerdings hat es noch große Herausforderungen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit." - Welche Möglichkeiten der "Berlin Prozess" zur Weiterentwicklung der Westbalkan-Staaten geben kann, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem mit Devcic gesprochen.
    6 min
  • Zukunft der Rente: Was bringt eine Altersvorsorge durch Aktien?
    Erste Details gibt es nun in einem Gesetzentwurf. Es basiert darauf, dass man über Jahrzehnte regelmäßig in Aktien spart und dieses Sparmodell soll vom Bund finanziell gefördert werden. Wie diese Förderung genau aussieht, wenn das Modell wie geplant 2026 an den Start gehen sollte, erklärt der Chefredakteur des Geld-Ratgebers "Finanztip", Saidi Sulilatu, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.
    SWR Aktuell: Auch wenn die Details noch nicht haarklein ausbuchstabiert sind: Wie soll das Ganze prinzipiell funktionieren?
    Saidi Sulilatu: Grundsätzlich geht es um ein Wertpapierdepot, das ich für die Altersvorsorge eröffne. Es muss also ein "extra" Depot sein, in das ich dann zum Beispiel einen Aktien-ETF reinlege oder auch andere Wertpapiere und dafür dann eine staatliche Förderung in Höhe von 20 Prozent bekomme. Das heißt also für jeden Euro bekomme ich 20 Cent dazu - grundsätzlich erst einmal bis maximal 3000 Euro im Jahr, sodass ich also maximal 600 Euro Grundförderung im Jahr bekomme. Das Schöne oder Interessante im Vergleich zum alten "Riester" ist, dass ich das dann zusätzlich - also nicht alternativ - auch noch von der Steuer absetzen kann, sodass sich quasi einen steuerlich absetzbaren und geförderten ETF-Sparplan oder sonstigen Wertpapier-Sparplan habe.
    Das hört sich schon mal besser an. Die Riester-Rente ist ja nur dann wirklich lukrativ, wenn man möglichst viele Kinder hat, für die man Zuschläge bekommt. Welche Rolle spielen Kinder, wenn überhaupt, denn bei diesen neuen Modellen?
    Sulilatu: Also die Kinder werden grundsätzlich nochmals gefördert, nämlich mit 25 Prozent pro Kind bis zur Grenze von 1200 Euro und 25 Prozent von 1200 sind 300 Euro. Das heißt, das ist eigentlich die alte Kinderzulage aus dem alten Modell. Ich bekomme 300 Euro pro Kind, und zwar für jedes Kind - egal, ob es vor oder nach 2008 geboren ist, was beim alten Modell eine Rolle gespielt hat. Das heißt diese 300 Euro pro Kind maximal kommen dann zusätzlich noch einmal obendrauf, was die Geschichte für Eltern durchaus nochmals attraktiver macht.
    Das sind sozusagen die positiven Aspekte. Nun weiß aber im Grunde jeder, dass Aktien zwar steigen, aber auch deutlich und schnell fallen können. Bedeutet das letztlich nicht, dass das Altersvorsorge-Depot auch mit einem ziemlichen Risiko verbunden ist?
    Sulilatu: Ja, grundsätzlich lässt sich das schon sagen, dass ein Altersvorsorge-Depot riskant ist - je nach dem, was für Wertpapiere ich da reinstecke, denn ich kann ja auch Einzelaktien reinstecken. Das wäre natürlich dann schon relativ riskant, vor allem, wenn es nur wenige Einzelaktien-Werte sind. Grundsätzlich sind beim Thema Aktien immer Schwankungen drin und das Depot kann natürlich auch in die Verlustzone gehen. Andererseits ist ganz klar: Wenn wir über einen weltweit, breit gestreuten Aktien-ETF reden und ich dieses Altersvorsorge-Depot 15, 20 oder noch mehr Jahre betreibe, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich nicht nur ein bisschen, sondern sehr deutlich im Plus bin. Ja, es ist ein Risiko dabei, aber gleichzeitig steckt in diesem Risiko eine große Chance, denn das war eines der großen Probleme beim alten Riester-Modell: dass dort letztendlich keine Renditen und kaum Gewinn für die Sparer drin war, weil die Geldanlage viel zu sicherheitsorientiert war, dass sich damit kaum die Inflation schlagen ließ. Das lässt sich hingegen bei langen Zeiträumen mit so einem Altersvorsorge-Depot, insbesondere wenn es auf ETFs basiert, sicherlich sehr gut machen.
    Das ist aber dann doch einen Haken: Letztendlich lohnt sich das doch eigentlich nur, wenn man spätestens mit 30 oder 40 anfängt, oder?
    Sulilatu: Bei "Finanztip" raten wir immer, solche Aktien-ETFs mindestens 15 Jahre zu besparen. Das heißt: Ja, für jemanden, der kurz vor der Rente steht, ist das Modell wahrscheinlich eher weniger geeignet - es sei denn, man bekommt noch eine sehr hohe Förderung für wenige Jahre. Es ist aber tatsächlich durchaus noch für jemanden geeignet, der irgendwo zwischen 40 und vielleicht 50 ist, anfängt und das dann auch bis 67 durchhält.
