SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Filmexpertin Wollner über "In Liebe, Eure Hilde": Ein eindrucksvoller, bewegender Film
    "In Liebe, Eure Hilde" heißt der Film des Regisseurs Andreas Dresen über die NS-Widerstandskämpferin Hilde Coppi. SWR Aktuell-Filmkritikerin Anna Wollner findet: "Das ist ein sehr ruhiges, aufrichtiges Drama - eindrucksvoll und bewegend". Erzählt wird es laut Wollner in zwei Zeitachsen. Zum einen geht es um Hildes Aktionen im Widerstand und zum anderen um ihre Liebe zu ihrem Ehemann Hans Coppi. Beide wurden 1942, bzw. 1943 von den Nazis ermordet.
    Hören Sie im Interview, welche Verbindungen die Filmkritikerin zur heutigen Zeit herstellt und worüber sie mit Regisseur Andreas Dresen und Hauptdarstellerin Liv Lisa Fries gesprochen hat.
    4 min
  • Skitourismus: Größer, höher, weiter - Ansprüche sind gestiegen
    "Es ist ein Trend, den wir schon seit mindestens dreißig Jahren beobachten", sagt Skitourismus-Experte Günther Aigner in SWR Aktuell. "Die Anzahl der Skigebiete wird immer weniger, da die Anzahl der Anbieter immer weniger wird - und die Anbieter, die noch auf dem Markt sind, werden größer."
    "Wir sind mit kleinen Skigebieten nicht mehr zufrieden"
    Einen Grund dafür sieht Aigner auch in den gestiegenen Kosten: Deshalb sei das Skifahren auch teuer geworden. Zudem hat sich nach Ansicht des Skitourismus-Experten das Anspruchsdenken in der Gesellschaft verändert: "Wir alle sind mit diesen kleinen Skigebieten nicht mehr zufrieden. Deshalb hören wir entweder ganz auf oder wir gehen in die größeren Skigebiete", so Aigner. - Welche Rolle das gestiegene Umweltbewusstsein der Skitouristen spielt, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem mit Günther Aigner gesprochen.
    4 min
  • Beiträge zur KfZ-Versicherung steigen - was tun?
    In diesen Tagen flattern Autobesitzern wieder die Beitragsrechnungen für die KfZ-Versicherung im nächsten Jahr ins Haus. Und manch einer erlebt dabei eine böse Überraschung. Denn obwohl man keinen Unfall hatte und der Schadensfreiheitsrabatt sinkt, wird die Versicherung teurer - zum Teil sogar deutlich. Noch bis Ende November kann man die Versicherung wechseln. Ob sich das lohnt?
    Darüber hat SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex mit Beate Bextermöller von der Stiftung Warentest gesprochen. "Wir bieten eine Einschätzung des Tarifs - etwa für 20-, 40- oder 70jährige Versicherungsnehmer. Wir sagen, was im Tarif drinsteckt - zum Beispiel, wie alt ist mein Auto, brauche ich bestimmte Leistungen noch", so Bextermöller. "Und es ist auch möglich, sich das individuell ausrechnen zu lassen".
    Hören Sie im Interview, was die Fachfrau zu den aktuellen Beitragserhöhungen sagt und welche Tipps sie hat, um die Versicherung auf einem optimalen und gleichzeitig günstigen Stand zu halten.
    4 min
  • BW-Shuttle: "Die digitale Antwort aufs Anruftaxi"
    Abends nach einer Feier nach Hause kommen oder sonntags ins Kino? In ländlichen Gegenden ist das ohne eigenes Auto oft nicht einfach. Das Land Baden-Württemberg will mit einem On-Demand-Angebot jetzt Abhilfe schaffen: Das BW-Shuttle "ist die moderne, digitale Antwort auf die bisherigen Anruftaxis", sagt Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg.
    Im Enzkreis in der Region Nordschwarzwald ist das Projekt heute vorgestellt worden.
    Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex erklärt Staatssekretärin Zimmer, wie das BW-Shuttle funktioniert, wie man es rufen kann und wann und wo es verfügbar ist. Erfahren Sie auch, wie einfach die Baden-Württemberger das Shuttle nutzen können, wenn sie ein ÖPNV- oder Deutschland-Ticket haben.
    7 min
  • Wohnungsnot bei Studierenden und Azubis: Das sind die Ursachen
    "Der Mietwohnungsmarkt ist sehr angespannt. Aufgrund der höheren Zinsen haben wir auch eine Verlagerung vom Eigentumsmarkt in den Mietwohnungsmarkt", sagt Michael Voigtländer vom IW zu den Ursachen. Das Problem werde an den günstigeren Wohnungssektor weitergebeben. Dazu steige die Einwohnerzahl in vielen Großstädten und gleichzeitig werde nicht genug gebaut: Das führe in der Summe dazu, dass die Mieten stark steigen. Was man auch sehen müsse sei, "dass Studierende mit vielen jungen Erwerbstätigen oder mit Fernpendlern konkurrieren, die oftmals zahlungskräftiger sind."
    Lösungsansatz: Programm für Einliegerwohnungen und Dachgeschosse ausbauen
