SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Harris und Walz: Dreamteam mit echten Wahlchancen?
    Gestern hat sich Kamala Harris entschieden: Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin geht mit Tim Walz als Vize ins Rennen ums Weiße Haus. Walz ist aktuell Gouverneur von Minnesota. Beim ersten Auftritt an der Seite von Harris hat er sich offenbar gut geschlagen.
    Auf der großen Wahlkampf-Bühne in Philadelphia wurde viel gescherzt, gelacht und auch in Richtung der Republikaner gestichelt. Bei den Events von Biden wirkte die Stimmung teilweise noch gedämpft.
    Trifft Walz den Ton, der unentschlossene Wähler auf die Seite der Demokraten ziehen kann? Und harmoniert er mit Präsidentschaftskandidatin Harris? Das hat SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler mit Peter Modler besprochen, er ist Kommunikationsberater in Freiburg.
    3 min
  • Verkürzte Öffnungszeiten: Freibädern fehlt Personal
    Große Ferien, Sommerhitze – und das Freibad öffnet erst um 13 Uhr: Wegen Personalmangels haben viele Schwimmbäder ihre Öffnungszeiten eingeschränkt – sehr zum Ärger der Badegäste. Edgar Koslowski ist Vorsitzender des baden-württembergischen Landesverbandes Deutscher Schwimmmeister e. V. Er sagt in SWR Aktuell: "Als ich ein Kind war, haben die Bäder um 9 Uhr morgens aufgemacht und erst um 20 Uhr geschlossen. Aber heute sind die Öffnungszeiten viel kürzer. Das liegt am Personalmangel, aber auch an den Arbeitszeitbestimmungen." Denn die Rechtslage in Deutschland erlaubt maximal zehn Arbeitsstunden am Tag. "Und in dem Bereich müssen wir uns bewegen. Wenn ich länger aufhabe, brauche ich mehr Personal." Und das haben die meisten Kommunen nicht. Was die Betreiber unternehmen können, um den Badegästen trotzdem so lange Öffnungszeiten wie möglich zu bieten, darüber hat Edgar Koslowski mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex gesprochen.
    6 min
  • Seltsame Namen für Backwaren – warum das Brötchen plötzlich "Wuppi" heißt
    Früher in der Bäckerei haben wir Brötchen gekauft. Schrippen, Weckle oder meinetwegen noch Schusterjungen. Heute liegen Wuppis in der Auslage. Neben Kornknack, Glückskruste und Dinkelmatzen. Für manche wird der Einkauf zum Fremdscham-Event. Erst recht, wenn die Verkäuferin drei mal danebengreift, damit der Kunde mit hochrotem Kopf „Nein – bitte das… Bumhalbruxli“ sagen muss. Was ist da schiefgelaufen? Martin Reinhard, Landesinnungsmeister für das Württembergische Bäckerhandwerk, mit einem Erklärungsversuch: "Bei uns im Betrieb heißt ein Brötchen Langschläfer – einfach weil der Teig die Nacht über in der Kühlung ist und diesen Sachverhalt mit dem Namen vermitteln soll." Er stimme zu, dass es "ein paar Produkte" mit seltsamen Namen gebe. Überhand nehme dieser Trend aber seiner Ansicht nach nicht. "Mit dem Namen versucht man einfach, das Interesse für die Backwaren zu wecken", sagt der Bäckermeister Reinhard im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.
    7 min
  • Wassermangel in Griechenland: Das müssen Urlauber wissen
    Zweimal am Tag duschen und Hotelanlagen mit riesigen Schwimmbecken: Für viele Griechenland-Touristen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Wasser immer zur Verfügung steht. Gerade in den Sommermonaten wird aber immer deutlicher, dass das eben keine Selbstverständlichkeit ist. Viele Gemeinden in Griechenland haben den Notstand ausgerufen, weil die Wassertanks leer sind. Über den akuten Wassermangel in Griechenland hat SWR-Aktuell Moderator Bernhard Seiler mit unserem Korrespondenten Moritz Pompl in Athen gesprochen.
    4 min
  • Weltweiter Absturz der Börsen: War das ein echter Crash?
    Weltweit sind am Montag die Kurse an den Börsen eingebrochen. Der DAX war zunächst um bis zu 3,5 Prozent auf 17.036 Punkte abgesackt, den tiefsten Stand seit Februar. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich mit einem Minus von 2,6 Prozent aus dem Handel verabschiedet. Besonders hart hat es die Technologiewerte erwischt. Der Nasdaq-100-Index brach zwischenzeitlich um mehr als vier Prozentpunkte ein.
    Mögliche Gründe für Talfahrt an den Börsen
    Marktteilnehmer halten es für möglich, dass die US-Notenbank Federal Reserve den Zeitpunkt für rechtzeitige Zinssenkungen verpasst hat und den Leitzins zu spät senken könnte. Auch die unmittelbar drohende Eskalation des Krieges im Nahen Osten hielt viele Anlegerinnen und Anleger vom Aktienmarkt ab.
    Turnaround Tuesday?
    Kommt nach dem Kursbeben der vergangenen Tage jetzt die Kehrtwende? Die Wahrscheinlichkeit von Kursgewinnen an den Märkten nach einem Montag mit Verlusten steigt: An den Börsen wird das Phänomen als "Turnaround Tuesday" bezeichnet. In Japan hat der Nikkei nach seinen historischen Verlusten bereits einen Teil der Verluste von Montag wieder aufgeholt.
    Ob das eine notwendige Börsenkorrektur war oder schon ein Crash, hat SWR-Aktuell Moderator Bernhard Seiler von Martin Weber wissen wollen. Er ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und hat sich auf die Wirtschaftspsychologie spezialisiert.
    6 min
