System Empowering für Unternehmer, Nachfolge, Berater | Hanseatisches Institut

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System Empowering für Unternehmer, Nachfolge, Berater | Hanseatisches Institut episodes

  • PausePause – richtig Pause machen
    Regelmäßig eine Pause mache hat viele Vorteile: auf der Arbeit kann man sich mit seinen Mitarbeitern austauschen, es steigert die Kreativität, die Leistung ist höher im Vergleich dazu, wenn keine Pausen gemacht werden, Stress wird abgebaut etc. In der Regel schickt uns der Körper Signale, wenn es an der Zeit ist eine Pause einzulegen. Unsere Konzentration lässt nach, wir fangen an zu prokrastinieren, bekommen Hunger oder Durst und können Müde werden.
    Im Hanseatischen Institut wird gelehrt, dass eine traditionelle Pause nicht immer ausreicht, um dem Körper die Erholung spenden, die benötigt wird. Unsere Lösung: PausePause machen. Der Begriff bedeutet, dass man Pause von der Pause macht. PausePause heißt, träumen zu können, also am besten seine Augen zu schließen und kurz wegzusacken. Jeder kennt solche Momente. Und kurz darauf gehen die Augen von allein wieder auf und man fühlt sich fit. Das erlaubt uns unserem Körper und Geist eine komplette Pause von externen Reizen zu geben und sich zu regenerieren.
    Mit folgender Übung können Sie eine PausePause machen:
    – Achten Sie auf Ihre Mach-mal-Pause-Signale und nehme Sie sie war.
    – Finden Sie heraus, an welchem Ort (der Pausenstartpunkt wird ja von den Signalen angekündigt) Sie am besten eine 10-15 minütige Pause machen können.
    – Am geeignetsten ist ein Ort, an dem keine Störung von außen wie beispielsweise Telefon, andere Menschen usw., auftreten kann.
    – Machen Sie an jedem Tag mindestens eine PausePause, d.h. schließen Sie Ihre Augen und tagträumen Sie. Versuchen Sie, den Pausenanteil von Tag zu Tag auf drei Pausen zu steigern.
    – Achten Sie darauf, wie es Ihnen damit geht und welche inneren Widerstände (beispielsweise Überzeugungen, Werte usw.) gegen eine Pause vielleicht auftauchen. Bearbeiten Sie diese gegebenenfalls. Die Umgebung wird gerne als Hinderungsgrund herangezogen, jedoch lässt sich immer ein Weg für eine PausePause finden, wenn man es wirklich will und keine inneren Widerstände dagegen sprechen.
    40 min
  • Intrinsische Motivation – Die Motivation aus dem Inneren
    Was ist unsere intrinsische Motivation und wie bekommen wir sie? Intrinsische Motivation ist unsere von innen, aus sich selbst entstehende Motivation. Sie entsteht, wenn wir etwas machen, dass uns Spaß macht, interessiert oder in einer gesunden Art und Weise fordert. Im Arbeitsleben entsteht sie, wenn wir eine Tätigkeit gerne erledigen, ohne das wir eine Belohnung dafür bekommen oder einer Strafe damit aus dem Weg gehen. Unsere inneren Werte und Überzeugungen können ebenfalls intrinsische Motivation erzeugen. Beispielsweise, wenn ein Tierfreund sich in einem Tierschutzverein ehrenamtlich engagiert. Sie entsteht aus einem Selbstverständnis heraus.
    Die extrinsische Motivation entsteht durch äußere Faktoren. Wenn man etwas haben möchte, wie den Lohn seiner Arbeit oder etwas vermeiden möchte, wie eine Strafe oder einer unangenehmen Situation. Diese Motivation kann auch aufgrund unserer Stellung in einem System entstehen. Der Chef übernimmt zum Beispiel die Verantwortung für die Leistung seines Teams. Es wird erwartet, dass er seine Untergebenen motiviert, antreibt und fördert.
    Unsere Vision spielt eine große Rolle dabei intrinsische Motivation zu erzeugen. In dieser Folge geht es genau darum. Wie kann ich meine Vision finden und diese ausleben und welche Rolle die intrinsische Motivation dabei spielt.
    49 min
  • Wut nehmen – wie soll das gehen?
    In unseren Coachings geht es oft um Wut nehmen und Leid sehen, aber wie wird die Wut eigentlich von jemanden genommen?
    Um Verletzungen der Systemgesetze auflösen zu können, muss zuerst von der verursachenden Person das entstandene schlechte Basisgefühl bei der verletzten Person anerkannt werden. Kommt dieses an, so geht es darum, dass die verursachende Person anteilig Verantwortung für die entstandene Wut übernimmt. In dem Sinne, dass die verursachende Person sagt: “Du bist zu Recht wütend auf mich durch mein Verhalten, ich nehme die Wut von dir.” 
    Kann die verletzte Person die Wut loslassen (der verursachenden Person geben), so löst sich die Wut auf, sie verraucht, ein entspanntes Gefühl tritt ein. Und die verursachende Person, die die Wut nimmt, fühlt sich ebenfalls besser, da sie eine Verletzung auflösen kann.
    Selbst wenn wir darüber sprechen oder schreiben, so reicht es nicht aus, dieses zu “verstehen”. Erst wenn man es selbst erlebt hat, wie sich das Basisgefühl von Wut auflöst, ohne wütend zu werden, weiß man, was es bedeutet.
    Deshalb haben wir in dem Podcast eine Übung, in der Sie diese Erfahrung machen können.
    32 min
  • Wieso eine Entschuldigung einen Konflikt nicht nachhaltig auflöst
