SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Frühstücks-Quarch: Das können wir aus der Weltklimakonferenz lernen
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Die Weltklimakonferenz (COP28). Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch führt er aus, was wir alle aus diesem gemeinsamen Beschluss lernen können.
    4 min
  • Medizinischer Durchbruch: Die Wunderspritze zum Abnehmen
    Eine Spritze zum Abnehmen. Viele denken da wohl erst mal an ein Lifestyle-Produkt. Aber die Diät-Spritzen sind auch ein wichtiger Teil der Therapie für Patienten mit Diabetes und starkem Übergewicht. Und die neu entwickelten Präparate wirken so gut, dass das Magazin „Science“ sie zum wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres 2023 erklärt hat. Professor Martin Pfohl, Experte der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, nennt die Spritzen aus mehreren Gründen einen Durchbruch: "Sie haben einen ausgeprägten Effekt auf den Appetit und bewirken damit bei den meisten Menschen eine deutliche Reduktion des Körpergewichts." Mit den Medikamenten erreiche man eine Reduktion von bis zu 20 Prozent des Ausgangs-Körpergewichts, so der Experte. Welche Nebenwirkungen es zu beachten gelte, erklärt Pfohl im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
    7 min
  • Schwesig: Stromgeld für alle
    Die Sparpläne der Regierung betreffen vor allem Bürgerinnen und Bürger mit kleinen Einkommen. Das Klimageld als Ausgleich ist nicht in Sicht. Nun hat die Bundesratsvorsitzende Manuela Schwesig vorgeschlagen, Geld aus dem Etat des Wachstumschancengesetzes zu nehmen. Das würde 6 Milliarden Euro bringen, um die Strompreise für alle zu verringern, statt nur einige Unternehmen zu fördern. Das Interview der Woche mit Manuela Schwesig hat Hauptstadtkorrespondentin Evi Seibert geführt.
    25 min
  • Kein Lebenszeichen von Nawalny: "Putin legt es darauf an."
    Alexej Nawalny ist einer der größten Widersacher von Wladimir Putin. Er wurde schon vor längerer Zeit mundtot gemacht. Seit 2021 ist Nawalny in Gefangenschaft. In mehreren äußerst Prozessen wurde er zu insgesamt 19 Jahren Haft im Straflager verurteilt. Im Moment machen sich seine Anwälte und Angehörigen noch größere Sorgen als sowieso schon: Seit dem 6. Dezember hat man von Nawalny nichts mehr gehört. Kein Lebenszeichen. Ob er noch am Leben sei, kann auch der Osteuropa- und Russland-Experte Ralf Fücks (Grüne) nicht sagen. Der Mitbegründer der Denkfabrik "Zentrum Liberale Moderne" glaubt aber, dass die Haftbedingungen zu Nawalnys Tod führen könnten. "Putin legt es darauf an", sagte Fücks im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    5 min
  • Wirrer Ungar: Orban agiert "durchaus seltsam"
    Die Europäische Union und Viktor Orban haben seit langer Zeit ein gespaltenes Verhältnis. Das zeigt sich aktuell vor allem, wenn es um den Krieg in der Ukraine geht und die europäischen Hilfspakete für das Land. Da blockiert der ungarische Regierungschef dann häufig gemeinsame Beschlüsse, um zurückgehaltene Finanzmittel für sein Land frei zu bekommen. Auch beim gestrigen EU-Gipfel war das so, erklärt Andreas Bock, Ungarn-Experte beim European Council on Foreign Relations im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch. Allerdings habe er gestern anders agiert als sonst, "durchaus seltsam". Im Interview erklärt Bock, warum Orban diese wirre Strategie fährt.
    4 min
  • Kindkrankschreibung am Telefon: Weniger los in der "Infektionshöhle"
    Wenn das Kind mal wieder krank ist, stresst das vor allem berufstätige Eltern sowieso. Und erst recht, wenn sie mit der knatschigen Rotznase noch extra in die Praxis müssen - um die nötige Bescheinigung für die "Kindkranktage" zu bekommen. Auch dann, wenn der Infekt selbst gar keinen Besuch bei Arzt oder Ärztin erfordern würde. Doch das soll sich ändern: Ab kommender Woche sollen Eltern auch telefonisch eine ärztliche Bescheinigungen für ihr krankes Kind bekommen können.
    Nicht nur Eltern dürften darüber erleichtert sein, auch die im Winter besonders überfüllten Kinderarztpraxen werden entlastet. Und weniger Kinder stecken sich in der "Infektionshöhle" namens Wartezimmer zusätzlich an, betont Till Reckert, Reutlinger Kinderarzt und Verbandssprecher der Kinder- und Jugendärzte. Ob Eltern die neue Möglichkeit nicht auch zum Freimachen nutzen? Die Antwort gibt der erfahrene Kinderarzt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
    5 min
  • Winzerverband zu Bundeshaushalt: "Sollen wir Pferde einspannen?"
    Die Ampel-Koalition hat sich auf einen gemeinsamen Haushalt für das kommende Jahr geeinigt. Demnach muss die Landwirtschaft wohl bald auf den verbilligten Agrar-Diesel verzichten. Für den Präsidenten des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, Eberhard Hartelt, ist der aber nicht verhandelbar: "Landwirtschaft ohne Ausstoß klimaschädlicher Gase ist grundsätzlich nicht möglich. Sollen wir Pferde einspannen?" Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler erklärt Hartelt außerdem, warum gerade die Landwirtschaft am allerwenigsten zum Sparen gezwungen werden dürfte.
    5 min
  • Wohnkrise in BW: "Ohne zusätzliche Milliarden geht es nicht"
    Bezahlbarer Wohnraum ist seit Jahren knapp und die Politik bekommt das Problem nicht in den Griff. Dabei wären allein in Baden-Württemberg jedes Jahr 70.000 neue Wohnungen nötig – zumindest nach Ansicht mehrerer Gewerkschaften. Gemeinsam haben die baden-württembergischen Landesverbände von IG Bau, IG Metall und DGB den Bund und das Land aufgefordert, endlich deutlich mehr Geld in den Wohnungsbau zu investieren. Das sei nicht nur aus sozialen Gründen und für die kriselnde Bauwirtschaft wichtig. Letztlich hänge die wirtschaftliche Stärke insgesamt davon ab, dass genug Wohnraum zur Verfügung stehe. Warum das gerade auf Baden-Württemberg zutrifft, erklärt Andreas Harnack, Regionalleiter der IG Bau BW, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
    6 min
  • Bundeshaushalt 2024: Das kommt im Energiesektor auf uns zu
    Die Bundesregierung hat sich auf einen Haushalt für das kommende Jahr geeinigt Das bedeutet für Verbraucher, dass viele Dinge teurer werden. Unter anderem soll der CO²-Preis steigen, wodurch vor allem im Energiesektor Preissteigerungen auf uns zukommen. Tun könne man als Verbraucher leider nur wenig, sagt Thomas Engelke, Energieexperte beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erklärt er die Auswirkungen des Haushaltsbeschlusses.
    3 min

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