    Einen Lösungsansatz sieht Voigtländer neben dem Wohnungsbau im Bestandswohnraum: "Es gibt sehr viele große Einfamilienhäuser, die nicht richtig genutzt werden - da wäre ein Programm für Einliegerwohnungen sicherlich spannend. Man könnte auch darüber nachdenken, Dachgeschosse besser auszubauen. Das wäre für Studierende oftmals interessant, da sie nicht viel Wohnraum brauchen", so Voigtländer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.
    5 min
  • Familienministerin Paus: Jugendstudie ist ein Auftrag für die Politik
    Die Jugendlichen in Deutschland zwischen 12 und 25 blicken insgesamt positiv in ihre Zukunft und auf die Gesellschaft. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Schell-Jugendstudie. Beruf, Schule, Partnerschaft und Familie sind den meisten Jugendlichen wichtig. Aber, sie haben Angst vor Krieg, dem Klimawandel oder einer zunehmenden Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft.
    SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner hat mit Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) über die Ergebnisse der Studie gesprochen. Hören Sie im Interview, was Paus aus den Ergebnissen der Studie für ihre politische Arbeit mitnimmt und wie sie darauf reagieren will, dass immer mehr junge Menschen die AfD wählen.
    6 min
  • Schäden durch Wetterextreme: Auf lange Sicht wäre es günstiger, vorzusorgen!
    Der Klimawandel bringt große Schäden, etwa durch Stürme oder Überschwemmungen, mit sich - das merken wir schon jetzt, auch hier in Deutschland. Eine Herausforderung für Versicherungen und Rückversicherer, wie die Munich Re!
    Im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wird der Umgang mit solchen Schäden genau beobachtet und berechnet. Dr. Christian Otto, Experte für die ökonomischen Folgen des Klimawandels, sagte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex, große Schadensereignisse könnten sich nicht nur in der betroffenen Region, sondern im ganzen Land negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken.
    Aber warum wird nicht mehr getan, um den Klimawandel aufzuhalten und in Anpassungsmaßnahmen zu investieren? "Eine Frage, die ich mir selbst häufig stelle", sagt der Experte. Er kann es sich nur so erklären: "Einzelne Haushalte sind nicht oft betroffen. Und wir neigen dazu, seltene Ereignisse erstmal zu verdrängen". Klar sei aber, dass es auf lange Sicht günstiger wäre, mehr und besser vorzusorgen.
    Hören Sie im Audio, warum Großbritannien uns beim Umgang mit Unwetterschäden voraus ist - und wie Christian Otto, er ist Vater von kleinen Kindern, auch sein Privatleben an die Herausforderung Klimawandel angepasst hat.
    7 min
  • Zu wenig Frauen in Führungspositionen - Was die Politik falsch macht
    "Unter den 160 Unternehmen, die an der Frankfurter Börse notiert sind, war jeder fünfte Vorstandsposten mit einer Frau besetzt, bei den vierzig großen DAX-Konzernen war jeder vierte Vorstandsposten mit einer Frau besetzt", sagt Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin der Allbright-Stiftung, die einmal im Jahr Studien zur Frauenquote in Führungspositionen veröffentlicht, in SWR Aktuell. Die Porsche-Holding sei das letzte Unternehmen unter den vierzig großen Konzernen, das noch einen rein männlichen Vorstand habe.
    Allerdings gebe es an der Spitze von Aufsichtsräten und Vorständen so gut wie keine Frauen. Im internationalen Vergleich könne Deutschland nicht aufholen und bleibe weit hinter Spitzenreiter Großbritannien zurück.
    Frauen werden Führungspositionen nicht zugetraut
    Am weitesten seien dennoch die großen internationalen Konzerne: "Diese haben am frühesten angefangen, Maßnahmen zu ergreifen, dass Frauen in Führungspositionen kommen - das geschieht nämlich in der Regel nicht von allein." Zu den Ursachen, sagt Ankersen: "Es fällt offensichtlich unheimlich schwer, Frauen diese Positionen zuzutrauen." Hinzu komme in Deutschland immer noch das Vereinbarkeitsthema von Karriere und Familie.
    Als größte Bremsen sieht sie das wenig konsequente Umsetzen der politischen Mittel:
    Die Politik setzt an das oberste Ende der Karriereleiter für die Vorstände und Aufsichtsräte eine Geschlechterquote. Aber an das untere Ende, in der Zeit zwischen 30 und 40 Jahren, wo die Karrieren an Fahrt aufnehmen, aber Frauen und Männer auch gleichzeitig ihre Familie gründen, tritt die Politik auf die Bremse, indem sie das Ehegattensplitting aufrechterhält, das die Aufteilung von Haus- und Familienarbeit wie in den 1950er Jahren fördert. Das ist kein guter Anreiz für eine Vollzeittätigkeit einer Frau, die aber oft in Deutschland die Voraussetzung für eine Führungskarriere ist.

