SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Erstes Biontech-Werk in Afrika – nur ein erster Schritt
    Außenministerin Annalena Baerbock hat Afrika im Kampf gegen Pandemien und andere Krankheiten die Unterstützung Deutschlands und der Europäischen Union versprochen. Sie besucht derzeit den ostafrikanischen Staat Ruanda. Dort weiht der Mainzer Pharmakonzern BioNTech in der Hauptstadt Kigali seine erste afrikanische Produktionsstätte für mRNA-Vakzine in Afrika ein. Es geht um Impfstoff aus Afrika für Afrika. Eine Reaktion auf die Corona-Zeit, als sich die westlichen Staaten erst einmal selbst versorgten und die Länder Afrikas warten mussten. Jasmin Behrends von "Ärzte ohne Grenzen" sieht im ersten BioNTech-Werk Afrikas einen wichtigen Schritt. In SWR Aktuell schränkte die Expertin für globale Gesundheitspolitik zugleich ein: "Es wäre auch schneller gegangen: Wir von "Ärzte ohne Grenzen" haben in einer Studie mehr als 100 Hersteller in Ländern mit niedrigem und mittlerem Durchschnittseinkommen ausfindig gemacht, die mRNA-Impfstoffe produzieren könnten, wenn die Technologie und das Know-how geteilt werden würden." Schließlich würde die mRNA-Technologie mit öffentlichen Geldern gefördert und solle deshalb auch allen Menschen zugutekommen, sagte die politische Referentin bei "Ärzte ohne Grenzen" im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.
    5 min
  • Eine Frau, ein Wort: Übergang
    In Dubai hat sich die UN-Klimakonferenz auf eine Abschlusserklärung geeinigt. Darin wird beim Thema fossiler Energien ein Übergang festgelegt, aber nicht der Ausstieg, den sich viele erhofft hatten. Unsere Kolumnistin Katharina Krüger hat sich angesehen, ob wir nicht doch etwas Positives aus so einem Übergang ziehen können.
    2 min
  • Kolumne: Was würde Jesus tun?
    Mit dem Advent und dem Weihnachtfest feiern wir die Wiederkehr von Jesus. Was aber würde er tun, wenn er wirklich zurück käme? Unser Kolumnist Gerhard Leitner glaubt, er würde schreiend davon laufen!
    3 min
  • Frühstücks-Quarch: Das können wir aus der Weltklimakonferenz lernen
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Die Weltklimakonferenz (COP28). Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch führt er aus, was wir alle aus diesem gemeinsamen Beschluss lernen können.
    4 min
  • Medizinischer Durchbruch: Die Wunderspritze zum Abnehmen
    Eine Spritze zum Abnehmen. Viele denken da wohl erst mal an ein Lifestyle-Produkt. Aber die Diät-Spritzen sind auch ein wichtiger Teil der Therapie für Patienten mit Diabetes und starkem Übergewicht. Und die neu entwickelten Präparate wirken so gut, dass das Magazin „Science“ sie zum wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres 2023 erklärt hat. Professor Martin Pfohl, Experte der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, nennt die Spritzen aus mehreren Gründen einen Durchbruch: "Sie haben einen ausgeprägten Effekt auf den Appetit und bewirken damit bei den meisten Menschen eine deutliche Reduktion des Körpergewichts." Mit den Medikamenten erreiche man eine Reduktion von bis zu 20 Prozent des Ausgangs-Körpergewichts, so der Experte. Welche Nebenwirkungen es zu beachten gelte, erklärt Pfohl im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
    7 min
  • Schwesig: Stromgeld für alle
    Die Sparpläne der Regierung betreffen vor allem Bürgerinnen und Bürger mit kleinen Einkommen. Das Klimageld als Ausgleich ist nicht in Sicht. Nun hat die Bundesratsvorsitzende Manuela Schwesig vorgeschlagen, Geld aus dem Etat des Wachstumschancengesetzes zu nehmen. Das würde 6 Milliarden Euro bringen, um die Strompreise für alle zu verringern, statt nur einige Unternehmen zu fördern. Das Interview der Woche mit Manuela Schwesig hat Hauptstadtkorrespondentin Evi Seibert geführt.
    25 min
  • Kein Lebenszeichen von Nawalny: "Putin legt es darauf an."
    Alexej Nawalny ist einer der größten Widersacher von Wladimir Putin. Er wurde schon vor längerer Zeit mundtot gemacht. Seit 2021 ist Nawalny in Gefangenschaft. In mehreren äußerst Prozessen wurde er zu insgesamt 19 Jahren Haft im Straflager verurteilt. Im Moment machen sich seine Anwälte und Angehörigen noch größere Sorgen als sowieso schon: Seit dem 6. Dezember hat man von Nawalny nichts mehr gehört. Kein Lebenszeichen. Ob er noch am Leben sei, kann auch der Osteuropa- und Russland-Experte Ralf Fücks (Grüne) nicht sagen. Der Mitbegründer der Denkfabrik "Zentrum Liberale Moderne" glaubt aber, dass die Haftbedingungen zu Nawalnys Tod führen könnten. "Putin legt es darauf an", sagte Fücks im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    5 min

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