System Empowering für Unternehmer, Nachfolge, Berater | Hanseatisches Institut

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System Empowering für Unternehmer, Nachfolge, Berater | Hanseatisches Institut episodes

  • SEP #62: Die Ordnung in den Systemgesetzen
    Es gibt eine Ordnung in den Systemgesetzen: Von den zehn Systemgesetzen beinhaltet das vierte, fünfte und sechste Systemgesetz eine Ordnung. Das erste Systemgesetz lautet: Zugehörigkeit – kein Ausschluss. Das zweite: Anerkennung, Wertschätzung, Respekt und das dritte: Gleichgewicht von Geben und Nehmen.
    Die Ordnung fängt beim vierten an: Früher vor später hat Vorrang. D.h. jemand, der später dazukommt, muss die Früheren anerkennen. Wenn sich jemand in der Schlange hinten anstellt, so erkennt die Person die Früheren an. Drängelt er sich vor, erkennt er die Früheren nicht an und für die Früheren sind die ersten drei Systemgesetze verletzt.
    Das fünfte Systemgesetz lautet: Höhere Verantwortung / höherer Einsatz hat Vorrang. Das sechste: Höhere Kompetenz / höheres Wissen hat Vorrang. Und es gibt die Ordnung zwischen vier, fünf und sechs.
    Beispiel zwischen vier und fünf: Kommt ein neuer Chef (höhere Verantwortung) so muss er zuerst die Früheren anerkennen – Systemgesetz 5 steht unter dem Systemgesetz 4. Macht er es nicht, so fühlen sich die Früheren verletzt und werden probieren, den neuen Chef auszuschließen.
    Wir besprechen an Beispielen die verschiedenen Vorränge und welche Wirkungen es macht, wenn sie eingehalten bzw. nicht eingehalten werden.
    43 min
  • SEP #61: Entstehung der selbsterfüllenden Prophezeiung – Die Interpretationsschleife
    Unser Denken, Wünschen und Interpretieren hängt von Vorerfahrungen und Überzeugungen ab. Sind wir in diesen Interpretationen und Schlussfolgerungen (Brille) gefangen, so kommt es zu selbsterfüllenden Prophezeiungen. Die Interpretationsschleife beschreibt detailliert als Modell, wie so etwas abläuft.
    1.Wahrnehmung
    2.Auswahl
    3.Interpretation
    4.Denkgefühle entstehen
    5.Schlussfolgerung – Brille
    Diese Brille oder Schlussfolgerung bestimmt im nächsten Schritt die Auswahl und die Interpretation.
    Wie jemand aus so einer Schleife herauskommen kann, welche weiteren negativen Auswirkungen es gibt und wie sie sich vermeiden lassen, wird im Podcast besprochen.
    45 min
  • SEP #60: Der Weg zum Entscheider
    Entscheider sind Inhaber mit oder ohne Mitarbeiter, geschäftsführende Gesellschafter oder Selbständige. Entscheider tragen das volle Risiko, d.h. bleiben Kunden oder Einnahmen weg, so geht der Entscheider ohne Geld nach Hause.
    Metapher: Ein Entscheider geht auf einem Hochseil ohne Netz und doppelten Boden.
    Deshalb ist sich ein Entscheider permanent seiner Verantwortung (der Konsequenzen) bewusst und entscheidet jeweils danach. Dafür wird natürlich genügend ++ Power gebraucht. Hat ein Entscheider Ängste in sich, so können diese hinderlich sein und es gilt, diese aufzulösen.
    Entscheider und Unternehmensnachfolge
    In der Unternehmensnachfolge taucht immer wieder die Frage vom Senior oder den Eltern auf, ob ihre Kinder geeignet sind bzgl. Verantwortung und Power. Wenn die Kinder z.B. entweder so oder durch unsere Arbeit genügend Power haben, so geht es darum, dass sie sich nicht ins gemachte Nest setzen, angestellt sind und deshalb ein Netz unter sich haben. Das vernebelt oft die Sinne.
    Sie brauchen den Rahmen, für ihr Einkommen selbst aufkommen zu müssen, d.h. direkt von Kunden Aufträge bekommen. Oder ein eigenes Start up aufbauen. Wenn sie es nicht schaffen, so sind sie nicht geeignet.
    Gehen Sie den Weg zum Entscheider durch SystemEmpowering Coaching.
    45 min
  • SEP #59: Die Heldenreise des System Empowerers
    Joseph Campbell schaute sich verschiedene Kulturen und Mythen an und fand viele Gemeinsamkeiten, die er als die »Reise des Helden« bezeichnet („The Power of Myth“, 1988). Christoph Vogler vereinfachte Campbells Heldenreise auf zwölf Stationen, nachzulesen in seinem Buch: Die Odysee des Drehbuchschreibens. Diese Voglersche Heldenreise wird in vielen Filmen genutzt. Wir geben Beispiele: ein Märchen, ein Film und unsere persönlichen Heldenreisen ohne das Wissen über das System Empowering. Heutzutage durchlaufen wir nicht mehr die klassische Heldenreise mit der tiefsten Höhle. Das System Empowering sorgt dafür, dass genügend Power vorhanden ist und die Reise smooth abläuft – die Heldenreise des System Empowerers.
    37 min
  • SEP #57: Phasenmodell der Veränderung
    Das Phasenmodell beschreibt sechs Phasen. Diese sechs Phasen werden vorgestellt an Hand der Beispiele: Trennung in einer Partnerschaft und der Kaffeeautomat funktioniert nicht. Die Verneinungsschleife und das Tal der Tränen – die vierte Phase “Emotionale Akzeptanz”, erklären wir und welche Veränderungen am Modell sich ergeben, wenn Systemgesetzverletzungen vorliegen. Dann reicht die emotionale Akzeptanz nicht aus sondern durch System Empowering müssen diese emotionalen Verletzungen aufgelöst werden.