    6 min
  • Reisezeit Herbstferien: Warum Flugscham nicht hilft
    In Reinland-Pfalz beginnen die Herbstferien, in Baden-Württemberg stehen sie kurz bevor. Vielleicht ist das nicht die Hauptzeit für Flugreisen – aber doch ein Anlass, nachzufragen, ob „Flugscham“ noch ein Thema ist? Der Begriff bezeichnet ein unangenehmes Gefühl, das manche Menschen empfinden, wenn sie Verkehrsflugzeuge benutzen. Und zwar wegen der Folgen für die Umwelt. Der Tourismus- und Mobilitätsforscher Stefan Gössling von der Linnaeus Universität in Schweden sagt in SWR Aktuell, dass es einen Paradigmenwechsel brauche, um mehr Bewusstsein für die Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs zu schaffen: "Scham ist etwas Problematisches. Wir wollen nicht, dass Leute sich schämen müssen für das, was sie tun. Wir wollen vielmehr eine positive Vision der Zukunft. Das bedeutet, dass man Dinge gerne tut und dass man sich wohl dabei fühlt." Allerdings gebe es etwa ein Drittel in der Bevölkerung, das alle Umweltthemen ablehne. „Die werden Sie niemals dahinbekommen, Dinge anders zu machen, es sei denn durch direkten oder indirekten Zwang.“ Dagegen sei "eine breite Mitte" Umweltthemen gegenüber aufgeschlossen. "Man muss die aber auch mit positiven Visionen dahinbekommen." Welche das sein können, darüber hat Stefan Gössling mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler gesprochen.
    7 min
  • Kolumne: Die Helden der "Guten Sache"
    In dieser Woche wurden die Nobelpreise verliehen worden. Die meisten der Wissenschaftler sind der Öffentlichkeit nicht bekannt und trotzdem schaffen sie Sensationen, die unser Leben besser machen. Zum Beispiel im Bereich Medizin, im Kampf gegen Krebs und Autoimmunkrankheiten. Unser Kolumnist Gerhard Leitner findet: das sind die echten Helden unserer Zeit
    2 min
  • "Der Buchspazierer": Wie gut ist die Bestseller-Verfilmung?
    Das Buch "Der Buchspazierer" von Carsten Henn erschien 2020 und wurde schnell zum Bestseller. In der Regel gilt: Wenn ein Buch Erfolg hat, dann wird es auch verfilmt. Und siehe da: Ab heute ist "Der Buchspazierer" auf der großen Leinwand zu sehen. Unsere Filmkritikerin Anna Wollner hat den Film schon gesehen und mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler darüber gesprochen.
    4 min
  • Vom Neckar-Schiff bis zur Bar: Stuttgart feiert die Wissenschaft
    Samstagabend geht’s los – dann feiert die baden-württembergische Landeshauptstadt zwölf Tage lang das Wissenschaftsfestival. Ines Aufrecht von der Stadt Stuttgart nennt in SWR Aktuell einige Highlights: "Im Rathaus haben wir den Science Day für Schulklassen. Wir eröffnen das Wissenschaftsfestival mit dem Buchautor Rangar Yogeshwar, wir haben auch eine Veranstaltung mit Judith Rakers zum Thema Zukunft der Wissenschaft." Außerdem ankert die MS Experimenta auf dem Neckar, an Bord Workshops für Nachwuchsforscher und auch das gibt es: "Science in the Bar" – das ist eine Veranstaltungsreihe mit Drinks und wissenschaftlichen Vorträgen. Ein Schwerpunkt des Wissenschaftsfestivals ist das Thema Künstliche Intelligenz – was dazu alles geboten wird, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg mit Ines Aufrecht gesprochen.
    12 min
  • Weltmädchentag: Alle 30 Sekunden wird ein Kind zwangsverheiratet
    Die erschreckende Zahl hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung errechnet. Heute, am Weltmädchentag, soll an diese und andere Schicksale sexueller Ausbeutung erinnert werden. Vor allem im südlichen Afrika ist das an der Tagesordnung, sagt Florian Westphal, der Chef der Kinderrechtsorganisation “Save the Children” in SWR Aktuell: "Diese Mädchen zwischen 10 und 17 Jahren werden mit deutlich älteren Ehemännern verheiratet, denen sie schutzlos ausgeliefert sind. Wir sehen, dass viele frühverheiratete Mädchen die Schule abbrechen. Sie werden früh schwanger und das führt häufig zu gesundheitlichen Komplikationen." In Ländern wie Tschad, dem Südsudan oder der Zentralafrikanischen Republik bringe jedes vierte Mädchen unter 18 Jahren ein Kind zu Welt. Was aber können wir im reichen Deutschland dagegen tun? Das hat SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg Florian Westphal gefragt.