    Quelle: Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin der Allbright-Stiftung

    Darüber und was ihrer Meinung nach geschehen müsste, hat Wiebke Ankersen mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem gesprochen.
    6 min
  • Stopp von Klassenfahrt-Zuschüssen in Berlin ein harter Dämpfer
    In SWR Aktuell sagte Himmelrath: "Es ist ein Signal, dass das, was außerhalb des Unterrichts stattfindet, offenbar nicht mehr ganz so wichtig und eher verzichtbar ist." Dies widerspreche jedoch der aktuellen Schulpolitik, bei der es sehr breit um eine Öffnung des Unterrichts nach Außen, um das Lernen an anderen Plätzen außerhalb des Klassenzimmers gehe. "Für all das ist der Schritt ein harter Dämpfer."

    Klassenfahrten sind keine reinen Spaßunternehmungen, sondern es geht um das Aufsuchen von außerschulischen Lernorten mit einer pädagogischen Implikation.

    Quelle: Armin Himmelrath, Bildungsjournalist und Sachbuchautor

    De facto habe man in allen Bundesländern Unterrichtsausfälle und einen Fachkräftemangel, den man in der täglichen Unterrichtsversorgung spüre. Insofern sei eine vorläufige Streichung von Klassenfahrten "so etwas wie ein bildungspolitischer Offenbarungseid" - denn dann sei die Frage, was überhaupt noch finanziert werden könne.
    Bei der Entscheidung gehe es um Vertragsabschlüsse von Klassenfahrten, die potenziell den Landeshaushalt belasten könnten, um Verträge für Klassenfahrten, die man jetzt für das kommende Jahr unterschreibe. "Wenn wir uns überlegen, in welcher Situation Lehrkräfte sind, die Klassenreisen und Klassenausflüge planen - die müssen oft lange im Voraus angeschoben werden - man redet jetzt schon über die Klassenfahrten im Jahr 2025 - wenn es jetzt zu einem Stopp kommt, dann sorgt das dafür, dass im kommenden Jahr wahrscheinlich eine große Lücke klaffen wird", so Himmelrath im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.
    6 min
  • Höhere Beiträge zur Pflegeversicherung: Was tun?
    In der Pflegeversicherung fehlt Geld und wir alle wissen: Die Kosten für Pflege steigen, wir werden immer älter und die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt zu. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat zwar versichert, dass die Pflegeversicherung nicht pleitegehen wird. Aber: Es gibt Milliardenlöcher bei der Finanzierung - mit der Folge, dass die Versicherung wohl teurer wird. Der Beitrag könnte um 0,3 Prozent steigen.
    Was das für einen durchschnittlichen Beitragszahler konkret bedeuten würde, hat SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel Saidi Sulilatu gefragt, er ist Chefredakteur beim Geld-Ratgeber "Finanztip".
    Hören Sie im Audio auch, welche Tipps Sulilatu für die private Altersvorsorge hat - und was er von privaten Pflegeversicherungen hält: "Ich muss sicher sein, dass ich die Beiträge auch zahlen kann, wenn meine Rente nicht so hoch ist. Sonst war alles für die Katz".
    6 min

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