SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Matcha Latte - So wird der heiße Trend-Drink wirklich gesund
    Es sieht nicht so lecker aus, ein bisschen wie Spinatsuppe - aber Matcha Latte ist inzwischen der absolute Trend-Drink in vielen Coffee-Shops und Kaffeehäusern. Das grüne Pulver darin wird aus der Teepflanze hergestellt, aus der auch grüner, weißer und schwarzer Tee gewonnen werden. Was kann Matcha Latte wirklich? "Matcha ist ein Wachmacher, ähnlich wie Kaffee", sagt Ernährungsberaterin Anna Dandekar in SWR Aktuell.
    Matcha macht langanhaltender wach als Kaffee
    Dabei sei Matcha ein besonders edler Tee: "Die Blätter werden handverlesen und haben ganz viele Aminosäuren, weshalb er auch so teuer ist." Matcha enthalte doppelt so viel Koffein wie grüner Tee und damit ein kleines bisschen mehr als Kaffee. "Er macht jedoch langsamer, aber dafür langanhaltender wach", so die Ernährungsberaterin. Wie man das ihrer Ansicht nach "gesündeste Energie-Getränk" am besten zubereitet, darüber hat Anna Dandekar mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel gesprochen.
    5 min
  • Neuer Bahn-Fahrplan: So spare ich beim Ticket-Kauf Geld
    Bahnreisende können seit dieser Woche Fahrten für den neuen Fahrplan ab Dezember buchen. Doch wie lange im voraus sollte beispielsweise der nächste Städtetrip im Frühjahr gebucht werden?
    "Grundsätzlich gilt, je früher ich buche, desto größer ist die Chance, einen Sparpreis oder einen Supersparpreis zu ergattern - wobei man wissen sollte, dass der Supersparpreis nicht storniert werden kann", sagt SWR-Bahnexperte Uwe Bettendorf in SWR Aktuell.
    Neues Angebot für Frühbucher
    "Frühbucher können ihre Tickets für inländische Fernverbindungen ab jetzt sogar schon zwölf Monate vor Reiseantritt buchen." - Wann es bei welcher Fahrt am günstigsten ist - und ob man bei Kombi-Tickets immer spart, unter anderem darüber hat SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem mit Uwe Bettendorf gesprochen.
    4 min
  • Kolumne: Ein Ave Maria für Donald Trump
    Nicht mehr lange und Amerika wählt einen neuen Präsidenten - oder eine neue Präsidentin. Donald Trump bewirbt sich für das Amt. Dabei würde eine andere Rolle viel besser zu ihm passen, findet Constance Schirra in ihrer Wochenende-Kolumne "Zwei Minuten".
    3 min
  • Frühstücks-Quarch: Das Lesen darf uns nicht verloren gehen
    Die Deutschen lesen immer weniger. Das zeigt eine Studie des Statistischen Bundesamts anlässlich der Frankfurter Buchmesse. Was macht es mit einer Gesellschaft, wenn immer weniger gelesen wird?
    "Wenn wir nicht mehr lesen, dann verflacht die Sprache. Und wenn unsere Sprache verflacht ist, verlieren wir den Zugang zu uns selbst und zur Welt", meint der Philosoph und Autor Christoph Quarch. SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem hat mit ihm gesprochen.
    6 min
  • Test der 4-Tage-Woche: "Erfahrungen überwiegend positiv"
    Eine 4-Tage-Woche wäre auf dem Arbeitsmarkt das vielleicht größte Vorhaben seit der Einführung der 35-Stunden-Woche. Könnte sie das Modell der Zukunft sein - oder würde sie die deutsche Wirtschaft in den Abgrund reißen? Um das zu beantworten, benötigt man belastbare Daten.
    Ein halbes Jahr lang haben mehr als 40 Firmen in Deutschland die 4-Tage-Woche getestet. Die Uni Münster hat die Pilot-Studie dazu ausgewertet. Das Fazit von Projektleiterin Julia Backmann: "Die Erfahrungen waren überwiegend positiv. 73 Prozent der Unternehmen möchten die 4-Tage-Woche fortführen". Auf Seiten der Mitarbeitenden habe der Vergleich zwischen zwei Gruppen mit 4-, bzw. 5-Tage-Woche ergeben, dass der Stress abgenommen, die Produktivität gestiegen und der Schlaf besser geworden sei - bei einem Tag weniger Arbeiten.
    Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex hat mit Julia Backmann auch darüber gesprochen, ob die 4-Tage-Woche für alle Unternehmen gleichermaßen geeignet wäre - und ob die Studie einen Beitrag zur Versachlichung des heiß umstrittenen Themas leisten kann. Wie sich die 4-Tage-Woche auf den Verdienst der Beschäftigten ausgewirkt hat, erfahren Sie ebenfalls im Interview.