    5 min
  • Laschet: Politik in der ersten Reihe kann mörderisch sein
    Armin Laschet ist heute einfacher CDU-Bundestagsabgeordneter aus Aachen. Dabei hatte er bis 2021 eine steile Politikerkarriere: er war Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, CDU-Parteichef - und: der letzte Kanzlerkandidat der Union vor Friedrich Merz. Als solcher war er massivem Druck ausgesetzt. Im Wahlkampf lachte er bei einem Termin nach der Flutkatastrophe an Ahr und Erft an unpassender Stelle, das Foto löste einen Shitstorm aus. Dazu kamen ständige Sticheleien vom internen Konkurrenten Markus Söder (CSU). Laschet scheiterte und macht trotzdem weiter.
    Respekt für Kevin Kühnert
    In dieser Woche hat der bisherige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert seinen Rückzug aus dem Amt und dem Bundestag aus gesundheitlichen Gründen erklärt. Laschet zeigt sich betroffen, dass Kühnert mit nur 35 Jahren aus der Politik aussteigt. "Er war ja ein Vollblutpolitiker, der sich immer ins Gefecht gestürzt hat," sagt Laschet. "Und dann sieht man auch, was die Politik und unsere Lebensart, unsere ständige Präsenz, auch an gesundheitlichen Schäden hervorrufen kann".
    Auf die Frage, wie mörderisch das politische Geschäft in der ersten Reihe inzwischen ist, sagt Laschet im ARD Interview der Woche: "Ja, das ist es. Ich habe vielleicht das Glück gehabt, dass das bei mir nie gesundheitlich erkennbare Schäden hervorgerufen hat." Als Kanzlerkandidat der Union sei er Anfeindungen und Hass ausgesetzt gewesen, berichtet Laschet und fügt hinzu. "Aber das ist so. Ich klage da nicht drüber. Aber man muss das wissen, wenn man in solchen Funktionen tätig ist."
    Laschet rät Kanzlerkandidat Merz: auch mal lachen
    Der aktuelle Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz, wird jetzt ein Jahr unter intensiver Beobachtung stehen. Armin Laschet weiß, was das bedeutet. Ein unbedachtes Lachen im falschen Moment hat ihn Glaubwürdigkeit und vielleicht auch den Wahlsieg gekostet. Trotzdem rät er Merz vom Lachen nicht ab. "Na ja, ich finde, ab und an sollte man auch freundlich sein und lachen."
    In seinem Wahlkampf hat Laschet auch unter den ständigen Seitenhieben von CSU-Chef Markus Söder gelitten, der sich für den besseren Kanzlerkandidaten hielt. Jetzt sagt Söder, er sei fein damit, dass Merz der Kanzlerkandidat der Union für 2025 ist. Laschet hofft, dass Söder loyal bleibt, setzt aber im ARD Interview der Woche auch eine Spitze gegen Söder: "Ich bin noch nicht sicher, ob er nicht auch heute glaubt, dass er der Bessere ist. Aber es kann halt nur einen geben. Und Union, heißt CDU und CSU, müssen sich verständigen. Aber alle haben die Lehre aus 2021 verstanden: Zerstrittene Parteien werden nicht gewählt. Und ich glaube, das weiß auch Markus Söder."
    Koalitionsmöglichkeiten offenhalten
    Laschet hält nichts vom Kurs des CSU-Chefs Markus Söder, der ein Bündnis mit den Grünen auf Bundesebene ausschließt, ja sogar sein Veto angedroht hat. Der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen befürchtet, dass das den Verhandlungsspielraum einengt. Im ARD Interview der Woche argumentiert er: "Wenn man heute schon, sagt: DIE schon mal auf gar keinen Fall. AfD auch auf gar keinen Fall, was richtig ist, BSW auf Bundesebene auch auf gar keinen Fall. Ja, dann bleibt ja am Ende nur die SPD. Und sich auf die festzulegen, halte ich nicht für besonders klug." Laschet verweist auch auf die funktionierenden schwarz-grünen Regierungen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein und grün-schwarz in Baden-Württemberg.
    Kein AfD-Verbot
    Armin Laschet hat im Parlament viel Beifall bekommen für seine klaren Worte zur AfD. Er sieht in ihr eine Gefahr für die Demokratie, hält aber nichts davon, die Partei zu verbieten. Ein Verbotsverfahren sei aussichtslos und würde der AfD mehr nutzen als schaden. Marco Wanderwitz (CDU) und 37 Abgeordnete mehrerer Fraktionen wollen aus dem Bundestag heraus ein Verbotsverfahren gegen die AfD anstoßen. Laschet sagt dazu: "Das ist ein legitimes Anliegen. Ich habe mit ihm lange über die Frage diskutiert. Er hatte auch versucht, mich zu bewegen, da mitzumachen. Ich verstehe seine Argumente. Aber ich glaube, ich habe bessere."
    Das ARD Interview der Woche hat Hauptstadtkorrespondentin Eva Ellermann geführt.
    25 min

About SWR Aktuell Im Gespräch

From the publisher's feed

Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.