SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Antisemitische Proteste in Deutschland: Diese Grenzen werden überschritten
    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat grundsätzlich Verständnis für Demonstrationen in Deutschland pro Palästina. Das hat er im Interview mit SWR Aktuell gesagt. Allerdings überschreite der Großteil der Demonstrantinnen und Demonstranten mit antisemitischen Parolen Grenzen.
    Es wird antisemitisch, wenn Israel dämonisiert wird, Doppelstandards angelegt werden und wenn das Existenzrecht des Staates Israel in Frage gestellt wird

    Quelle: Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

    Bei den Protesten in Deutschland würde ausgeklammert, dass die Ursache für den Konflikt ein Terrorangriff der Hamas sei. Außerdem benutze die Hamas im Gazastreifen die eigene Bevölkerung als Schutzschild, so Schuster.
    Jüdinnen und Juden in Deutschland fühlen sich bedroht
    Laut Schuster würde bei den Demonstrationen nicht unterschieden zwischen dem Staat Israel und jüdischen Menschen. Diese würden für Entscheidungen der israelischen Regierung in Verantwortung genommen. „Das ist ein Punkt, der überhaupt nicht geht“, so Schuster.
    7 min
  • So werden wir im Internet belogen
    Im Internet verbreiten sich Fake-News, Lügen, Hass, Hetze und Desinformation rasend schnell. Obwohl eigentlich jede und jeder weiß, dass im Netz nicht immer die reine Wahrheit steht. Die allermeisten Menschen ahnen auch, dass wir - gerade vor politischen Wahlen - besonders intensiv manipuliert und beeinflusst werden. Vor ein paar Wochen gab es konkrete Zahlen zum Faktor "Digitale Desinformation" in Deutschland. Die Bertelsmann-Stiftung hat untersucht, ob uns Deutschen überhaupt bewusst ist, wie mit unseren Gehirnwindungen gespielt wird. Die Ergebnisse sind interessant. SWR-Aktuell Moderator Stefan Eich hat sich mit Studienautorin Cathleen Berger unterhalten.
    8 min
  • Vorsicht bei 0%-Finanzierung: Diese Tipps muss ich beachten
    Wer schnell einen kaputten Fernseher oder das Auto ersetzen muss, ist häufig auf einen Kredit angewiesen. Trotz hohem Leitzins gibt es immer noch viele Angebote für 0%-Finanzierungen. Das klingt verlockend, besonders bei größeren Anschaffungen. Häufig gibt es im Kleingedruckten aber doch noch einen Haken, der den Kredit dann gar nicht mehr so lohnenswert macht. Worauf man bei diesen 0%-Krediten achten muss, erklärt Saidi Sulilatu, Chefredakteur beim Geldratgeber Finanztip, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    4 min
  • Eine Frau, ein Wort: Eurovision
    Beim Eurovision Song Contest in Malmö geht es dieser Tage wieder darum, wer den besten Song auf die Bühne bringt. Katharina Krüger erklärt in ihrer Kolumne "Eine Frau, ein Wort", warum es beim ESC nicht so sehr ums Zuhören geht, sondern um das, was Sie sehen.
    2 min
  • Kolumne: Da hilft auch kein Lach-Yoga mehr
    Das Wetter ist trüb und auch die Stimmung, angesichts der aktuellen Weltlage. Da hilft auch das Angebot einer Lachyoga-Master-Trainerin nicht. Die Katastrophe ist unaufhaltsam, meint augenzwinkernd Gerhard Leitner in unserer Kolumne "Zwei Minuten".
    3 min
  • Frühstücks-Quarch: Pro-Palästina-Proteste an Hochschulen
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: An vielen US-Universitäten gibt es pro-palästinensische Proteste, teilweise auch an deutschen Unis. Woher kommt das? Das klärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    6 min
  • Vor dem ESC-Finale: "Deutschland muss aus den letzten Jahren lernen"
    Für Diversität und Völkerverständigung steht der ESC eigentlich, doch in diesem Jahr ist er auch hochpolitisch - mit einigen weniger schönen Begleiterscheinungen. So bekommt die israelische Teilnehmerin Eden Golan beispielsweise zahlreiche antisemitische Morddrohungen und muss von der Polizei geschützt werden, ihr Hotelzimmer soll sie möglichst nicht verlassen. Der Arzt und Journalist Lothar Zimmermann ist als Fan fast jedes Jahr beim ESC dabei und merkt dieses Mal definitiv einen Unterschied: "Das ist kein Vergleich zum Beispiel zum letzten Jahr in Liverpool, als die ganze Stadt gefeiert hat. Das findet hier nur in den Clubs statt." Trotzdem soll es am Samstag im großen Finale um die Musik gehen– allerdings hat Zimmermann wenig Hoffnung auf eine gute deutsche Platzierung. "Ich befürchte, dass Deutschland auf dem 20. bis 26. Platz landet. Ich glaube, die deutschen Verantwortlichen müssen mal wirklich etwas aus den letzten Auftritten lernen. Wir haben diesmal einen tollen Sänger, aber mal wieder eine Bühnenshow, die nicht richtig zum Song passt", so Zimmermann. Wer für ihn die Favoriten sind, erklärt der ESC-Fan im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.
    6 min
  • Tag gegen den Schlaganfall: "Jeder Euro in Prävention lohnt sich"
    Der heutige „Tag gegen den Schlaganfall“ soll darauf aufmerksam machen, was in Sachen Versorgung und Vorbeugung noch verbessert werden kann. Das ist nötig, weil Schlaganfälle die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter sind - rund fünf Millionen Menschen sind derzeit von Schlaganfall-Folgen betroffen. Dr. Susanne Johna, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer und Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, ist sicher: „Jeder Euro, den wir bei diesem Thema in die Prävention stecken, lohnt sich für die Menschen.“ Prävention sei auf viele Arten möglich, erklärt Johna im SWR: „Die Ärzteschaft fordert zum Beispiel schon seit langem das Schulfach Gesundheitsbildung. Außerdem braucht es Aufmerkamskeitskampagnen, damit die Menschen zum Beispiel wissen: Wenn ich nicht rauche, mich gesund ernähe und oft bewege, dann kann ich damit viel für mich tun – auch zur Vermeidung eines Schlaganfalls.“ Welche Probleme die Ärztin bei der Versorgung von Schlaganfällen sieht, erklärt sie im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Laura Koppenhöfer.
    5 min
  • Kleine Auszeiten: Kurzurlaub im Freizeitpark
    In der Serie "Kleine Auszeiten" beleuchten wir Möglichkeiten, wie man Brückentage und Ferienzeiten gut nutzen kann. Viele Menschen machen Kurzulaub auch mal in einem Freizeitpark - vor allem Familien mit Kindern. Allerdings sind die großen Freizeitparks auch echte "Freizeit-Maschinen" - gerade mit Blick auf den Energieverbrauch oder den CO2-Ausstoss. Können wir also noch guten Gewissens dort Urlaub machen? Im Gespräch mit Martina Shakya betrachtet SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch, das Phänomen "Freizeitpark" von unterschiedlichen Seiten. Shakya ist Professorin für Tourismus und Geografie an der Hochschule Heilbronn.
    7 min
  • 75 Jahre Grundgesetz - Spielregeln für alle
    Wir haben Politikerinnen und Politiker gefragt: Welche Rolle spielt unsere Verfassung im Alltag? Wie sehen unsere Volksvertreter im Bundestag heute auf unser Grundgesetz? Ist es noch aktuell und modern? Wir haben erstaunliche Antworten bekommen.
    25 min

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