    5 min
  • Scholz-Biden-Treffen: Könnte sich Haltung gegenüber Ukraine-Politik ändern?
    Die Ukraine will weitreichende Waffen aus dem Westen auf russischem Gebiet einsetzen. Die westlichen Partner wollen das bisher nicht. USA-Expertin Laura von Daniels von der Stiftung Wissenschaft und Politik, geht nicht davon aus, dass sich an dieser Haltung beim Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz und US-Präsident Joe Biden etwas ändern wird.
    Die Leiterin der Forschungsgruppe Amerika sagte in SWR Aktuell: "Im Vorfeld wurde über jedes Maß betont, wie eng Scholz und Biden miteinander kooperieren und harmonieren. Für mich ist das ein starkes Signal in die Richtung, dass man eben auch bei diesen Kernfragen des transatlantischen Verhältnisses weiter an den bestehenden Positionen festhält. Von einer größeren Veränderung würde ich vor den US-Wahlen nicht ausgehen."
    Europa muss US-Wahlausgang im Blick behalten
    Für Europa sei es wichtig, in diesen Fragen, sowohl mit Frankreich als wichtigem Partner in der EU und Großbritannien außerhalb der EU gemeinsam, mit dem US-Präsidenten die Überlegungen anzustrengen und zu schauen, was die Zukunft der Ukraine sei - auch über den Wahltag in den USA hinaus: "Es muss auch mitgedacht werden, was die verschiedenen Wahlausgänge in den USA bedeuten würden - wo dann die Verantwortung der Europäer liegt, um für die Sicherheit der Ukraine weiterhin die nötigen Maßnahmen zu treffen", so von Daniels. - Darüber und worum es bei dem Treffen von Scholz und Biden noch geht, hat SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem mit von Daniels gesprochen.
    6 min
  • Neues Buch "Weise Frauen": "Weisheit kann man erlernen und erleben"
    Heute ist Weltmenopause-Tag. Das Thema Wechseljahre soll raus aus der Tabuzone und mehr ins öffentliche Bewusstsein - dafür setzen sich zahlreiche Gruppen und AktivistInnen ein, und auch die Autorin Miriam Stein. Ihr erstes Buch über das Thema Menopause "Die gereizte Frau - was unsere Gesellschaft mit meinen Wechseljahren zu tun hat" war ein Bestseller. Jetzt hat sie nachgelegt: "Weise Frauen" heißt ihr aktuelles Buch.
    Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin hat Miriam Stein ihre Vorstellung von Weisheit formuliert: "Wissen kann man sich anlesen und es anhäufen - Weisheit kann man erlernen und erleben". Hören Sie im Interview, was Stein über die Verbindung zwischen Weisheit und Älterwerden denkt - und wie sie für mehr Wertschätzung und Anerkennung dieser Altersgruppe plädiert.
    6 min
  • Hormonersatz-Therapie in den Wechseljahren: "So wenig und so kurz wie möglich"
    Die Menopause ist eine Etappe der Wechseljahre und beschreibt den Zeitpunkt der letzten Monatsblutung einer Frau. Dennoch wird der Begriff oft synonym verwendet - zum Beispiel beim heutigen Weltmenopause-Tag. Eng damit verbunden ist das Thema Hormonersatz-Therapie: Damit kann Frauen geholfen werden, die unter unangenehmen Begleiterscheinungen der Wechseljahre leiden - Schlaflosigkeit, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Depressionen.
    "Quälende Hitzewallungen können so erfolgreich behandelt werden. 80 Prozent der Frauen merken dann nichts mehr davon oder sind nur leicht beeinträchtigt; sie schlafen besser, die Lebensqualität steigt", sagt Ulrike Till aus der SWR-Wissenschaftsredaktion. Allerdings gilt: "Hormone so wenig und so kurz wie möglich nehmen". Denn besonders für über 60-Jährige steigen damit gesundheitliche Risiken.
    Hören Sie im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem, warum die Hormonersatz-Therapie jahrelang zu Unrecht einen schlechten Ruf hatte - und warum sich jetzt sogar die deutsche Politik mit dem Thema Menopause beschäftigt.
    5 min
  • VDA-Chefin Müller: Brauchen schnelle Entscheidung bei E-Auto-Prämie
    Das private Auto von Hildegard Müller verrät viel über die E-Mobilität in Deutschland: Denn die Cheflobbyistin der Branche fährt hybrid und sagt dazu im ARD Interview der Woche. "Wenn ich mal längere Strecken fahren und nicht ganz sicher bin, ob ich das hinbekomme mit dem elektrischen Laden, klappt das dann auch."
