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In diesem Interview erzählt Nike Hornbostel über ihre Erfahrungen aus der Systemischen Coaching Ausbildung.
Das Videointerview gibt es unter folgendem Link zu sehen:
https://vimeo.com/547619236/02fbc1de06
Beim Hanseatischen Institut können Sie Systemisches Coaching & Mediation in einer wirkungsvollen Kombination erlernen. Die praxisorientierte Ausbildung bieten wir im Präsenz und Online Format an.
Mehr Information gibt es unter:
www.hanseatisches-institut.de/coaching-ausbildung-in-hamburg/
Ina und Florian von den Lebensidealisten sind zu Gast in dieser Folge des SystemEmpowering Podcast. Beide haben die Ausbildung zum Coach im Hanseatischen Institut absolviert und ihr eigenes Coachingunternehmen aufgebaut. Die Lebensidealisten haben sich auf Paarberatung und Paartherapie spezialisiert.
In dieser Folge erfahren Sie:
Außerdem geben die beiden wertvolle Tipps an alle diejenigen, welche auch überlegen, sich als Coach selbstständig zu machen oder ein Coachingunternehmen gründen wollen.
Auf ihrer Website https://www.lebensidealisten.de finden Sie alles Wissenswerte und mehr über Ina, Florian und das Team der Lebensidealisten.
Auf www.hanseatisches-institut.de finden Sie alle Informationen über die Coaching-, Mediation-, und Ausbildungsangebote des Hanseatischen Instituts.
Wie können wir zufriedener werden? Welche Rolle spielt glücklich sein dabei? In unseren Coachings kommt es nicht selten vor, dass die Klienten ein zufriedeneres Leben führen wollen. Was bedeutet das genau? Sind Menschen, die zufrieden sind auch glücklicher als jene, die weniger zufrieden sind?
Glück ist etwas Temporäres und Begrenztes. Glückliche Momente kommen und gehen wieder. Zufriedenheit bezieht sich auf unsere innere Ausgeglichenheit in Bezug auf unsere Lebensbereiche wie Familie, Beruf, sozialer Kreis, erfolge, usw.
Es gibt gewisse Faktoren, welche statistisch gesehen Zufriedenheit erzeugen können. Dazu gehört ein stabiles soziales Umfeld und soziale Kontakte, eine ausgeglichene Partnerschaft, und adäquate Deckung der Grundbedürfnisse. Unserer Erfahrung nach hat sich gezeigt, dass es bei Klienten, die die oben genannten Kästchen abhaken können, trotzdem unzufrieden sein können. Dann geht es darum herauszufinden, warum das so ist und was man tun kann, um das zu ändern. Wie wir das machen und was für Konsequenzen auf einen zukommen, klären wir in dieser Podcastfolge.
In unseren systemischen Coaching und Mediation lösen wir vorhandene Systemgesetzverletzungen auf. Damit wir das jedoch mit dem Klienten zusammen machen können, müssen Vorraussetzungen erfüllt sein: 1. Die verursachenden Personen müssen bekannt sein
2. Es war mal gut genug zwischen den Personen
3. Die Personen haben zum Zeitpunkt der ersten Systemgesetzverletzung noch genügend Power (keine großen abgedeckelten Gefühle)
4. Es wird sprachlich richtig die Verletzung angesprochen und aufgelöst
5. Das Denken / das Denkgefühl (Brille) kann verändert werden
Eine Grundvoraussetzung für die systemische Mediation, also zur Auflösung von Systemgesetzverletzungen ist der Zustand der Beteiligten: Es war mal gut oder neutral.
Wir schauen darauf, wie es beim Kennenlernen war.
Was ist, wenn es beim ersten Kontakt schon nicht gut war? Was lässt sich dann machen? Wie kann die Voraussetzung dennoch erreicht werden? Oft wird dazu die Mediation unterbrochen und im Coaching werden die Ursachen aufgedeckt und aufgelöst.
In dieser Folge gehen wir auf die Grüne ein, warum es nicht gut genug war.
Regelmäßig eine Pause mache hat viele Vorteile: auf der Arbeit kann man sich mit seinen Mitarbeitern austauschen, es steigert die Kreativität, die Leistung ist höher im Vergleich dazu, wenn keine Pausen gemacht werden, Stress wird abgebaut etc. In der Regel schickt uns der Körper Signale, wenn es an der Zeit ist eine Pause einzulegen. Unsere Konzentration lässt nach, wir fangen an zu prokrastinieren, bekommen Hunger oder Durst und können Müde werden.
