SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • MAFIA LAND: Darum ist der SWR-Podcast so erfolgreich
    Die Mafia ist in Baden-Württemberg. Seit aufsehenerregenden Verbrechen in den 90er-Jahren ist klar: In der Metropolregion Mannheim hat sich die sizilianische Cosa Nostra eingenistet. In der zweiten Staffel des SWR-Podcasts MAFIA LAND versuchen Helena Piontek und Stefan Orner herauszufinden, wie aktiv die italienische Mafia heute noch in der Kurpfalz ist und was ein ungeklärter Doppelmord damit zu tun hat.
    Die ersten beiden Staffeln von MAFIA LAND waren ein großer Erfolg. Was den Podcast ausmacht, verrät Autorin Helena Piontek im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
    4 min
  • Geld sparen bei Heizung und Dämmung: Was bringt ein Energieberater?
    Energieberater schauen sich den Einzelfall an, rechnen Optionen zur Nachrüstung durch und prüfen, wie viel Energie gespart werden kann. Und: Wer in den Genuss staatlicher Subventionen kommen will, kommt an einer Energieberatung kaum vorbei.
    Wer nun aber einfach im Internet nach Energieberatern sucht, sieht sich leicht überfordert aufgrund der schieren Menge an Angeboten. Welcher Energieberater kann wirklich helfen? Und wie groß kann die Ersparnis mit einem guten Energieberater sein? Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel mit Saidi Sulilatu, Chefredakteur beim Geldratgeber Finanztip.
    5 min
  • Demenz und Alzheimer vorbeugen - was kann helfen?
    Wie wichtig ist der Hör- und Sehsinn im Kampf gegen eine Demenzerkrankung? Inwieweit können Sport und eine ausgewogene Ernährung helfen? Und wie weit ist die Pharmaindustrie bei der Entwicklung eines Medikaments gegen Demenz und Alzheimer? Diese Fragen beantwortet Lothar Zimmermann im Interview.
    7 min
  • Kolumne: Mit der Gurkentruppe in der Saure-Gurken-Zeit
    Fast ganz Deutschland ist in den Ferien. Auch die Politik hat sich abgemeldet. Obwohl sie eigentlich gerade jetzt da sein müsste. Da, wo in einem Monat Landtagswahlen und die Rechtsextremisten stark sind. Das meint Peter Knetsch in seiner Wochenend-Kolumne „Zwei Minuten“.
    3 min
  • Frühstücks-Quarch: Olympia und Identifikation
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Olympia und warum wir uns so gerne mit den Athletinnen und Athleten unserer Nation identifizieren. Das klärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem
    4 min
  • Bundeskongress: Omas engagieren sich gegen Rechts
    Es sind nur noch wenige Wochen, dann wird in Brandenburg, Sachsen und Thüringen gewählt. Genau deswegen treffen sich dieses Wochenende in Erfurt die "Omas gegen Rechts" zu ihrem ersten Bundeskongress. Mit dabei ist natürlich auch Anna Ohnweiler aus Nagold. Sie hat, nach österreichischem Vorbild, die "Omas gegen Rechts" vor einigen Jahren in Deutschland gegründet.
    Mittlerweile gibt es mehr als 30.000 engagierte Omas in verschiedenen Gruppen in ganz Deutschland. SWR-Aktuell Moderator Gerhard Leitner hat mit ihr gesprochen.
    7 min
  • 40 Jahre E-Mail in Deutschland: Das bringt die Zukunft!
    Vor 40 Jahren, am 3. August 1984, hat die allererste E-Mail Deutschland erreicht, genauer: Die Universität Karlsruhe. Seitdem hat sich viel getan. Nicht nur, dass wir alle täglich sehr viele E-Mails bekommen, längst gibt es Konkurrenz von Text- oder Sprachnachrichten.
    Und wer weiß, was die Zukunft bringt. Darüber hat SWR-Aktuell Moderator Florian Rudolph mit Gerald Lembke gesprochen. Er ist Professor für Digitale Medien und Kommunikation an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim.
    6 min
  • ARD-Aktion: Wie geht es den Flüssen? Wir ziehen Zwischenbilanz
    Nur acht Prozent der deutschen Flüsse sind ökologisch gesund, sagt das Umweltbundesamt. Die Wasserqualität der großen Flüsse wie Rhein, Elbe oder Donau werden regelmäßig überprüft, aber wie steht es um die kleinen Bäche und Flüsse?
    Diese Frage soll die große ARD-Mitmachaktion #unsereFlüsse beantworten, an der auch Sie noch bis zum 31. Oktober teilnehmen können. Seit Mai läuft die Aktion und wir ziehen eine erste Zwischenbilanz mit Martin Friedrichs-Manthey vom deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig.
    5 min
  • Was verspricht sich Putin vom Gefangenaustausch?
