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Wo kein Kläger, da kein Richter.
Kannst du Dinge sehen, wie sie sind? Oder siehst du das,was du interpretierst? Kann dein Auge sehen? Nein. Kann dein Ohr hören? Nein.Feinste elektronische Nervenimpulse werden über die Organe an dein Gehirngesandt und dort zu deinem Erleben zusammengebaut.
Was immer du erlebst, es ist ein Urteil, das du überetwas fällst. Damit ist die Versuchung gross, dass sich in deinem Kopf einEigenleben entwickelt. Wie Victor Frankensteins Monster durch einen Stromstossverselbstständigte, beginnt diese Stimme in dir, in Dauerschleife zu plappern.
Wenn du es bist, der ein Urteil fällt, dann ist es nurdir möglich, dieses Urteil aufzuheben. Was anderes als ein Gedanke ist diesesUrteil? Oder hast du schon mal ein Urteil über die Strasse spazieren sehen?Gedanken haben für die körperlichen Augen keine Form.
Ist das Menschenkleid einmal weg, dann allerdingserkennst du dies sehr präzise. Sie bilden ein Gewölk um die Köpfe der Menschenund nebeln sie ein. Dann fragen sich die Menschen, warum ihnen dies oder daswiderfährt. Hören die Antworten nicht mehr, obwohl sie erkennbar sind.
Und wie raus aus dieser Schleife? Üben! Zuerst an banalenDingen. Beobachte dich nur schon, wenn du diesen Text liest. Kannst du ohneUrteile über die Buchstaben schweifen? Ja und dann das Zweite. Wie ist dieStimmung in dir, wenn du gewisse Dinge betrachtest oder hörst?
Kämpfe nie gegen das Ego. Du verlierst immer! Du wirstdich dein ganzes Leben als Opfer fühlen. Ungerecht behandelt von den Richtern.Doch wer hat das Urteil erfunden? Du. Dann wechsle die Richtung, denn diebestimmst du. Im Fühlen. Nicht im Denken. Denn dort ist das Ego der Boss.
Prüf das. Es reicht zu Beginn schon mit ein paarMinuten der Aufmerksamkeit. Damit du üben kannst, habe ich diesem Thema denPodcast mit Tag 2 gewidmet.
By Daniel KönigWo kein Kläger, da kein Richter.
Kannst du Dinge sehen, wie sie sind? Oder siehst du das,was du interpretierst? Kann dein Auge sehen? Nein. Kann dein Ohr hören? Nein.Feinste elektronische Nervenimpulse werden über die Organe an dein Gehirngesandt und dort zu deinem Erleben zusammengebaut.
Was immer du erlebst, es ist ein Urteil, das du überetwas fällst. Damit ist die Versuchung gross, dass sich in deinem Kopf einEigenleben entwickelt. Wie Victor Frankensteins Monster durch einen Stromstossverselbstständigte, beginnt diese Stimme in dir, in Dauerschleife zu plappern.
Wenn du es bist, der ein Urteil fällt, dann ist es nurdir möglich, dieses Urteil aufzuheben. Was anderes als ein Gedanke ist diesesUrteil? Oder hast du schon mal ein Urteil über die Strasse spazieren sehen?Gedanken haben für die körperlichen Augen keine Form.
Ist das Menschenkleid einmal weg, dann allerdingserkennst du dies sehr präzise. Sie bilden ein Gewölk um die Köpfe der Menschenund nebeln sie ein. Dann fragen sich die Menschen, warum ihnen dies oder daswiderfährt. Hören die Antworten nicht mehr, obwohl sie erkennbar sind.
Und wie raus aus dieser Schleife? Üben! Zuerst an banalenDingen. Beobachte dich nur schon, wenn du diesen Text liest. Kannst du ohneUrteile über die Buchstaben schweifen? Ja und dann das Zweite. Wie ist dieStimmung in dir, wenn du gewisse Dinge betrachtest oder hörst?
Kämpfe nie gegen das Ego. Du verlierst immer! Du wirstdich dein ganzes Leben als Opfer fühlen. Ungerecht behandelt von den Richtern.Doch wer hat das Urteil erfunden? Du. Dann wechsle die Richtung, denn diebestimmst du. Im Fühlen. Nicht im Denken. Denn dort ist das Ego der Boss.
Prüf das. Es reicht zu Beginn schon mit ein paarMinuten der Aufmerksamkeit. Damit du üben kannst, habe ich diesem Thema denPodcast mit Tag 2 gewidmet.

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