    39 min
  • SEP #56: Paradoxien
    Das Wort Paradoxien ist ein altgriechischer Begriff für „wider Erwarten, wider die gewöhnliche Meinung, unerwartet, unglaublich“ (Wilhelm Pape, Max Sengebusch: Handbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, Braunschweig 1914.) Es wird auch für für einen Widerspruch genutzt.
    Paradoxien
    Von dem Griechen Zenon von Elea stammt das Paradoxon, dass ein Pfeil die Zielscheibe nicht erreichen kann, wenn man davon ausgeht, dass die Strecke zwischen dem Schützen und der Zielscheibe halbiert wird. Dann die halbe Strecke wieder halbiert wird, so dass der Pfeil dann ein viertel der Strecke vom Ziel entfernt ist usw. Das Widerspricht aber unserer Erfahrung.
    Als System Empowerer haben wir es auch immer wieder mit Paradoxien zu tun und unser Ziel ist es, nicht an diese Paradoxien festzuhalten sondern sie zu eliminieren bzw. die Vorannahmen dahinter aufzudecken, damit sich die Paradoxien auflösen.
    „Perfekt sein“ als Paradoxie
    Perfekt sein ist in dem Sinne eine Paradoxie, weil es nicht erreichbar ist. Es lässt sich normalerweise noch besser / „perfekter“ machen. Um diese Paradoxie aufzulösen, gehen wir an die Ursache. Wieso kommt ein Mensch zu der Aussage „Ich muss perfekt sein“? In vielen Coachings ist die Ursache, dass es eine darunter liegende Angst gibt, nicht versagen zu dürfen. Und jedesmal, wenn es nur gut aber nicht perfekt ist, kommt diese Angst hoch.
    Postulierte Paradoxien in Familienunternehmen
    In dem Buch „Die beiden Seiten der Unternehmerfamilie. Familienstrategie über Generationen“
    von Arist von Schlippe, Thorsten Groth und Tom A. Rüsen, Göttingen 2017 stellen die Autoren die Paradoxie auf, dass Unternehmen und Familie nicht zusammen passen. Daraus leiten sie den Vorrang des Unternehmens über die der Familie ab. Diese postulierte Paradoxie führt unweigerlich zu Systemgesetzverletzungen wie Ausschluss, zu wenig Wertschätzung oder auch das Gefühl von Ungerechtigkeit.
    Wie lässt sich diese Paradoxie eliminieren? Hier werden die Systemgesetze und die Systemgesetzebene gebraucht. Werden die Systemgesetze in der Familie und im Familienunternehmen gelebt, so löst sich die Paradoxie auf, denn beides passt zusammen und es gibt auch keinen Vorrang.
    Paradoxien betrachten mit Hilfe des erweiterten Tetra-Lemmas
    Das Tetra-Lemma betrachtet vier Positionen. Bezogen auf einen Streit mit zwei Parteien sind es folgende Positionen:
    Position 1: Der eine hat recht.
    Position 2: Der andere hat recht.
    Position 3: Beide haben recht.
    Und Position 4: Keiner von beiden hat recht.
    Der Erweiterung betrachtet noch eine fünfte Position: Und selbst das Ganze (die vier Positionen) nicht. Das führt dazu, diese Ebene zu verlassen und beispielsweise die gemeinsame Vorannahme hinter dem Konflikt zu finden.
    Beispiel: Zwei Menschen streiten darüber, wie ein krebskranker Mensch damit umgehen soll: Position 1 lautet: Der Mensch soll noch so richtig das Leben genießen, reisen, …
    Position 2: Der Mensch soll in sich gehen, Themen klären, …
    Wir könnten nun Position 3 und 4 betrachten, jedoch ist die fünfte Position viel spannender: Was ist die gemeinsame Vorannahme hinter dem Streit? Dass Krebs unweigerlich zum nahen Tod führt. Erwiesenermaßen ist das nicht so, denn viele Menschen, die mal Krebs hatten, wurden wieder gesund.
    Also geht es darum zu schauen, welche Vorannahmen und Überzeugungen stecken hinter einer Paradoxie oder einem Konflikt (Widerspruch)
    Der double-bind als Paradoxie
    Ein double-bind beschreibt einen Zustand, wo die Person nur verlieren kann. Das Beispiel von Watzlawik: Die Frau sagt zum Mann: „Zeig mir mal, dass du mich liebst und bring mir einen Blumenstrauß mit.“ Diese Aussage führt zu einem double-bind, denn wenn der Mann ihr einen Blumenstrauß mitbringt, sagt sie: „Das machst du nur, weil ich es dir gesagt habe,
    40 min
  • SEP #55: Stimmige Entscheidungen treffen
    Oft wollen wir stimmige Entscheidungen treffen zwischen A und B. Beispielsweise selbständig werden oder angestellt bleiben oder beim jetzigen Arbeitgeber bleiben oder eine neue Stelle annehmen oder kaufe ich das paar Schuhe oder das andere Paar. In allen Fällen ist das eine vom anderen getrennt oder geschieden. Wenn eine Entscheidung gefällt wird, wird inhaltlich gesagt, dass dadurch die Scheidung zwischen A und B aufgehoben wird, gefühlsmäßig bleibt diese Scheidung bestehen. Solche Aussagen wie „Hätte ich mich doch für das Andere entschieden, dann wäre es wohl besser gewesen“ oder „Wer weiß, wie es mit der anderen Entscheidungen gelaufen wäre“ deuten darauf hin, dass es eine unstimmige Entscheidung war.
    34 min

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