SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Landrat: Ettlinger Schulklasse wohlbehalten aus Israel zurück zu Hause
    Der brutale Angriff der islamistischen Terror-Organisation Hamas hat nach Angaben eines Militärsprechers vom Mittwochmorgen mindestens 1200 Israelis das Leben gekostet. Die Luftwaffe bombardierte in der vorangegangenen Nacht mehr als 200 Ziele im Gazastreifen. Im Visier der Angriffe sei ein Viertel gewesen, im dem sich laut israelischen Angaben ein Terrorzentrum der Hamas befindet und schon bald könnte eine Bodenoffensive im Gazastreifen beginnen. Es sind noch Jugendgruppen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg in Israel - diese jungen Menschen müssen mit ihren Begleiterinnen und Begleitern zurückgeholt werden. Die Lufthansa bietet morgen und übermorgen auf Bitte des Auswärtigen Amts Sonderflüge von Israel nach Deutschland an. Eine Schülergruppe aus Kirchheim/Teck konnte durch isländische Unterstützung über Rejkjavik nach Stuttgart ausfliegen und auch elf Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Bildungszentrum Ettlingen im Landkreis Karlsruhe sind nun wohlbehalten zurück, erklärt der Landrat im Kreis Karlsruhe, Christoph Schnaudigel (CDU), im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    5 min
  • "School Crime" – ein Podcast gegen Online-Mobbing & Co. in Schulen
    "School Crime - wenn das Smartphone zur Waffe wird" – so heißt der neue Podcast des Stadtmedienzentrums Stuttgart. Medienpädagogin Saskia Nakari schildert darin mit ihren Kolleginnen und Kollegen wahre Fälle aus dem Schulalltag. "In der ersten Folge geht es zum Beispiel darum, dass ein Schüler Nacktbilder von seiner Exfreundin verschickt. Wenn jetzt Eltern oder Lehrer dieses Material bekommen, besitzen sie damit kinderpornographisches Material und das ist ein großes Problem", so Nakari. Deshalb sei der Umgang mit solchen Fällen sehr schwierig. In einem anderen Fall habe am Ende die Kriminalpolizei in einer fünften Klasse alle Handys eingesammelt, damit seien alle Kinder dort zu Opfern geworden. Wie sie solche Situationen mit ihrem Podcast verhindern will, erklärt die Medienpädagogin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    6 min
  • Bundesteilhabegesetz: "Menschen mit Behinderungen brauchen individuellere Unterstützung"
    Menschen mit Behinderungen muss ermöglicht werden, am öffentlichen Leben teilzunehmen – so steht es im Bundesteilhabegesetz von 2018. Ob das in Baden-Württemberg in der Praxis schon funktioniert, darüber informiert am Abend Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) in Ulm. Simone Fischer, Landes-Behindertenbeauftragten von Baden-Württemberg, ist bei dem Termin dabei und sieht noch jede Menge Handlungsbedarf. "Träger für die Umsetzung des Gesetzes sind Stadt- und Landkreise und ihre Angebote müssen sich jetzt so ausrichten, dass Menschen mit Behinderungen individuellere Unterstützung bekommen. Dafür sind neue Verträge nötig", erklärt Fischer. Wenn zum Beispiel ein junger Mensch mit Behinderung in einer speziellen Einrichtung lebt und regelmäßig ins Kino gehen möchte, braucht er dafür eine Assistenz. Bisher war für so etwas in Einrichtungen wenig Zeit. Genau das muss sich nach Meinung von Simone Fischer ändern. "Das kann zum Beispiel durch eine Kooperation mit anderen Einrichtungen geschehen oder auch durch andere Menschen aus dem Sozialraum, die diese Aufgabe übernehmen wollen und dafür dann Geld erhalten", so Fischer. Und genau diese Mehrkosten habe das Land zugesagt zu übernehmen. Wie gut das gelingen kann, erläutert Fischer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    5 min
  • Krieg in Israel: "Die Dimension ist entsetzlich"
    Für die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat der aktuelle Angriff auf Israel eine neue Qualität. "Israel ist im Krieg, seit der Staat gegründet wurde. Aber dieser Angriff in seiner Form und Brutalität, diese Dimension ist entsetzlich", so Strack-Zimmermann. Für die Menschen sei diese Situation schwierig. "Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist für die Bürgerinnen und Bürger in Europa ein Stressfaktor. Und ich glaube, dass viele Menschen jetzt auch ‘abschalten‘, weil sie diese Komplexität nicht ertragen wollen", meint Strack-Zimmermann im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn.
    7 min
  • Hackerangriffe auf Unternehmen: "Spionage bleibt oft unentdeckt"
    Die Zahl der Hackerangriffe auf die IT von Unternehmen nimmt immer mehr zu. Laut britischem Versicherungsunternehmen Hiscox sind 58 Prozent der Firmen in Deutschland im vergangenen Jahr von Hackern angegriffen worden. Jörn Müller-Quade, Leiter des Kompetenzzentrums für Cybersicherheit am KIT, empfiehlt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb ständige Wachsamkeit. "Oft wird bei solchen Angriffen künstlich Zeitdruck erzeugt, dass eine Mail o.ä. sehr sehr eilig ist. Genau da muss man besonders gründlich und vorsichtig sein", so Müller-Quade. Ein großes Problem sei Wirtschaftsspionage – die falle nämlich oft gar nicht auf. "Da fehlt am Ende kein Geld irgendwo, sondern es kommt irgendwann ein Produkt auf den Markt, bei dem es dann irgendeine Cover-Story gibt, zum Beispiel über eine zeitgleiche Entdeckung, und so kommt die Spionage nie raus", erklärt Müller-Quade. Wie Unternehmen sich schützen können, beschreibt der Cybersicherheitsexperte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    4 min
  • Vitamine und ungesättigte Fettsäuren: Esskastanien und Maroni als "Superfood"
    "Brot der Bäume" hießen sie früher, weil sie in schwierigen Zeiten der armen Bevölkerung als wichtiges Nahrungsmittel dienten: Maronen oder Esskastanien. Heute sind sie "Superfood", denn sie sind regional, preiswert, kalorienarm und auch noch sehr nährstoffreich. Was der Unterschied zwischen Esskastanien und Maroni ist und wie sie sich am besten zubereiten lassen, das hat Ernährungsberaterin Anna Dandekar im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erklärt.