    Wir lernen schon in der Kindheit, uns für etwas zu entschuldigen. Die Hoffnung ist dann, dass damit das Verhalten entschuldet, vergeben, verziehen ist. Liegen starke verletzte Gefühle vor, so wird diese Entschuldigung nicht die schlechten Gefühle auflösen sondern sogar verstärken. Die verletzte Person wird unter Zugzwang gesetzt. Wenn sie die Entschuldigung nicht annimmt, dann kann die andere Person sagen: “Ich habe mich entschuldigt, sie will die Entschuldigung nicht annehmen.”
    Wird jedoch von der verursachenden Person das schlechte Gefühl wie Bauchweh, Herzschmerz, Kloß im Hals gesehen und sie kann ehrlich sagen, dass es nicht die Absicht war, dass dieses schlechte Gefühl entstanden ist, dann löst sich dieses schlechte Gefühl auf.
    Bei einer Entschuldigung bleibt das schlechte Gefühl erhalten, da die verursachende Person dieses Gefühl gar nicht wahrnimmt sondern sein Verhalten entschuld(ig)en lassen will.
    Also ersetzen Sie “Entschuldigung” durch “Es tut mir leid, dass du dich schlecht fühlst, es war und ist nicht meine Absicht.”
    Voraussetzung dafür ist, dass die verletzte Person ihr schlechtes Basisgefühl wie Kopfschmerz, Bauchweh usw. auch zeigt und ausspricht. Wichtig ist, dass kein Denkgefühl wie “Übergangen, nicht respektiert..” ausgesprochen wird, da es als Vorwurf ankommt und den Konflikt verschlimmert.
    Eine weitere Voraussetzung ist, dass die aller erste Verletzung genommen wird.
    32 min
  • Perfektionismus – Perfekt sein müssen
    Perfektionismus oder perfekt sein müssen kann einerseits das Streben nach Vollkommenheit als Antrieb haben. Andererseits ist oft das Vermeiden von schlechten Gefühlen die Ursache. Meistens ist es das Vermeiden von Versagensgefühlen oder sich wertlos oder nicht gewollt fühlen. 
    Wir kennen drei Ursachen und wie sie aufgelöst werden:
    Die erste ist ein prägendes Erlebnis mit einer Systemgesetzverletzung in der Kind- oder Jugendzeit.
    Beispiel: Ein Kind kommt mit einer sechs von der Schule nach Hause und wird dort dafür geprügelt oder es erfährt Liebesentzug. Damit dieses nicht nochmal passiert, wird es besser in der Schule und bekommt dadurch wieder mehr Liebe und Anerkennung. Das Gefühl von Liebesentzug bzw. Ausgeschlossen werden (Todesangst) wird unterdrückt und wird ein Schatten. Das Perfekt sein müssen bleibt sichtbar und bestimmt das weitere Leben mit allen positiven wie negativen Auswirkungen.
    Negative Auswirkungen sind oft, dass Menschen nicht gut delegieren können, Probleme mit ihrem Zeitmanagement haben und es kann auch zum Burnout führen, wenn sie in dem Teufelskreis stecken und immer weiter perfekt sein müssen. Der Körper bzw. die Psyche sendet vorher Signale, doch das Streben nach Perfektionismus lässt es nicht zu, auf die Signale von Pause, Ruhe, Krankheitssymptome einzugehen, so dass es immer schlimmer wird. Bis die Signale so stark sind, dass der Mensch zusammenbricht. Der frühere Zustand von Versagen und Scham ist wieder da.
    Wir lösen dieses traumatische Erlebnis auf, in dem innerlich zeitlich vor das Ereignis gegangen wird, wo es noch gut war (z.B. vor der Einschulung). Von dort aus wird das erste Erlebnis aufgedeckt und von außen / dissoziiert auf die Situation geschaut. Man sieht sich selber als Schulkind mit seinen Eltern. Sie hatten in der Situation eine positive Absicht, doch ihr Verhalten hatte negative Auswirkungen. Wenn sie genügend Power haben und das entstandene Leid (Angst) beim Schulkind sehen können, dann würden sie ihr Verhalten verändern und Wut vom Schulkind nehmen. Dadurch löst sich die Systemgesetzverletzung auf und der Perfektionismus wäre nicht entstanden. Von dort wird mit der Empowering Methode durch das Leben gegangen und alle Situationen empowert (neugeprägt). Überall dort, wo der Perfektionismus negative Auswirkungen hatte, wird geschaut, wie man ohne das Perfekt sein müssen gehandelt hätte.
    Die zweite Ursache ist, dass bei den Vorfahren (Eltern, Großeltern, Urgroßeltern) ein prägendes Erlebnis zum Perfektionismus geführt hat und dieses per Last (Epigenetik) und evtl. durch das Vorleben an die Nachfahren weitergegeben wurde. 
    Und die dritte Ursache ist oft, dass der Klient oder einer seiner Vorfahren sich als nicht gewollt oder wertlos fühlt. Beispielsweise weil das Kind das falsche Geschlecht hat, als Kind in einer Zwangsehe oder durch eine Vergewaltigung gezeugt wurde oder es noch nicht gewollt war, die Eltern deshalb aber heiraten mussten. Um dieses nicht gewollt sein zu kompensieren, kann sich das Perfekt sein müssen herausbilden. Zumindest über die Leistung und das perfekte Verhalten wird man geduldet.
    Die letzten beiden Ursachen, und wenn die Eltern im ersten Beispiel nicht genügend Power haben, lösen wir mit der Genea- und Empowering Methode auf, indem wir kurz vor diese prägenden Erlebnisse bzw. Systemgesetzverletzungen gehen. Dort suchen wir die verursachenden Personen und lösen die Verletzungen auf.
    34 min

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