Im Hanseatischen Institut wird gelehrt, dass eine traditionelle Pause nicht immer ausreicht, um dem Körper die Erholung spenden, die benötigt wird. Unsere Lösung: PausePause machen. Der Begriff bedeutet, dass man Pause von der Pause macht. PausePause heißt, träumen zu können, also am besten seine Augen zu schließen und kurz wegzusacken. Jeder kennt solche Momente. Und kurz darauf gehen die Augen von allein wieder auf und man fühlt sich fit. Das erlaubt uns unserem Körper und Geist eine komplette Pause von externen Reizen zu geben und sich zu regenerieren.
Mit folgender Übung können Sie eine PausePause machen: Übung:
– Achten Sie auf Ihre Mach-mal-Pause-Signale und nehme Sie sie war.
– Finden Sie heraus, an welchem Ort (der Pausenstartpunkt wird ja von den Signalen angekündigt) Sie am besten eine 10-15 minütige Pause machen können.
– Am geeignetsten ist ein Ort, an dem keine Störung von außen wie beispielsweise Telefon, andere Menschen usw., auftreten kann.
– Machen Sie an jedem Tag mindestens eine PausePause, d.h. schließen Sie Ihre Augen und tagträumen Sie. Versuchen Sie, den Pausenanteil von Tag zu Tag auf drei Pausen zu steigern.
– Achten Sie darauf, wie es Ihnen damit geht und welche inneren Widerstände (beispielsweise Überzeugungen, Werte usw.) gegen eine Pause vielleicht auftauchen. Bearbeiten Sie diese gegebenenfalls. Die Umgebung wird gerne als Hinderungsgrund herangezogen, jedoch lässt sich immer ein Weg für eine PausePause finden, wenn man es wirklich will und keine inneren Widerstände dagegen sprechen.
Was ist unsere intrinsische Motivation und wie bekommen wir sie? Intrinsische Motivation ist unsere von innen, aus sich selbst entstehende Motivation. Sie entsteht, wenn wir etwas machen, dass uns Spaß macht, interessiert oder in einer gesunden Art und Weise fordert. Im Arbeitsleben entsteht sie, wenn wir eine Tätigkeit gerne erledigen, ohne das wir eine Belohnung dafür bekommen oder einer Strafe damit aus dem Weg gehen. Unsere inneren Werte und Überzeugungen können ebenfalls intrinsische Motivation erzeugen. Beispielsweise, wenn ein Tierfreund sich in einem Tierschutzverein ehrenamtlich engagiert. Sie entsteht aus einem Selbstverständnis heraus. Die extrinsische Motivation entsteht durch äußere Faktoren. Wenn man etwas haben möchte, wie den Lohn seiner Arbeit oder etwas vermeiden möchte, wie eine Strafe oder einer unangenehmen Situation. Diese Motivation kann auch aufgrund unserer Stellung in einem System entstehen. Der Chef übernimmt zum Beispiel die Verantwortung für die Leistung seines Teams. Es wird erwartet, dass er seine Untergebenen motiviert, antreibt und fördert. Unsere Vision spielt eine große Rolle dabei intrinsische Motivation zu erzeugen. In dieser Folge geht es genau darum. Wie kann ich meine Vision finden und diese ausleben und welche Rolle die intrinsische Motivation dabei spielt.
Oft kommen Menschen zu uns, sei es im Privaten wie im Businessbereich, die einen Konflikt mit einer anderen Person lösen möchten, ohne das die andere Person dazu bereit ist.
Wir berichten über unsere Erfahrungen in diesen Fällen.
Beispielsweise darüber, wie eine Erbstreitigkeit zwischen Vater und Tochter aufgelöst werden konnte, obwohl der Vater nicht zum Coaching kam.
Oder wie eine Abteilungsleiterin auf einen vergiften Platz gekommen ist, weshalb langjährige Mitarbeiterinnen mit ihr Konflikte hatten, wofür sie jedoch nicht verantwortlich war. Die Arbeit mit dem Systemogramm und dem Zeit-Ursachen-Diagramm halfen ihr, die verantwortlichen Personen ausfindig zu machen, Lasten abgeben zu können und dadurch schon zur Deeskalation beitragen zu können.
Also kann die Einzelperson schon an sich arbeiten, eigene Ursachen aufdecken, und dadurch Konflikte auflösen.