    5 min
  • EU-Geld für Palästinenser: Barley fordert klare Linie
    Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katharina Barley (SPD), hat EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen dazu aufgerufen, eine einheitliche Linie beim Umgang mit Finanzhilfen für die Palästinenser durchzusetzen. Zwar gebe die offizielle EU-Pressestelle an, aktuell gebe es keine Zahlungen an palästinensische Stellen, aber Barley sagt auch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch: "Wenn es um diesen Konflikt geht, gibt es natürlich ganz unterschiedliche Standpunkte." Es gebe im EU-Parlament diejenigen, die, wie sie, klar auf der Seite Israels stehen, es gebe aber auch jene, die "stärker aus der palästinensischen Sicht auf das Ganze blicken", und es gebe einige, die vermitteln wollten. Das führe zu einer uneinheitlichen Linie. "Von den Kommissaren hört man sehr unterschiedliches - der ungarische Kommissar Várhelyi hat gesagt: alles streichen. Dann kam der Außenbeauftragte, aber auch der Kommissar für humanitäre Hilfen. Die sagen: nein, nicht streichen. Ich vermisse wirklich ein ordnendes Wort der Kommissionspräsidentin von der Leyen", so Barley. Geld für Humanitäre Hilfe solle ihrer Ansicht nach weiter fließen, sagte Barley, hier müsse die EU aber sicherstellen, dass die örtlichen Stellen in Gaza oder Ramallah dieses nicht für den Kampf gegen Israel zweckentfremdeten.
    5 min
  • Trotz AfD-Aufforderung: Junge Union schließt Zusammenarbeit weiter aus
    Nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen können beide Ministerpräsidenten weiter regieren. Vor allem die hessische CDU freut sich über ein gutes Ergebnis. Trotzdem hat die Wahl etwas verändert. Die AfD ist endgültig im Westen angekommen. Aus der Parteispitze kam am Sonntag mehrfach die Aufforderung an die Union zur Zusammenarbeit. AfD-Parteichefin Alice Weidel warf der Union vor, undemokratisch zu sein, wenn sie eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließe und von einer "Brandmauer" nach rechts spreche. Wie hält es also die Union in Zukunft mit der AfD? Darüber hat Florian Hummel, Vorsitzender der Jungen Union in Baden-Württemberg, mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch gesprochen.
    5 min
  • Gefälschte Ozempic-Medikamente im Umlauf: "Wissen nicht, wo Fälschungen herkommen"
    Das Medikament Ozempic hilft nicht nur Menschen mit Diabetes, es kann auch beim Abnehmen helfen – und ist dadurch inzwischen so beliebt, dass sogar Fälschungen im Umlauf sind. Bei einem Freiburger Großhändler sind gefälschte Ozempic-Packungen aufgetaucht. Ob der Großhändler selbst daran beteiligt oder nur ein Opfer ist, ist bisher nicht bekannt, erklärt Frank Eickmann vom Apothekerverband Baden-Württemberg. "Im Moment können weder Behörden noch Polizei sagen, wie die gefälschten Medikamente in den Markt gekommen sind", so Eickmann in SWR Aktuell. Um solche Fälle zu erkennen, habe jede einzelne Packung eines verschreibungspflichtigen Medikaments in Europa eine eigene Identifikationsnummer, den sogenannten securPharm-Code. „Dieser Code wird vom Hersteller aufgedruckt und in eine Datenbank eingegeben und beim Großhändler gescannt und mit der Datenbank abgeglichen. In der Apotheke passiert das auch, und zwar jedes Mal, bevor das Medikament an den Kunden ausgegeben wird“, sagt Eickmann. Was für Ozempic-Kunden jetzt zu beachten ist, erklärt Eickmann im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    5 min
  • Eine ganze Wohnsiedlung ohne Gas – welche Rechte haben die Mieter jetzt?
    In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Gerolstein ist eine komplette Wohnsiedlung seit Juli vom Gas getrennt. Der Grund: die Eigentümerfirma hat die Gas-Rechnungen nicht bezahlt. Die Möglichkeiten als Mieter sind in so einem Fall begrenzt, erklärt Franz Obst, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes Rheinland-Pfalz. "Man kann natürlich die Miete mindern, die Wohnung bleibt dadurch aber trotzdem kalt. Oder man kauft sich zum Beispiel einen Heizkörper, einen Ölradiator, und behält den Kaufpreis von der Miete ein", so Obst. Das müsse der Vermieter zahlen, denn dieser sei gesetzlich für einen ordnungsgemäßen Zustand der Wohnung verantwortlich, dazu zähle auch die Beheizung. Warum die Situation in Gerolstein sogar ein Fall für die Staatsanwaltschaft sein könnte, erklärt Obst im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    5 min

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