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Daniel Metzler, Mitgründer und CEO des Münchner Raketenbauers Isar Aerospace, empfängt am Donnerstag Verteidigungsminister Boris Pistorius.
Isar Aerospace setzt bewusst auf ein kleines, hoch automatisiertes und skalierbares Raketensystem: „Es bringt niemandem wirklich was außer einer schönen Pressemitteilung, wenn man eine Trägerrakete ein, zwei oder dreimal pro Jahr starten kann“, sagt Metzler. Vom geplanten Rüstungsbudget verspricht er sich einiges, denn der Markt ist eng: „Sie können beinahe keinen Start über die nächsten drei bis vier Jahre kaufen, denn die Startkapazitäten der westlichen Welt sind komplett ausgebucht." [04:54]
Die Deutsche Bahn verbannt den Alkohol aus ihren Bahnhöfen: Bahnchefin Evelyn Palla zieht das Verbot bis Mitte Oktober schrittweise an rund 5.400 Stationen durch. Auslöser sind wachsende Gewalt und Angriffe auf das Personal, oft durch alkoholisierte Reisende – die Gastronomie bleibt ausgenommen. [01:14]
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Andy Burnham ist Großbritanniens siebter Premier in zehn Jahren – die frühere ARD-London-Korrespondentin Annette Dittert ordnet den neuen Labour-Chef ein. Der „King of the North" und langjährige Bürgermeister von Greater Manchester wolle Macht in die Regionen verlagern und dem Rechtspopulisten Nigel Farage Paroli bieten, dessen Reform UK die Umfragen anführt [06:45]
Nach Jens Spahns Rücktritt wählt die Unionsfraktion am Mittwoch der kommenden Woche einen neuen Vorsitzenden. Favorit ist Kanzleramtschef Thorsten Frei – Kanzler Merz sucht einen diskreten Machtorganisator ohne öffentliches Ego, keinen Bühnenpolitiker. [01:31]
Christiane Hoffmann, Journalistin und bis 2025 stellvertretende Regierungssprecherin unter Kanzler Scholz, fragt in ihrem Buch „Die Träume, die wir hatten", ob der russische Überfall vermeidbar gewesen wäre. Bei all den Fragen nach westlichen Versäumnissen sei eines klar: „Die Kriegsschuld liegt bei Russland und bei niemandem sonst." [14:29]
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Jens Spahn ist als Unionsfraktionschef zurückgetreten – wer tritt die Nachfolge an? Diese Namen kursieren: Thorsten Frei, Nina Warken, Günter Krings und Carsten Linnemann. Innerhalb weniger Tage soll die Entscheidung fallen.
Friedrich Merz kann sich einen Kabinettsumbau vorstellen: „Es könnte eine Gelegenheit sein, noch einmal über die Aufstellung der Bundesregierung nachzudenken." Zur eigenen Glaubwürdigkeit weicht er aus und klagt über das „Kaputtreden" des Landes.
André Haagmann, seit April CEO von Union Investment, nennt die neue Kapitalrente einen Paradigmenwechsel. „Die private Altersvorsorge ist kein Nice-to-have mehr, sondern ein wichtiger, zentraler Baustein für alle künftigen Rentner."
Michael Bröcker und Florian Fischer ziehen nach dem WM-Finalsieg Spaniens eine kritische Bilanz der Fußball-Weltmeisterschaft.
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Friedrich Merz zieht vor dem Urlaub Halbjahresbilanz – und ist dabei vor allem mit sich selbst im Reinen. Die Botschaft: Die „Koalition hat Tritt gefasst", die Reformen dauern nur länger als gedacht, mit Klingbeil und Bas laufe es bestens. Die großen Antworten bleibt der Kanzler zwischen den Zeilen aber schuldig – zur AfD in Sachsen-Anhalt, zur beerdigten Schuldenbremsen-Reform, zum Arbeitszeitgesetz. Wir haben seine Sommer-Pressekonferenz für Sie sortiert: Was war Selbstbewusstsein, was Zweckoptimismus? [01:20]
Stephanie Lingemann, Senior Director Air Domain bei Helsing, hält den bemannten Kampfjet der sechsten Generation für verzichtbar. „Wir sind grundsätzlich davon überzeugt, dass die Autonomie heute so weit ist, dass es keinen Grund gibt, unsere Piloten Hochrisikomissionen auszusetzen." Nach dem FCAS-Aus laute die Frage nicht mehr, ob ein Mensch im Cockpit sitzt, sondern welche unbemannte Plattform welche Mission fliegt. [10:52]
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Matthias Riegel, Kommunikationsberater und langjähriger Wahlkampfstratege der Grünen, hat Cem Özdemirs Kampagne in Baden-Württemberg verantwortet. Zehn Punkte Rückstand auf Manuel Hagel drehte Özdemir bis zum Wahlsieg am 8. März – Riegels Methode: „betreutes Wahlkämpfen". Sein Selbstverständnis: „Mittlerweile würde ich sagen, ich mache gar keine Kommunikationsberatung mehr, sondern ich verkaufe eigentlich mein Bauchgefühl." [08:26]
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Tobias Bachmüller, Geschäftsführender Gesellschafter der Katjes Fassin GmbH + Co. KG, kauft nur Marken, die jeder kennt. „Wir kaufen nur Heritage Brands, Neudeutsch Marken, die man kennt. Wir glauben nicht an Marken, die man gar nicht kennt." Zukäufe wie Bogner und Missoni folgten dieser Logik – bekannte Namen, neu positioniert unter einer von drei Holdings. Bachmüller, der auch Präsident des Europäischen Süßwarenverbandes ist, hat zur Wirtschaftspolitik eine klare Botschaft: „Wir brauchen gar nichts. Wir brauchen einfach keine weiteren Belastungen. Um es mal ganz simpel zu sagen. Einfach die Tür zu machen." [00:00]
Jürgen Otto, Vorsitzender des Vorstands der Heidelberger Druckmaschinen AG, steigt mit seinem Unternehmen ins Rüstungsgeschäft ein. In nur vier Monaten hat Heidelberg ein eigenes unbemanntes Bodenfahrzeug entwickelt, das derzeit in der Ukraine getestet wird. Otto setzt dabei auf einen Wettbewerbsvorteil, den kein Startup replizieren kann: „Wir bauen die komplexesten mechatronischen Systeme, die es weltweit gibt. Es gibt in China niemanden, in den USA niemanden, der auf diesem Niveau arbeitet." Konkrete Partnerschaften und die neue Geschäftseinheit HD Advanced sollen diesen Vorsprung in Serienproduktion übersetzen. [00:00]
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