Wenn dieses nicht ausreicht, dann geht es darum, der anderen Konflikt Person die Konsequenzen aufzuzeigen, die natürlicherweise eintreten werden, wenn der Konflikt nicht gelöst wird. Beispielsweise Trennung oder Leiden der Kinder oder vergifteter Platz usw.
Oft führt es dazu, dass die andere Person dadurch motiviert wird.
Reicht es nicht aus, bleibt oft nur die Trennung. Arbeit die Person an sich und löst selbst weitere Themen auf, stärkt sich, so kann es dazu führen, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Konfliktklärung möglich ist.
Um Verletzungen der Systemgesetze auflösen zu können, muss zuerst von der verursachenden Person das entstandene schlechte Basisgefühl bei der verletzten Person anerkannt werden. Kommt dieses an, so geht es darum, dass die verursachende Person anteilig Verantwortung für die entstandene Wut übernimmt. In dem Sinne, dass die verursachende Person sagt: "Du bist zu Recht wütend auf mich durch mein Verhalten, ich nehme die Wut von dir."
Kann die verletzte Person die Wut loslassen (der verursachenden Person geben), so löst sich die Wut auf, sie verraucht, ein entspanntes Gefühl tritt ein. Und die verursachende Person, die die Wut nimmt, fühlt sich ebenfalls besser, da sie eine Verletzung auflösen kann.
Selbst wenn wir darüber sprechen oder schreiben, so reicht es nicht aus, dieses zu "verstehen". Erst wenn man es selbst erlebt hat, wie sich das Basisgefühl von Wut auflöst, ohne wütend zu werden, weiß man, was es bedeutet.
Deshalb haben wir in dem Podcast eine Übung, in der Sie diese Erfahrung machen können.
Wir lernen schon in der Kindheit, uns für etwas zu entschuldigen. Die Hoffnung ist dann, dass damit das Verhalten entschuldet, vergeben, verziehen ist. Liegen starke verletzte Gefühle vor, so wird diese Entschuldigung nicht die schlechten Gefühle auflösen sondern sogar verstärken. Die verletzte Person wird unter Zugzwang gesetzt. Wenn sie die Entschuldigung nicht annimmt, dann kann die andere Person sagen: "Ich habe mich entschuldigt, sie will die Entschuldigung nicht annehmen."
Wird jedoch von der verursachenden Person das schlechte Gefühl wie Bauchweh, Herzschmerz, Kloß im Hals gesehen und sie kann ehrlich sagen, dass es nicht die Absicht war, dass dieses schlechte Gefühl entstanden ist, dann löst sich dieses schlechte Gefühl auf.
Bei einer Entschuldigung bleibt das schlechte Gefühl erhalten, da die verursachende Person dieses Gefühl gar nicht wahrnimmt sondern sein Verhalten entschuld(ig)en lassen will.
Also ersetzen Sie "Entschuldigung" durch "Es tut mir leid, dass du dich schlecht fühlst, es war und ist nicht meine Absicht."
Voraussetzung dafür ist, dass die verletzte Person ihr schlechtes Basisgefühl wie Kopfschmerz, Bauchweh usw. auch zeigt und ausspricht. Wichtig ist, dass kein Denkgefühl wie "Übergangen, nicht respektiert.." ausgesprochen wird, da es als Vorwurf ankommt und den Konflikt verschlimmert.
Eine weitere Voraussetzung ist, dass die aller erste Verletzung genommen wird.
In dieser Folge stellen Annika Dulige und Jan Schulz die Systemische Coaching Ausbildung des Hanseatischen Instituts vor. Die Ausbildung ist in 3 Abschnitte aufgeteilt: Selbstcoaching, Systemischer Coach und SystemEmpowering Coach/Mediator.
In insgesamt 14 Modulen (jeweils 2 tage) erlernen Sie Coaching von Einzelpersonen, Paaren, Familien, Teams und Organisationen sowie die systemische Mediation zur Konfliktlösung und zur Lösung von emotionalen Verletzungen. Wir nutzen die Systemgesetze und die besondere Methode des SystemEmpowerings, um Konflikte zu lösen, die mit klassischer Mediation kaum zu bewältigen sind.
Die Selbstcoaching Ausbildung, als auch die Ausbildung zum Systemischen Coach, bieten wir auch über eine Online Ausbildung an. Jeder Ausbildungsabschnitt beinhaltet 3 bis 5 Coachingstunden, in denen man selber als Klient seine eigenen Themen bearbeitet.
Weiter Information zu unseren Ausbildungen finden Sie unter https://www.hanseatisches-institut.de/
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