  • Rechte Ausschreitungen in Großbritannien: Wie entsteht ein Mob?
    Randalierende Rechtsextreme versuchen ein Hotel anzuzünden, in dem sich Asylsuchende aus Kriegsgebieten aufhalten. Es sind schreckliche Bilder, die in den letzten Tagen in Großbritannien entstanden sind.
    Die Proteste rechtsradikaler Gruppen nach dem tödlichen Messerangriff auf Kinder haben sich zu gewaltsamen Ausschreitungen entwickelt.
    Falschinformationen mit rassistischem Hintergrund
    Der Angriff in der Stadt Southport nahe Liverpool hat Großbritannien erschüttert. Im Internet wurden schnell Spekulationen und Falschinformationen über den Hintergrund des Verdächtigen verbreitet. Bereits unmittelbar nach der Tat randalierten in Southport Rechtsextreme und griffen unter anderem eine Moschee an.
    Wie sich so eine gewalttätige Massenbewegung formiert, erklärt Johannes Kieß im Gespräch mit SWR-Aktuell Moderator Bernhard Seiler. Er ist Experte für Rechtsextremismus sowie politische Mobilisierung an der Universität Leipzig.
    4 min
  • DAK-Hitzereport: Jeder Vierte klagt über Gesundheitsprobleme
    Temperaturen über 30 Grad, dazu eine hohe Luftfeuchtigkeit - so ein schwüles Sommerwetter wie in der vergangenen Woche schlägt schnell mal auf den Kreislauf. Man fühlt sich schlapp und müde und schon die kleinsten Tätigkeiten können dann anstrengend werden. So oder so ähnlich ging es in Deutschland in diesem Jahr schon fast jedem Vierten.
    Das zeigt der aktuelle Hitzereport der Krankenkasse DAK-Gesundheit: 24 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Hitze im laufenden Jahr gesundheitlich zu schaffen gemacht hat. "Besonders bei den über 60-Jährigen haben die Beschwerden im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen", so DAK-Sprecher, Rüdiger Scharf.
    Ältere Menschen nehmen gesundheitliche Probleme schneller wahr
    Er führt das darauf zurück, dass ältere Menschen sensibler auf Hitze reagierten und die Veränderungen schneller wahrnehmen würden als jüngere Menschen. Über die größten Gesundheitsgefahren durch Hitze und wo die DAK beim nationalen Hitzeschutzplan von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Nachbesserungsbedarf sieht, spricht SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer mit Rüdiger Scharf.
    7 min
  • Biowinzer: Regnerischer Sommer und hohe Temperaturen gefährden Erträge
    Die hohe Feuchtigkeit des bisher regenreichen Sommers und die hohen Temperaturen, vor allem in den Nächten, setzten den Reben und damit den Biowinzern zu, sagt Vincent Hürter vom Bundesverband Ökologischer Weinbau, Ecovin, in Oppenheim im Kreis Mainz-Bingen in SWR Aktuell. Beides seien ideale Bedingungen für Pilz-Krankheiten.
    Pflanzenschutzmittel für den biologischen Anbau wirkten im Gegensatz zu konventionellen Mitteln nur oberflächlich auf der Pflanze. - Was Biowinzer tun können, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph mit Hürter gesprochen.
    8 min
  • Goldwaschen lernen in der Alb: "Reich wird man dabei nicht"
    Gold war schon lange nicht mehr so wertvoll wie jetzt. Seit Monaten ist es auf Rekordhoch: Eine Unze, also gut 30 Gramm, werden an der Börse für knapp 2.500 Dollar gehandelt. Gold müsste man haben! Um es zu finden, muss man nicht nach Alaska oder Yukon reisen. Gold gibt es auch in Bächen und Flüssen hierzulande. Eigentlich muss man sich nur ins Wasser stellen und damit anfangen. Das klingt einfach - aber ist es das auch?
    Michael Leopold bietet in der Alb in Bad Herrenalb Kurse im Goldwaschen an. Reich werden könne man beim Goldwaschen hier aber nicht, sagt er in SWR Aktuell: "Wir finden bei uns Spuren von Gold. Die hühnereiergroßen Nuggets leider nicht." Wie seine Kurse im Goldwaschen ablaufen und was das Spannende daran ist, das sagt Michael Leopold im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph.
    7 min
  • Drohende Eskalation in Nahost: "Militärische Stärke bringt keinen Frieden"
    Die Lage im Nahen Osten droht zu eskalieren. Der Iran macht Israel für die Tötung des Hamas-Auslandschefs Hanija verantwortlich und kündigte mit seinen Verbündeten an, sich an Israel dafür zu rächen. Israel stellt sich darauf ein, Ziel eines Großangriffs zu werden. Das Militär bleibt an mehreren Fronten weiter in höchster Alarmbereitschaft. "Militärische Stärke allein wird Israel keine Sicherheit und keinen Frieden bringen", sagt Nils Schmid, Außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Er wies den Vorstoß von CDU-Außenpolitiker Kiesewetter zurück, dass deutsche Eurofighter Israel im Ernstfall vor iranischen Drohnenangriffen schützen müssten. Stattdessen sei es wichtig, weiter auf eine politische, diplomatische Lösung zu drängen.
    "Es sind alle Partner Israels in den letzten Tagen unterwegs, um deutlich zu machen, dass ein regionaler Flächenbrand unbedingt vermieden werden muss."

    Quelle: Nils Schmid, Außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

    Warum er einen Waffenstillstand für dringend erforderlich hält, erklärt Nils Schmid (SPD) im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
    5 min

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