    Es ist der größte Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen seit Ende des Kalten Kriegs. Gerade Deutschland ist es sicherlich nicht leichtgefallen, dem zuzustimmen – weil der sogenannte Tiergartenmörder, der Russe Vadim Krassikow, Teil des Deals ist. Insgesamt wurden 26 Menschen ausgetauscht: 13 kamen nach Deutschland, drei in die USA - zehn nach Russland. Ob vor allem Wladimir Putin von dem Austausch profitiert, dazu die Einschätzung von Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa und Professorin für Zeitgeschichte und Kultur an der Universität Bremen, im Gespräch mit SWR-Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.
    4 min
  • Soziallobbyist Ulrich Schneider wirft CDU-Generalsekretär Populismus vor
    Endlich ausschlafen – darauf hat Ulrich Schneider gewartet. 25 Jahre lang war er Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Er kritisierte, präsentierte immer neue Armutszahlen, rief zu Demos auf, pilgerte durch die Talkshows der Republik. Erkennungsmerkmal: sein breiter Backenbart. Seit 1. August ist er offiziell im Ruhestand. "Nicht jeden Morgen mit Adrenalin aus dem Bett springen und gucken, was muss jetzt wieder schnell gemacht werden. Darauf freue ich mich sehr."
    Früher war alles besser?
    Ruhig wird es für Ulrich Schneider aber nicht. Gerade hat er sein neues Buch veröffentlicht: "Krise: Das Versagen einer Republik" – eine Anklageschrift, die sich nicht nur an die Politik, sondern das ganze Land richtet. Weitere Werke sind in Planung. Mögliche Titel im Kopf. Zum Beispiel dieser: "Früher war alles besser". War es das wirklich? Zumindest gibt Schneider zu, dass in den letzten Jahren, in denen er an der Spitze des Paritätischen stand, vieles schlechter geworden ist: "Als ich begann, war die Armutsquote bei elf Prozent, jetzt ist sie bei 17 Prozent."
    Hat der Paritätische versagt? Nun, zufrieden sei er nicht, sagt Schneider, aber: Es hätte auch noch schlechter laufen können: "Es ist ähnlich wie zu Hause, wenn meine Familie sagt: Uli, du gehst zwei-, dreimal die Woche in den Fitnessclub, wann sieht man denn mal was? Und ich muss dann immer antworten: Ihr würdet euch wundern, wie ich aussähe, wenn ich dort nicht hinginge."
    "Der CDU-Generalsekretär verbreitet puren Populismus"
    Auf was sich Ulrich Schneider im Ruhestand noch freut? Endlich frei sprechen zu können. Keine Rücksicht mehr nehmen zu müssen. Und das heißt für ihn unter anderem: "Einen CDU-Generalsekretär so zu kritisieren, wie er es verdient hat", sagt Schneider. Er wirft Carsten Linnemann vor, in der Bürgergelddiskussion puren Populismus zu verbreiten und falsche Zahlen zu nennen.
    100.000 Menschen – so vielen will Linnemann das Bürgergeld komplett streichen. Weil sie, wie er sagt, grundsätzlich nicht bereit seien, eine Arbeit anzunehmen. Falsch, sagt Schneider und verweist auf Angaben des Jobcenters. Das hat im vergangenen Jahr rund 15.800 Jobverweigerer gezählt. "Linnemann schürt Vorurteile, um sein partiepolitisches Süppchen zu kochen, auf Kosten von Bürgergeldbeziehern, deren Leben auch ohne Linnemann schon schwer genug ist". Schneider verweist auf die aktuelle Definition: Wer drei Stunden am Tag arbeiten könne, gelte als arbeitsfähig. Und viele seien nun mal körperlich oder psychisch angeschlagen und könnten nicht länger arbeiten – finden unter diesen Bedingungen aber keinen Job. "Das Narrativ, die könnten, aber die wollen alle nicht, ist so nicht richtig."
    Die Ampel? "Ein gnadenloses Trauerspiel"
    Denen, die arbeiten, aber trotzdem nicht genug Geld verdienen, rät Schneider: "Kämpft für bessere Löhne, geht in Gewerkschaften, wählt richtig und seht zu, dass wir endlich zu einer gerechten Steuer und Finanzpolitik kommen, dann würde sich vieles klären." Von der Politik der Ampel ist Schneider enttäuscht. "Ein gnadenloses Trauerspiel". Viele hätten auf mehr Solidität, mehr Soziales und Gleichheit gehofft, schließlich hätten SPD und Grüne innerhalb der Ampel erdrückende Mehrheit. "Dieser Lindner hat es wirklich geschafft, den beiden mal eben sein Programm zu diktieren."
    Was wäre Schneiders Wunschkoalition nach der nächsten Bundestagswahl? Im Moment, sagt er, gebe es keine Konstellation, die Hoffnung mache auf einen politischen Kurswechsel nach links. "Wir müssen leider davon ausgehen, dass Deutschland noch einige Jahre ordentlich in Richtung Wand fahren wird."
    25 min

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