    So wie die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie zögern viele in Deutschland bei der reinen Elektromobilität. Mehr noch: Laut einer Umfrage im Auftrag des Versicherers HUK Coburg entscheiden sich immer mehr E-Autofahrer dazu, wieder auf einen Verbrenner umzusteigen. Hildegard Müller sieht die Verantwortung auch in der Politik. Als Beispiele nennt sie die abrupte Rücknahme der Kaufprämie im vergangenen Jahr und fehlende Ladesäulen. "Die Leute überlegen: Ich muss mich von A nach B bewegen. Klappt das? Kann ich laden? Kann ich nicht laden? Und diese gesamte politische Diskussion derzeit verunsichert."
    "Wir erwarten klare und schnelle Signale"
    Damit meint die VDA-Chefin auch die gerade entfachte Diskussion über neue Kaufanreize für E-Autos. Erst vor einer Woche hatte die SPD diese in ihrem Strategiepapier angeregt. Zwar zeigt sich Hildegard Müller grundsätzlich offen, mahnt aber zu Tempo: "Dieses ‚Man müsste mal darüber nachdenken, ob und ab wann‘, führt erstmal dazu, dass die Leute abwarten", sagt Müller. "Wir erwarten jetzt klare und schnelle Signale, die zum Beispiel in der Frage einer KfZ-Steuerbefreiung für E-Autos liegen könnte." Statt langer Diskussionen bräuchte es schnelles Handeln. "Die Verbraucher wollen schnell wissen, woran sie genau sind."
    "Wir müssen unsere Probleme in den Griff bekommen"
    Tempo fordert Müller auch bei der Wachstumsinitiative: Ein Maßnahmenpaket, mit dem die Bundesregierung die Wirtschaft in Deutschland ankurbeln möchte. "Wir brauchen dringend diese Impulse, es geht nicht nur um die Automobilindustrie. Die gesamte Wirtschaft wartet", so Müller. Sie verweist auf eine BDI-Studie, wonach 20 Prozent der Industrieproduktion akut gefährdet ist. Am Ende bleibe aber auch die Wachstumsinitiative ein "Tropfen auf den heißen Stein". Langfristig brauche es mehr als Symptombekämpfung: "Wir müssen unsere Probleme in den Griff bekommen." Also etwa hohe Energiekosten und zu viel Bürokratie.
    Ein Verschlafen der deutschen Autohersteller beim Einstieg in die E-Mobilität möchte Müller nicht erkennen. "Von den Zahlen her kann ich das nicht unterstützen, wir sind der zweitgrößte Produzent von E-Autos weltweit. Sieben von zehn in Deutschland verkauften Autos sind von deutschen Herstellern." Allerdings: Größter Hersteller von E-Autos bleibt China. Laut einer Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey kommt die Mehrheit - nämlich fast zwei Drittel – aller weltweit produzierten Autos aus China. 2023 war demnach jedes zweite verkaufte E-Auto von einer chinesischen Marke.
    "Für viele wird sich die Welt gigantisch ändern"
    Gleichzeitig will der weltweit größte E-Autohersteller BYD aus China auch den deutschen Markt erobern: Firmenchefin Stella Li kündigte jüngst an, den Absatz in Deutschland in den kommenden sechs Monaten steigern zu wollen. Drohen die Chinesen, auch bald den deutschen E-Auto-Markt zu dominieren? "Ich bin da optimistischer, weil ich um die Qualität unserer Autos weiß. Wir stellen uns dem Wettbewerb", zeigt sich Müller hoffnungsvoll. Auch wenn es derzeit bei VW brodelt und der Konzern massiv Stellen kürzen will, Müller sieht darin eine Folge der Transformation: "Das ist jetzt auch der Abbau der bisherigen Verbrennertechnologie." Man könne nicht auf Elektro umsteigen und glauben, dass sich das nicht auf Arbeitsplätze auswirke. "Darauf haben wir immer hingewiesen." Müller erinnert auch an die mittelständische Zulieferindustrie: "Da wird sich für viele die Welt gigantisch ändern und nicht jeder findet ein neues Geschäftsmodell." Hildegard Müller glaubt trotzdem, dass die deutschen Autobauer die Transformation überleben. Sie möchte jedenfalls auch zukünftig ein deutsches Modell fahren. Dass sie irgendwann mal ein chinesisches E-Auto fährt, schließt sie nahezu aus: "Da müsste schon viel passieren."
    25 min
  • Autounfälle: Hohes Risiko für ältere und kleine Menschen
    Ältere und kleine Autoinsassen haben bei Unfällen ein deutlich höheres Verletzungsrisiko als jüngere und große Menschen. Das geht aus einer Studie der Unfallforschung der Versicherer hervor, die heute vorgestellt wurde. Kirstin Zeidler, Leiterin der Unfallforschung der Versicherer, sagt: "Gurte und Airbags sind absolute Lebensretter - aber sie können noch besser werden". Hören Sie im Interview, warum die Körpergröße und das Alter bei Unfällen eine Rolle spielen und wie die Forschung versucht, das zu ändern.
    7 min

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